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21. Januar 2011

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Huré Frères Champagne Inattendue Blanc de Blancs 2020

Der Huré Frères L'Inattendue Blanc de Blancs 2020 ist reiner Chardonnay, gewachsen in Ludes sowie Rilly-la-Montagne – mitten an der Montagne de Reims, wo sonst Pinot Noir dominiert. Daher auch der Name: die Unerwartete. Die kalkreichen Böden geben dem Chardonnay Tiefe und großes Reifepotenzial.

Im Glas

Hellgold, frische, feine Perlen. In der Nase Weißdornblüte, Zitruszeste und frische Brioche. Im Mund cremig und gut gebaut; Fülle und Frische halten sich die Waage. Zitrone, Apfel und Mandel führen zu einem präzisen, mineralischen Finale.

Mach was draus

Feiner Fisch wie Seezunge oder Zander, Jakobsmuscheln, Austern oder eine leichte Vorspeise. Ein eleganter Aperitif für alle, die Blanc de Blancs mit Tiefe mögen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Inattendue überrascht jeden, der Chardonnay nur von der Côte des Blancs kennt. Genau das macht ihn spannend.“

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Kurz gefragt

Wie lange reift er? Zwischen vier und fünf Jahren Hefelager. Das macht ihn cremig und vielschichtig.

Wie trocken ist er? Die Dosage beträgt 2,5 g/l – das ist Extra Brut.

Wer steht dahinter? Die Brüder François und Pierre Huré aus Ludes. François kümmert sich um den Keller, Pierre um die rund zehn Hektar Reben in Ludes und Villedommange.

100 % Chardonnay · Lagen in Rilly-la-Montagne und Ludes · Kalk · Jahrgang 2020 · 4–5 Jahre Hefelager · Extra Brut, 2,5 g/l · Champagne Huré Frères, Ludes · Stand: Oktober 2026

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USA

Saxum Bone Rock 2018

Rotwein · Bone Rock · Syrah-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Bone Rock James Berry Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) weißer Kalkstein 34 Monate Holz 2018

Der Saxum Bone Rock 2018 ist eine rare Single-Block-Syrah des Kult-Erzeugers Saxum aus dem felsigsten, reinweißen Kalksteinblock des James Berry Vineyard. Tiefdunkel, kraftvoll und vielschichtig – mit dichter schwarzer Frucht, Graphit und herzhafter Würze, getragen von einer mächtigen Struktur und großem Reifepotenzial.


Bone Rock – der Kalksteinblock von James Berry

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Bone Rock ist eine Single-Block-Abfüllung aus einem der steilsten und felsigsten Teile des James Berry Vineyard – einem Block aus reinem weißem Kalkstein im Willow Creek District westlich von Paso Robles. Der Name verweist auf den knochig-felsigen Kalkboden, der von einem uralten Meeresboden mit Fossilien durchsetzt ist. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Auf diesem kargen, mineralischen Untergrund gedeiht vor allem Syrah, der dem Block seine kraftvolle, zugleich präzise Statur verdankt. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Frische und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem weißen Kalkstein des Bone Rock ergibt das einen besonders kraftvollen, dichten und langlebigen Syrah mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 63 % Syrah, 16 % Mataro (Mourvèdre), 12 % Grenache, 7 % Graciano und einem Schuss Roussanne, Jahrgang 2018, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Anschließend reift der Wein außergewöhnlich lange – 34 Monate – im Holzfass, was ihm Tiefe, Würze und Struktur verleiht und seine mächtige Statur einbindet.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem weißen Kalkstein lebt dieser Wein von Kraft und Tiefe: tiefes, undurchdringliches Purpur im Glas, dazu dichte reife schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, Lakritz, Graphit, Holzkohle und eine herzhaft-rauchige Note von geräuchertem Fleisch. Am Gaumen vollgewichtig, reich und konzentriert, mit aufbauendem, dichtem Tannin, einer mineralisch-graphitigen Frische und einem mächtigen, sehr langen Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Lakritz, Graphit und Holzkohle – kraftvoll und konzentriert, mit aufbauendem Tannin und mächtigem Finale.

Ein kraftvoller, noch jugendlicher Wein, der Zeit braucht; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Wild und Lamm, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und Barbecue sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bone Rock, James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steiler Block aus reinem weißem Kalkstein über fossilem Meeresboden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 63 % Syrah, 16 % Mataro, 12 % Grenache, 7 % Graciano und etwas Roussanne (trocken)
Ausbau: 34 Monate im Holzfass; zurückhaltende, minimalistische Kellerarbeit

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer GC 2018 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Ungeheuer G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz Basalt · Buntsandstein mit Kalkgeröll Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2018

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Ungeheuer Riesling G.C. 2018 stammt aus dem historisch wertvollsten Teil einer der besten Rieslinglagen der Pfalz. Ein Grand-Cru-Riesling vom Basalt – kraftvoll, salzig und tief.


Forster Ungeheuer – Powerlage auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. stehen für die wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Das Ungeheuer liegt am Fuße des Haardtgebirges in Forst; der Anteil des Guts beträgt 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der Lage. Die südöstliche Hangneigung erwärmt das vulkanische Basaltgestein rasch; daneben prägen verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und dichte Ton- und Sandschichten den Boden und sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme. Gemeinsam mit dem Pechstein zählt das Ungeheuer zu den kraftvollsten Rieslinglagen Deutschlands.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war ein warmes, sehr sonniges Jahr. Auf einen kühlen März mit verzögertem Austrieb folgte ab Mai ein langes, warmes Klimafenster, das dem Riesling zugutekam; die Rebstöcke zehrten in der Trockenphase von den Winterniederschlägen. Das Ergebnis sind reife, dichte Weine mit tiefer, salziger Mineralität.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Ungeheuer, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von Basalt und Buntsandstein mit Kalkgeröll.

Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung bei geringem Druck. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, mit langer Lagerung auf der Vollhefe. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kraftvoller, dichter Basalt-Riesling: reife gelbe Frucht, Marille und Birne, dazu Zitrus, eine kühle Rauchigkeit und ätherische Anklänge über markanter, salziger Mineralität. Am Gaumen zugleich straff und mürbe-warm, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und einem sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Marille und Birne über Zitrus, kühler Rauchigkeit und salziger Mineralität – kraftvoll und dicht, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und sehr langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu leicht geräuchertem Fisch, zu Meeresfrüchten und Hummer, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Ungeheuer, Forst (Pfalz); südöstlicher Hang; vulkanischer Basalt, verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll, dichte Ton-/Sandschichten; Gutsanteil 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, lange Vollhefe; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Rebsorten

Clos Henri Stones Sauvignon Blanc 2020

Weißwein · Sauvignon Blanc · Marlborough · Neuseeland

Clos Henri Stones Sauvignon Blanc ist ein charaktervoller Sauvignon Blanc aus Marlborough in Neuseeland, der zeigt, dass Überseeweine echtes Terroir besitzen. Er wächst auf Grauwacke-Flusssteinböden in einem trocken-maritimen Klima. Über 20 Jahre alte Reben und ein langer Holzausbau geben ihm Tiefe. Im Glas mineralisch, texturreich und komplex.


Marlborough

Marlborough an der Nordspitze der Südinsel Neuseelands ist die berühmteste Sauvignon-Blanc-Region des Landes. Clos Henri – gegründet von der Sancerre-Familie Bourgeois – setzt auf Grauwacke-Flusssteinböden, einen für die Region spezifischen Bodentyp, der dem Wein eine ausgeprägte Mineralität und Tiefe verleiht. Das trocken-maritime Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten erhält die Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc von über 20 Jahre alten Reben. Er wird spontan vergoren und über 20 Monate in einem 600-Liter-Barrique aus österreichischer Eiche ausgebaut, was ihm Textur, Tiefe und feine, sehr zurückhaltende Holznoten verleiht.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase herbstliche Aromen von Quitte, reifen Steinfrüchten und kandierten Feigen. Am Gaumen kräftig und geschmacksintensiv, mit sehr leichten Eichennoten, Ingwer und Nüssen. Die kiesige Mineralität sorgt für ein texturreiches Finish mit langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas und etwas Luft betonen die Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und kräftige vegetarische Gerichte.


Lage: Marlborough (Neuseeland); Grauwacke-Flussstein
Klassifikation: Marlborough – Sauvignon Blanc
Ausbau: 100 % Sauvignon Blanc, Spontangärung, 20 Monate 600-l-Barrique (österreichische Eiche)

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Weine

Herbert Zillinger Zillinger Grüner Veltliner 2021 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Spitzenwein „Zillinger" Zillinger Top-Selektion 2021 unfiltriert & ungeschönt Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Zillinger Grüner Veltliner 2021 ist der neue Spitzenwein des Hauses – neben „Radikal" und „Elementar". Eine Top-Selektion aus dem von Herbert Zillinger als Jahrhundertjahrgang gefeierten 2021er: strohgelb, mundfüllend und klar, unfiltriert abgefüllt. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.


„Zillinger" – der neue Spitzen-Veltliner

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Neben den renommierten Weinen „Radikal" und „Elementar" gibt es nun einen neuen Spitzenwein im Hause Zillinger: den „Zillinger" Grüner Veltliner. Er wurde aus den besten Trauben des Jahrgangs 2021 selektiert und gekeltert – laut Herbert Zillinger selbst ein Jahrhundertjahrgang. Wie bei den Basisweinen wird auch dieser Wein unfiltriert und ungeschönt abgefüllt.

Jahrgang 2021 – Weinviertel

2021 gilt im Weinviertel als herausragender, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und reifer, klarer Frucht. Für Herbert Zillinger ein Jahrhundertjahrgang – im „Zillinger" gipfelt das in einem besonders konzentrierten, vielschichtigen und langlebigen Grünen Veltliner.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert (Spontangärung). Unfiltriert und ungeschönt abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Strohgelb in der Farbe und mit hoher Viskosität lässt sich bereits erahnen, welche Geschmacksexplosion zu erwarten ist. In der Nase finden sich Noten von Stroh, getrockneten Früchten und Apfelmost, umhüllt von einer feinen Karamellnote; dazu eine leichte Phenolik. Am Gaumen präsentiert sich der Wein unglaublich frisch und klar: Geröstete Walnüsse, Steinobst und leichte Raucharomen verleiten zu mehr. Sehr mundfüllend, begleitet von einer fein eingebundenen Säure.

Seit langem einer der besten Grünen Veltliner, die ich getrunken habe. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.

Schon jetzt beeindruckend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel, Kalb und Schwein, zu reifem Hartkäse sowie zur würzigen, asiatisch inspirierten Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs 2021
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, puristischer Ausbau, unfiltriert und ungeschönt; biodynamisch

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Baudes 1er Cru 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Baudes · 1er Cru Chambolle-Musigny nördl. Chambolle · nahe Bonnes-Mares 2022

Der Chambolle-Musigny Les Baudes 1er Cru 2022 der Domaine Ghislaine Barthod verbindet Finesse mit innerer Energie. Ein seidiger, tiefgründiger Pinot Noir mit reifer Himbeere, Herzkirsche und Cassis, floralen Noten und einer mineralischen Spannung aus dem kühlen Terroir von Les Baudes.


Les Baudes – Premier Cru im Norden von Chambolle

Les Baudes liegt im nördlichen Teil von Chambolle-Musigny, unmittelbar angrenzend an den Grand Cru Bonnes-Mares. Das eher kühle Terroir auf Kalk- und Tonböden verleiht den Weinen eine präzise mineralische Spannung und eine frische Säure.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein Jahrgang, der diesem Les Baudes eine faszinierende Balance aus Finesse und innerer Energie verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Im Bouquet reife Himbeeren, saftige Herzkirschen und ein Hauch Cassis, vereint mit Veilchen und Rosenblättern, unterlegt von Graphit, nassem Stein und feinen orientalischen Gewürzen, die an Sandelholz und Weihrauch erinnern. Am Gaumen seidig und tiefgründig, mit samtiger Textur, klarer, frischer Säure und präzise eingebundenen Tanninen. Eine mineralische Spannung und innere Kraft hallen lange nach – bis ins salzig-würzige, fast schwebende Finale.

Himbeere, Herzkirsche und Veilchen über Graphit und nassem Stein – seidig, tiefgründig und mit mineralischer Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter mit Spannung.


Lage: Les Baudes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); nördliches Chambolle nahe Bonnes-Mares, kühles Kalk-/Tonterroir
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Le Moine Morey St. Denis Reserve MS 1er Cru 2015 Magnum

Rotwein · Morey-Saint-Denis 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis 1er Cru Réserve MS Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert Magnum (1,5 l) · 2015

Der Le Moine Morey-Saint-Denis Réserve MS 1er Cru 2015 in der Magnum ist eine rare Premier-Cru-Cuvée des Beauner Micro-Négoce – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir aus einem großen Jahrgang. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Im Magnum-Format für die lange Reife.


Morey-Saint-Denis 1er Cru – zwischen Gevrey und Chambolle

Morey-Saint-Denis liegt in der Côte de Nuits zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny und verbindet die Stile beider Nachbarn: die Struktur und Kraft des einen mit der Finesse und Aromatik des anderen. Die ton-kalkigen Böden bringen tiefe, würzige und langlebige Pinot Noirs hervor. „Réserve MS" ist eine eigenständige Premier-Cru-Cuvée von Lucien Le Moine.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer 1er Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und Tiefe, ohne Klarheit und Eleganz zu verlieren – in winziger Stückzahl, hier im Magnum-Format für die ganz lange Reife abgefüllt.

Jahrgang 2015 – Côte de Nuits

2015 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer strukturreichen Lage wie Morey und im Magnum-Format ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2015, Morey-Saint-Denis Réserve MS 1er Cru, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Aus den ton-kalkigen Böden von Morey-Saint-Denis und dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Premier Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz binden eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze ein. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit samtigem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – kraftvoll und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Morey-Saint-Denis 1er Cru „Réserve MS", Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny, ton-kalkige Böden
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken); Magnum (1,5 l)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Weingut Keth Aufspiel weiß BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weingut Keth Aufspiel weiß ist eine leichte, biozertifizierte Cuvée, die Frische, Frucht und feine Struktur harmonisch verbindet. Hell und einladend im Glas, am Gaumen unkompliziert, frisch und geradlinig – eine zugängliche Cuvée, die Leichtigkeit und Trinkfluss in den Mittelpunkt stellt.


Rheinhessen

Das Weingut Matthias Keth liegt in Rheinhessen und arbeitet biozertifiziert (DE-ÖKO-022). Der „Aufspiel" steht für die zugängliche, trinkfreudige Seite des Guts – eine Cuvée für unkomplizierten Genuss.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Der Weißburgunder bringt typische Eleganz und saftige Apfelfrucht mit zarten Birnennoten, der Chardonnay Substanz und Schmelz mit gelbem Steinobst und Zitruszeste, der Sauvignon Blanc die aromatische Spitze mit Stachelbeere, Holunderblüte und knackiger Säure. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Hell und einladend. In der Nase saftige Apfelfrucht, zarte Birne, gelbes Steinobst und ein feiner Duft nach Stachelbeere und Holunderblüte. Am Gaumen frisch, geradlinig und trocken, mit toller Frucht, weicher Textur und knackiger, spannungsreicher Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal für die ersten Sonnenstrahlen oder zur leichten Küche.

Passt zu: Salaten, Fisch, Geflügel, Antipasti und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Weingut Matthias Keth
Klassifikation: Weißwein – Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay & Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: leicht, frisch und fruchtbetont

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