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19. Oktober 2010

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Der Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit feiner Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2020 Magnum

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs · Magnum)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe Magnum 1,5 l · 2020

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 in der 1,5-Liter-Magnum stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht. Das Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, unterstreicht die Langlebigkeit des Weins.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG im Magnumformat; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

Wittmann Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofener Kirchspiel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein eleganter, frischer Bio-Riesling vom Kalkstein – mit Aromen gelber Früchte und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Kirchspiel – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge der Region aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Das Kirchspiel mutet wie ein Amphitheater an, das sich zum Rhein hin öffnet; die Reben in Ost- bis Südostausrichtung sind vor kalten Westwinden geschützt – Grund für das hervorragende Kleinklima. Die Reben für dieses Große Gewächs fußen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein (Tonmergel mit Kalksteineinlagen, auch der tiefe Untergrund von Kalkstein dominiert). Genau dieser karge, kalkreiche Boden verleiht den Rieslingen des Kirchspiels ihre filigrane Eleganz und die klare, leicht salzige Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. Auf dem Kalkstein des Kirchspiels ergibt das einen besonders eleganten, geradlinigen Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Spannung und Finesse statt Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten und feine Kräuter. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure und der für das Kirchspiel typischen klaren, leicht salzigen Mineralität, die den Wein trägt und ihm einen langen, animierenden Abgang verleiht.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Kirchspiel (Deutschland); Ost-/Südostausrichtung, amphitheaterartig zum Rhein geöffnet, Tonmergel mit Kalksteineinlagen über kalksteindominiertem Untergrund; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Whisky

Thomas Sippel Palatinatus Single Cask German Oak

Spirituose · Whisky · Pfalz · Deutschland

Thomas Sippel Palatinatus Single Cask German Oak zeigt sich in dunklem Gold. Ein intensiv aromatischer, komplexer Whiskytypus mit eleganten, würzigen und leicht torfigen Akzenten.


Herkunft / Pfalz

Das Weingut und die Destillerie Sippel in der Pfalz stehen für handwerklich erzeugte Brände und Whisky. Der Name „Palatinatus" ist die lateinische Bezeichnung für die Pfalz und verweist auf die regionale Herkunft dieses Single Malts.

Herstellung und Reifung

Als Single Cask stammt dieser Whisky aus einem einzigen Fass und wird unverschnitten abgefüllt. Die Reifung erfolgt in deutscher Eiche (German Oak), die dem Whisky seine würzige Tiefe, die dunkelgoldene Farbe und feine Holznoten verleiht.

Im Glas

Dunkles Gold. In der Nase intensiv und komplex, mit würzigen Noten, Anklängen von Eiche und einem leicht torfigen Hauch. Am Gaumen vollmundig und aromatisch, würzig und elegant, mit langem, warmem Abgang.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem Nosing-Glas genießen, bei Bedarf mit ein paar Tropfen Wasser, um die Aromen zu öffnen.

Ideal: pur oder mit etwas Wasser, als edler Digestif.


Herkunft: Pfalz (Deutschland); Weingut und Destillerie Sippel
Art: Single Malt Whisky (Single Cask)
Reifung: in deutscher Eiche (German Oak)

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Weine

Von Winning Riesling Kirchenstück GG 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Kirchenstück VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Sandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2021

Der von Winning Forster Kirchenstück Riesling GG 2021 stammt aus Deutschlands wertvollstem Weinberg, geschützt am Rand von Forst. Ein monumentaler Riesling mit großer Kraft und Würde.


Forster Kirchenstück – Deutschlands wertvollster Weinberg

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Das Kirchenstück ist das Flaggschiff des Guts.

Die Lage liegt geschützt am Rand von Forst und gilt als Deutschlands wertvollster Weinberg. Im Boden finden sich Sandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein seine große Kraft, Würde und Tiefe verleiht.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen tiefen, rassigen Riesling. Die geschützte Lage des Kirchenstücks und der lange Holzfassausbau bewahrten Kraft, Konzentration und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Kirchenstück, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Sandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm Schmelz, Dichte und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein monumentaler Riesling mit großer Kraft und Würde: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Basaltanklang und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, tief und kraftvoll, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Monumental, mit großer Kraft und Würde – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Kirchenstück (VDP.Große Lage), Forst, Pfalz; Sandstein, Kalk und Basalt; gilt als Deutschlands wertvollster Weinberg
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Schaumweine

Mabe Les Petits Prevosts Bonneil Brut Nature

Champagner · Bonneil · Meunier · Brut Nature

Mabe Les Petits Prévosts Bonneil Brut Nature ist ein Einzellagen-Champagner aus 100 % Meunier aus der Parzelle „Les Petits Prévosts" in Bonneil im Vallée de la Marne. Tonreiche Böden verleihen dem Meunier Substanz und Ausdruck. Spontan vergoren und ohne Dosage abgefüllt. Im Glas straff, klar und salzig.


Bonneil

Die Parzelle „Les Petits Prévosts" liegt in Bonneil im Vallée de la Marne. Die tonreichen Böden geben dem hier zu 100 % vinifizierten Meunier Substanz, Struktur und Ausdruck.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Meunier. Die Vergärung erfolgt mit spontanen Hefen, der Ausbau im Holz mit minimalem Neuholzeinsatz. Abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Aromatisch zwischen dunklen Früchten und exotischen Nuancen, ergänzt durch eine herzhafte, fast rauchige Würze. Am Gaumen straff geführt, mit klarer Struktur, frischer Spannung und einem salzigen Zug im Finale.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Pilzgerichte und feine Vorspeisen.


Lage: Les Petits Prévosts, Bonneil, Vallée de la Marne (Champagne); tonreiche Böden
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs (Meunier), Einzellage
Ausbau: Spontangärung, Holzausbau (minimal Neuholz), ohne Dosage

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Schaumweine

Lointier Causica Rosé de Saigneé Extra Brut 2022

Wein · Champagner Rosé · Champagne · Frankreich

Lointier Causica Rosé de Saignée Extra Brut 2022 ist kein gewöhnlicher Rosé-Champagner. Aus den ältesten Pinot-Meunier-Reben des Guts entstanden, ist er vielschichtig und überraschend, mit feiner Rotbeerigkeit und einem ganz eigenen Charakter.


Champagne / Vallée de la Marne

Hélène und Jean-Baptiste Lointier bewirtschaften ihre Reben in der Vallée de la Marne biodynamisch, auf Böden aus braunem Kalkstein und Lehm, ganz ohne Herbizide oder Insektizide. Der Name „Causica" verweist auf eine besonders behaarte Unterart der Honigbiene – eine charmante Anspielung auf die leicht behaarten Blätter des Pinot Meunier.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Meunier von den ältesten Reben, als Rosé de Saignée gewonnen. Die Hälfte des Weins reifte elf Monate in gebrauchten Barriques (Holz aus dem eigenen Wald), die andere Hälfte in der Amphore. Ohne malolaktische Gärung, ohne Schönung, ohne Filtration; nach der Flaschengärung mindestens 22 Monate Hefelager. Dosage 1,5 g/l – Extra Brut.

Im Glas

Zartes bis kräftiges Rosé mit auffallend feiner, lebendig-klarer Perlage. In der Nase einladend, mit Biskuit, Pfirsichcreme und einem Hauch Rauch. Am Gaumen strukturiert und saftig, mit feiner Rotbeerigkeit, roter Johannisbeere und Brioche; leicht, elegant und lang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als charaktervoller Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Krustentieren, Fisch, hellem Fleisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Champagne, Vallée de la Marne (Frankreich); Hélène & Jean-Baptiste Lointier
Klassifikation: Champagne – Rosé de Saignée, 100 % Pinot Meunier, Extra Brut
Ausbau: 50 % gebrauchte Barrique / 50 % Amphore (11 Monate); ohne Malo, Schönung und Filtration; mind. 22 Monate Hefelager; Dosage 1,5 g/l; biodynamisch
Jahrgang: 2022

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Morgon 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Morgon · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Morgon Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Morgon 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Morgon zählt mit seinem Herzstück, dem Hügel Côte du Py, zu den struktur- und lagerstärksten Crus; sein verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie") verleihen dem Gamay Tiefe, dunkle Frucht und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Morgon, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom verwitterten Schiefer und Vulkangestein des Morgon und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Morgon (Frankreich); Herzstück Côte du Py, verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie"); einer der struktur- und lagerstärksten Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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