Tag 2: Weil es so extrem gut war: Xarma – Aizpea Oihaneder und Xavier Díez Esteibar – San Sebastian

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Ibericocanelloni, Zitronenkartoffelpüree, schwarze Oliven und Senfsauce.
Gänseleberbonbons, Apfelgelee, getrocknete Früchte und kandierter Sesam.
Sommergemüse auf Tomaten, Apfel und cremigem Schinkencarpaccio.
Bonito auf Marmitako (Fischeintopf) mit einer Kartoffel-, Zwiebelsauce und geröstetem Pimiento del Padron.
Ochsenfilet mit Pimientos, Weintraubenmaronentörtchen und einer Büffelmozarellaspähre.
Orangenblütenbiscuit mit Cafe und Karamellsesamtörtchen.
Feige auf karamellisiertem Sesamblatt.

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Rebsorten

Pipoli Aglianico del Vulture Vigneti del Vulture

Rotwein · Aglianico · Basilikata · Italien

Pipoli Aglianico del Vulture ist ein reinsortiger Rotwein der Fantini Group aus der Basilikata. Der Aglianico aus der DOC Aglianico del Vulture zeigt sich dunkelrot mit violetten Reflexen – aromatisch, mit Sauerkirsche, dunklen Beeren und einem Hauch würziger Vanille.


Aglianico del Vulture

Der Wein stammt aus der Basilikata im Süden Italiens, aus der DOC Aglianico del Vulture rund um den erloschenen Vulkan Monte Vulture. Aglianico ist eine autochthone Rebsorte der Region; die Trauben stammen aus ausgesuchten Lagen und werden von Hand geerntet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Aglianico. Ein Teil des Weins reift im Stahltank, ein Teil 10 Monate im Barrique. Das gibt dem Wein würzige Vanille- und balsamische Noten bei erhaltener Frucht und Struktur.

Im Glas

Dunkelrot mit violetten Reflexen. In der Nase sehr aromatisch, mit Sauerkirsche und dunklen Beerenfrüchten, dazu würzige Vanille und balsamische Noten. Am Gaumen mit schöner Struktur, reifen Tanninen und schmeichelndem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. Ein strukturierter, vielseitiger Rotwein zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Lamm, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Basilikata (Italien)
Klassifikation: Aglianico del Vulture DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: teils Stahltank, teils 10 Monate im Barrique

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Länder/Regionen

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2021

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2021 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit unendlicher Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2021 – Puligny-Montrachet

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders klar gezeichnete, frische Weißweine mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Auf dem feinen Schlicksand über Kalkstein und im präzisen Ausbau ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen und zugleich frischen Chardonnay mit ausgeprägter Säurespannung und großer Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Würzig, präzise salzig-mineralisch, fest in der Traubenfrucht und lang und frisch im Nachhall sind seine primären Merkmale. Dieser Puligny hat eine unendliche Dichte und ist am Gaumen unwiderstehlich, fein, gleichzeitig kraftvoll und lang anhaltend. Ein kleines Meisterwerk!

Unendliche Dichte, salzige Präzision, unwiderstehlich am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Länder/Regionen

Le Moine Clos Vougeot Grand Cru 2021

Rotwein · Clos de Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de Vougeot Grand Cru Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Clos de Vougeot Grand Cru 2021 stammt aus einer der historischsten Grand-Cru-Lagen des Burgunds, im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de Vougeot – historischer Grand Cru der Mönche

Der Clos de Vougeot wurde erstmals im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt; die umgebende Mauer („Clos") und das Schloss kamen später hinzu. Mit rund 50 Hektar ist er einer der größten Grand Crus der Côte d'Or und heute auf über 80 Eigentümer aufgeteilt – vollständig mit Pinot Noir bepflanzt. Die Grand Crus Musigny, Échézeaux und Grands-Échézeaux bilden an den Hängen darüber seine westliche Grenze.

Das Terroir ist vielfältig: Der höchste Teil mit dränierendem, kieseligem Kalkstein und sanfter Ostausrichtung gilt als bestes Terroir; zum Mittelhang steigt der Tonanteil bei noch guter Drainage, während die untersten Parzellen nahe der Straße deutlich mehr Wasser halten. Aus den besseren, gut dränierten Parzellen entsteht ein Pinot Noir, der Kraft und Fülle mit Eleganz verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einem strukturreichen Grand Cru wie Clos de Vougeot ergibt das einen kraftvollen, zugleich eleganten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Clos de Vougeot Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom kalk- und tongeprägten Hang des Clos lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Kraftvoll und vielschichtig – dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und festes, feinkörniges Tannin mit langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de Vougeot Grand Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~50 ha, vielfältiges Terroir – kieseliger Kalkstein oben (sanfte Ostlage), höherer Tonanteil zum Mittel-/Unterhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Feinkost

Scyavuru Crema al Pistacchio- Pistazienaufstrich

Feinkost · Brotaufstrich · Sizilien · Italien

Scyavuru Crema al Pistacchio ist ein cremiger Pistazienaufstrich aus Sizilien, hergestellt mit sizilianischen Pistazien. Fein, süß und intensiv nussig – ideal aufs Brot, zum Füllen von Gebäck oder für Desserts und Eis.


Herkunft / Sizilien

Scyavuru (Az. Agricole Scyavuru) liegt inmitten von Zitrushainen bei Ribera (AG) an der Südküste Siziliens. Der Familienbetrieb verarbeitet die Früchte der Region zu Cremes, Konfitüren und Saucen nach überlieferten Rezepturen. Der Name „sciavuru" bedeutet im sizilianischen Dialekt Duft, Aroma – Programm für Produkte, die intensiv nach ihren Zutaten schmecken.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt mit sizilianischen Pistazien, dazu Zucker, Pflanzenöle und -fette sowie Milch- und Molkenpulver. Je nach Variante variiert der Pistazienanteil. Die Pistazien werden zu einer samtig-streichzarten Creme vermahlen. Enthält Milch, Soja und Schalenfrüchte (Pistazien); kann Spuren weiterer Nüsse enthalten.

Geschmack

Streichzarte, cremige Textur mit intensiv nussigem Pistazienaroma. Fein süß, mit zartem, je nach Variante leicht salzigem Anklang, der die Pistaziennote schön ausbalanciert.

In der Küche

Vielseitig einsetzbar – pur vom Löffel oder als raffinierte Zutat.

Ideal: auf Brot, Brioche und Panettone, zum Füllen von Croissants, Cornetti und Krapfen, für Torten, Cheesecake und Crêpes sowie für hausgemachtes Pistazieneis.


Hersteller: Az. Agricole Scyavuru, Ribera (AG), Sizilien (Italien)
Produkt: Crema al Pistacchio – Pistazienaufstrich
Zutaten: u. a. Zucker, sizilianische Pistazien, Pflanzenöle/-fette, Milch- und Molkenpulver (enthält Milch, Soja, Schalenfrüchte)
Herkunft: Sizilien (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 19.03.2027

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Weine

Nerone Negroamaro Primitivo Bag in Box 3 Liter

Wein · Rotwein · Apulien · Italien

Nerone Bag-in-Box ist eine apulische Rotwein-Cuvée, in der sich Negroamaro und Primitivo die Klinke in die Hand geben. Rote Beerenfrucht trifft auf schwarze Beerenfrucht, getragen von einer warmen, cremigen Art – mit leichten Anklängen von Rosinen, dezenter Würze und rundem Finish. Praktisch in der 3-Liter-Bag-in-Box.


Apulien / Salento

Apulien, der Stiefelabsatz Italiens, und besonders der Salento stehen für kraftvolle, sonnengereifte Rotweine. Das heiße mediterrane Klima sorgt für üppige, reife Frucht. Negroamaro und Primitivo sind die beiden prägenden Rebsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Negroamaro und Primitivo. Negroamaro bringt rote Beerenfrucht und feine Würze, Primitivo dunkle Beerenfrucht, Wärme und cremige Fülle. Abgefüllt in der 3-Liter-Bag-in-Box: Der Beutel zieht sich beim Zapfen zusammen, sodass kein Sauerstoff an den Wein gelangt – nach dem Anbruch bleibt er mehrere Wochen frisch.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote und schwarze Beerenfrucht mit leichten Anklängen von getrockneten Rosinen und dezenter Würze. Am Gaumen warm, cremig und rund, mit weicher Frucht, milden Tanninen und rundem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Feierabendwein, ideal glasweise dank Bag-in-Box.

Passt zu: Pastagerichten, Pizza, gegrilltem Fleisch und mittelreifem Käse.


Lage: Apulien / Salento (Italien); Nerone (Globus Wine)
Klassifikation: Apulien IGT – Cuvée aus Negroamaro & Primitivo
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau
Gebinde: Bag-in-Box, 3,0 Liter

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN Cepas Centenarias 2020

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero Cepas Centenarias (100+ Jahre) prä-phylloxerisch ~900 m Höhe 18 Monate neue franz. Eiche 2020

Der AVAN Cepas Centenarias 2020 ist ein Weingigant aus über 100 Jahre alten Rebstöcken – ein Wein, der nicht nur in Spanien seinesgleichen sucht. Frucht, Kraft, Ausdruck und ein ellenlanger Abgang geben sich die Klinke in die Hand. Einer der größten Weine Spaniens.


Cepas Centenarias – der Ursprungsweinberg

Bodegas y Viñedos Juan Manuel Burgos liegt in Fuentelcésped in der Ribera del Duero. „Juanma" erbte Rebflächen zwischen 40 und 100 Jahren und brachte mit AVAN ab dem Jahr 2000 das moderne Gesicht der Region hervor – im Weinberg konsequent traditionell und naturnah, nach den Mondphasen gepflegt, im Keller mit nur minimalem Schwefeleinsatz.

Der Cepas Centenarias ist das Flaggschiff des Projekts: 100 % Tinta del País aus dem ältesten, über hundertjährigen und prä-phylloxerischen Weinberg des Guts – jenem Weinberg, von dem alle übrigen Reben des Hauses gepfropft wurden, gleichsam die DNA des gesamten Projekts. Die hochgelegenen Parzellen auf rund 900 Metern, auf kalkhaltigen Böden mit Sand und Ton, und die großen Tag-Nacht-Kontraste sorgen für eine langsame, ausgewogene Reife und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2020 – Ribera del Duero

Der Jahrgang 2020 ist spannend und elegant zugleich, dabei schon sehr zugänglich und trinkreif. Die alten Reben und die Höhenlage geben dem Wein Tiefe, Frische und Energie – ein kraftvoller, aber fein gezeichneter Ribera, der sich in den kommenden Jahren noch weiter prächtig entwickeln wird.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País) aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese ertragsarmer Parzellen, Gärung mit autochthonen Hefen zur Wahrung des Terroircharakters. Anschließend 18 Monate Reife in neuen Fässern aus französischer Eiche höchster Qualität (feinporig), in denen die besten Fässer jeder Böttcherei ausgewählt werden. Naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert, nicht zertifiziert).

Im Glas

Sattes Purpurrot mit kräftigen Glycerinschlieren, die an der Glaswand hinunterwabern. Ausgeprägter Duft nach dunklen, reifen und sehr satten Früchten, untermalt von cremiger Eiche, getrockneten Kräutern und kandierter Frucht. Am Gaumen unheimlich vollmundig und lang, kraftvoll und konzentriert, mit reifen Tanninen – Frucht, Kraft und Ausdruck im Zusammenspiel.

Ein Weingigant aus über 100-jährigen Reben – einer der größten Weine Spaniens.

Der Abgang ist intensiv und sehr, sehr lang. Schon jetzt ein großer Trinkgenuss, mit prächtigem Entwicklungspotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kastilischen Braten und Lamm aus dem Ofen, zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Ibérico-Schwein sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Ribera del Duero, Fuentelcésped (Spanien); ältester, prä-phylloxerischer Weinberg (100+ Jahre), ~900 m Höhe, kalkhaltige Böden mit Sand und Ton
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: 18 Monate neue französische Eiche (feinporig); autochthone Hefen; naturnaher Anbau (biodynamisch inspiriert, nicht zertifiziert)

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix 2019 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2019 stammt von alten Reben direkt neben der legendären Lage Les Amoureuses – der „kleine Bruder" der Amoureuses, parfümiert und fein, mit der reifen Frucht des Jahrgangs 2019.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt im südöstlichen Teil von Chambolle-Musigny, unmittelbar an der Grenze zur berühmten Lage Les Amoureuses, entlang der Straße zwischen Chambolle und Vougeot. Die ostexponierte Parzelle gilt als eine der feinsten Premier-Cru-Lagen des Dorfes.

Die Reben wurzeln auf flachgründigen, kalkgeprägten Böden, die direkt auf dem Muttergestein aufliegen; der hohe Anteil an Steinen und Kies macht sie karg und stark drainierend – ideal für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben. Groffiers Reben hier sind rund 70 bis 80 Jahre alt.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, feines Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, 13,50 % vol.

Vor der Gärung rund eine Woche kalt mazeriert, vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in französischen Barriques. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden bei Groffier jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Helles, leuchtendes Purpur. Eine kraftvolle, sehr parfümierte Nase mit Iris und Waldboden über dunkler Beerenfrucht und dunkler Himbeere. Am Gaumen mittelgewichtig, spannungsreich und präzise, mit feinkörnigem Tannin und einem frischen, mineralischen Finale; junge, noch leicht kompakte Struktur.

Parfümiert, fein und spannungsreich – ein eleganter Chambolle neben Les Amoureuses, gebaut für die lange Reife.

Jung noch verschlossen: braucht drei bis vier Jahre Flaschenreife, profitiert von Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Geflügel, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); flachgründige kalkig-steinige Böden, alte Reben (~70–80 J.), an Les Amoureuses
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Hauts Doix), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; französische Barriques

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Dry

Madeira · Likörwein · trocken · Portugal

Justino's Madeira Fine Dry ist ein trockener Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Negra Mole und Complexa. Mit leicht oxidativen Noten und getrockneten Früchten eignet er sich als Aperitif ebenso wie zum Verfeinern kräftiger Saucen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Negra Mole und Complexa. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt; bei der trockenen Stilistik geschieht das spät, sodass kaum Restsüße bleibt. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase leicht oxidative Noten, getrocknete Datteln und Unterholz. Am Gaumen trocken und würzig, mit Anklängen von dunklem, frischem Brot, Nuss und Karamell, getragen von einer lebhaften Säure. Langer, herber Abgang.

Als Aperitif

Leicht gekühlt bei 10–13 °C servieren – ein klassischer Starter in den Abend oder Aperitif, auch auf Eis mit einer Zeste Zitrone. In der Küche verfeinert er kräftige Saucen und Schmorgerichte.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Suppen, herzhaften Saucen und Hartkäse.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Dry (trocken, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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