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9. April 2011

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2024

Weißwein · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau · Rüdesheim Berg Schlossberg · Steillage 2024

Der Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2024 von Georg Breuer ist ein vielschichtiger, eleganter Steillagen-Riesling mit großer innerer Spannung. Nach elf Monaten Reife im alten Stück- und Halbstückfass zeigt er intensiven Duft von Steinobst und an Orangenschalen erinnernde Zitrusaromen, dazu altholzige Noten mit viel mineralischer Würze – trocken (0,6 g/l Restzucker), klar und tiefgründig.


Berg Schlossberg – steilste Lage des Rheingaus

Der Berg Schlossberg liegt in der Rheinbiegung, wo sich der Fluss wieder nach Norden gräbt. Es sind die steilsten Weinberge des Rheingaus – mit Steigungen bis zu 65%, teils von hohen Weinbergsmauern gehalten. Die Böden aus kargem Rheinschiefer und Taunusquarzit speichern zusätzlich Wärme. Der Name geht auf die Burg Ehrenfels zurück, deren Ruine bis heute von weitem sichtbar ist.

Südlich exponiert und vom warmen, rheinnahen Mikroklima begünstigt, bringt dieses Terroir Jahr für Jahr Rieslinge von besonderer Finesse und Ausdruckskraft hervor. Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim ist Fair'n-Green-zertifiziert; das Künstleretikett stammt von Thorsten Poersch.

Jahrgang 2024 – Rheingau

Das Weinjahr 2024 war ungewöhnlich nass und warm. Auf einen milden Frühlingsbeginn folgte ein Temperatursturz im April, der die Rebenentwicklung bremste; hohe Niederschläge im Mai setzten sich fort. Der Sommer war wechselhaft mit häufigem Regen und schwankenden Temperaturen, der Niederschlag blieb überdurchschnittlich.

Mitte September begann eine schnelle, durch viel notwendige Selektion zugleich intensive Lese. Im Keller entstand daraus ein Jahrgang mit kühlen, eleganten Weinen.

Im Glas

Intensiver Duft von Steinobst und an Orangenschalen erinnernden Zitrusaromen, dazu altholzige Noten mit viel mineralischer Würze. Am Gaumen enorm nachhaltig: salzige Mineralik, präsente Säure (8,3 g/l) und etwas Gerbstoff geben Frische und Rückgrat. Sehr langer Abgang mit viel Zug und ausgezeichneter Tiefe – ein Wein, der sich über viele Jahre entwickeln kann.

Am Tisch

Zu gebeiztem Lachs, Meeresfrüchten und hellem Geflügel. Bei 9 °C servieren; Lagerpotenzial bis zu 25 Jahre.


Lage: Berg Schlossberg, Rüdesheim (Rheingau); Steillage bis 65%, Rheinschiefer und Taunusquarzit, südexponiert
Klassifikation: Rheingau Riesling trocken · Lagenwein Berg Schlossberg
Ausbau: Riesling; 11 Monate im alten Stück- und Halbstückfass; Fair'n-Green-zertifiziert

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USA

Saxum Paderewski Vineyard 2019

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren französische Eiche 2019

Der Saxum Paderewski Vineyard 2019 ist eine rare Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Syrah-dominiert und gemeinsam vergoren, zeigt er sich vielschichtig und parfümiert, vollgewichtig und zugleich frisch – mit nahtlos verwobener Textur.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang. Anders als die wärmeren Jahre des vorangegangenen Jahrzehnts brachte er hier einen besonders frischen, mineralisch geprägten und fein gezeichneten Stil – mit klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz, ohne die Tiefe und Fülle der Lage einzubüßen.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo und 3 % Viognier, Jahrgang 2019, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und Würze; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Zinfandel saftige rote Frucht und Gewürz; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Kirsche, dazu florale Anklänge von Veilchen und Orangenblüte, Lakritz, süße Gewürze und eine herzhaft-würzige Note. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit einer nahtlosen, geschmeidigen Textur ohne harte Kanten, getragen von feinem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Brombeere, Blaubeere, Veilchen und Orangenblüte über Lakritz und Würze – vollgewichtig, nahtlos und frisch, mit langem, parfümiertem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro, 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo, 3 % Viognier (trocken)
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; zurückhaltende, minimalistische Kellerarbeit

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Feinkost

Casato Bertoni Balsamico Bianco Dolce 500ml

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Casato Balsamico Bianco dolce ist ein helles, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weißweinessig und bleibt dabei hell-golden statt dunkel. Die Konsistenz zeigt eine feine Viskosität, der Geschmack ist süß-säuerlich mit dem passenden Essiggehalt. Ein vielseitiger Begleiter für Salate, Marinaden und helle Gerichte.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Bianco wird konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig vermählt; durch die schonende Verarbeitung behält das Condimento seine helle Farbe.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weißweinessig kombiniert. Anders als der dunkle Nero wird der Most hier schonend verarbeitet, sodass die helle, goldene Farbe erhalten bleibt. Zutaten: Weißweinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Hell-goldene Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont und mild, mit dem passend abgestimmten Essiggehalt. Der Abgang bleibt fein und sauber.

Am Tisch

Klassisch für Salate und Marinaden. In Marinaden hebt er den Geschmack von Wild und Geflügel hervor und harmoniert mit süßen, aromatischen Gewürzen. Ebenso gut zu hellem Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Casato Balsamico Bianco dolce (helles, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weißweinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 07.2030

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Frankreich

Duroche Charmes Chambertin Grand Cru 2023

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin Côte de Nuits 2023

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir in besonders dichter, kompakter Form. Extrakt und Frucht prägen den Wein, der sich erst mit viel Luft langsam öffnet – ein Grand Cru, der noch Zeit zur vollen Entfaltung braucht.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin ist einer der Grand Crus von Gevrey-Chambertin und mit rund 30 Hektar (inklusive Mazoyères) einer der größeren der Chambertin-Familie. Er liegt am Mittelhang unterhalb von Chambertin auf Kalk- und Mergelböden mit Tonanteil und gilt als der zugängliche, charmante unter den Chambertin-Lagen.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – ganz auf Extrakt, Dichte und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Pinot Noir in kompakter, dichter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft. Unreife Himbeeren, Veilchen und Frühlingswiese treffen auf Graphit, nasse Steine und ätherische Anklänge. Ein Wein, der noch Zeit braucht.

Unreife Himbeere, Veilchen und Graphit über nassen Steinen – dicht, extraktreich und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre Flaschenreife. Vor dem Genuss großzügig dekantieren; bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Charmes-Chambertin, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk/Mergel mit Ton, Mittelhang
Klassifikation: Charmes-Chambertin Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 BIO

Rotwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,20 ha · Reben von 1978 Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 ist ein eleganter, seidiger Pinot Noir aus einer winzigen 0,20-Hektar-Parzelle – historisch eine der großen Rotwein-Lagen Chassagnes. Reife rote Frucht, feine, gut eingebundene Tannine und große Finesse.


Clos Saint Jean – große Pinot-Noir-Lage in Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Clos Saint Jean ist historisch eine der großen Pinot-Noir-Lagen von Chassagne-Montrachet, lange im Besitz der Familie Pillot. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle von nur 0,20 Hektar mit 1978 gepflanzten Reben auf Ton- und Kalksteinböden. Während die kalkreichen Hänge im Norden die berühmten Chardonnays bringen, eignen sich die ton- und kalkmergelreicheren Böden hervorragend für tiefgründigen, eleganten Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht, Tiefe und Konzentration bei seidiger Textur. Für Morey-Coffinet markiert 2022 laut Fachpresse einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im Clos Saint Jean ergibt das einen Wein aus voll ausgereiftem Lesegut mit feinen, gut eingebundenen Tanninen.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 14 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit rund 50 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein sehr ansprechender Rotwein aus reif gelesenem Lesegut: in der Nase rote Frucht, florale Anklänge, feiner Rauch und Gewürz. Am Gaumen breit und vollmundig, mit pulpiger, seidiger Textur und einer würzigen Spitze, die Frische und Fruchtreife verbindet. Die Tannine sind fein und gut eingebunden – ein eleganter, rassiger Pinot mit Finesse und gutem Reifepotenzial.

Breiter, seidiger Gaumen mit feinen, gut eingebundenen Tanninen – elegant, rassig und fein.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem und weißem Fleisch, zu Wild und Wildgeflügel, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,20 ha, Ton- und Kalksteinböden, Reben von 1978
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 14 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 50 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm rot 2024 BIO

Rotwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Spätburgunder

Spätburgunder 0 Ohm rot Kissinger-Bähr Uelversheim & Dienheim · Rheinhessen Löss & Lehm spontan · kurze Maische ~1 Jahr Hefe · großes & kleines Holzfass BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" rot 2024 ist ein Spätburgunder von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim. Kühl, saftig und energiegeladen – ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.


0 Ohm rot – Spätburgunder mit klarer Kante

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Spätburgunder stammt von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim, deren Böden von Löss und Lehm geprägt sind. In den letzten Jahren wurden diese zunehmend mit französischem Spätburgunder-Klonmaterial bepflanzt – die Grundlage für einen frischen, trinkanimierenden Pinot mit feiner Struktur.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die frühe Lese und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten die kühle, rotbeerige Frische und die feine Struktur – Frische und Trinkfluss im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder von jungen Reben um Uelversheim und Dienheim, Jahrgang 2024; von Löss- und Lehmböden.

Die Lese erfolgt früh, der Ausbau mit minimalem Eingriff – der Fokus liegt ganz auf Frische und Trinkfluss. Der Wein wird spontan vergoren, ohne Schönung und unfiltriert gefüllt. Nach kurzer Maischestandzeit reifte er fast ein Jahr auf der Hefe, teils im großen, teils im kleinen Holzfass. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Im Glas zeigt er sich mit rotbeeriger Frische, frischer Säure und feinster Struktur. Kühl, saftig und energiegeladen im Mundgefühl. Ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit – 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Rotbeerige Frische, frische Säure und feinste Struktur – kühl, saftig und energiegeladen, mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Gekühlt genießen! Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Geflügel, zu gegrilltem hellem Fleisch und Lachs, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse – leicht gekühlt ein Gewinn.


Herkunft: junge Weinberge um Uelversheim und Dienheim, Rheinhessen; Löss- und Lehmböden
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung, kurze Maischestandzeit, fast ein Jahr auf der Hefe in großem und kleinem Holzfass, ungeschönt und unfiltriert; biologisch, DE-ÖKO-039

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Weine

François Montand Blanc de Blancs Brut Magnum

Die Magnum des François Montand Blanc de Blancs bringt 1,5 Liter Flaschengärung auf den Tisch – genug für rund zwölf Gläser. Colombard, Ugni Blanc und Chardonnay, frisch, klar und trocken. Die Flasche für den großen Auftritt.

Im Glas

Blasses Strohgelb, feine Perlen. Weiße Blüten, Zitrus und reifer Apfel, dazu ein Hauch Gebäck. Im Mund straff und saftig, mit Apfel, Traube, Zitrone und klarer Säure. Trocken, mit salziger Note im Abgang. In der großen Flasche entwickelt er sich über den Abend hinweg langsam weiter.

Mach was draus

Austern, Sushi, Fingerfood, Zander mit Beurre blanc oder eine Käseplatte mit jungem Comté. Die Magnum gehört auf Hochzeiten, Firmenfeiern, Silvester und jeden Empfang, bei dem viele Gläser gefüllt werden. Kühl sie mindestens vier Stunden vorher, am schnellsten geht es im Eiswasser. Ins Glas kommt er mit 6 bis 8 Grad.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Eine Magnum macht jede Feier festlicher. Und sie reicht für viele Gläser, ohne dass man ständig nachöffnen muss.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Magnum? In der großen Flasche hält sich der Schaumwein länger frisch, die Perlage bleibt fein. Außerdem sieht sie einfach großartig aus.

Wie lange braucht sie im Kühlschrank? Rechne mit mehreren Stunden. Im Eiskübel mit Wasser und Eis geht es schneller.

Colombard, Ugni Blanc, Chardonnay · Trauben aus Jura und Gascogne, versektet im Jura · zweite Gärung in der Flasche, 9 Monate und mehr auf der Hefe · Brut · Magnum 1,5 l · Maison du Vigneron, Hauteroche (Jura) · Stand: Oktober 2026

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Spanien

TX Txomin Etxaniz

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, Gipuzkoa Reben über 80 Jahre 6 Monate Akazienfass eigene Hefen · Feinhefe

TX Txomin Etxaniz ist die Spitzenabfüllung der ältesten Kellerei der D.O. Getariako Txakolina. Die Familie Txueka-Etxaniz keltert ihn ausschließlich aus Hondarrabi Zuri von den über 80 Jahre alten Rebstöcken, die der Großvater Pedro Txueka über der Kantabrischen Küste gepflanzt hat. Vergoren mit eigenen Hefen und sechs Monate im Akazienfass gereift, verbindet TX die salzige Frische Getarias mit Rundung und Tiefe.


Getaria – die Altreben der Familie Txueka über dem Kantabrischen Meer

Die Geschichte des Hauses reicht bis zu Domingo de Echaniz im Jahr 1649 zurück. Heute führt die Familie Txueka-Etxaniz die Kellerei, die als älteste der D.O. Getariako Txakolina gilt und die Gründung der Herkunftsbezeichnung 1989 mitgetragen hat. Die Familie hat sich stets für den Erhalt der alten Hondarrabi-Reben eingesetzt und bewirtschaftet heute rund 70 Hektar an den Hängen um Getaria.

Das Anbaugebiet ist so eng mit dem Meer verbunden wie kaum ein anderes in Spanien: Der Großteil der Weinberge der D.O. liegt weniger als einen Kilometer von der Küste entfernt. Die Reben stehen an steilen, zum Kantabrischen Meer geneigten Hängen, erzogen am Drahtrahmen, und werden von Hand in kleinen Kisten gelesen. Die ständige Meeresbrise hält die Trauben gesund und hinterlässt im Wein eine feine salzige Note.

Für TX verwendet die Familie ausschließlich die ältesten Parzellen des Betriebs: Weinberge mit über 80 Jahre alten Stöcken, gepflanzt von Pedro Txueka und bis heute vollständig in Handarbeit gepflegt. Die alten Reben reifen ausgewogener und bringen etwas mehr Zuckergehalt als die jüngeren Anlagen. Aus ihnen schneidet die Familie auch das Pflanzmaterial für neue Weinberge – sie sind das genetische Archiv des Hauses.

Eigene Hefen und Akazienfass

TX ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweintraube der baskischen Küste. Vergoren wird mit den eigenen Hefen und auf der eigenen Feinhefe – eine Arbeitsweise, die an historische Txakoli-Bereitung anknüpft.

Anschließend reift der Wein sechs Monate in Fässern aus französischer Akazie. Die Holzwahl ist das Ergebnis mehrjähriger Versuche: Die Familie testete Limousin-Eiche, amerikanische Eiche und Kastanie, bevor sie sich für Akazie entschied. Anders als Eiche gibt Akazie kaum Röst- oder Vanillenoten ab. Sie erhält die Feinheit, Frische und Frucht der Hondarrabi Zuri und verleiht dem Wein dennoch Rundung, Körper und bessere Haltbarkeit. Die feine, natürliche Kohlensäure bleibt erhalten.

Im Glas

Strohgelb mit feinem Perlen. In der Nase Weißdorn und Zitronenblüte, dazu Ananas, Passionsfrucht und eine steinige, salzige Ader. Am Gaumen rund und saftig, mit mehr Schmelz als klassischer Txakoli, getragen von der straffen Säure der Hondarrabi Zuri bis in den langen, leicht salzigen Abgang.

Über 80 Jahre alte Hondarrabi Zuri, eigene Hefen und sechs Monate Akazie: Txakoli mit Rundung und Tiefe, ohne die salzige Frische Getarias zu verlieren.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Anders als leichter Basis-Txakoli entwickelt sich TX über einige Jahre in der Flasche weiter.

Am Tisch

Klassisch zu Meeresfrüchten, Pintxos, Kokotxas und gebratenem Fisch wie Seehecht oder Steinbutt. Die Fasstextur trägt auch weißes Fleisch, Federwild, Pilzrisotto und würzige Küche.


Produzent Txomin Etxaniz, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Altreben-Parzellen der Familie Txueka, Getaria, Baskenland · Hanglagen über dem Kantabrischen Meer · Handarbeit
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Gärung mit eigenen Hefen auf der Feinhefe
Ausbau 6 Monate im Fass aus französischer Akazie · natürliche Kohlensäure
Rebenalter über 80 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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