Himbeersorbet mit Himbeeressig auf Kühlelement.

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Haasenmühle/Solingen im November 2010.

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Chassagne Montrachet La Platière 2024

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet AOC La Platière · 0,34 ha Reben von 1990 2024

Der Chassagne-Montrachet La Platière 2024 von Pierre Vincent stammt aus einer kleinen, alten Parzelle direkt unterhalb des Dorfes. Ein beeindruckender Chardonnay: puristisch, präzise und von ausgeprägter Mineralität getragen – verarbeitet von einem der gefragtesten Winzer des Burgund.


La Platière – alte Parzelle bei Morgeot

Die 0,34 Hektar große Lage wurde 1990 bepflanzt und liegt auf Kalkstein-Ton, nach Südosten ausgerichtet, mit Blick auf die Abtei von Morgeot. Es handelt sich um eine lange Parzelle, parallel zu Champs de Morjot – einst Ackerland. Böden werden gepflügt, dann begrünt, mit minimalen Behandlungen; Handlese mit systematischer Sortierung und präziser Wahl des Lesezeitpunkts nach Reifekontrolle.

Hinter der Domaine steht Pierre Vincent, der seinen Ruf bei der Domaine de la Vougeraie und als Leiter der Domaine Leflaive begründet hat. 2023 übernahm er mit Partnern das frühere Gut Terres de Velle in Auxey-Duresses – von Hand bewirtschaftet, ohne Herbizide.

Jahrgang 2024 – Burgund

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – ein Jahrgang, der dieser mineralischen, präzisen Stilistik besonders entgegenkommt.

Im Glas

In der Nase betören reife Aromen von Honigbirne, weißem Pfirsich, Zitrusfrüchten und feinen Blütennoten. Am Gaumen wunderbar ausgewogen: mittel bis vollmundig, mit sattem Schmelz, dabei stets klar konturiert und mineralisch getragen. Trotz der feinen Rundungen bleibt der Eindruck puristisch und präzise, untermalt von einer frischen Säure, die für Spannung und Ausdruck sorgt. Das Finale ist lang, salzig und von einem tiefen, mineralischen Nachhall geprägt – ein echter Charakterwein mit Energie und Finesse.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Käse – oder solo als Aperitif. Bei 12–13 °C servieren.


Lage: La Platière, Chassagne-Montrachet (unterhalb des Dorfes, bei Morgeot); Kalkstein-Ton, Südost; gepflanzt 1990, 0,34 ha
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Village)
Ausbau: Gärung teils im Edelstahl, dann Fassausbau (~15% neues Holz) mit malolaktischer Gärung, 12 Monate; danach 6 Monate Edelstahl; Handarbeit im Weinberg

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Länder/Regionen

Tua Rita Per Sempre Syrah 2013

Rotwein · Toscana IGT · Syrah

Syrah Toscana IGT Suvereto · Maremma 18 Monate Barrique 2013

Der Tua Rita Per Sempre Syrah 2013 ist einer der großen italienischen Syrahs – ein reinsortiger Top-Wein in limitierter Auflage von der toskanischen Küste. Kraft, Eleganz und enorme Komplexität machen ihn zu einem unvergesslichen Wein.


Tua Rita – Syrah von der toskanischen Küste

Tua Rita wurde 1984 von Rita Tua und Virgilio Bisti in Suvereto gegründet und zählt heute zu den herausragenden Gütern der toskanischen Küste – weltberühmt vor allem für den reinsortigen Merlot Redigaffi. Die Weinberge werden ohne Herbizide bewirtschaftet, mit indigenen Hefen auch im Keller.

Der Per Sempre existiert nur aus dem Eigensinn und der Experimentierlust Virgilios: Er pflegte den Syrah-Weinberg persönlich, beobachtete ihn und wartete, bis die Trauben für eine eigenständige Vinifikation bereit waren. Das Etikett ist ihm als Gründer gewidmet – auf die Frage, welchen seiner Weine er bevorzuge, antwortete er ohne Zögern: „La Syrah, per sempre" – die Syrah, für immer. Die Reben stehen auf den ausgeprägt tonigen, von Kieseln durchsetzten Böden der mineralreichen Hügel um Suvereto.

Jahrgang 2013 – Toskana

2013 brachte an der toskanischen Küste einen klassisch-eleganten Syrah, bei dem Kraft und Finesse im Gleichgewicht stehen – anders als in sehr warmen, frühreifen Jahren, in denen die muskulöse Struktur das Bukett zu überdecken droht. Hier zeigt der Wein Kraft und Großzügigkeit in gleichem Maße, getragen von vielschichtiger Aromatik. (Den Jahrgang 2014 erzeugte das Gut wegen beschädigter Beerenhäute gar nicht.)

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2013.

Nach der Vinifikation reifte der Wein 18 Monate in Barriquefässern; auf eine Schönung wird verzichtet. Limitierte Auflage. Die organoleptische Entwicklung nach dieser Fassreife bestätigte Virgilios Gespür – der Per Sempre wurde von Presse und Markt sofort gefeiert.

Im Glas

Intensiv aromatisch und für die toskanische Küste ungewöhnlich floral-würzig: Brombeere und rotfleischige Frucht treffen auf süßen Tabak, Rosenblätter, Salbei, Minze und Wildblumen, untermalt von dunkler Würze, Schokolade und einem Hauch geräucherter Noten. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein gewoben, mit großer Tiefe, Nuancenreichtum und enormer Komplexität – Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.

Ein unvergesslicher Syrah von Virgilio – Kraft, Eleganz und enorme Komplexität.

Lang und nachhallend im Abgang, mit einem finalen aromatischen Nachklang über der reifen Suvereto-Frucht. Großes Reifepotenzial über viele Jahre; empfiehlt sich zu dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch vom Grill, zu Lamm mit Kräutern sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Toscana IGT, Suvereto, toskanische Küste/Maremma (Italien); ausgeprägt tonige, kieseldurchsetzte Böden
Klassifikation: Toscana IGT, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; 18 Monate Barrique, ohne Schönung, limitierte Auflage; ohne Herbizide bewirtschaftet

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2019

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek, den Drew Noon zu seinen besten überhaupt zählt. Die Jahrgangsbedingungen passten perfekt zum spät reifenden Cabernet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht. Der 2019er ist eine Assemblage aus 66 % Fruit Trees und 34 % Main Road.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Nach einem warmen Start zur Lese kühlte es 2019 ab Anfang März ab, sodass der Cabernet langsam und zur Perfektion ausreifen konnte – das Lesegut war bei der Ernte in tadelloser Gesundheit. Ein Jahrgang, der den spät reifenden Cabernet ideal traf.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Cabernet ist mein Favorit für den Wein des Jahrgangs und möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt. Die Jahrgangsbedingungen kamen dem spät reifenden Cabernet wunderbar entgegen, und das Lesegut war bei der Ernte in perfekter Gesundheit." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein vollmundiger, reiner Cabernet im reiferen Noon-Stil, der die Brombeer- und Cassisfrucht über kräutrige Noten stellt: dazu feine Zedernoten und erdig-mineralische Anklänge. Am Gaumen Tiefe und Fülle, dabei mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung und Balance, getragen von einem festen, reifen Tannin, das dem langen Abgang Halt und großes Reifepotenzial verleiht.

Mein Favorit für den Wein des Jahrgangs – möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees (66 %) und Main Road (34 %), tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Rebsorten

Steffen Trittenheimer Apotheke Riesling Auslese

Weißwein edelsüß · Mosel · Riesling

Riesling Trittenheimer Apotheke Mittelmosel Auslese · edelsüß 2023

Die Steffen Trittenheimer Apotheke Riesling Auslese 2023 ist der Inbegriff eines feinen, eleganten, klassischen Rieslings von der Mittelmosel – edelsüß ausgebaut, mit hellem Kernobst, Akazienhonig und einem herumwirbelnden Säurespiel. Der perfekte Wein zum Dessert.


Trittenheimer Apotheke – Steillage am Schiefer

Das Weinhaus Gebrüder Steffen wurde 1794 in Trittenheim an der Mittelmosel gegründet und zählt nach über 200 Jahren zu den etablierten Namen der Region. Die Trittenheimer Apotheke gehört zu den besten und VDP-klassifizierten Lagen der Mosel – in einer Liga mit Wehlener Sonnenuhr und Bernkasteler Doctor.

Die extreme Steillage – teils bis zu 70 % Neigung – ist nach Südwesten ausgerichtet und von blau-grauem Schiefer geprägt. Das Gestein speichert tagsüber die Wärme und gibt sie nachts an die Reben zurück; so erhält der spät reifende Riesling genügend Zeit, Mineralien, Extrakt und Frucht aufzubauen. Das Ergebnis: charaktervolle, filigrane und langlebige Rieslinge von kraftvoller Eleganz.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 brachte an der Mosel reife, aromatische Rieslinge mit gutem Süße-Säure-Spiel. Für edelsüße Prädikatsweine waren die Bedingungen günstig: vollreifes, gesundes Lesegut mit der nötigen Konzentration, getragen von der für die Mosel typischen frischen Säurestruktur.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, Prädikat Auslese, edelsüß.

Ausschließlich Handlese in der Steillage, ausgesuchtes, vollreifes Traubengut, behutsame Selektion im Presshaus. Schonende Kaltgärung im Edelstahltank bewahrt Frucht, Frische und das filigrane Süße-Säure-Spiel.

Im Glas

Leuchtendes Hellgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase ein intensives, langanhaltendes Bouquet: frisches Kernobst, reifer Apfel und Quitte, dazu Aprikose, ein Hauch Akazienhonig, zarte florale Noten von Jasmin und Akazienblüte sowie viel helle Frucht. Untermalt wird das Ganze von der typischen mineralischen Note des blau-grauen Schiefers – sonnenwarmes Gestein und ein feiner Zug von Feuerstein. Am Gaumen begeistert die „Apotheke" mit sehr vielen Facetten: dicht und vollmundig im Geschmack, saftig und fein gewoben, mit reifer Frucht, die von einem herumwirbelnden Säurespiel umtanzt wird, das nie langweilig wird.

Dicht, lang und mit nie langweiligem Säurespiel – der perfekte Wein zum Dessert.

Lang im Abgang, getragen von schiefriger Mineralität und feiner Süße-Säure-Balance. Gut reifungsfähig über viele Jahre. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als klassischer Dessertwein zu Obstkuchen und Crème brûlée, zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie als Solist nach dem Essen.


Lage: Trittenheimer Apotheke, Mittelmosel (Deutschland); VDP-klassifizierte Steillage, blau-grauer Schiefer, Südwest, bis 70 % Neigung
Klassifikation: Mosel, Riesling Auslese, edelsüß (Prädikatswein)
Ausbau: Riesling; Handlese, Kaltgärung im Edelstahltank, edelsüß

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Weine

Bertheau Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2021

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2021 der Domaine François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny; in Bertheaus Händen verbindet sich diese Statur mit der seidigen Eleganz von Chambolle.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze. Bei Bertheau verbindet sich diese Statur mit seidiger Eleganz; das Tannin ist fest und zugleich fein, der Abgang lang.

Kraft und Struktur, getragen von seidiger Eleganz – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Schloss Lieser Juffer Sonnenuhr Riesling GG 2018

Weißwein · Brauneberger Juffer Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) eisenhaltiger Devonschiefer bis 80 % Steillage · älteste Reben Großes Gewächs · trocken 2018

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2018 entstammt kleinsten, selektierten Mengen aus den ältesten Rebbeständen dieser Spitzenlage. Ein Riesling GG von höchster Intensität und Konzentration, umspielt von Eleganz und Mineralität – ein Kraftbündel, getragen von einer rassigen, raffinierten Säure und immenser Tiefe.


Brauneberger Juffer Sonnenuhr – die Sonnenlage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die Brauneberger Juffer Sonnenuhr zählt zu den renommiertesten Steillagen der Mosel. Ihre perfekte Süd-Südwest-Exposition, verbunden mit einer Steigung von bis zu 80 %, sorgt für maximale Sonneneinstrahlung und ein besonderes Mikroklima. Der karge, eisenhaltige Devonschiefer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts gleichmäßig an die Reben ab – ein entscheidender Faktor für Reife und aromatische Tiefe. Der Name „Sonnenuhr" verweist auf eine historische Sonnenuhr in dieser Lage. Schloss Lieser bezieht seine Trauben ausschließlich aus den ältesten Parzellen der Lage.

Jahrgang 2018 – Mosel

2018 war an der Mosel ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige und großzügige Rieslinge hervorbrachte. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer der Juffer Sonnenuhr und aus den ältesten Reben ergibt das ein besonders intensives, konzentriertes GG, dessen kraftvolle Statur von der rassigen, präzisen Säure der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Jahrgang 2018; 100 % Riesling aus den ältesten Parzellen, in kleinster selektierter Menge.

Nach strengster, selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager ausgebaut, um Herkunft und Präzision klar herauszuarbeiten. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus den ältesten Reben und dem eisenhaltigen Schiefer der Sonnenlage lebt dieser Riesling von Dichte und Ausdruck: reife gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Quitte und florale Würze, untermalt von einer kühlen, rauchig-salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen ein Kraftbündel von höchster Intensität und Konzentration, das dennoch elegant bleibt – getragen von einer rassigen, raffinierten Säure mit viel Saft, immenser Tiefe und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Steinfrucht, Zitrus und Quitte über kühler, salziger Schiefermineralität – ein Kraftbündel von höchster Konzentration, getragen von rassiger Säure und immenser Tiefe.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Brauneberg an der Mittelmosel; Süd-Südwest, karger eisenhaltiger Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; älteste Parzellen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; kleinste selektierte Menge
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager

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Rebsorten

Cantina Angiuli Donato Primitivo Puglia Rosso

Rotwein · Primitivo · Apulien · Altreben

Angiuli Donato Primitivo Puglia ist ein kraftvoller, würziger Rotwein aus Apulien. Er wird aus sehr alten Primitivo-Klonen gekeltert, die wenig, dafür konzentrierte Frucht tragen. Das Weingut Angiuli Donato sitzt in der Provinz Bari im Süden Italiens. Im Glas ein dunkler, sortentypischer Primitivo mit intensiver Würze.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien (Puglia) im Süden Italiens. Das heiße, sonnige Mittelmeerklima bringt vollreife Primitivo-Trauben hervor. Für diesen Wein werden sehr alte Klone genutzt, deren geringe Erträge für Konzentration und Tiefe sorgen; der Wein trägt die Herkunft Puglia IGP.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von sehr alten Reben. Nach der Handlese folgen schonende Pressung und eine Maischegärung bei kontrollierter Temperatur. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, was die kräftige, reife Frucht in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase intensiv würzig, mit reifer Frucht und Kräuternoten. Am Gaumen getragen von Pflaumenkompott und reifen Früchten, kraftvoll und zugleich geschmeidig. Der Nachhall ist sehr lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, kräftige Pastagerichte und gereifter Käse.


Lage: Apulien (Provinz Bari), Italien
Klassifikation: Puglia IGP – Primitivo
Ausbau: Edelstahl

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Weine

Bertheau Chambolle Musigny 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny · 1er Cru Baudes · Groseilles · Gruenchers · Noirots Côte de Nuits 2021

Der Chambolle-Musigny 1er Cru 2021 der Domaine François Bertheau ist eine Cuvée aus den Premier-Cru-Lagen Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers und Les Noirots. Ein expressiver, feiner und sinnlicher Pinot Noir, getragen von Eleganz – mit Himbeere, frischen Blüten, reifer Beerenfrucht und feinen Erdnoten.


Chambolle-Musigny – Assemblage aus vier Premier Crus

Dieser Premier Cru vereint vier Climats von Chambolle-Musigny: Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers und Les Noirots. Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt mit seinen Kreide- und Tonböden als Inbegriff von Eleganz und Finesse.

Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen, gesuchten Erzeugern der Gemeinde und prägt deren duftig-feinen Stil.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – passend zur duftigen, eleganten Art von Chambolle.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage aus Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers und Les Noirots.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Himbeeren, frische Blüten und reife Beerenfrucht treffen auf feine Erdaromen. Reife Gerbstoffe, eine knackige Fruchtigkeit, ein hochspannendes Säurespiel, viel Schmelz und ein berührender Abgang zeigen, wie zart und zugleich intensiv ein Pinot Noir schmecken kann.

Himbeere, frische Blüten und Schmelz über knackiger Frucht – ein zarter, intensiver Pinot Noir voller Eleganz.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Assemblage aus Les Baudes, Les Groseilles, Les Gruenchers, Les Noirots; Kreide-/Tonböden
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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