Tag 2: Weil es so extrem gut war: Xarma – Aizpea Oihaneder und Xavier Díez Esteibar – San Sebastian

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Ibericocanelloni, Zitronenkartoffelpüree, schwarze Oliven und Senfsauce.
Gänseleberbonbons, Apfelgelee, getrocknete Früchte und kandierter Sesam.
Sommergemüse auf Tomaten, Apfel und cremigem Schinkencarpaccio.
Bonito auf Marmitako (Fischeintopf) mit einer Kartoffel-, Zwiebelsauce und geröstetem Pimiento del Padron.
Ochsenfilet mit Pimientos, Weintraubenmaronentörtchen und einer Büffelmozarellaspähre.
Orangenblütenbiscuit mit Cafe und Karamellsesamtörtchen.
Feige auf karamellisiertem Sesamblatt.

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2011 Biodynamie · 13,50 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011 ist der allererste Jahrgang dieses biodynamischen Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – ein klassisch nordrhôneartiger, mineralisch-würziger Wein von den Basaltsteinen des Rocks District.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt nahe Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2011 – Walla Walla Valley

2011 war einer der kühlsten und spätesten Jahrgänge der Region – ein ausgesprochen klassisches Jahr mit niedrigeren Alkoholgraden, lebendiger Säure und einem nordrhôneartig zurückhaltenden, eleganten Stil.

Zugleich ist 2011 der allererste Jahrgang von Horsepower Vineyards – der Beginn einer der gesuchtesten Syrah-Serien Nordamerikas.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2011, 13,50 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.

Im Glas

Ein klassisches Nord-Rhône-Profil: Brombeere und Cassis treffen auf Eisen, flüssiges Mineral, geräuchertes Fleisch und eine fast blutige Note, dazu Speck, Jod und kreidige Salinität. Am Gaumen vollmundig, geschichtet und fabelhaft konzentriert, mit

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Weine

Billecart-Salmon Le Reserve Brut Doppelmagnum

Champagner · Marne · Brut

Der Billecart-Salmon Brut Réserve ist die jahrgangslose Standardcuvée des 1818 gegründeten Champagnerhauses Billecart-Salmon aus Mareuil-sur-Aÿ – hier in der Doppelmagnum (3 Liter). Die Assemblage vereint die drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier aus den besten Lagen der Marne, ergänzt um einen hohen Anteil Reserveweine. Als Brut ausgebaut, zeigt er sich frisch, klar und mineralisch. Eine feine, elegante Perlage trägt Noten von Zitrus, Nuss und Stein.


Marne – Mareuil-sur-Aÿ

Das Haus Billecart-Salmon hat seinen Sitz in Mareuil-sur-Aÿ in der Champagne und wird seit 1818 in Familienhand über sieben Generationen geführt. Die Trauben für den Brut Réserve stammen aus den besten Terroirs der Marne – aus der Montagne de Reims, der Côte des Blancs und dem Vallée de la Marne. Stilprägend ist die kühle, langsame Gärung, für die das Haus bekannt ist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier mit einem hohen Anteil von rund 50–60 % Reserveweinen. Die Gärung erfolgt bei niedriger Temperatur im Edelstahltank, ergänzt um burgundische Holzfässer; anschließend reift der Champagner deutlich länger auf der Hefe, als es die Appellation vorschreibt. Dosiert wird als Brut (rund 8 g/l). Enthält Sulfite.

Im Glas

Zartgoldene Farbe mit feiner, langsam aufsteigender Perlage. In der Nase Zitrus, frische weiße Früchte, reife Birne und eine nussige Note. Am Gaumen klar und präzise, frisch und mineralisch. Der Abgang bleibt fein und lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Als Aperitif ebenso geeignet wie zu einem ganzen Menü. Das Großformat Doppelmagnum eignet sich besonders für größere Runden und Feste. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Marne – Montagne de Reims, Côte des Blancs, Vallée de la Marne (Mareuil-sur-Aÿ)
Klassifikation Champagne (AOC), jahrgangslos
Ausbau Gärung bei niedriger Temperatur in Edelstahl und Holzfass, hoher Reserveweinanteil, längere Reife auf der Hefe

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Spanien

Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2023

Rotwein · Rioja · Garnacha

Garnacha DOCa Rioja Alto de Najerilla · Cordovín Buschreben 100+ Jahre Jade Gross 12 Monate franz. Eiche nur 1.200 Flaschen 2023

Der Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2023 ist ein kraftvoller, expressiver Naturwein aus 100 % Garnacha von über 100 Jahre alten Buschreben – Biss, Charakter und ein kleines bisschen Wahnsinn. Würzig, energiegeladen und doch sensibel und lang am Gaumen.


Peace, Love & Garnacha – alte Reben im Alto de Najerilla

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den unverfälschten Ausdruck der Rebsorte – wofür „Peace, Love & Garnacha" sinnbildlich steht.

Dieser Wein ist aus 100 % Garnacha vinifiziert, gewachsen auf über 100 Jahre alten Buschreben im hochgelegenen Tal des Alto de Najerilla in Cordovín. Die eisenhaltigen Lehmböden verleihen dem Wein seine Tiefe und Struktur, während die Handlese und die behutsame Vinifikation in offenen Gärbehältern seine Ursprünglichkeit bewahren.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortige Garnacha aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Handlese, behutsame Vinifikation in offenen Gärbehältern zur Wahrung der Ursprünglichkeit. Der Ausbau erfolgte über 12 Monate in französischen Eichenfässern. Gesamtproduktion: 1.200 Flaschen.

Im Glas

In der Nase eine klare, saftige Himbeerfrucht, untermalt von würzigen Noten wie schwarzem Tee, Brotkruste, Eukalyptus und einem Hauch von wildem Pfeffer. Am Gaumen viel Extrakt, eine straffe Säure und spürbare Energie – ein Naturwein mit Ecken und Kanten, der sich trotzdem sensibel und lang am Gaumen hält.

Biss, Charakter und ein kleines bisschen Wahnsinn – das ist „Peace, Love & Garnacha".

Am besten leicht gekühlt genießen. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fleisch und Geflügel, zu würzigen mediterranen Gerichten, zu Tapas und Wurst sowie zu mittelreifem Käse – vielseitig und unkompliziert.


Lage: DOCa Rioja, Alto de Najerilla bei Cordovín (Spanien); hochgelegenes Tal, eisenhaltige Lehmböden, über 100 J. alte Buschreben
Klassifikation: DOCa Rioja, Garnacha (trocken); nur 1.200 Flaschen
Ausbau: Garnacha; Handlese, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate französische Eiche; Naturwein, handwerklich

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Champonnets 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Champonnets · 1er Cru Gevrey-Chambertin 0,30 ha · Reben ~50 Jahre · 1.500 Flaschen 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Champonnets 1er Cru 2023 von Denis Mortet wächst unweit der berühmten Lage Lavaux-Saint-Jacques. Aus einer winzigen Parzelle mit rund 50 Jahre alten Reben entsteht eine kleine, exklusive Produktion: ein frischer, präziser und seidiger Pinot Noir.


Aux Champonnets – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Champonnets liegt unweit von Lavaux-Saint-Jacques auf tonreichen, tiefgründigen Böden am Fuß des Hangs. Gekühlt durch die markante Talsenke der Combe de Lavaux bringt die Lage eine bemerkenswerte Frische und Tiefe hervor.

Die nur 30 Ar (0,30 Hektar) kleine Parzelle mit durchschnittlich 50 Jahre alten Reben liefert rund 1.500 Flaschen. Die Arbeit erfolgt nachhaltig – ohne chemische Düngemittel oder Herbizide, mit mechanischer Bodenbearbeitung und organischem Kompost. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand in kleinen Kisten gelesen und im Keller streng selektiert. Die Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen.

Ausbau über 18 Monate in Pièces aus französischer Eiche, davon 50 % neu und 50 % einmal belegt. Gesamtproduktion: rund 1.500 Flaschen.

Im Glas

In der Nase elegant und fruchtbetont: reife rote Beeren, kühle Mineralität und ein Hauch floraler Würze. Am Gaumen strukturiert, präzise und geschliffen, getragen von feiner Säure und seidig eingebundenen Tanninen.

Reife rote Beeren und kühle Mineralität über seidigem Tannin – ein frischer, präziser Premier Cru aus winziger Produktion.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Aux Champonnets (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); tiefer Tonboden am Hangfuß, gekühlt durch die Combe de Lavaux, 0,30 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 50% einmal belegt); naturnahe Bewirtschaftung

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Rebsorten

Dietrich Schwebebahn Grauburgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Schwebebahn Grauburgunder ist Teil einer Sonderedition zum 125. Jubiläum der Wuppertaler Schwebebahn. Die deutsche Erfolgstraube glänzt mit vielschichtigen Aromen von frischem Apfel, etwas Birne und Melone, cremig-weichem Schmelz am Gaumen und einem zarten, von feiner Mineralität getragenen Finish.


Pfalz

Das Partnerweingut Familie Dietrich umfasst 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für ein fast mediterranes Klima – die Grundlage für ausdrucksstarke, trocken ausgebaute Weine. Geführt wird das Gut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich. Dieser Grauburgunder ist Teil der Schwebebahn-Edition, deren Etiketten die Epochen der Kabinenwagen aufgreifen – die helle „Generation 15" steht für moderne Mobilität und Zukunftsorientierung.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der sorgfältig selektierte Wein wird trocken ausgebaut und betont die klare Frucht sowie den cremigen Schmelz der Sorte, getragen von einer feinen Mineralität.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase vielschichtig, mit frischem Apfel, etwas Birne und Melone. Am Gaumen cremiger, weicher Schmelz, rund und fein, mit einem zarten, von einer „schwebenden" Mineralität getragenen Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Pfalz, Großkarlbach/Weisenheim am Sand/Laumersheim (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Grauburgunder, trocken
Edition: Sonderedition „125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn"

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Weine

Marguet Ambonnay Rosé 2020 Brut Nature BIO

Champagner · Rosé · Ambonnay Grand Cru · Brut Nature · Bio

Marguet Ambonnay Rosé Brut Nature ist ein Bio-Rosé-Champagner aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Benoît Marguet keltert ihn biodynamisch und baut ihn im Holz aus; der Verzicht auf Dosage sorgt für Klarheit und Spannung. Ein Rosé mit Ecken und Kanten. Im Glas ein faszinierender Rosé-Pfirsichton mit lachsfarbenen Reflexen.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims. Die kalkreichen Böden geben dem Rosé Tiefe, Würze und Spannung. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Der Rosé vereint Pinot Noir und Chardonnay aus Ambonnay; die Roséfarbe entsteht durch die Assemblage. Der Ausbau erfolgt im Holz, was ihm zusätzliche Tiefe verleiht. Abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature – für Klarheit und Spannung.

Im Glas

Faszinierender Rosé-Pfirsichton mit leicht lachsfarbenen Reflexen. In der Nase Walderdbeeren, rote Äpfel, Blutorange und zitrische Würze, dazu Zimt, Nelke und eine deutliche Zedernnote. Am Gaumen druckvoll, würzig und texturiert, mit fast cremig-glänzender Art, Erdbeere, Apfel, Orangenzeste und feinen herben Anklängen. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und würzige Gerichte.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Rosé Brut Nature
Ausbau: Pinot Noir/Chardonnay, Holzausbau, ohne Dosage

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Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm rot 2024 BIO

Rotwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Spätburgunder

Spätburgunder 0 Ohm rot Kissinger-Bähr Uelversheim & Dienheim · Rheinhessen Löss & Lehm spontan · kurze Maische ~1 Jahr Hefe · großes & kleines Holzfass BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" rot 2024 ist ein Spätburgunder von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim. Kühl, saftig und energiegeladen – ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.


0 Ohm rot – Spätburgunder mit klarer Kante

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Spätburgunder stammt von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim, deren Böden von Löss und Lehm geprägt sind. In den letzten Jahren wurden diese zunehmend mit französischem Spätburgunder-Klonmaterial bepflanzt – die Grundlage für einen frischen, trinkanimierenden Pinot mit feiner Struktur.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die frühe Lese und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten die kühle, rotbeerige Frische und die feine Struktur – Frische und Trinkfluss im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder von jungen Reben um Uelversheim und Dienheim, Jahrgang 2024; von Löss- und Lehmböden.

Die Lese erfolgt früh, der Ausbau mit minimalem Eingriff – der Fokus liegt ganz auf Frische und Trinkfluss. Der Wein wird spontan vergoren, ohne Schönung und unfiltriert gefüllt. Nach kurzer Maischestandzeit reifte er fast ein Jahr auf der Hefe, teils im großen, teils im kleinen Holzfass. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Im Glas zeigt er sich mit rotbeeriger Frische, frischer Säure und feinster Struktur. Kühl, saftig und energiegeladen im Mundgefühl. Ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit – 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Rotbeerige Frische, frische Säure und feinste Struktur – kühl, saftig und energiegeladen, mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Gekühlt genießen! Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Geflügel, zu gegrilltem hellem Fleisch und Lachs, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse – leicht gekühlt ein Gewinn.


Herkunft: junge Weinberge um Uelversheim und Dienheim, Rheinhessen; Löss- und Lehmböden
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung, kurze Maischestandzeit, fast ein Jahr auf der Hefe in großem und kleinem Holzfass, ungeschönt und unfiltriert; biologisch, DE-ÖKO-039

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2023

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2023 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit großer Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2023 – Puligny-Montrachet

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem feinen Schlicksand über Kalkstein und im präzisen Ausbau ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen und zugleich frischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom feinen Schlicksand über Kalkstein und den alten Reben lebt dieser Puligny: helle, feste Traubenfrucht und Zitrus, dazu eine würzige, salzig-mineralische Präzision. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine dichte, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen fein und zugleich kraftvoll, mit großer Dichte, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Würzig und salzig-mineralisch – helle, feste Frucht, große Dichte und ein langer, frischer Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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