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Spanien

Zarate Tras da Vina Albarino 2020

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage Tras da Viña Zárate Granitboden (Xabre) 30 Monate Feinhefe nur 0,6 ha 2020

Der Zárate Tras da Viña Albariño 2020 stammt von der nur 0,6 Hektar kleinen Lage „Tras da Viña" – handgelesen, spontan vergoren und 30 Monate auf der Feinhefe gereift. Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden: mineralisch, komplex und mit enormem Spannungsbogen.


Tras da Viña – Granit-Albariño aus dem Val do Salnés

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der organisch und weitgehend biodynamisch arbeitet. Seine Einzellagenweine zählen zu den größten Weißweinen Spaniens.

Die nur 0,6 Hektar kleine Parzelle Tras da Viña wurde 1970 mit Stecklingen aus der uralten El-Palomar-Lage bepflanzt. Ihr Boden aus zersetztem, gelblichem Granit („Xabre") ist etwas reicher als auf den übrigen Güterlagen – das verleiht dem Wein Körper und Gewicht bei rassigem, energiegeladenem Kern. Man schmeckt förmlich den Granitboden.

Jahrgang 2020 – Rías Baixas

2020 war im Val do Salnés ein klassischer, frischer Albariño-Jahrgang mit lebendiger Säure und klarer Frucht. In der Granitlage Tras da Viña und nach 30 Monaten auf der Feinhefe ergibt das einen besonders vielschichtigen, mineralisch geprägten Wein mit großem Spannungsbogen.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2020, Rías Baixas, trocken.

Die Trauben werden per Hand geerntet und selektioniert, anschließend spontan vergoren. Der Wein verbrachte eine sehr lange Reifezeit von 30 Monaten auf der Feinhefe, die ihm seine Komplexität und Individualität verlieh.

Im Glas

Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden. Eine schöne Mineralität, Aromen von Zitrone, Steinobst, Vanille und Wiesenblumen machen sich im Glas breit. Nach Luftkontakt zeigen sich noch intensivere, fast cremige Aromen von Honig und Kräutern, perfekt ausbalanciert und mit einem enormen Spannungsbogen versehen.

Sehr frisch – man schmeckt förmlich den Granitboden: Zitrone, Steinobst, Wiesenblumen und ein enormer Spannungsbogen.

Schon jetzt faszinierend, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Der perfekte Begleiter zu Meeresfrüchten – zu Austern, Muscheln und Krustentieren, zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage Tras da Viña (Galicien, Spanien); zersetzter gelblicher Granit (Xabre), ~0,6 ha; 1970 mit Stecklingen aus El Palomar bepflanzt
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Spontangärung, 30 Monate auf der Feinhefe; organischer/biodynamischer Anbau

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Weine

Al Oeste Albariño 2024

Wein · Weißwein · Rías Baixas · Spanien

Monteabellón Al Oeste Albariño 2024 stammt aus dem Valle del Salnés, einer der renommiertesten Subzonen der D.O. Rías Baixas. Ein Weißwein von typischer Frische, Klarheit und Eleganz, geprägt von der Nähe zum Atlantik und den granitreichen Böden.


Rías Baixas / Valle del Salnés

Das Valle del Salnés gilt als Wiege des Albariño und als eine der besten Subzonen der D.O. Rías Baixas in Galicien. Die unmittelbare Nähe zum Atlantik und die granitreichen Böden verleihen den Weinen ihre salzige Frische und Mineralität. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón. Der Jahrgang 2024 war wetterbedingt herausfordernd – ein warmer, feuchter Winter und ein nasses Frühjahr führten bei unterdurchschnittlicher Fruchtbarkeit zu geringeren Erträgen, dafür aber zu hoher Konzentration in den Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Albariño. Der Ausbau bewahrt die klare, fruchtbetonte Aromatik, die markante Frische und die mineralische Prägung der Atlantikküste. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase feine Aromen von weißen Blüten, Zitrusfrüchten und reifer weißer Frucht. Am Gaumen klar, gut strukturiert und sehr ausgewogen; die präsente, hervorragend integrierte Säure sorgt für Frische und eine ausgeprägte Länge im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Meeresfrüchten (Muscheln, Garnelen, Austern), weißem Fisch, Geflügel, frischen Salaten, milden Käsesorten sowie Sushi und Sashimi.


Lage: D.O. Rías Baixas, Valle del Salnés (Galicien, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: D.O. Rías Baixas – 100 % Albariño, trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrend, auf granitreichen Böden
Jahrgang: 2024

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Länder/Regionen

Le Moine Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Clos des Chênes Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2021 stammt aus einem der bekanntesten Crus von Volnay – ein eleganter, fein strukturierter Pinot Noir mit heller Frucht, feinen Tanninen und lebendiger Säure. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Volnay Clos des Chênes – Eleganz am Mittelhang

Volnay bringt die elegantesten Rotweine der Côte de Beaune hervor – reine Pinot Noirs von kalkreichen Hängen zwischen Pommard und Meursault, bekannt für Finesse statt Kraft. Clos des Chênes zählt zu den bekanntesten und besten Premiers Crus der Appellation: helle Fruchtcharakteristik, feine Tannine, gute Säure und sehr viel Eleganz.

Die Lage liegt südlich des Dorfes Volnay an der Grenze zu Monthélie, benannt nach den Eichen („Chênes") an ihrem westlichen Rand. Am höheren Teil des Hangs Richtung Monthélie ist die Ausrichtung etwas südlicher – das gibt den Trauben Sonne und reiferen, sortentypischen Charakter, während kühle Brisen und Nächte die Reife verlangsamen und die Säure bewahren. Die Böden aus Kalkmergel und Ton mit felsigen Stellen und geringer Wasserversorgung sorgen für niedrige Erträge und konzentrierte Beeren.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer strukturierten Lage wie Clos des Chênes ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Volnay mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Volnay Clos des Chênes 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom höher gelegenen, kalkmergeligen Clos-des-Chênes-Hang lebt dieser Volnay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Nuancen und eine steinig-mineralische Würze. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einer langen, kühl-mineralischen Linie.

Helle rote Frucht, florale und steinige Würze – seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Volnay Clos des Chênes 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); höherer Mittelhang Richtung Monthélie, süd-/südöstliche Ausrichtung; Kalkmergel und Ton mit felsigen Stellen
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Whisky

J & A Mitchell & Co Campbeltown Loch Blended Malt Scotch Whisky 46%

Spirituose · Blended Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Campbeltown Loch Blended Malt Scotch Whisky ist ein preisgekrönter Blended Malt von J & A Mitchell & Co, verschnitten und abgefüllt in der Springbank-Destillerie. Die Besonderheit: Er vereint alle fünf Malts der drei Campbeltown-Destillerien – maritim, malzig und ausgewogen, mit feinem Torfrauch.


Herkunft

Campbeltown auf der Kintyre-Halbinsel war einst die „Whisky-Hauptstadt der Welt"; heute ist es die kleinste Whisky-Region Schottlands. J & A Mitchell & Co, Eigentümer der traditionsreichen Springbank-Destillerie, komponiert und füllt diesen Blended Malt vor Ort ab. Benannt ist er nach dem Sea Loch von Campbeltown.

Verschnitt und Reifung

Als Blended Malt enthält Campbeltown Loch ausschließlich Single Malts – keinen Grain Whisky. Verschnitten werden alle fünf Malts der Region: Springbank, Longrow und Hazelburn (Springbank), Kilkerran (Glengyle) und Glen Scotia. Die Reifung erfolgt in einer Kombination aus Bourbon- und Sherryfässern.

Im Glas

Golden. In der Nase Butter, Meersalz, Honig und Gebäcknoten mit Pekannuss. Am Gaumen cremig, mit Karamell, Kaffee, dunklem Zucker und maritimer Würze. Im Abgang baut sich ein feiner Torfrauch auf, begleitet von einer nussig-ledrigen Note. Typischer Campbeltown-Charakter.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser. Ein vielseitiger, zugänglicher Campbeltown-Malt – ideal als Einstieg in die Region und als Alltags-Dram.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland)
Art: Blended Malt Scotch Whisky (ohne Grain); verschnitten und abgefüllt bei Springbank
Verschnitt: alle fünf Campbeltown-Malts – Springbank, Longrow, Hazelburn, Kilkerran, Glen Scotia
Reifung: Bourbon- und Sherryfässer

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Weine

Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2022

Weißwein · Mittelmosel · Riesling (6er-GG-Kollektion)

6 Große Gewächse · Riesling handsigniert von Thomas Haag exkl. Bernkasteler Doctor GG Wehlener Sonnenuhr · Graacher Himmelreich Niederberg Helden · Juffer Sonnenuhr Piesporter Goldtröpfchen edle Holzkiste · limitiert 2022 · trocken

Die Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2022 vereint die Großen Gewächse der besten Terroirs der Mittelmosel in einer edlen Holzkiste. Nur in dieser Kiste erhält man exklusiv das aktuelle Bernkasteler Doctor Große Gewächs – zusammen mit den GGs Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr und Piesporter Goldtröpfchen. Alle sechs Einzelflaschen sind von Thomas Haag handsigniert.


Schloss Lieser & die Terroir-Kiste 2022

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bewirtschaftung der Steillagen und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Diese limitierte Kiste ist die einzige Möglichkeit, das aktuelle Bernkasteler Doctor GG zu erhalten, und versammelt sechs der berühmtesten Einzellagen der Mittelmosel in einer handsignierten Kollektion – ein Terroir-Querschnitt für Kenner und Sammler.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. So entstanden GGs mit moderatem Alkohol, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Die sechs Großen Gewächse

Bernkasteler Doctor: Eine der berühmtesten und exklusivsten Einzellagen der Welt, hoch über Bernkastel-Kues auf feinstem Devonschiefer in extremer Steillage. Schloss Lieser bewirtschaftet eine kleine Parzelle mit teils über hundertjährigen Reben in reiner Handarbeit – ein kraftvoller, präziser Riesling mit vielschichtiger Würze, druckvoller Struktur und langem, salzigem Nachhall.

Wehlener Sonnenuhr: Legendäre Südwestlage gegenüber Wehlen mit 60–100 % Neigung auf reinem Devonschiefer-Verwitterungsboden, in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Hier entstehen einige der langlebigsten und feinsten Rieslinge der Welt – filigran, tiefgründig und von kristalliner Mineralität.

Graacher Himmelreich: Steile Südwest-Exposition zwischen Bernkastel und Wehlen auf reinem Devonschiefer, der tagsüber Wärme speichert und nachts abgibt. In der Jugend etwas zugänglicher als die Nachbarlagen, mit klarer Mineralität, feiner Säure und großem Reifepotenzial – druckvoll und präzise, mit vibrierender Frische.

Niederberg Helden: Mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer und Steigungen bis 80 %. Diese lange vernachlässigte Lage zählt heute zu den facettenreichsten der Mosel und bringt expressive Spitzenrieslinge mit außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Brauneberger Juffer Sonnenuhr: Renommierte Steillage in perfekter Süd-Südwest-Ausrichtung mit bis zu 80 % Neigung auf kargem, eisenhaltigem Devonschiefer. Aus den ältesten Parzellen, traditionell im Edelstahl mit langem Feinhefelager ausgebaut – tiefgründig und vielschichtig, mit feinen Steinobstnoten, kühler Schiefermineralität und brillanter, salziger Länge.

Piesporter Goldtröpfchen: Steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater oberhalb von Piesport auf tiefgründigem Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen. Spontan vergoren, meist im Edelstahltank – kühl, präzise und kraftvoll, mit rauchiger Steinigkeit, feinen Zitrusnoten und langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Im Glas

So unterschiedlich die sechs Lagen sind, so klar eint sie die Handschrift von Thomas Haag: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure, feiner Frucht und einer packenden, salzig-mineralischen Schieferprägung. Vom kraftvoll-würzigen Doctor über die filigrane Wehlener Sonnenuhr bis zum kühl-rauchigen Piesporter Goldtröpfchen zeigt die Kollektion die ganze Bandbreite großer Mosel-Terroirs – trocken, tiefgründig und mit enormem Reifepotenzial.

Sechs große Lagen, eine Handschrift: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure und packender Schiefermineralität – trocken, tiefgründig und langlebig.

Ideal für eine vergleichende Terroir-Probe der Mittelmosel. Junge GGs profitieren vom Dekantieren; alle mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse – und nicht zuletzt als Sammlerstück und handsigniertes Geschenk für Liebhaber großer Moselrieslinge.


Lage: sechs VDP.GROSSE LAGEN der Mittelmosel – Bernkasteler Doctor, Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Piesporter Goldtröpfchen; steile Devonschiefer-Lagen
Klassifikation: 6× VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken), 100 % Riesling, Jahrgang 2022; alle Flaschen von Thomas Haag handsigniert; limitierte Holzkiste
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau auf der Feinhefe (überwiegend Edelstahl)

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Schaumweine

Guy Charbaut Echo de Enracinés 1er Cru Brut

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Guy Charbaut Echo des Enracinés 1er Cru – der Widerhall der Verwurzelten. Ein Name, der ausdrückt, wofür das Haus seit fast neun Jahrzehnten steht: tief verwurzelte Reben, präzise Terroir-Kenntnis und die Überzeugung, dass guter Champagner Zeit braucht.


Champagne / Grande Vallée de la Marne

Die Trauben stammen ausschließlich aus der Grande Vallée de la Marne – einem der wenigen Teile der Champagne, in dem Pinot Noir das Klima dominiert. Mareuil-sur-Aÿ, Bisseuil und Avenay Val d'Or – alle Premier Cru – bilden ein eng zusammenhängendes Terroir-Dreieck direkt neben Aÿ. Der Champagnerexperte Richard Juhlin hält Mareuil in der Reife für kaum von Aÿ zu unterscheiden und eines Grand-Cru-Status würdig. Südexponierte Hänge und Kreideböden bringen den Pinot Noir zur vollen Reife. Das Haus Charbaut wurde 1936 gegründet und wird in dritter Generation geführt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Pinot Noir und 40 % Chardonnay – Tiefe und Struktur vom Pinot, Frische und Länge vom Chardonnay. Die Grundweine reifen im Edelstahltank, ergänzt durch 30 % Reserveweine. Außergewöhnlich ist das Hefelager von mindestens sieben Jahren sur lattes – eine Reifedauer, die sonst Prestige-Jahrgangschampagnern vorbehalten ist. Die sparsame Dosage von 5,6 g/l stützt die Fruchtsubstanz, ohne sie zu überdecken. In der Geschmacksrichtung brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase die Tiefe langer Reife: geröstete Frucht, getrocknete Feige und alte Rose. Am Gaumen ein volles, seidiges Texturspiel, weich und zugleich präsent, mit langer Persistenz; Apfel und eingemachte rote Beeren rahmen das Aromenspektrum – rund, warm und geerdet.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – im Restaurant ebenso wie als besonderer Abendwein.

Passt zu: Geflügel, Kalb, edlem Fisch, Krustentieren und reifem Hartkäse.


Lage: Champagne, Grande Vallée de la Marne, 1er Crus Mareuil-sur-Aÿ, Bisseuil & Avenay Val d'Or (Frankreich); Guy Charbaut
Klassifikation: Champagne 1er Cru – Cuvée aus 60 % Pinot Noir & 40 % Chardonnay, brut
Ausbau: Edelstahl, 30 % Reserveweine, mind. 7 Jahre Hefelager sur lattes, Dosage 5,6 g/l

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Länder/Regionen

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Forêt 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Forêts linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium 2018

Der Chablis 1er Cru Forêts 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der gesuchtesten Adressen von Chablis. Les Forêts am linken Serein-Ufer bringt straffe, mineralische und lagerfähige Weine hervor – Raveneau zählt zu den legendären Erzeugern der Region.


Les Forêts – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Chablis im nördlichen Burgund, geformt vom Fluss Serein, steht für trocken ausgebaute Chardonnays mit markanter Säure. Den Untergrund bilden Kalkstein und Mergel aus dem Kimmeridgium. Les Forêts ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains; die Lage gilt als besonders straff, mineralisch und langlebig.

Die Domaine François Raveneau zählt – neben Dauvissat – zu den ikonischen Adressen von Chablis; ihre Weine sind gesucht, rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; trotz der Hitze sorgten gute Fruchtansätze für eine ausgewogene Reife. Leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018.

Der Wein reift im Stil des Guts in gebrauchten Holzfässern auf der Hefe; das gibt Textur und Tiefe, ohne die salzig-mineralische Linie zu überdecken.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und verführerisch, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen, verführerisch und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Les Forêts (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (gebrauchte Fässer) auf der Hefe

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Frankreich

Domaine Denis Mortet Bourgogne Rouge Cuvee De Noble Souche 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Daix · >400 m Reben ~35 Jahre · 1 ha 18 Monate Holz · 20% neu

Der Bourgogne Rouge Cuvée de Noble Souche 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus hochgelegenen Parzellen in Daix. Die langsame Reife in der Höhe gibt dem Wein einen sehr frischen Stil mit viel Frucht und Saftigkeit – ein regionaler Bourgogne aus der Hand einer Spitzenadresse.


Daix – Höhenlage bei Dijon

Alle Parzellen liegen in Daix, dem Heimatdorf der Familie Mortet, nordwestlich von Dijon. Die Reben wachsen hier auf über 400 Metern Höhe; das Grundgestein liegt fast an der Oberfläche, die Böden sind braun und sehr kalkhaltig. Die Höhenlage verlangsamt die Reife und sorgt für Frische.

Die Rebfläche beträgt rund 1 Hektar, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 35 Jahren. Es kommen weder Dünger noch chemische Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz, nur organische Bodendünger. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem frischen Stil dieser Höhenlage zusätzlich Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung und Gärung ausschließlich mit natürlichen Hefen; Überpumpen und Unterstoßen werden sorgfältig kontrolliert.

Anschließend reift der Wein 18 Monate im Eichenfass, davon 20 % neues Holz. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Im Glas

Ein sehr frischer Pinot Noir mit viel Frucht und Saftigkeit. Klare dunkle Beerenfrucht trifft auf feine Würze; am Gaumen geradlinig, saftig und mit frischer Säure.

Sehr frisch, voller Frucht und Saftigkeit – ein hochgelegener Bourgogne, der über seine Stufe hinausweist.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Daix bei Dijon; über 400 m, braune, stark kalkhaltige Böden, 1 ha, Reben ~35 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz (20% neu); naturnahe Bewirtschaftung

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