Xarma – Aizpea Oihaneder und Xavier Díez Esteibar – San Sebastian

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Spargelmousse mit Spargelspitze.
Frühlingssalat mit grünem Apfel, Tomaten und Spargelspitzen.
Gegrillte Artischocken mit Steinpilzsauce, Tomatenkern und Trüffel.
Marinierte Sardinen mit Limonensphären, Erdbeeren, Romescusauce und frischen Kräutern.
Gebratenes Rindermark in Rindsbouillon mit Morcheln und jungem Gemüse.
Seezunge.
Kabeljau mit Roter Gamba, Kaisergranat und Ali-Oli.
Bisquiteis, Orangen und Orangenblüte.
Schokoladeneis, Vanille, heiße Schokolade und Sesamhippe.

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USA

Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018

Rotwein · Red Mountain · Syrah

Syrah Red Mountain AVA Estate Washington State Todd Alexander 2018 14,50 % vol

Der Force Majeure Red Mountain Estate Syrah 2018 ist ein kraftvoller, vielschichtiger Kult-Syrah von der berühmten Red Mountain AVA in Washington State – mit dunkler Frucht, Kräuterwürze, geräuchertem Fleisch und feinem Tannin von der estate-eigenen Lage des Guts.


Force Majeure – Estate Syrah von Red Mountain

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut, spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete. Die ursprüngliche Estate-Lage des Guts liegt auf der berühmten Red Mountain AVA – einem Spitzenterroir Washingtons.

Der Estate Syrah wächst über eine Kombination der acht Bodentypen, die in der Lage vorkommen. Der größte Teil steht in sehr steilen, sehr steinigen Parzellen, ein Teil aber auch in tieferen, lehmigeren Böden – eine Vielfalt, die dem Wein seine Komplexität gibt.

Jahrgang 2018 – Red Mountain

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Auf der Red Mountain brachte er kraftvolle, dichte und zugleich elegant strukturierte Syrahs hervor – ideale Voraussetzungen für einen ausdrucksstarken, vielschichtigen Estate Syrah.

Ausbau

Syrah (mit etwas mitvergorenem Viognier von der eigenen Lage) aus dem Jahrgang 2018, 14,50 % vol.

Nach einer Kaltmazeration erfolgt die Gärung in einer Kombination aus Beton- und Edelstahltanks; einzelne Partien der finalen Cuvée durchlaufen eine verlängerte Maischestandzeit und eine Co-Fermentation mit Viognier. Der Ausbau dauert rund 18 Monate in neuen und gebrauchten französischen Barriques und Puncheons. Abgefüllt wird der Wein ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Der Estate Syrah zeigt typischerweise ein breites Spektrum schwarzer, blauer und roter Früchte, dazu getrocknete Kräuter und Jasmin, Fenchel, geräuchertes Fleisch und zerstoßenes Gestein. Am Gaumen sehr feines Tannin, große Länge, Balance und Komplexität – ein kraftvoller, aber präzise gezeichneter Syrah.

Ein breites Spektrum dunkler Frucht, Kräuter und geräucherten Fleisches – mit sehr feinem Tannin, großer Länge und Komplexität.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm mit Kräutern, zu Wild und Schmorgerichten sowie zu kräftigen, würzigen Speisen.


Lage: Red Mountain AVA, Estate-Lage (Washington State, USA); acht Bodentypen, überwiegend sehr steile, steinige Parzellen, teils tiefere Lehmböden
Klassifikation: Red Mountain AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah mit etwas Viognier (co-fermentiert); ~18 Monate franz. Eiche (Barriques und Puncheons, neu und gebraucht); Kaltmazeration, Beton/Edelstahl; ungeschönt und unfiltriert

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Mesnil Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Mesnil 2019 präsentiert sich nach über fünf Jahren Reife unter Naturkork als klarer, charakterstarker Blanc de Blancs aus dem Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger. Puristisch, gradlinig und mineralisch – ein Champagner mit Rückgrat und Persönlichkeit, absolut typisch für seinen legendären Herkunftsort.


Champagne / Le Mesnil-sur-Oger

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem berühmten Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger – einem der größten Chardonnay-Terroirs der Welt. Die Trauben stammen aus drei Parzellen: Les Zailleux, Le Tilleul und Les Hautes Mottes, größtenteils im unteren Hangbereich, wo das Terroir Weine von Substanz, Spannung und innerer Ruhe hervorbringt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe unter Naturkork, was ihm Tiefe, Komplexität und Präzision verleiht. Mit nur 2.000 Flaschen eine seltene Parzellen-Selektion.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase konzentriert und fast puristisch: Zitruszeste, grüne Mandel und feine Kreideanklänge, mit Tiefe und Präsenz. Am Gaumen gradlinig, druckvoll und sehr strukturiert, mit straffer Frische und dichter Textur; der markante, fast salzige mineralische Ausdruck verleiht dem langen Finale eine klare, fast kristalline Handschrift.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Le Mesnil-sur-Oger (Parzellen Les Zailleux, Le Tilleul, Les Hautes Mottes), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife unter Naturkork
Produktion: 2.000 Flaschen; Jahrgang 2019

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2020

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 91–106 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.866 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2020 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 91 bis 106 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war hier ein Topjahr. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife, intensive Frucht und Spannung im perfekten Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2020, trocken; von 91 bis 106 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.866 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 91 bis 106 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.866 Flaschen

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Frankreich

Domaine Denis Mortet Bourgogne Rouge Cuvee De Noble Souche 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Daix · >400 m Reben ~35 Jahre · 1 ha 18 Monate Holz · 20% neu

Der Bourgogne Rouge Cuvée de Noble Souche 2023 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus hochgelegenen Parzellen in Daix. Die langsame Reife in der Höhe gibt dem Wein einen sehr frischen Stil mit viel Frucht und Saftigkeit – ein regionaler Bourgogne aus der Hand einer Spitzenadresse.


Daix – Höhenlage bei Dijon

Alle Parzellen liegen in Daix, dem Heimatdorf der Familie Mortet, nordwestlich von Dijon. Die Reben wachsen hier auf über 400 Metern Höhe; das Grundgestein liegt fast an der Oberfläche, die Böden sind braun und sehr kalkhaltig. Die Höhenlage verlangsamt die Reife und sorgt für Frische.

Die Rebfläche beträgt rund 1 Hektar, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 35 Jahren. Es kommen weder Dünger noch chemische Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz, nur organische Bodendünger. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung und Gärung ausschließlich mit natürlichen Hefen; Überpumpen und Unterstoßen werden sorgfältig kontrolliert.

Anschließend reift der Wein 18 Monate im Eichenfass, davon 20 % neues Holz. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Im Glas

Ein sehr frischer Pinot Noir mit viel Frucht und Saftigkeit. Klare dunkle Beerenfrucht trifft auf feine Würze; am Gaumen geradlinig, saftig und mit frischer Säure.

Sehr frisch, voller Frucht und Saftigkeit – ein hochgelegener Bourgogne, der über seine Stufe hinausweist.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Daix bei Dijon; über 400 m, braune, stark kalkhaltige Böden, 1 ha, Reben ~35 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz (20% neu); naturnahe Bewirtschaftung

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Schaumweine

Dietrich Sundowner Perlwein rosé

Perlwein Rosé · Pfalz, Großkarlbach · Spätburgunder

Pfalz, Leiningerland Perlwein Halbtrocken Kalkmergel und Lösslehm Kühle Edelstahlgärung Trinktemperatur 7–9 °C

Dietrich Sundowner Perlwein rosé kommt vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach im nördlichen Teil der Pfalz, wo die Brüder Arnd und Gerrit Dietrich rund 25 Hektar bewirtschaften. Der Rosé aus Spätburgunder ist bewusst schlank gehalten: helle rote Frucht, feine Perlage, halbtrockene Anlage. Ein Wein für den späten Nachmittag auf der Terrasse – der Name ist Programm.


Großkarlbach – Kalkmergel im Leiningerland

Großkarlbach liegt im Leiningerland zwischen Haardtrand und Rheinebene, geschützt vom Pfälzerwald im Westen. Die Böden sind von Kalkmergel und Lösslehm geprägt, dazu Sandanteile in den flacheren Lagen. Kalk gibt Säurestruktur, Löss speichert Wasser – die Kombination liefert Trauben mit Frucht, ohne dass der Alkohol davonläuft.

Der Betrieb arbeitet naturnah im Weinberg und setzt auf klar gezeichnete Sortenweine statt auf breite Cuvées. Für den Sundowner werden Spätburgunder-Trauben früher gelesen als für den Rotwein – gefragt sind Säure und helle Frucht, nicht Farbe und Gerbstoff.

Spätburgunder und Ausbau als Perlwein

Der Wein entsteht zu 100 % aus Spätburgunder. Die Maische bleibt nur wenige Stunden auf den Schalen, danach läuft der Most hell und rosa ab. Die Gärung erfolgt kühl im Edelstahl, ohne Holz und ohne biologischen Säureabbau, was die Frische erhält.

Als Perlwein trägt er einen Kohlensäuredruck von höchstens 2,5 bar – deutlich weniger als Sekt mit mindestens 3,5 bar. Die Perlage ist entsprechend feiner und weniger drängend. Mit 11,5 % vol und halbtrockener Geschmacksrichtung bleibt der Wein leicht; die Restsüße fängt die Säure des früh gelesenen Spätburgunders auf.

Im Glas

Helles Lachsrosa, feine und zurückhaltende Perlage. In der Nase Erdbeere, Himbeere und ein Hauch Grapefruit. Am Gaumen leicht und fruchtbetont, die halbtrockene Süße bleibt im Hintergrund, getragen von klarer Säure. Der Abgang ist kurz, sauber und trinkanimierend.

Höchstens 2,5 bar Kohlensäure statt 3,5 wie beim Sekt: Der Sundowner perlt fein statt zu drängen – und bleibt dabei bei 11,5 % vol.

Bei 7 bis 9 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte. Trinkreif ab sofort, kein Lagerwein – im ersten und zweiten Jahr am frischesten.

Am Tisch

Als Aperitif am späten Nachmittag, zu Antipasti, Flammkuchen und Ziegenkäse, zu Sommersalaten mit Erdbeeren oder Melone, zu gegrilltem Gemüse und hellem Fleisch. Auch zu würzigen Grillsaucen belastbar, wo die Restsüße Schärfe abfedert. Für größere Runden gut kalkulierbar: leicht genug, um über den ganzen Abend zu tragen.


Herkunft Großkarlbach, Pfalz
Klassifikation Perlwein
Ausbau Kühle Edelstahlgärung, kurze Maischestandzeit
Geschmacksrichtung Halbtrocken
Trinktemperatur 7–9 °C

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Weine

De Sousa Coteaux Champenois Blanc 2020 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

De Sousa Coteaux Champenois Blanc ist ein stiller Chardonnay aus biologischem Anbau aus der Côte des Blancs. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Dieser Wein spiegelt die kalkhaltigen Böden der Region eindrucksvoll wider und entstand aus nur einem einzigen Barrique – eine echte Rarität. Im Glas ein kühler, präziser und mineralischer Weißwein.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, geprägt von reinen Kreideböden. Diese kalkhaltige Mineralität prägt den Charakter des stillen Weins. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Er reift im Barrique – produziert wurde nur ein einziges Fass, was ihn zu einer seltenen Abfüllung macht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Reduktionsnoten, Zitrus, grüne Nüsse und kreidige Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und elegant, mit straffer Struktur und zarter Würze. Der Abgang ist klar und mineralisch.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft tut dem Wein gut. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Côte des Blancs (Champagne); Kreideböden
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: Chardonnay, ein einzelnes Barrique; stiller Wein

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2022

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2022 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkohol, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc 2024

Weißwein · Chardonnay · Burgund

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc ist der Einstieg in das Weißwein-Sortiment einer der präzisesten Adressen von Meursault. Fichet arbeitet mit der Genauigkeit eines Feinmechanikers und behandelt diesen regionalen Wein mit derselben Sorgfalt wie seine Village-Lagen. Das Ergebnis ist ein straffer, geradliniger Weißwein, der die aromatische Reinheit der Frucht in den Mittelpunkt stellt.


Rund um Meursault

Der Bourgogne Blanc stammt aus kühlen Parzellen rund um Meursault an der Côte de Beaune. Die Reben wachsen auf kalk- und mergelreichen Böden, die dem weißen Burgund seine Mineralität und Frische geben. Im Weinberg setzt Fichet auf viel Handarbeit, verzichtet auf Herbizide und arbeitet biodynamisch, ohne Zertifizierung.

Assemblage und Ausbau

Bis zu zwölf Stunden Maischestandzeit und eine schonende Pressung stehen am Anfang; danach bleibt der Wein bis zur Füllung auf der Feinhefe. Ausgebaut wird er – wie Fichets übrige „kleinere" Weine – überwiegend in Demi-muids und gebrauchten Barriques mit sehr sparsamem Anteil neuen Holzes. Das lange Hefelager gibt Textur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitrus und weißfleischiges Steinobst, dazu eine dezente Mandel- und Feuersteinnote. Am Gaumen geradlinig und straff, mit zupackender Säure und einer feinen Stoffigkeit aus dem Hefelager. Der Abgang bleibt trocken, salzig-mineralisch und klar.

Am Tisch

Ein Allrounder am Tisch: zu Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, hellem Geflügel und mittelreifem Hartkäse. Jung bereits zugänglich, in den ersten drei bis fünf Jahren am besten; kühl und liegend lagern.

Klassische Begleitung: Austern, gebratener Zander, Geflügel in heller Sauce. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Rund um Meursault, Côte de Beaune
Klassifikation: AOC Bourgogne (regionale Appellation)
Ausbau: Demi-muids und gebrauchte Barriques, langes Feinhefelager, wenig neues Holz

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