Weihnachtsgruß 2010:

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Weine

Piollot Champagne Champs Rayés 2018 Brut Nature BIO

Der Piollot Champs Rayés 2018 Brut Nature ist ein Blanc de Blancs aus reinem Chardonnay von der Côte des Bar. Er wächst auf Noé-les-Mallets, einer nach Westen geneigten Parzelle. Ausgebaut im Tank und im Eichenfass, nach fünf Jahren auf der Hefe ohne Dosage gefüllt. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Im Duft Zitrus und exotische Früchte. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, tief, mit kalkiger Frische und einem langen Nachhall.

Mach was draus

Ein Champagner für die Küche: Austern und andere Meeresfrüchte, Fisch oder eine feine Vorspeise. Aber auch als Aperitif ein Genuss. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Champs Rayés zeigt Chardonnay von der Côte des Bar – kreidig, klar und ganz ohne Zucker.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Reiner Chardonnay, vergoren mit natürlichen Hefen, ausgebaut teils im Edelstahl, teils im Eichenfass. Fünf Jahre Hefelager, dann ohne Dosage.

Was macht die Lage aus? Noé-les-Mallets schaut nach Westen und hat kalkige Böden. Das gibt dem Chardonnay Reife und mineralische Tiefe.

Wer steht dahinter? Roland Piollot und Tochter Jeanne aus Polisot, die das Familiengut in fünfter Generation führen – biodynamisch seit 2014.

100 % Chardonnay (Blanc de Blancs) · Lage: Noé-les-Mallets, Westseite, im Süden der Champagne · kalkiger Boden · Jahrgang 2018 · Edelstahl und Eiche · 5 Jahre Hefelager · Brut Nature · bio · Champagne Piollot, Polisot · Stand: Oktober 2026

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Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2023 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalkfels steile Bruchkante BIO (DE-ÖKO-006) · 2023

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2023 wächst auf reinem Kalkfels an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein den Schatten abgetrotzter Lichtwein – tiefgründig und tänzelnd zugleich, von einzigartiger Präzision.


Schwarzer Herrgott – Kalkfels an einer steilen Bruchkante

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Schwarze Herrgott liegt am Beginn des Zellertaler Beckens, das mit dem Frauenberg seinen Abschluss findet; hier wie dort herrscht reine Kalkfelsunterlage vor.

Den Unterschied macht das Mikroklima: Während der Frauenberg offen und windexponiert liegt, befindet sich der Schwarze Herrgott an einer steilen, engen Bruchkante, die die Lage zusätzlich vor Regen und der vollen Härte des Lichteinfalls schützt. Es ist eine der ältesten und berühmtesten Weinlagen Deutschlands – bereits im 8. Jahrhundert urkundlich als Weinberg erwähnt. Mitten hindurch verläuft die Grenze zwischen Rheinhessen und der nördlichen Pfalz; mit dem Jahrgang 2010 hat das Gut die Lage wiederbelebt.

Jahrgang 2023 – Zellertal (Rheinhessen)

2023 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der reine Kalkfels und die geschützte Bruchkantenlage sicherten reifes, gesundes Lesegut, während der Jahrgang Frische, salzige Spannung und lichthafte Eleganz betonte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von reinem Kalkfels.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Präzision, würzige Steinaromen und lichthafte Eleganz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein präziser, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; steile, geschützte Bruchkante an der Grenze zur Pfalz; reiner Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Feinkost

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra kaltgepresst 0,5 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,5-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.

Flaschengröße 0,5 Liter

Die 0,5-Liter-Flasche ist die Standardgröße für die Küche – genug für den regelmäßigen Gebrauch und schnell genug verbraucht, damit das Öl frisch bleibt.

Das Öl gibt es auch in der kleinen 0,25-Liter-Flasche und im 5-Liter-Vorratsgebinde.

Häufige Fragen

Was bedeutet „nativ extra“?
Natives Olivenöl extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl in der EU. Es wird ausschließlich mechanisch gewonnen, ohne chemische Behandlung, und darf höchstens 0,8 % freie Fettsäuren enthalten.

Was heißt „kaltgepresst“?
Der Begriff darf nur verwendet werden, wenn die Oliven bei höchstens 27 °C verarbeitet wurden. Die niedrige Temperatur schont Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe.

Wie wird Olivenöl richtig gelagert?
Kühl, dunkel und gut verschlossen, nicht im Kühlschrank. Nach dem Öffnen am besten innerhalb weniger Monate verbrauchen.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst
Inhalt: 0,5 Liter
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,5 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.03.2028

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Weine

Saouma Le petit Livre d´A.M. Bach 2009 Magnum

Rotwein · Châteauneu​f-du-Pape · Grenache

Grenache-basiert Le Petit Livre d'A.M. Bach Rotem & Mounir Saouma 2009 60 Monate Amphore und Fass 333 Magnums Magnum 1,5 l

Der Rotem & Mounir Saouma Le Petit Livre d'A.M. Bach 2009 in der Magnum ist die rarste Cuvée des Saouma-Projekts in Châteauneuf-du-Pape: ein Grenache-basierter Rotwein, den das Ehepaar über fünf Jahre in Amphoren und Fässern reifen ließ, bevor er auf die Flasche kam. Vom Jahrgang 2009 wurden nur 333 Magnums gefüllt.


Le Petit Livre d'A.M. Bach – Burgund trifft Rhône

Dieses Projekt des Ehepaars Rotem und Mounir Saouma von Lucien Le Moine ist eine der aufregendsten Geschichten in Châteauneuf-du-Pape. Die Erfahrung aus dem Burgund wird hier auf die dichten, intensiven Rhône-Weine übertragen: Eleganz und Finesse werden aus den sonnenverwöhnten, dickschaligen Grenache-Trauben herausgearbeitet, indem der Wein über mehrere Jahre in Amphoren und Fässern reift. „Die Trauben aus dem Burgund und dem Châteauneuf sind sich gar nicht so unähnlich", so Mounir Saouma, „beide machen seidige, elegante und mineralische Weine."

Das Ehepaar besitzt keine eigenen Rebflächen in nennenswertem Umfang, sondern kauft Trauben von alten Grenache-Anlagen der Appellation und vinifiziert sie selbst. Der Kern der Arbeit liegt nicht im Weinberg, sondern im Keller – dort, wo Mounir Saouma als Élevage-Spezialist seinen Ruf erworben hat: extrem lange Reife auf der Feinhefe, ohne Abstich, mit minimalem Schwefel.

Der Name spielt auf Johann Sebastian Bachs „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach" an – eine poetische Verbeugung, die den Anspruch dieser Cuvée unterstreicht. Sie entsteht in winzigsten Mengen und wird in der Magnum besonders selten: Vom 2009er wurden lediglich 333 Magnums gefüllt.

Jahrgang 2009 – Châteauneuf-du-Pape

Auf einen milden Winter folgte in der südlichen Rhône ein trockenes Frühjahr mit gleichmäßiger Blüte, danach ein heißer, sehr trockener Hochsommer. Der Mistral tat, was er in solchen Jahren tut: Er trocknete die Trauben nach jedem Regen ab und hielt den Krankheitsdruck praktisch bei null. Regenfälle im September nahmen der Reife die letzte Schärfe und ließen die Beeren ausreifen, statt nur einzutrocknen.

Gelesen wurde ab Mitte September, mit gesundem Lesegut, hohen Mostgewichten und – der entscheidende Punkt – reifen, runden Tanninen statt harter Kerne. 2009 gilt in Châteauneuf-du-Pape als warmer, kraftvoller Jahrgang mit großem Reifepotenzial. Genau bei diesem Profil setzt der lange Ausbau an: Fünf Jahre auf der Feinhefe bauen die üppige Frucht ab und lassen Struktur und Salzigkeit hervortreten – der Wein trinkt sich heute schlanker und kühler, als es der Jahrgangsruf erwarten lässt.

Fünf Jahre in Amphore und Fass

Grenache-basierter Châteauneuf-du-Pape, Jahrgang 2009, gefüllt in der Magnum zu 1,5 Litern; die Gesamtproduktion dieses Formats liegt bei 333 Flaschen.

Der Petit Livre ist durch seinen Ausbau definiert – der vollständige Etikettenname lautet „60 Mensis", also sechzig Monate. So lange reift der Wein in einer Kombination aus Amphoren und Fässern: auf der Feinhefe, ohne Abstich und mit minimalem Schwefel. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff, bevor er den Wein oxidieren kann, und gibt gleichzeitig Mannoproteine ab, die die Textur polstern. Die Amphore steuert eine sehr feine, gleichmäßige Sauerstoffzufuhr bei, ohne Aroma beizutragen. Fünf Jahre ohne Abstich sind an der südlichen Rhône die Ausnahme – die meisten Erzeuger füllen nach zwölf bis vierundzwanzig Monaten.

Im Magnumformat setzt sich diese langsame Entwicklung auf der Flasche fort: Auf die doppelte Weinmenge kommt derselbe Sauerstoffeintrag über den Korken, der Wein altert entsprechend gleichmäßiger und langsamer als aus der 0,75-Liter-Flasche.

Im Glas

Mittleres Rubinrot mit ziegelfarbenem Rand – die Farbe eines Weins, der siebzehn Jahre hinter sich hat. In der Nase Hagebutte, rote Johannisbeere und Holunder, dazu getrocknete Kräuter der Garrigue, Leder und ein erdiger Ton; süße Frucht sucht man vergebens, die Aromatik bleibt herb und klar umrissen.

Am Gaumen schlanker gebaut, als das Wort Châteauneuf erwarten lässt: seidige Textur aus der langen Hefereife, feinkörniges Tannin, und darunter eine griffige, transparente Säure, die den Wein trägt statt ihn zu bremsen. Nach einer Stunde Luft kommen balsamische Noten, etwas Cremigkeit und frische Wiesenkräuter hinzu. Der Abgang ist lang und salzig.

Fünf Jahre auf der Feinhefe ohne Abstich: Aus der Wucht eines heißen Jahrgangs wird Textur.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif und mit Reserve für weitere Jahre – in der Magnum eher mehr als weniger.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu Trüffelgerichten sowie zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten und gereiftem Käse. Die Garrigue-Note greift alles auf, was mit Thymian, Rosmarin und Lorbeer gearbeitet ist.

Die Magnum ergibt rund zwölf Gläser und gehört an einen Tisch mit mehreren Gängen – sie bleibt über den Abend offen, ohne zu ermüden, und entwickelt sich in der Karaffe weiter.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Grenache-basiert
Lage Châteauneuf-du-Pape, südliche Rhône
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2009
Vinifikation ohne Abstich · minimaler Schwefel
Ausbau 60 Monate in Amphoren und Fässern auf der Feinhefe
Flaschengröße Magnum · 1,5 l
Trinkempfehlung jetzt bis 2035
Auflage 333 Magnums

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022

Fruchtsüßer Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer Kabinett · feine Restsüße niedriger Alkohol 2022

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen auf reinem Devonschiefer. Ein klassisch fruchtig-süßer Kabinett mit verspielter Leichtigkeit, feiner Restsüße und unverkennbar schiefriger Mineralität, getragen von einer pikanten, reifen Säure.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer Jahrgang. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die Reben, die dank tiefer Verwurzelung standhielten; der späte Wetterumschwung vor der Ernte bewahrte Frische und Zartheit. So zeigt sich der Kabinett mit reifer, runder Frucht und einer pikanten, reifen Säure, die für anhaltende Frische sorgt.

Ausbau

Fruchtig-süßer Riesling Kabinett aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, verspielten Trinkfluss dieses klassischen Mosel-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Kabinett von Frische und feiner Frucht: ein harmonisches Zusammenspiel diverser Fruchtnoten von weißem Pfirsich, Aprikose und Apfel, dazu Zitrus und florale Anklänge, untermalt von einer unverkennbar schiefrigen, kühl-salzigen Mineralität. Am Gaumen verspielt und leicht, mit einer feinen, ausbalancierten Restsüße, die von einer pikanten, reifen Säure aufgefangen wird – ein herrlich trinkanimierender Riesling mit anhaltender Frische und klarem, mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Aprikose und Apfel über schiefrig-salziger Mineralität – verspielt und leicht, mit feiner Restsüße und pikanter, reifer Säure. Anhaltende Frische.

Ein eleganter, jugendlich-frischer Kabinett mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Kabinett (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

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Länder/Regionen

Hensel Aufwind Cuvée rot

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Hensel Aufwind Cuvée Rot ist ein trockener Rotwein vom Weingut Thomas Hensel aus der Pfalz. Die Komposition aus 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % St. Laurent reifte kurze Zeit in gebrauchten Barriques – dunkelrot, mit Aromen von Paprika, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Pfalz

Thomas Hensel führt das Familienweingut in Bad Dürkheim (Pfalz) seit 1990 und zählt heute zu den besten Rotweinerzeugern Deutschlands. Die „Aufwind"-Linie – benannt nach Hensels Leidenschaft fürs Fliegen – ist die zugängliche Hausmarke. Die Reben stehen auf Böden aus Lehm, Sand und Mergel.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % St. Laurent. Die handgelesenen Trauben stehen lange auf der Maische für intensive Farb- und Aromaextraktion. Ein Teil des Weins reift kurze Zeit in gebrauchten Barriques, was ihm sanfte Holznoten verleiht, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Dichtes Purpurrot. In der Nase die typische Cabernet-Aromatik mit Cassis und roter Paprika, unterlegt von feiner Pfefferwürze, dazu dunkle Kirsche und ein Hauch Räucherspeck. Am Gaumen kraftvoll und geschmeidig, fruchtbetont und gut ausbalanciert, mit langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, etwas Luft im Glas tut dem Wein gut. Ein unkomplizierter, kraftvoller Begleiter für herzhafte Küche.

Klassische Begleitung: Steak, Lamm, BBQ, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, teils in gebrauchten Barriques

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2021

Rotwein · Santenay · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay (Village) Vieilles Vignes Côte de Beaune Jean-Marc Vincent alte Reben kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2021 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.


Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.

Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, klar gezeichnete Pinot Noirs mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Wein mit frischer, transparenter Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: helle und dunkle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein, frisch und transparent, während die alten Reben Konzentration und Substanz geben, die der Ausbau im Holzfass in eine geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Helle und dunkle rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig, fein und frisch, mit weichem Tannin und langem Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Santenay, Village (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden; alte Reben
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Rebsorten

Von Winning Sauvignon Blanc II

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

100 % Sauvignon Blanc Pfalz, Mittelhaardt von Winning, Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Lösslehm trocken 2025

Der von Winning Sauvignon Blanc II 2025 ist der Einstieg in die Sauvignon-Blanc-Reihe des Deidesheimer Guts: sortentypische Stachelbeere und Limette, grasige Nuancen und eine kernige Mineralität aus den Böden der Mittelhaardt. Ein trockener Weißwein, der Frucht und Frische in der Balance hält.


Mittelhaardt – Buntsandstein, Kalk und Lösslehm

Die Trauben stammen von Lagen der Mittelhaardt rund um Deidesheim, wo Buntsandstein, Kalk und Lösslehm aufeinandertreffen. Der Haardtrand schirmt die Weinberge nach Westen ab, die Sommer sind warm und trocken – Bedingungen, unter denen Sauvignon Blanc reift, ohne seine Säure zu verlieren. Der Sandstein liefert die kernige, mineralische Prägung, der Kalk die Frische, der Lösslehm die Wasserversorgung in trockenen Phasen.

Für Sauvignon Blanc ist dieses Zusammenspiel entscheidend. Die Sorte verliert in zu warmen Lagen schnell ihre grüne, frische Aromatik und kippt ins Tropische; zu kühl gepflanzt, bleibt sie grün und kantig. Die Mittelhaardt liegt dazwischen: genug Wärme für reife Frucht, genug kühle Nächte am Haardtrand für Säure und Duft.

Das Weingut von Winning wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben den Rieslingen ist das Haus für seine im Holzfass vinifizierten Sauvignon Blancs bekannt – in der Pfalz eine Seltenheit. Der Sauvignon Blanc II ist der Gutswein dieser Reihe.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter folgte in der Pfalz ein trockenes Frühjahr, das den Austrieb verzögerte. Frostschäden blieben aus, der Krankheitsdruck war das ganze Jahr über niedrig. Der Sommer verlief heiß und trocken; die Trockenphase während der Zellteilung ließ die Beeren klein bleiben. Regen Mitte Juli brachte den Reben Wasser zurück, die Augusthitze beschleunigte die Reife so stark, dass die Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden. Regenfälle ab Mitte September erforderten dann zügiges Lesen.

Die Lese begann Mitte August und war um den 23. September abgeschlossen – einer der frühesten Lese-Abschlüsse überhaupt. Die Erntemenge lag mit rund 1,85 Millionen Hektoliter etwa 17 % unter dem Vorjahr und deutlich unter dem Zehnjahresmittel; deutschlandweit ist 2025 der kleinste Jahrgang seit 2010. Die kleinen Beeren brachten hohe Mostgewichte bei ausgewogener Säure und gesundes Lesegut – ein Jahrgang mit Struktur, Konzentration und aromatischer Dichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Bei einem warmen Jahr mit kleinen Beeren liegt die Aufgabe im Keller darin, die sortentypische Frische zu erhalten statt die Konzentration weiter zu steigern.

Vinifiziert wird schonend und herkunftsbetont im Stil des Guts – ausgerichtet auf sortentypische Frucht, grasige Frische und mineralische Struktur statt auf aromatische Überzeichnung. Das unterscheidet den Wein von vielen Sauvignon Blancs, die auf maximale Stachelbeer- und Paprikanoten zielen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Stachelbeere und Limette, dazu ein Hauch Zitrusschale und Holunderblüte. Am Gaumen frisch und knackig, mit grasigen Nuancen, straffer Säure und kernig-mineralischem Nachhall; die kleinen Beeren des Jahrgangs zeigen sich in der aromatischen Dichte.

Ein heißes, kleines Jahr, aber Sandstein und Kalk am Haardtrand: Sauvignon Blanc mit Dichte, der trotzdem frisch bleibt.

Bei 9–11 °C servieren. Der Wein zeigt sich jung am präzisesten; die Konzentration des Jahrgangs 2025 trägt ihn zwei bis drei Jahre.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche. Besonders gut zu Gerichten mit frischen Kräutern und Zitrus, wo die grasige Seite der Sorte aufgegriffen wird.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim
Rebsorte 100 % Sauvignon Blanc
Lage Pfalz, Mittelhaardt · Buntsandstein, Kalk, Lösslehm
Klassifikation Gutswein · trocken
Jahrgang 2025
Ausbau schonende, herkunftsbetonte Vinifikation
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

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