Weingut Jäger – Ockenheim – Rheinhessen

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Sous Le Puits 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay Sous le Puits · Premier Cru Puligny-Montrachet rund 400 m · Steillage Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2023

Der Puligny-Montrachet Sous le Puits 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet stammt aus einer der steilsten und höchstgelegenen Premier-Cru-Lagen von Puligny, auf rund 400 Metern. Mineralisch, dicht und lagerfähig – ein Chardonnay, in dem die Höhe den großzügigen Jahrgang 2023 in Form hält.


Sous le Puits – ganz oben am Hang

Sous le Puits – „unter dem Brunnen" – umfasst 6,80 Hektar und liegt auf rund 400 Metern am oberen Ende des Hangs von Puligny-Montrachet, oberhalb von Blagny und nahe der Grenze zu Saint-Aubin. Die Lage ist eine der steilsten der Gemeinde. Hier beginnt bereits der Übergang zur Hochfläche: Die Bodenauflage ist dünn, darunter steht harter Kalkstein an, und die Reben wurzeln tief im Fels.

Die Höhe verändert das Klima spürbar. Oben am Hang ist es kühler und windiger als in den Lagen der Hangmitte, die Nächte sind frischer, die Reife setzt später ein. Das Ergebnis sind Weine mit mehr Spannung als Fülle, mit festem Kern und langem Atem – in warmen Jahrgängen ein Vorteil, weil die Säure nicht wegbricht.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune zählt vier Grands Crus und 17 Premier Crus und gilt als Maßstab für weißen Burgunder. Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet und im Ort ansässig, gehört zu seinen Referenzbetrieben.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Das Jahr 2023 begann in der Côte de Beaune mild und feucht; nach dem Austrieb Mitte April sorgte ein kühles Frühjahr für einen ruhigen Start, ab Mitte Mai wurde es trockener. Die Blüte Anfang Juni verlief nahezu ohne Verluste, und die Reben setzten so viele Trauben an wie seit Jahren nicht. Die eigentliche Aufgabe des Jahres lag deshalb im Weinberg: Ertragsregulierung, damit die Reife mit der Menge Schritt hielt.

Ende August brachte eine Hitzewelle einen Reifeschub, Regen Mitte September entspannte die Lage kurz vor der Lese. Wer die Menge im Griff hatte, erntete gesunde Trauben mit reifer, aromatischer Frucht – Birne, Pfirsich – und klarer Säure. In den hohen, kühlen Lagen wie Sous le Puits blieben die Weine besonders straff.

Spontangärung und langer Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Vergoren wird im Stil des Guts spontan in Eichenfässern, temperaturreguliert, damit die Gärung langsam und gleichmäßig verläuft.

Der Ausbau dauert einschließlich der Phase auf der Feinhefe bis zu 18 Monate. Die Hefe liefert Schmelz und Textur, das Holz einen langsamen Sauerstoffkontakt. Bei einem Wein aus dieser Höhe ist die lange Reife kein Luxus, sondern nötig: Sie rundet die feste Säure, ohne die mineralische Linie zu verwischen.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und reife Birne, dazu ein steiniger Ton und ein Hauch Haselnuss aus dem Hefelager. Am Gaumen dicht und straff, mit fester Struktur und klarer Säure; der Schmelz aus der Feinhefe steht neben der Mineralität, ohne sie zuzudecken. Der Abgang ist lang und salzig.

Vierhundert Meter, Kalkstein unter dünner Auflage, ein Jahrgang mit reicher Frucht: Die Höhe bringt die Spannung zurück.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial – in den kommenden Jahren gewinnt der Wein deutlich an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Besonders gut zu Hummer mit Beurre blanc, Steinbutt und Bresse-Huhn mit Morcheln – Gerichte, deren Fülle die feste Säure dieses Weins braucht.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Sous le Puits, Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · rund 400 m · Steillage · dünne Auflage über Kalkstein · 6,80 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2023
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturreguliert
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2035

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Rebsorten

Thomas Morey Bourgogne Chardonnay 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne (Chassagne-Montrachet) Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Bourgogne Chardonnay 2023 ist ein brillanter Bourgogne Blanc aus 100 % Chardonnay, der durch seinen feinen Ausbau in Barriques Tiefe und Struktur erhält.


Herkunft – aus dem Herzen von Chassagne

Die Domaine Thomas Morey liegt im Herzen von Chassagne-Montrachet an der Côte de Beaune. Thomas Morey, zehnte Generation einer seit 1643 dort verwurzelten Winzerfamilie, gründete sein eigenes Gut 2006/07 und bewirtschaftet die Reben (seit 2017); den volleren, holzbetonten Stil seines Vaters Bernard hat er bewusst zugunsten von Eleganz und Präzision verlassen.

Der Bourgogne Chardonnay stammt aus zwei gleich großen Parzellen innerhalb von Chassagne-Montrachet. Die erste wurde 1989 von Thomas' Vater Bernard mit einer Massalselektion der ältesten Reben des Guts bepflanzt, auf flachem, braunem Lehmboden; die zweite, 2004 gepflanzte Parzelle steht auf steinigem, leicht abfallendem Boden. In der Cuvée verbinden sich beide zu einem subtilen, vielschichtigen Burgunder.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage. Nur rund 20 % neues Holz und minimaler Schwefeleinsatz geben dem Wein Raum, sich zu entwickeln – eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

In der Nase zarte Aromen von Butter, reifen Äpfeln, getoastetem Brot und feinen Gewürzen, dezent unterlegt von edlem Holz. Am Gaumen klar, elegant und mit wunderschöner Textur, mittel bis vollmundig, präzise und zugleich saftig; die feine Säurestruktur sorgt für Frische und perfekte Balance, der Abgang ist harmonisch und anhaltend.

Ein Burgunder mit Rückgrat und erhabener Ernsthaftigkeit, der mit etwas Flaschenreife noch an Komplexität gewinnt.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial von einigen Jahren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch (Seeteufel, Steinbutt), zu Geflügel in Rahmsauce, zu Jakobsmuscheln sowie zu mittelreifem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Bourgogne, Chassagne-Montrachet, Côte de Beaune (Frankreich); zwei Parzellen (1989/2004), lehmig-braune und steinige Böden
Klassifikation: Bourgogne AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, Feinhefe ohne Bâtonnage

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Weine

Henri Bourgeois Le Grand Bourgeois Sauvignon Blanc BIO

Weißwein · Sauvignon Blanc · Loire · Bio

Henri Bourgeois Le Grand Bourgeois Sauvignon Blanc ist ein Bio-Weißwein von der Loire. Der Name Henri Bourgeois steht seit über zehn Generationen für qualitätsorientierten Weinbau an der Loire. Mit der Umstellung auf ökologischen Weinbau und dem achtmonatigen Ausbau auf der Feinhefe beginnt ein neues Kapitel. Im Glas knackig, salzig und geradlinig.


Loire

Das Haus Henri Bourgeois ist in Chavignol an der Loire (Sancerre) beheimatet. Die Feuerstein- (Silex) und Tonböden verleihen dem Sauvignon Blanc seine mineralisch-salzige Spannung und Klarheit. Die Lagen wurden auf ökologischen Weinbau umgestellt; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Nach selektiver Lese reift er acht Monate auf der Feinhefe im Tank, was ihm Spannung, Druck und eine saftig-frische Länge verleiht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase typische Aromen von Stachelbeere und Zitrusfrucht. Am Gaumen viel Spannung, mineralisch-salziger Druck und eine saftig-frische Länge. Der klare, geradlinige Stil sorgt für einen großartigen Geschmackskick.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Loire (Chavignol/Sancerre, Frankreich); Silex/Ton
Klassifikation: IGP Val de Loire
Jahrgang: 2025
Alkohol: 13 % vol
Ausbau: Sauvignon Blanc, 8 Monate Feinhefe im Tank

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 1,20 ha · Reben ~60 Jahre · 6.000 Flaschen 2022

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Bekannt für Komplexität und Tiefe, braucht er Flaschenreife – und zeigt dann dichte, samtige Texturen, reife dunkle Beerenfrucht und einen sehr langen Abgang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Mortets Parzelle liegt in idealer Südausrichtung und guter Hanglage: maximale Sonneneinstrahlung trifft auf kühle Nächte. Oben am Hang ist der Boden arm und steinig, weiter unten tiefer, tonhaltiger und ebenso steinig. Die Lage umfasst hier 1,20 Hektar mit rund 60 Jahre alten Reben und liefert etwa 6.000 Flaschen.

Lavaux Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und bewirken große Tag-Nacht-Schwankungen, was einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques fördert. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Tiefe des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 60 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 6.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Dichte, samtige Textur mit reifer, edler dunkler Beerenfrucht, Veilchen und Zeder. Am Gaumen komplex und tief, getragen von feinem Tannin, mit einem nahezu endlosen Abgang. Ein Wein, der seine ganze Eleganz erst mit Flaschenreife zeigt.

Dichte, samtige Frucht mit Veilchen und Zeder und nahezu endlosem Abgang – Eleganz, die Flaschenreife belohnt.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Südhang, steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux, 1,20 ha, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Fernandez de Pierola Crianza Magnum

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Fernández de Piérola Crianza in der 1,5-Liter-Magnum ist ein klassischer Rioja aus Tempranillo. Das Farbspiel ist eher hell und nicht überkonzentriert; Duft und Geschmack wirken zunächst reif und faszinierend zugleich. Ein Wein mit Eleganz, enormer Vielschichtigkeit und feinem Trinkfluss.


Rioja Alavesa / Sierra Cantabria

Die Tempranillo-Trauben wachsen auf sehr kalkhaltigen Böden in der Nähe der Sierra Cantabria, in der Rioja Alavesa. Die Ernte erfolgt stets von Hand und selektiv. Bodega Fernández de Piérola setzt bewusst auf einen klassischen, eleganten Rioja-Stil statt auf überextrahierte Konzentration.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Als Crianza reift der Wein 18 Monate im Barrique – heute eher selten und Ausdruck der klassischen Stilistik des Hauses. In der Magnum (1,5 l) reift der Wein dank des größeren Volumens langsamer und besonders harmonisch. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Eher helles, klassisches Kirschrot mit ersten Reifetönen. In der Nase reife rote Frucht, Vanille, Leder und feine Würze. Am Gaumen elegant und vielschichtig, mit seidiger Textur, feinen Tanninen, frischer Säure und langem, fein nachhallendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – die Magnum ist ideal für Tafelrunden und besondere Anlässe.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Tapas, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Höhenlagen an der Sierra Cantabria (Spanien); Bodega Fernández de Piérola
Klassifikation: Rioja Crianza – 100 % Tempranillo, trocken
Ausbau: 18 Monate im Barrique
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Beerenauslese, edelsüß)

Riesling Graacher Domprobst Beerenauslese · edelsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Botrytis · gereifte Rarität 1997

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Beerenauslese 1997 ist eine gereifte, edelsüße Rarität aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Dicht, tief und von großer Aromenkomplexität – getragen von feinster Mosel-Säure.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 1997 – Graach (Mosel)

1997 war an der Mosel ein reifer, gesunder Jahrgang, der die Bildung edelster Botrytis begünstigte. Aus den edelfaulen, hochreifen Beeren der Domprobst entstand eine konzentrierte Beerenauslese; die inzwischen langjährige Flaschenreife hat den Wein in eine tiefe, vielschichtige Reife geführt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling Beerenauslese aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 1997; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer, aus edelfaulen (botrytisierten) Beeren.

Nach selektiver Handlese edelfauler Beeren wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die kühle Gärung bewahrt die intensive natürliche Restsüße und die feine, tragende Mosel-Säure. Seither reift der Wein über viele Jahre auf der Flasche.

Im Glas

Eine gereifte, edelsüße Beerenauslese von großer Dichte: kandierte Aprikose und Dörrfrucht, dazu Honig, Orangenmarmelade, ein Hauch Karamell und eine feine, rauchig-mineralische Schieferader. Am Gaumen dicht und ölig-süß, doch von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure balanciert, mit einem sehr langen, vielschichtigen Nachhall.

Kandierte Aprikose und Dörrfrucht über Honig, Orangenmarmelade und feiner, rauchig-mineralischer Schieferader – dicht und ölig-süß, von lebendiger Mosel-Säure balanciert, mit sehr langem Nachhall.

Eine gereifte, edelsüße Mosel-Rarität mit enormer Länge. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Blauschimmelkäse und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras, zu Desserts mit Frucht und Karamell sowie als edelsüßer Solist zum Ausklang.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Beerenauslese, Mosel (edelsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese edelfauler Beeren, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts; langjährige Flaschenreife

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Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Cuvee Nr. 11

Jörg Geiger Cuvée Nr. 11 ist die schlankste und frischeste der alkoholfreien Cuvées: viel Zitrus, frischer Apfel und Blüten, dafür kaum Süße. Wer Schaumwein vor allem trocken und spritzig mag, findet hier die alkoholfreie Entsprechung.

Im Glas

Feines, lebhaftes Prickeln. Duft von Zitrus, frischem Apfel und viel Blüte, eine Spur Vanille. Im Mund zitronig und klar, die Süße ist kaum zu spüren. Leicht, spritzig und erfrischend bis zum letzten Schluck. Von allen Cuvées der Manufaktur kommt sie einem trockenen Sekt am nächsten.

Mach was draus

Gebratener Fisch, Garnelen, Ceviche, ein Frühlingssalat oder kleine Vorspeisen. Er begleitet ein leichtes Menü vom Anfang bis zum Ende. Ideal für Mittagessen mit Geschäftspartnern, Schwangere, Sportler oder alle, die ein elegantes Glas ohne Alkohol möchten. Gut gekühlt im Weinglas servieren.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nr. 11 ist der Geiger, der am meisten nach Sekt schmeckt. Zu Fisch ist er eine richtig gute Wahl.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie süß ist die Cuvée Nr. 11? Sehr wenig. Die Cuvée ist schlank angelegt. Im Vordergrund stehen Zitrus und Frische.

Wozu passt sie am besten? Zu gebratenem Fisch, Garnelen und Muscheln, Salaten und allem Leichten vom Anfang eines Menüs.

Zitrus, Apfel, Blüten · sehr wenig Süße · alkoholfrei, mit Kohlensäure · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

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Weine

Battenfeld Spanier Riesling Kirchenstück GG 2024 BIO

Weißwein · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Kirchenstück VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen Kalk und Lehm Reben Ø ~35 Jahre BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Kirchenstück Riesling GG 2024 stammt aus H. O. Spaniers Heimatlage in Hohen-Sülzen. Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling von kräftigen Kalk- und Lehmböden.


Kirchenstück – Heimatlage in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Das Kirchenstück ist eine VDP.Große Lage auf rund 150 Metern, mit etwa 15 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Lehm; die klassifizierte Fläche misst 6,71 Hektar.

Das Kirchenstück liegt auf einer Ebene zwischen zwei Kirchen und überblickt H. O. Spaniers Heimatort Hohen-Sülzen. Hier liegt sein ältester, in den 1960er Jahren gepflanzter Weingarten. Ausgehend von diesem Herzstück stammen die Weine heute aus den besten Parzellen des gesamten Kirchenstücks mit seinen kräftigen Böden; die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 35 Jahren.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die kräftigen Kalk- und Lehmböden und die alten Reben sicherten reifes, fruchtbetontes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und Säurespannung sorgte – Tiefe und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Kirchenstück, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Kalk und Lehm.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Frucht, Tiefe und die kräftige Kalk-Lehm-Prägung ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling: reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine kalkig-mineralische Ader. Am Gaumen saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuterwürze und kalkig-mineralischer Ader – saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein fruchtbetonter, langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Kirchenstück (VDP.Große Lage), Hohen-Sülzen, Rheinhessen; ~150 m, ~15 % Neigung; Kalk und Lehm; Reben Ø ~35 Jahre; klassifizierte Fläche 6,71 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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