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10. September 2010

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Amoureuses Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2020 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage Chambolles – von Groffier, dem größten Einzelbesitzer dieser Lage. Ein Pinot Noir von Feinheit, Intensität und seidigen Tanninen.


Les Amoureuses – die Lage

Les Amoureuses („Die Liebenden") gilt als die berühmteste der 24 Premier-Cru-Lagen von Chambolle-Musigny und als einer der besten Weinberge der Welt – ein heißer Kandidat für eine künftige Grand-Cru-Einstufung neben Musigny und Bonnes Mares. Die Lage liegt am Südende der Gemeinde, direkt unterhalb des Grand Cru Musigny.

Der kalkhaltige Boden ist hier leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln zwingt, in Felsspalten zu graben. Das ergibt kleine, konzentrierte Beeren und Weine von Feinheit, erdigem Charakter und festen, seidigen Tanninen. Groffier besitzt mit rund einem Hektar den größten Einzelanteil.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, 13,50 % vol.

Vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in 25 % neuem Holz. Unter Nicolas Groffier wird der Neuholzanteil bewusst reduziert; der Wein wird nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Ein klar umrissenes Bouquet aus Rosenblättern und roter Beerenfrucht, dazu ein ferner Hauch Menthol. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen, frisch und vibrierend, zum Abgang hin leicht würzig, linear und straff. Ein noch zurückhaltender Amoureuses, dessen unbestreitbare Länge große Zukunft verspricht.

Feinkörnig, frisch und straff – ein Amoureuses, der seine Zukunft noch für sich behält.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Taube, Reh, Geflügel, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Amoureuses, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); leichter Kalkboden über hartem Kalkstein, 80 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; 25 % Neuholz; ein Abstich; 13,50 % vol

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Weine

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling GG 2022

Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer 60–100 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2022 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen, auf reinem Devonschiefer in extremer Steillage. Ein trockener Riesling von filigraner Eleganz und enormer Mineralität, mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bearbeitung der Weinberge und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts und spiegeln die Wertschätzung der Natur gegenüber wider.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkohol, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit der kristallinen Schiefermineralität dieser Weltklasse-Lage.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Riesling von Filigranität und Präzision: helle Frucht von weißem Pfirsich und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und grüner Apfel, untermalt von floralen Anklängen und einer kühlen, feuersteinig-kristallinen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, filigran und dennoch tiefgründig, mit moderatem Alkohol und einer vibrierenden, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Eleganz verleiht – mit langem, glasklarem, salzig-mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Limette und grüner Apfel über kühler, kristalliner Schiefermineralität – trocken und filigran, mit vibrierender Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Coto de Hayas Garnacha Centenaria 5,00 Liter

Rotwein · Garnacha · Campo de Borja · Spanien · 5 l

Coto de Hayas Garnacha Centenaria ist ein komplexer Rotwein aus über 100 Jahre alten Garnacha-Rebstöcken von Bodegas Aragonesas – hier in der 5,0-Liter-Flasche. Nach der Gärung reift er in französischen Barriquefässern. Im Glas eine dichte Himbeerfrucht mit samtiger Holzwürze.


Campo de Borja

Coto de Hayas stammt aus Campo de Borja in Aragón im Nordosten Spaniens – einer der besten Garnacha-Regionen des Landes. Die alten Rebstöcke (über 100 Jahre) und das kontinentale Klima bringen konzentrierte, ausdrucksstarke Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Garnacha von über 100 Jahre alten Rebstöcken. Nach der Gärung reift er in französischen Barriquefässern, die ihm samtige Holzwürze und Vanillearomen verleihen.

Im Glas

Tiefes Rot. Sehr komplex, mit einer schönen, dichten Himbeerfrucht. Samtige Holzwürze und Vanillearomen runden den Geschmack ab. Der Nachhall ist harmonisch und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; das 5-Liter-Format eignet sich besonders für größere Runden und Feste.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Lamm, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Campo de Borja, Aragón (Spanien); alte Reben
Klassifikation: Campo de Borja DO – Garnacha
Ausbau: 100 % Garnacha (Altreben), französisches Barrique; 5,0 l

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Rebsorten

Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne (Frankreich) Côte de Nuits 2021 13,00 % vol

Der Robert Groffier Bourgogne Pinot Noir 2021 ist der Einstieg in die Welt einer der großen Domänen der Côte de Nuits – aus Spitzenparzellen am Rand der berühmten Lagen, im kühlen Jahrgang 2021 frisch, dunkelfruchtig und gut strukturiert.


Bourgogne – die Herkunft

Auch der Bourgogne von Groffier stammt aus überdurchschnittlichen Parzellen: eine liegt unmittelbar neben dem Grand Cru Clos de Vougeot, eine weitere grenzt an die Weinberge von Morey-Saint-Denis. So beginnt dieser Wein dort, wo viele Village-Weine aufhören.

Die kalkstein-tongeprägten Böden der Côte de Nuits geben dem Wein Frische und Struktur. Niedrige Erträge und sorgfältige Lese sichern auch auf Bourgogne-Ebene die Konzentration und Reintönigkeit, für die das Gut steht.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,00 % vol.

Im Jahrgang 2021 vergor Groffier sämtliche Rotweine – mit Ausnahme des Passetoutgrains – mit 100 % Ganztrauben; Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau in französischen Barriques mit zurückhaltendem Neuholzanteil. Die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Kräftiges Rubin. In der Nase offene, dunkle Frucht – Brombeere und Johannisbeere – mit Gewürzen, Mandarinenschale und einem Hauch Verveine. Am Gaumen kräftig und rund, mit reifer, aber nie überreifer Frucht, klarer dunkler Aromatik, guter Struktur und feinkörnigem Gerbstoff.

Dunkelfruchtig, würzig und gut strukturiert – ein großer kleiner Burgunder von einer Top-Domaine.

Schon jung zugänglich, gewinnt aber mit etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Ente, Kalb und Rind, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelkräftigem Käse. Ein vielseitiger, alltagstauglicher Begleiter.


Lage: Bourgogne, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); Parzellen neben Clos de Vougeot und angrenzend an Morey-Saint-Denis
Klassifikation: Bourgogne AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; französische Barriques

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Rebsorten

Domaine Latour-Giraud Meursault Cuvée Charles Maxime 2021

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC (Cuvée Charles Maxime) 7 gutseigene Lagen · 3 ha Côte de Beaune 2021

Der Meursault Cuvée Charles Maxime 2021 der Domaine Latour-Giraud ist der Village-Meursault des Guts aus ausschließlich eigenen Weinbergen. Er steht für die Eleganz der Appellation – mit geschmeidigem Schmelz, frischer Säure und den charakteristischen Haselnussnoten.


Meursault – Cuvée aus sieben Lagen

Meursault bildet das Herz der „Côte des Blancs" und ist mit rund 430 Hektar die größte Weißwein-Gemeinde der Côte de Beaune. Die Domaine Latour-Giraud besitzt 3 Hektar in sieben Lagen – darunter Limozin, Crotots und Pelles Dessous direkt unterhalb der Genevrières, Poruzots, Vireuils Dessous nahe Auxey-Duresses, Clos du Cromin, Corbins und Malpoiriers im Norden Richtung Volnay.

Aus diesen Parzellen entsteht die Cuvée Charles Maxime – benannt nach den Großvätern Charles (Giraud) und Maxime (Latour). Die Domaine zählt zu den renommierten Adressen von Meursault.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der den geschmeidigen Stil dieses Meursault besonders präzise zeigt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, eine Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen.

Der Wein reift im Eichenfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, der Schmelz und feine Würze gibt, ohne die Frische zu überdecken.

Im Glas

Helle gelbe Frucht und Zitrus, untermalt von charakteristischen Haselnussnoten. Am Gaumen geschmeidiger Schmelz, getragen von frischer Säure und feiner Eleganz, mit langem Abgang.

Gelbe Frucht und Haselnuss über geschmeidigem Schmelz und frischer Säure – Meursault in eleganter Village-Form.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen, 3 ha
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Marguet Champagne Ambonnay Chardonnay Coteaux Champenois AOP 2019 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

Marguet Ambonnay Chardonnay Coteaux Champenois ist ein stiller Weißwein aus 100 % Chardonnay aus Ambonnay. Coteaux Champenois ist die gesetzlich geschützte Herkunftsbezeichnung für die stillen Weine der Champagne – eine eher seltene Spezialität. Benoît Marguet keltert ihn aus den kalkreichen Lagen Les Beurys und Les Crayères. Im Glas straff, salzig und mineralisch.


Ambonnay

Die Trauben stammen aus den kalkreichen Lagen Les Beurys und Les Crayères in Ambonnay (Montagne de Reims). Die Bodenformationen erinnern stark an das Burgund und prägen die straffe, mineralische Stilistik. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Der Ausbau erfolgt über mehr als 19 Monate in gebrauchten Holzfässern; die Holznote ist dezent und die Gerbstoffe sind fein in die kernige Frucht eingebunden.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Meeresbrise, zurückhaltende Limettenschale, weiße Blüten und leicht geröstete Pecannüsse. Am Gaumen straff und fast karg, mit salinen Spuren, nassem Stein und unreifer Aprikose. Der Abgang ist langanhaltend und lässt einen frischen Gaumen zurück.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; bereits jetzt ein Genuss, mit Potenzial über einige Jahre. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: edler Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Les Beurys & Les Crayères, Ambonnay, Montagne de Reims (Champagne); Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOP – Blanc
Ausbau: Chardonnay, über 19 Monate gebrauchtes Holzfass; stiller Wein

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Rebsorten

Martin Waßmer Jung & Wild Weissweincuvée

Weißwein · Cuvée · Markgräflerland

Martin Waßmer Jung & Wild Weißweincuvée ist die junge, frische Linie eines der profiliertesten Burgunder-Betriebe des Markgräflerlands. Während Waßmer bei den Lagenweinen für seinen burgundisch geprägten Stil bekannt ist, zeigt diese Cuvée bewusst die zugängliche, moderne Seite des Guts. Ein unkomplizierter Weißwein mit klarer Frucht und feiner Säure, gemacht für warme Tage.


Markgräflerland

Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands, eingebettet zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz – eine der wärmsten Weinregionen des Landes. Die Trauben wachsen auf kalkhaltigen Böden mit Auflagen aus Löss und Lehm, die der Cuvée Frische und eine dezente Mineralik geben. In den Weinbergen wird naturnah gearbeitet, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Auxerrois und Scheurebe. Sauvignon Blanc steuert Zitrus, Frische und Spannung bei, Auxerrois sorgt für Rundung und weiche Frucht, Scheurebe ergänzt duftige, florale Noten. Ausgebaut wird die Linie betont frisch im Edelstahltank, ohne Holz, damit die Rebsortenaromatik klar im Vordergrund bleibt.

Im Glas

In der Nase saftiger Apfel und helle Zitrusfrucht, dazu florale Anklänge von Holunder- und Akazienblüte und ein Hauch Stachelbeere. Am Gaumen frisch und saftig, mit feiner Säurestruktur und etwas Aprikose. Der Abgang bleibt trocken, klar und animierend, mit dezent mineralischem Nachhall.

Am Tisch

Als Aperitif an warmen Sommertagen oder als unkomplizierter Begleiter durchs Essen. Jung und frisch am besten in den ersten ein bis zwei Jahren; kühl lagern.

Klassische Begleitung: Krustentiere, kräftiger Fisch, helles Geflügel und Kalbfleisch. Bei 9–11 °C servieren.


Lage: Markgräflerland, Baden
Klassifikation: Qualitätswein (QbA)
Ausbau: Edelstahltank, betont frisch, ohne Holz

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2012

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 9 % Shiraz · 3 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2012

Der Noon Eclipse 2012 gehört zu den absoluten Old-School-Weinen – seit jeher handgemacht, von uralten Grenache-Buschreben aus McLaren Vale. Enorm zugänglich und weich, am Gaumen mit Belüftung vielschichtig und würzig, wie man es vom Eclipse kennt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat – ehrliche, ungeschminkte Weine.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano. Ab dem Jahrgang 2012 wird der Eclipse vollständig aus den eigenen Estate-Weinbergen in McLaren Vale erzeugt.

Jahrgang 2012 – McLaren Vale

2012 kühlte es in McLaren Vale ab Februar deutlich ab und blieb bis zur Lese kühl – das ergab einen etwas helleren, zugänglicheren und feiner gezeichneten Eclipse als in manch wärmeren Vorjahren. Schon jung weich und charmant, zeigt er mit Luft die gewohnte Vielschichtigkeit und Würze.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 9 % Shiraz und 3 % Graciano, Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Heller als in den Vorjahren. Enorm zugänglich, weich und mit einer feinen vanilligen Note, wie man sie so gar nicht vom Eclipse kennt. In der Nase reife rote Frucht – Johannisbeergelee, Himbeere, getrocknete Maulbeere – mit Anklängen von Gewürzkuchen, Pfeffer, Kardamom und Eukalyptus. Am Gaumen mit Belüftung vielschichtig und würzig, üppig fruchtig, getragen von samtigen Tanninen und belebender Frische.

Old school, handgemacht – mit Belüftung vielschichtig und würzig, wie immer.

Profitiert deutlich vom Dekantieren (mindestens eine halbe Stunde). Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Großartig zur Ente, zu Wild und kräftigem rotem Fleisch, zu reich gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 9 % Shiraz, 3 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre); ungeschönt, ungefiltert

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