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Weine

Peter Jakob Kühn Riesling Doosberg 2021 GG BIO

Weißwein · Oestrich (Rheingau) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Oestricher Doosberg VDP.Großes Gewächs Peter Jakob Kühn Süd-West-Kuppe · windexponiert Lösslehm über Quarzit Ganztraubenpressung · 18 Mon. Vollhefe BIO/Demeter (DE-ÖKO-003) · 2021

Der Peter Jakob Kühn Doosberg Riesling GG 2021 ist ein Großes Gewächs von einer nach Süden und Westen geneigten, exponierten Kuppe. Der ständige Windeinfall hält die Trauben trocken und lange gesund – Idealbedingungen für einen ausgereiften, tiefen und trockenen Riesling.


Oestricher Doosberg – Großes Gewächs auf der Kuppe

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus und arbeitet seit 2004 als zertifiziertes Demeter-Mitglied biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Prägend ist der entschleunigte Ausbau in traditionellen Holzfässern mit langem Hefelager, der den Weinen Tiefe und Anmut verleiht.

„Doos" ist Rheingauer Dialekt für „Dachs". Die Lage Doosberg ist eine nach Süden und Westen geneigte, exponierte Kuppe mit ständigem Windeinfall, durch den die Trauben schnell trocknen und lange gesund bleiben – Idealbedingungen für ausgereifte, trockene Rieslinge. Im Boden herrscht toniger Lösslehm über grauem Quarzit vor.

Jahrgang 2021 – Rheingau

2021 war im Rheingau ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Die windexponierte Kuppe und der lange Ausbau auf der Vollhefe bewahrten Tiefe, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Oestricher Doosberg, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Lösslehm über Quarzit.

100 % Handlese, schonende Ganztraubenpressung, spontane Gärung mit den natürlichen Hefen und 18 Monate Ausbau auf der Vollhefe im großen Holzfass. Dieser lange Hefeausbau verleiht dem Wein Schmelz, Tiefe und komplexe Struktur, ohne die Frucht zu überlagern. Biologisch-dynamischer Anbau (Demeter, DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefgründiges, ausgereiftes Großes Gewächs: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und steinig-mineralische Anklänge. Am Gaumen saftig, dicht und druckvoll, zugleich schwebend und klar, mit lebendiger Säure, salziger Mineralität und einem langen, energiegeladenen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Steinobst über Zitrus, Kräuterwürze und steiniger Mineralität – saftig, dicht und druckvoll, zugleich schwebend und klar, mit salziger Mineralität und langem Nachhall.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Oestricher Doosberg (VDP.Große Lage), Rheingau; nach Süd-West geneigte, windexponierte Kuppe; toniger Lösslehm über grauem Quarzit
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung, 18 Monate auf der Vollhefe im großen Holzfass; biologisch-dynamisch, Demeter, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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Italien

Vanita Pecorino

Weißwein · Pecorino · Abruzzen · Italien

Vanita Pecorino ist ein aromatischer, trockener Weißwein der Fantini Group aus den Abruzzen. Reinsortiger Pecorino – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit gelben, vollreifen Früchten in der Nase und saftiger Aromatik von weißem Pfirsich, Birne und Vanille.


Abruzzen

Namensgeber der Rebsorte ist das italienische Wort für Schaf, „pecora": Man sagt, die Pecorino-Traube sei von Schafen besonders bevorzugt worden, wenn man sie zwischen den Rebstöcken von einer Weide zur nächsten trieb. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese aus den Abruzzen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pecorino. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die sortentypische Frische und die saftige Fruchtaromatik. So entsteht ein aromatischer, zugänglicher Weißwein.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase gelbe, vollreife Früchte. Am Gaumen sehr aromatisch und saftig, mit weißem Pfirsich, Birne und Vanille. Balsamische, frische Noten im Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.

Klassische Begleitung: leichte mediterrane Gerichte, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Terre di Chieti IGT – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Weine

Saxum James Berry Vineyard 2012 MAGNUM

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Magnum 1,5 l 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 in der Magnum (1,5 l) ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe – im Großformat besonders langlebig.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen. Im Magnumformat verläuft diese Reife langsamer und behutsamer.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Im Magnumformat mit besonders langem Atem. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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USA

Saxum Bone Rock 2018

Rotwein · Bone Rock · Syrah-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Bone Rock James Berry Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) weißer Kalkstein 34 Monate Holz 2018

Der Saxum Bone Rock 2018 ist eine rare Single-Block-Syrah des Kult-Erzeugers Saxum aus dem felsigsten, reinweißen Kalksteinblock des James Berry Vineyard. Tiefdunkel, kraftvoll und vielschichtig – mit dichter schwarzer Frucht, Graphit und herzhafter Würze, getragen von einer mächtigen Struktur und großem Reifepotenzial.


Bone Rock – der Kalksteinblock von James Berry

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Bone Rock ist eine Single-Block-Abfüllung aus einem der steilsten und felsigsten Teile des James Berry Vineyard – einem Block aus reinem weißem Kalkstein im Willow Creek District westlich von Paso Robles. Der Name verweist auf den knochig-felsigen Kalkboden, der von einem uralten Meeresboden mit Fossilien durchsetzt ist. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Auf diesem kargen, mineralischen Untergrund gedeiht vor allem Syrah, der dem Block seine kraftvolle, zugleich präzise Statur verdankt. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Frische und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem weißen Kalkstein des Bone Rock ergibt das einen besonders kraftvollen, dichten und langlebigen Syrah mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 63 % Syrah, 16 % Mataro (Mourvèdre), 12 % Grenache, 7 % Graciano und einem Schuss Roussanne, Jahrgang 2018, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Anschließend reift der Wein außergewöhnlich lange – 34 Monate – im Holzfass, was ihm Tiefe, Würze und Struktur verleiht und seine mächtige Statur einbindet.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem weißen Kalkstein lebt dieser Wein von Kraft und Tiefe: tiefes, undurchdringliches Purpur im Glas, dazu dichte reife schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, Lakritz, Graphit, Holzkohle und eine herzhaft-rauchige Note von geräuchertem Fleisch. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit aufbauendem, dichtem Tannin, einer mineralisch-graphitigen Frische und einem mächtigen, sehr langen Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Lakritz, Graphit und Holzkohle – kraftvoll und konzentriert, mit aufbauendem Tannin und mächtigem Finale.

Ein kraftvoller, noch jugendlicher Wein, der Zeit braucht; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Wild und Lamm, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und Barbecue sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bone Rock, James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steiler Block aus reinem weißem Kalkstein über fossilem Meeresboden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 63 % Syrah, 16 % Mataro, 12 % Grenache, 7 % Graciano und etwas Roussanne (trocken)
Ausbau: 34 Monate im Holzfass; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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USA

Sine Qua Non Distenta IV white 2022

Weißwein · Central Coast · Roussanne

Weiße Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2022 15,50 % vol

Der Sine Qua Non Distenta IV White 2022 ist ein kalifornischer Kult-Weißwein von Manfred und Elaine Krankl – komplex und vielschichtig, mit exotischer Aromatik, cremiger Textur und langem, seidigem Finish.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta IV White 2022 stammt zu über 70 % vom Eleven Confessions Vineyard in den Sta. Rita Hills, der Rest von den Lagen The Third Twin und Cumulus.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2022 – Central Coast

2022 gilt an der kalifornischen Central Coast als warmer Jahrgang.

Ein Rahmen für dichte, intensive und zugleich balancierte Weißweine mit feiner Frische.

Cuvée und Ausbau

Eine wechselnde weiße Cuvée: 32 % Roussanne, 30 % Gelber Muskateller, 15 % Chardonnay, 13 % Petit Manseng und rund 10 % Viognier.

Der Most kam ohne Vorklärung direkt ins Fass und wurde dort vergoren. Ausbau über rund 22,5 Monate auf der Hefe in 75 % neuer französischer Eiche – überwiegend in größeren Gebinden, sodass das Holz nur dezent in Erscheinung tritt.

Im Glas

Weiße Blüten, reife Frucht und ein Hauch tropischer Noten, getragen von feiner Frische. Am Gaumen dicht und elegant zugleich, mit großem Schmelz und langem, seidigem Finish – ein Weißwein mit Tiefe und Charakter. (Verkostungsnotiz: Manfred Krankl.)

Dicht und elegant zugleich, mit großem Schmelz und langem, seidigem Finish.

Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, reichhaltigem Fisch wie Steinbutt, cremigen Saucen, Risotto oder gereiftem Hartkäse. Ein vielschichtiger Begleiter für gehaltvolle Gerichte.


Lage: Estate-Weinberge Eleven Confessions (>70 %), The Third Twin und Cumulus, Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), weiße Cuvée (trocken)
Ausbau: Weiße Cuvée; im Fass vergoren; 22,5 Monate auf der Hefe in 75 % neuer französischer Eiche (überwiegend Großgebinde); 15,50 % vol

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Bourgogne rouge 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Chambolle-Musigny (Côte de Nuits) mittelschwer · elegant 2023

Der Bourgogne Rouge 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein mittelschwerer, reinsortiger Pinot Noir von einer der gesuchten Adressen aus Chambolle-Musigny. Geradlinige Aromen von satten Kirschen, Himbeere, Rosenwasser, Veilchen und Würze treffen auf einen fleischigen, zugleich sehr eleganten Körper.


Bourgogne aus der Hand einer Chambolle-Ikone

Die Domaine Ghislaine Barthod ist in Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits beheimatet und für ihre Premier Crus berühmt. Der Bourgogne Rouge stammt aus Parzellen rund um Chambolle auf klassischen Kalk- und Tonböden und gilt als Musterbeispiel dafür, wie viel Finesse ein regionaler Burgunder zeigen kann.

Die sorgfältige Handschrift des Guts prägt den Wein bereits auf dieser zugänglichen Stufe – mit Eleganz und klarer Frucht.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf reine Frucht und Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Geradlinige Aromen von satten Kirschen, etwas Himbeere, Rosenwasser, Veilchen und Gewürzen. Der Körper hat Volumen, mundet recht fleischig und erinnert an rote Früchte und etwas Lakritz. Finessenreich und sehr elegant gleitet der Wein ab – ein purer, klarer Pinot Noir.

Satte Kirsche, Rosenwasser und Veilchen über fleischigem, zugleich feinem Körper – ein purer, eleganter Pinot Noir.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne (Côte de Nuits); Parzellen um Chambolle-Musigny, Kalk-/Tonböden
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer GC 2018 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Ungeheuer G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz Basalt · Buntsandstein mit Kalkgeröll Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2018

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Ungeheuer Riesling G.C. 2018 stammt aus dem historisch wertvollsten Teil einer der besten Rieslinglagen der Pfalz. Ein Grand-Cru-Riesling vom Basalt – kraftvoll, salzig und tief.


Forster Ungeheuer – Powerlage auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. stehen für die wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Das Ungeheuer liegt am Fuße des Haardtgebirges in Forst; der Anteil des Guts beträgt 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der Lage. Die südöstliche Hangneigung erwärmt das vulkanische Basaltgestein rasch; daneben prägen verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und dichte Ton- und Sandschichten den Boden und sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme. Gemeinsam mit dem Pechstein zählt das Ungeheuer zu den kraftvollsten Rieslinglagen Deutschlands.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war ein warmes, sehr sonniges Jahr. Auf einen kühlen März mit verzögertem Austrieb folgte ab Mai ein langes, warmes Klimafenster, das dem Riesling zugutekam; die Rebstöcke zehrten in der Trockenphase von den Winterniederschlägen. Das Ergebnis sind reife, dichte Weine mit tiefer, salziger Mineralität.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Ungeheuer, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von Basalt und Buntsandstein mit Kalkgeröll.

Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung bei geringem Druck. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, mit langer Lagerung auf der Vollhefe. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kraftvoller, dichter Basalt-Riesling: reife gelbe Frucht, Marille und Birne, dazu Zitrus, eine kühle Rauchigkeit und ätherische Anklänge über markanter, salziger Mineralität. Am Gaumen zugleich straff und mürbe-warm, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und einem sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Marille und Birne über Zitrus, kühler Rauchigkeit und salziger Mineralität – kraftvoll und dicht, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und sehr langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu leicht geräuchertem Fisch, zu Meeresfrüchten und Hummer, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Ungeheuer, Forst (Pfalz); südöstlicher Hang; vulkanischer Basalt, verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll, dichte Ton-/Sandschichten; Gutsanteil 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, lange Vollhefe; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Weine

Weinreich Riesling trocken BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Riesling trocken ist ein fruchtbetonter, knackiger und vor Kraft strotzender, biozertifizierter Riesling – tief und feingliedrig zugleich. Die exotische Aromatik nach Mango und reifem Pfirsich findet sich in Duft und Geschmack ebenso wie am Gaumen wieder.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Dieser Gutsriesling ist Aushängeschild der Basis-Linie und stellt die Rebsorte pur in den Vordergrund.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, kraftvolle und zugleich feingliedrige Stilistik mit klarer exotischer Aromatik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase exotische Frucht nach Mango und reifem Pfirsich. Am Gaumen knackig und kraftvoll, zugleich tief und feingliedrig, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Gutswein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: fruchtbetont, kraftvoll und feingliedrig

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