Blog

9. März 2011

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Baglio Gibellina Passimiento U Passiento

Rotwein · Sicilia DOC · Cuvée

70 % Nero d'Avola · 30 % Frappato Sicilia DOC Gibellina, Provinz Trapani 300–600 m · lehmige Tonböden Nero d'Avola am Stock angetrocknet Edelstahltank halbtrocken

Baglio Gibellina U Passimiento ist eine sizilianische Rotwein-Cuvée aus 70 % Nero d'Avola und 30 % Frappato aus dem Westen der Insel. Der Nero d'Avola trocknet am Rebstock an und bringt Konzentration, Rosine und Schokolade; der früh gelesene Frappato sorgt für Frische. Ein weicher, halbtrockener Rotwein mit reifer Kirsche und weichem Tannin.


Gibellina – Hügellagen im Westen Siziliens

Gibellina liegt in der Provinz Trapani im Westen Siziliens, zwischen den Hügeln von Salemi und Santa Ninfa. Der alte Ort wurde 1968 beim Erdbeben im Belice-Tal zerstört und an anderer Stelle neu aufgebaut; die Weinberge der Umgebung blieben. Ein Baglio ist der befestigte Gutshof, wie er für die ländliche Architektur Westsiziliens typisch ist – um einen solchen Hof herum entsteht dieser Wein.

Die Reben stehen in Hügellagen zwischen rund 300 und 600 Metern auf lehmigen, tonhaltigen Böden, im Guyot-System erzogen und auf begrenzte Erträge geschnitten. Der Ton speichert Wasser für die langen, trockenen Sommer; die Höhe bringt kühlere Nächte, die der Frucht Frische lassen.

Die Kombination von Nero d'Avola und Frappato ist auf Sizilien klassisch – sie bildet auch die Grundlage des Cerasuolo di Vittoria, der einzigen DOCG der Insel. Nero d'Avola bringt Farbe, dunkle Frucht und Körper, Frappato eine helle, duftige Kirschfrucht und Leichtigkeit.

Angetrocknet am Rebstock, vermählt im Tank

Die beiden Sorten werden getrennt behandelt. Der Frappato wird früh gelesen, sobald die Reife einsetzt, damit er seine Frische behält, und langsam in kleinen Edelstahltanks vergoren.

Der Nero d'Avola bleibt dagegen besonders lange am Rebstock und trocknet dort an. Anders als beim Amarone, dessen Trauben nach der Lese auf Gestellen trocknen, verlieren die Beeren hier noch an der Rebe Wasser; Zucker und Aromen konzentrieren sich. Nach schonender Pressung vergärt der Most temperaturkontrolliert und wird nicht ganz durchgegoren – daher die Restsüße.

Beide Weine reifen im Edelstahltank und werden anschließend zur fertigen Cuvée vermählt. Ohne Holz bleibt die Frucht beider Sorten klar im Vordergrund.

Im Glas

Dunkles, leuchtendes Rot. In der Nase Rosine, dunkle Früchte und reife Kirsche, dazu Milchschokolade und eingelegte Früchte. Am Gaumen weich und halbtrocken, mit konzentrierter Frucht, feinen, weichen Tanninen und einer frischen Säure aus dem Frappato, die die Süße der angetrockneten Beeren ausgleicht. Der Abgang ist warm und rund.

Nero d'Avola am Stock angetrocknet, Frappato früh gelesen: Konzentration und Frische aus zwei getrennten Wegen.

Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif ab sofort, bei kühler, dunkler Lagerung bis etwa 2030.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, geschmortes rotes Fleisch, Wild und gegrilltes Gemüse. Der weiche, halbtrockene Stil trägt auch kräftigen Hartkäse wie gereiften Pecorino – oder den Wein solo am Abend.


Produzent Baglio Gibellina, Gibellina (Trapani)
Rebsorte 70 % Nero d'Avola · 30 % Frappato
Lage Gibellina, Provinz Trapani, Westsizilien · Hügellagen 300–600 m · lehmige, tonhaltige Böden · Guyot-Erziehung
Klassifikation Sicilia DOC · halbtrocken
Vinifikation Frappato früh gelesen und getrennt vergoren · Nero d'Avola am Rebstock angetrocknet, temperaturkontrolliert vergoren
Ausbau Edelstahltank · Assemblage nach der Reifung
Trinkempfehlung jetzt bis 2030

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Argentiera Poggio ai Ginepri Bolgheri 2023

Wein · Rotwein · Bolgheri · Italien

Argentiera Poggio ai Ginepri ist eine vollmundige Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot, die mit Noten von roten Beerenfrüchten und Vanille besticht. Im Geschmack leichte Anklänge von Gewürzen und Pflaume. Sehr rund, warm und mit einer knackigen Frische versehen; weiche, harmonische Tannine im Nachhall.


Bolgheri / Toskana

Die Tenuta Argentiera liegt im Süden der Bolgheri DOC an der toskanischen Maremma-Küste. Poggio ai Ginepri („Hügel der Wacholder") stammt aus den tiefer gelegenen, meeresnahen Lagen des Guts und war der erste Wein der Tenuta – heute ihr zugänglicher Signature-Rotwein. Kühlende Meeresbrisen sorgen für Frische und mediterranen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Syrah und Merlot, jede Sorte separat im Edelstahl vergoren. Anschließend reift der Wein rund acht Monate – zur Hälfte in gebrauchten Barriques aus französischer und ungarischer Eiche (dort die malolaktische Gärung), zur Hälfte im Edelstahl. So bleibt die Frucht im Vordergrund, ergänzt um eine dezente Vanillenote. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase rote Beerenfrüchte, weißer Pfeffer und Zimt, dazu ein Hauch Vanille. Am Gaumen rund, warm und vollmundig, mit leichten Anklängen von Pflaume und Gewürzen, knackiger Frische und weichen, harmonischen Tanninen; sauberer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Essensbegleiter.

Passt zu: Pasta, Suppen, gebratenem und gegrilltem rotem Fleisch, Aufschnitt und mittelreifem Käse.


Lage: Bolgheri DOC, Maremma (Toskana, Italien); Tenuta Argentiera
Klassifikation: Bolgheri Rosso DOC – Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Syrah & Merlot, trocken
Ausbau: ~8 Monate, zur Hälfte in gebrauchten Barriques (französische/ungarische Eiche), zur Hälfte im Edelstahl

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett # 03 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % Magnum 1,5 l · 2025

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2025 in der Magnum stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Bessin-Tremblay Chablis 2023

Weißwein · Chablis · Chardonnay

Chardonnay Chablis AOC 2023 Reben bis 80 Jahre dezenter Holzausbau

Der Chablis 2023 der Domaine Bessin-Tremblay ist ein saftiger, mineralischer Chardonnay aus dem nördlichen Burgund. Die Trauben stammen von einer Parzelle mit bis zu 80 Jahre alten Reben – das gibt dem Wein Dichte und Tiefe, die deutlich über das übliche Niveau dieser Appellation hinausgehen. Der Jahrgang 2023 bringt reife Frucht und straffe Säure zusammen.


Chablis – Chardonnay aus alten Reben am Serein

Chablis liegt im nördlichen Burgund im Arrondissement Auxerre, geformt vom Fluss Serein, und ist von Champagne, Sancerre und der Côte d'Or jeweils etwa gleich weit entfernt. Das kontinentale Klima mit kalten Wintern und das Risiko von Spätfrösten prägen den Charakter; angebaut wird ausschließlich Chardonnay, der durch die kühlen Bedingungen seine markante Säure und Langlebigkeit behält.

Den Untergrund bilden Kalkstein und Mergel aus dem Kimmeridgium – die Bodenformation, die den Chablis seine salzig-mineralische Linie gibt. Die Frucht für diesen Wein kommt von einer Parzelle mit Reben von bis zu 80 Jahren; das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert konzentrierte, klar gezeichnete Trauben.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und zählt im Stilbild der Region zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2023 – Chablis

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch und forderten die Winzer im Rebschutz. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein.

Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für Chablis steht 2023 für einen gesunden, mengenmäßig großzügigen Jahrgang mit reifer Frucht und tragender Säure.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen und selektiert.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Ausbau auf der Feinhefe mit nur dezentem Holzanteil, sodass Frucht und Mineralität im Vordergrund bleiben. Die Weinberge werden mit reduziertem Pflanzenschutz bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase gelbe und weiße Früchte, vor allem Zitrus, dazu eine feine Holznote im Hintergrund. Am Gaumen dicht, kristallklar und mineralisch, mit Zug und einem geradlinigen, salzigen Abgang.

Ein Chablis, der zeigt, wie wenig die guten Lagen mit Massenware desselben Namens zu tun haben: dicht, kristallklar, voller Energie.

Jung schon zugän

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Magnum

Weißwein · Riesling · trocken · Magnum · Pfalz

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Magnum ist ein rassiger, mineralischer Lagen-Riesling der Familie Metzger aus der Pfalz – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Die Selektion stammt aus dem Filetstück „Am Hesselbrunnen" im Mühlheimer Sonnenberg, wo die Reben tief im Kalkfels wurzeln. Frisch, knackig, säurebetont und steinig, mit langem Abgang. Ein puristischer Riesling mit innerer Kraft.


Mühlheimer Sonnenberg – Am Hesselbrunnen

Die Gewanne „Am Hesselbrunnen" ist ein kleines Filetstück innerhalb der Top-Lage Mühlheimer Sonnenberg in der Pfalz. Die Wurzeln der Riesling-Rebstöcke bohren sich tief in den puren Kalkfels; eine leichte, lockere Auflage aus Löss und Lehm steuert den Wasserhaushalt während des Vegetationszyklus. Daraus entsteht ein karger, mineralisch-salziger Riesling.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv und per Hand gelesen. Nach einer Maischestandzeit von 12 Stunden wurde der Most über 8,5 Stunden sehr sanft in der Korbpresse gepresst und ohne Vorklärung ins Halbstück-Fass gelegt. Es folgten Spontangärung und über neun Monate Reife auf der Vollhefe. Vor der Abfüllung nur eine leichte, grobe Filtration. Die Magnum lässt den Wein besonders langsam und harmonisch reifen.

Im Glas

In der Nase Duftwolken von unreifem Pfirsich, frisch geschältem Apfel und Limette, dazu Meeresgischt und nasser Stein. Am Gaumen rassig, frisch, knackig und straff, säurebetont, mineralisch-salzig und steinig. Facettenreich, mit langem, zügigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft entfaltet der Wein zusätzliche Tiefe. Das Magnum-Format eignet sich für die große Tafel und zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Austern, Sushi, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und Spargel.


Lage: Mühlheimer Sonnenberg – Gewann „Am Hesselbrunnen", Pfalz
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Spontangärung, Halbstück-Fass, über 9 Monate auf der Vollhefe; 1,5-l-Magnum

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Forêt 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Forêts linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium 2018

Der Chablis 1er Cru Forêts 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der gesuchtesten Adressen von Chablis. Les Forêts am linken Serein-Ufer bringt straffe, mineralische und lagerfähige Weine hervor – Raveneau zählt zu den legendären Erzeugern der Region.


Les Forêts – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Chablis im nördlichen Burgund, geformt vom Fluss Serein, steht für trocken ausgebaute Chardonnays mit markanter Säure. Den Untergrund bilden Kalkstein und Mergel aus dem Kimmeridgium. Les Forêts ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains; die Lage gilt als besonders straff, mineralisch und langlebig.

Die Domaine François Raveneau zählt – neben Dauvissat – zu den ikonischen Adressen von Chablis; ihre Weine sind gesucht, rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; trotz der Hitze sorgten gute Fruchtansätze für eine ausgewogene Reife. Leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018.

Der Wein reift im Stil des Guts in gebrauchten Holzfässern auf der Hefe; das gibt Textur und Tiefe, ohne die salzig-mineralische Linie zu überdecken.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und verführerisch, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen, verführerisch und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Les Forêts (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (gebrauchte Fässer) auf der Hefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Orimos Chardonnay 2024

Weißwein · Chardonnay · Languedoc · Frankreich

Fonjoya Orimos Chardonnay ist ein trockener Weißwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Reinsortiger Chardonnay von kalkhaltigen Tonböden – goldgelb, mit Aromen reifer Früchte, Zitrus und Blüten und einer feinen Röstnote, frisch und ausgewogen.


Saint-Saturnin-de-Lucian

Die Weinberge liegen bei Saint-Saturnin-de-Lucian im Hérault, an den Ausläufern der Séranne und des Mont Saint-Baudille, zwischen duftenden Olivenbäumen. Die Reben wurzeln auf kalkhaltigem Ton am Fuß der Kellerei Fonjoya.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay. Der Name „Orimos" stammt aus dem Griechischen und bedeutet Reife: Angestrebt wird ein optimales Gleichgewicht aus Säure und phenolischer Reife. Nur vollreife Trauben bilden die Basis – für einen harmonischen Wein, der sein Terroir widerspiegelt.

Im Glas

Schönes Goldgelb. In der Nase reife Früchte, Zitrus und blumige Noten. Am Gaumen frisch und ausgewogen, mit reifer Frucht und einer feinen Röstnote, die dem Wein Tiefe verleiht. Harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren. Ein vielseitiger, fruchtbetonter Chardonnay – solo oder zu leichter und mittelkräftiger Küche.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, cremige Pasta und mittelkräftiger Käse.


Lage: Hérault, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP – Weißwein (trocken)
Ausbau: aus vollreifem Lesegut, mit feiner Röstnote

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

L´ Olmo Trüffelrisotto

Feinkost · Risotto · Piemont · Italien

L'Olmo Trüffelrisotto ist ein piemontesisches Fertig-Risotto aus Carnaroli-Reis, verfeinert mit Sommertrüffel und Steinpilzen – eine authentische Spezialität, die in wenigen Minuten gelingt.


Herkunft

Das Risotto stammt von der Maggiorotto Group aus Agliano Terme in der Provinz Asti im Piemont – der Heimat des Carnaroli-Reises und des berühmten Alba-Trüffels. Eine Region, die für ihre hochwertige, bodenständige Küche bekannt ist.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Carnaroli-Reis (94 %) – die „Königin" der Risotto-Reissorten, die selbst nach langem Garen bissfest bleibt und eine cremige Konsistenz entwickelt. Dazu kommen Gemüsebrühe, getrocknetes Gemüse, Steinpilze (Boletus edulis), aromatische Kräuter sowie Trüffel (Tuber aestivum) und Trüffelaroma. Als praktische Trockenmischung ist das Gericht rasch zubereitet.

Geschmack

Cremig mit bissfestem Kern. Im Mittelpunkt steht der intensive, erdige Trüffelgeschmack, getragen von würzigen Steinpilz- und Kräuternoten – ein aromatisches, vollmundiges Risotto.

In der Küche

3–4 Löffel natives Olivenöl extra in einem flachen, breiten Topf erhitzen, den Reis dazugeben und etwa eine Minute anschwitzen. Mit einem Glas Weißwein und etwas Noilly Prat ablöschen. Anschließend 3 Gläser (800 ml) heißes Wasser hinzugeben und unter ständigem Rühren garen, bis das Risotto fertig ist. Je nach Geschmack mit Butter oder Parmesan verfeinern.

Dazu passt: gebratene Waldpilze, ein Glas Weißwein oder gereifter Parmesan.


Hersteller: Maggiorotto Group s.r.l., Agliano Terme (Piemont, Italien)
Produkt: Fertig-Risotto mit Trüffel (Carnaroli-Reis)
Zutaten: Carnaroli-Reis (94 %), Gemüsebrühe, getrocknetes Gemüse, Steinpilze, aromatische Kräuter, Trüffel (Tuber aestivum), Trüffelaroma
Herkunft: Piemont (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 29.01.2028

Mehr erfahren ...