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Feinkost

Agrigenus Pomodoro San Marzano geschälte ganze Tomaten

Feinkost · Tomaten · Kampanien

Die Agrigenus Pomodoro San Marzano sind geschälte ganze Tomaten der Sorte San Marzano aus Kampanien. Die San-Marzano-Tomate wächst auf dem fruchtbaren Vulkanboden rund um den Vesuv und gilt als besonders delikate, aromatische Sorte. Sie behält ihren Geschmack auch nach dem Einkochen und eignet sich für Sugo, Pizza und Schmorgerichte. Fruchtig, mild in der Säure und vielseitig.


Herkunft

Die San-Marzano-Tomate stammt aus dem Agro Sarnese-Nocerino, einer fruchtbaren Ebene zwischen Vesuv und Sarno in Kampanien. Der vulkanische Boden und das milde Klima prägen die längliche, dünnhäutige Frucht mit ihrer typischen Süße und feinen Säure. Die Sorte ist empfindlich und wird mit großer Sorgfalt angebaut und geerntet.

Anbau und Verarbeitung

Die Tomaten werden ähnlich wie Reben kultiviert und nur vollreif geerntet – von Anfang August bis Ende September in mehreren Durchgängen, drei- bis viermal oder öfter. Verarbeitet werden ausschließlich reife Früchte; sie werden geschält und ganz konserviert, um Aroma und Struktur zu erhalten.

Geschmack

Fruchtige, vollmundige San-Marzano-Tomaten mit feiner Süße und milder Säure. Das Fruchtfleisch ist dicht, die Haut wird vor dem Einlegen entfernt. Der Geschmack bleibt auch nach dem Einkochen lang und intensiv.

Am Tisch

In der Küche rund 10 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und einem Schuss nativem Olivenöl extra abschmecken. Klassisch für Sugo, Pizza Napoletana, Schmorgerichte und Suppen. Kühl und trocken lagern, nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und rasch verbrauchen.


Hersteller Agrigenus, Kampanien (Italien)
Produkt Geschälte ganze Tomaten (Pomodori pelati)
Sorte San Marzano
Herkunft Agro Sarnese-Nocerino, Kampanien
Verarbeitung geschält, ganz konserviert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 31.12.2027

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Australien

Noon Eclipse 2020

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

92 % Grenache · 8 % Shiraz McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2020

Der Noon Eclipse 2020 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – wunderbar parfümiert, am Gaumen mit süßer Frucht und fester Struktur, fast Pinot-artig im Stil, aber mit mehr Körper.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz. Der 2020er ist eine Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz.

Jahrgang 2020 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2020er: „Der 2020 Noon Eclipse ist sehr gut geraten. Er ist wunderbar parfümiert und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran rieche. Im Mund zeigt er beim Auftakt süße Frucht, dann übernimmt eine richtig feste Struktur und hinterlässt einen wunderbar langen Aromenschwanz. Er ist im Stil recht Pinot-artig, aber mit mehr Körper. Er wird ab Freigabe jederzeit köstlich zu trinken sein, und ich erwarte, dass er langsam reift." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz, Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Wunderbar parfümiert in der Nase, mit duftiger roter Frucht und feiner Würze. Am Gaumen beim Auftakt süße Frucht, der eine richtig feste Struktur folgt; ein langer, anhaltender Aromenschwanz prägt das Finale. Im Stil fast Pinot-artig, dabei aber mit deutlich mehr Körper und Tiefe.

Recht Pinot-artig im Stil, aber mit extra Körper – wunderbar parfümiert, mit langem Aromenschwanz.

Ab Freigabe jederzeit köstlich, reift aber langsam über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 92 % Grenache, 8 % Shiraz; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett Riesling Monster 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Monster Mosel Kabinett · fruchtsüß 1,10 ha · reduktiver Ausbau

Der Thörnicher Ritsch „Monster" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein kompromissloser, tief mineralischer Mosel-Riesling aus einer 1,10 Hektar großen Einzelparzelle der Ritsch – eine Riesling-Granate der Extraklasse, die Zeit und Luft braucht.


Thörnicher Ritsch – Parzelle „Monster"

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Monster" ist der Spitzname einer 1,10 Hektar großen, zusammenhängenden Parzelle in der Einzellage Thörnicher Ritsch – schlicht, weil es sich um eine „monstermäßig" große Parzelle handelt. Schon die Namensgebung lässt einen diesem Riesling ehrfurchtsvoll und mit gebührendem Respekt begegnen.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und spannungsreiche Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – Bedingungen, die der kompromisslosen Ludes-Stilistik entgegenkommen.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Wie bei allen Weinen von Hermann Ludes sitzt der erste „Riechschock" tief: Der reduktive Ausbau lässt selbst geübte Trinker innehalten – ganz wie die alten J.J.-Prüm-Weine, die vor Jahrzehnten ebenso unzugänglich dufteten und heute makellos schmecken. Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, keine Schönung, Schraubverschluss. Das „Monster" braucht Luft: am besten einige Stunden, besser noch Tage vor dem Genuss belüften.

Im Glas

Hinter der zunächst verschlossenen Hülle steckt ein Riesling-Meisterwerk: nackter, nasser Stein, grüner Apfel, Weinbergspfirsich in Perfektion und subtile Kräuter. Immer wieder wischt die wunderbar gaumenreinigende Säure den Mund sauber, getragen von einer fesselnden Länge – ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert.

Ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert – eine Riesling-Granate der Extraklasse.

Jung unbedingt lange belüften; großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch, gebratenem Geflügel, würziger asiatischer Küche oder reifem Käse. Ebenso ein faszinierender Solist – mit genug Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch „Monster" (Mittelmosel); 1,10 ha Steillage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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USA

Margerum M5 White 2019

Wein · Weißwein · Santa Barbara · USA

Margerum M5 White ist eine weiße Rhône-Cuvée im Stil eines Châteauneuf-du-Pape Blanc. Eine wunderbare Nase nach weißem Pfirsich, Mirabelle, Birne, Geißblatt und etwas Orangenschale, verwoben mit feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert – mit feinem Schmelz statt Öligkeit.


Santa Barbara County / Kalifornien

Die Margerum Wine Company (gegründet von Doug Margerum) arbeitet im Santa Barbara County (Los Olivos District) an Kaliforniens Central Coast. Kühle Pazifik-Einflüsse sowie die Kalk- und Schotterböden des Estate-Weinbergs, der ausschließlich mit Rhône-Sorten bepflanzt ist, sorgen für Frische und Spannung.

Assemblage und Ausbau

„M" für Margerum, „5" für fünf weiße Rhône-Sorten: Grenache Blanc (Basis), Marsanne, Roussanne, Viognier und Picpoul Blanc. Der Ausbau erfolgt überwiegend in neutralem französischem Holz (Barriques und Puncheons), das dem Wein Schmelz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne und Nashibirne, dazu Geißblatt, Zitrus und etwas Orangenschale über feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert, nicht breit, mit einem Hauch Honigschmelz und einem leicht walnussigen Griff. Einer der schönsten Weißweinabgänge – lang und nachhallend, eigenständig zwischen Rhône und Kalifornien.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremigen Gerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Santa Barbara County (Los Olivos District, Kalifornien, USA); Margerum Wine Company
Klassifikation: weiße Rhône-Cuvée – Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne, Viognier, Picpoul Blanc, trocken
Ausbau: überwiegend neutrales französisches Holz (Barriques/Puncheons)

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Morgon 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Morgon · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Morgon Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Morgon 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Morgon zählt mit seinem Herzstück, dem Hügel Côte du Py, zu den struktur- und lagerstärksten Crus; sein verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie") verleihen dem Gamay Tiefe, dunkle Frucht und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Morgon, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom verwitterten Schiefer und Vulkangestein des Morgon und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Morgon (Frankreich); Herzstück Côte du Py, verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie"); einer der struktur- und lagerstärksten Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Ungarn

Oremus Tokaji Aszu 5 Puttonyos 1972

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 5 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Lage Oremus edelsüß · Botrytis über 50 Jahre Reife 1972

Der Oremus Tokaji Aszú 5 Puttonyos 1972 ist eine seltene, über fünfzig Jahre gereifte Rarität aus der berühmtesten Süßwein-Region der Welt. Er trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú – und stammt aus der Ära des ungarischen Staatsweinbaus. Ein edelsüßer, botrytisgeprägter Tokajer von tiefer Reife und lebendiger Säure.


Tokaj-Hegyalja und die historische Lage Oremus

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige". Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt feuchtfeuchter Herbstnebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima den Trauben Würze und Säure geben. Seit 2002 ist die Region UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Lage Oremus bei Tolcsva gilt als Ursprungsort des Tokaji Aszú: Hier wurde im frühen 17. Jahrhundert erstmals die Herstellung dieses botrytisierten Süßweins dokumentiert. Der Lagenname trägt dieses Erbe bis heute – auch auf historischen Flaschen wie dieser.

Jahrgang 1972 – Tokaj im Staatsweinbau

Der Jahrgang 1972 stammt aus der Zeit des ungarischen Staatsmonopols: Zwischen 1949 und 1990 wurde der Tokajer zentral von der staatlichen Kombinat-Kellerei (Borkombinát) erzeugt und ausschließlich über die Außenhandelsgesellschaft Monimpex exportiert. Diese historischen Flaschen tragen den Lagennamen Oremus und entstanden Jahrzehnte vor der Gründung des heutigen, gleichnamigen Weinguts (1993). Mit über fünfzig Jahren Flaschenreife ist der Wein eine echte Rarität – ein lebendiges Stück Tokaj-Geschichte, dessen Charakter durch die lange Reife geprägt ist.

Aszú 5 Puttonyos – Herstellung und Reife

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 1972, Stufe 5 Puttonyos – traditionell eine Cuvée auf Furmint-Basis, ergänzt um Hárslevelű und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen und eingetrockneten Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen Hotten – zum Grundwein gegeben; fünf Puttonyos stehen für eine hohe, konzentrierte Süße. Die Gärung verläuft langsam über Wochen bis Monate, gefolgt von langer Fassreife im klassisch oxidativen Tokaj-Stil. Daran schließt sich in diesem Fall eine außergewöhnlich lange Flaschenreife von über fünf Jahrzehnten an.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und über fünfzig Jahren Reife lebt dieser Tokajer von tiefer, oxidativer Komplexität: eine bernsteinfarbene bis mahagonibraune Farbe, dazu Aromen von getrockneter Aprikose, Orangenschale, Feige und Dattel, von Karamell, Walnuss, Honig und einem feinen, balsamischen Ton. Am Gaumen edelsüß und dicht, doch von einer bemerkenswert lebendigen, frischen Säure getragen, die den Wein trotz seines Alters straff und lang hält. Nichts wirkt schwer – das Finale ist würzig, nussig und sehr lang.

Bernstein bis Mahagoni, getrocknete Aprikose, Orangenschale, Karamell und Walnuss – edelsüß und dicht, von lebendiger Säure getragen, sehr lang.

Als gereifte Rarität vor dem Genuss aufrecht stehen lassen und behutsam öffnen. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Solo als meditativer Wein im Glas, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras sowie zu Desserts mit Aprikose, Walnuss oder Karamell.


Lage: Lage Oremus, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; historischer Ursprungsort des Tokaji Aszú
Klassifikation: Tokaji Aszú 5 Puttonyos (edelsüß); Furmint-basierte Cuvée; Erzeugung im Staatsweinbau (Borkombinát/Monimpex)
Ausbau: traditionelle Aszú-Bereitung, lange Fassreife im oxidativen Tokaj-Stil; über 50 Jahre Flaschenreife

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Rebsorten

Egon Müller Riesling Scharzhofberger Kabinett 2023

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2023 8,00 % vol

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2023 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2023 – Saar

2023 brachte an der Saar aromatische, präzise Rieslinge mit klarer Frucht und lebendiger Säure. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem späten Reifeverlauf auf Schiefer.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, Prädikat Kabinett, fruchtsüß, 8,00 % vol.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling GG 2020

Weißwein · Scharzhofberg „Pergentsknopp" (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg · Parzelle Pergentsknopp Wiltingen · Saar Van Volxem blauer & roter Devonschiefer ältester Rebbestand · bis 60 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2020

Der Van Volxem Scharzhofberger Pergentsknopp Riesling Großes Gewächs 2020 stammt aus der historischen Parzelle „Pergentsknopp" im Herzen des Scharzhofbergs – mit dem ältesten Rebbestand dieser legendären Lage. Ein aristokratischer Riesling: große Oper aus tiefer mineralischer Würze, dichter Cremigkeit und der Komplexität der feinsten aller Schieferlagen.


Pergentsknopp – das Herz des Scharzhofbergs

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Der Scharzhofberg ist die legendäre, als VDP.GROSSE LAGE klassifizierte Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf und eine der berühmtesten Weißweinlagen der Welt.

Der „Pergentsknopp" ist eine Parzelle innerhalb des Scharzhofbergs, die mit bis zu 60 % Hangneigung aufwartet und den ältesten Rebbestand der Lage beherbergt – sie führt gleichsam zum Ursprung des Scharzhofbergs zurück. Der Boden ist von feinem, stark verwittertem blauem und etwas rotem Devonschiefer geprägt; der hohe Gesteinsanteil und die feinkrümelige Erde sorgen für eine ebenso grazile wie strukturgebende Mineralität. Dass Van Volxem dem Lagennamen ein „P" für das Gewann Pergentsknopp anfügt, ist eine Seltenheit – und Ausdruck der außergewöhnlichen Qualität dieser Parzelle.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Im Pergentsknopp wurde – wie so oft – bis weit in den November hinein gewartet, um besonders reife, aromatische Trauben zu ernten. Auf dem alten Rebbestand und dem feinen Blauschiefer ergibt das einen besonders dichten, cremigen und komplexen Riesling von aristokratischer Statur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Parzelle Pergentsknopp im Scharzhofberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling vom ältesten Rebbestand der Lage.

Das Große Gewächs entsteht in vollkommener Handarbeit, mit naturnaher Bewirtschaftung, strenger Ertragsreduzierung und nochmals hoch selektiver Lese – nur die besten Beeren schaffen es in diesen Wein. Die Gärung beginnt spontan mit den eigenen Hefen; danach reift der Wein lange im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht ihm Tiefe, Cremigkeit und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Aus dem alten Rebbestand und dem feinen Blauschiefer des Pergentsknopp lebt dieser Riesling von Tiefe und Komplexität: reife, exotische Frucht und eine feine Note von Muskatblüte verbinden sich mit tiefer mineralischer Würze und einer dichten Cremigkeit. Am Gaumen entfaltet sich der Wein wie ein großer Burgunder – seidig, vielschichtig und konzentriert, getragen von der animierenden, salzig-mineralischen Spannung der feinsten aller Schieferlagen und einem sehr langen, intensiven Nachhall.

Reife exotische Frucht und Muskatblüte über tiefer mineralischer Würze und dichter Cremigkeit – seidig und komplex, entfaltet sich wie ein großer Burgunder.

Ein aristokratischer Riesling mit großem Reifepotenzial über viele Jahre – gewinnt mit Kellerreife enorm. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlen Krustentieren und Hummer, zu feinem Fisch, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Scharzhofberg, Parzelle Pergentsknopp, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter blauer und etwas roter Devonschiefer, bis 60 % Steillage; ältester Rebbestand der Lage; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; Parzelle „P" (Pergentsknopp)
Ausbau: vollkommene Handarbeit, hochselektive Lese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, ohne Schönung

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