Natmoselle PetNat entsteht nach der ursprünglichsten Herstellungsform von Schaumwein: Der noch gärende Wein wird im richtigen Moment in Flaschen gefüllt und gärt dort zu Ende – jede Flasche für sich. Mit dieser gleichermaßen einfachen wie komplexen Methode entsteht ein frisch prickelnder, reinsortiger Riesling-Schaumwein.
Mosel
Das Natmoselle Bioweingut Reis & Söhne liegt an der Mosel, deren steile Schieferlagen den Weinen klare Frucht und ausgeprägte Mineralität verleihen. Der Wein ist biozertifiziert (DE-ÖKO-039). Riesling ist die Leitsorte der Region und bildet die Basis dieses Pét-Nat.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Riesling. Der Schaumwein entsteht nach der Méthode ancestrale (Pétillant Naturel): Der noch gärende Most wird in die Flasche gefüllt, wo die Erstgärung zu Ende läuft und die natürliche Kohlensäure gebunden bleibt. Ohne Dosage, naturbelassen – trocken ausgebaut. Eine leichte Hefetrübung ist methodentypisch.
Im Glas
Helles Gelb mit feiner, lebhafter Perlage. In der Nase grüner Apfel, Zitrus und etwas Steinobst, dazu moseltypische Schiefermineralität und eine feine Hefenote. Am Gaumen trocken und frisch, mit animierender Säure, schlankem Körper, feinem Schmelz und klarem Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als prickelnder Aperitif oder zum Essen.
Passt zu: Austern, Meeresfrüchten, Sushi, leichten Vorspeisen und Ziegenkäse.
Der Sottimano Barbaresco Cottá 2021 stammt aus der 2,8 Hektar großen Heimat-Lage des Guts, von bis zu 80 Jahre alten Reben – ein tiefer, konzentrierter und zugleich seidiger Cru-Nebbiolo, der in seiner Anmutung fast burgundisch wirkt. Ein klassischer, terroirgeprägter Barbaresco mit Substanz, Finesse und außergewöhnlicher Länge.
Cottá – die Heimat-Lage von Sottimano
Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.
Der Barbaresco Cottá stammt aus einer 2,8 Hektar großen Einzellage in Neive, die bereits 1969 von der Familie Sottimano erworben wurde – die Lage, in der das Gut seinen Sitz hat. Die heute bis zu 80 Jahre alten Reben sind in sehr weitem Abstand gepflanzt, eine traditionelle Anlageform, bei der früher sogar Gemüse und Artischocken zwischen den Rebzeilen wuchsen. Die sandigen Böden, vergleichbar mit jenen der renommierten Lagen Rabajà und Asili, prägen den feinen, eleganten Charakter dieses Weines.
Jahrgang 2021 – Barbaresco
2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der Lage Cottá mit ihren uralten Reben ergibt das einen besonders tiefen, vielschichtigen Wein, der Kraft und Eleganz vereint. Die Gesamtproduktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.
Ausbau
Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.
Nach sorgfältiger Handlese erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Es schließen sich lange Maischestandzeiten sowie eine Phase mit untergetauchtem Tresterhut an, um Struktur und Tiefe behutsam herauszuarbeiten. Anschließend wird der Wein ins Holz überführt, wo er sehr langsam und natürlich die malolaktische Gärung vollendet – oft erst gegen Ende des Sommers oder nahe der nächsten Lese. Diese behutsame Vinifikation verleiht dem Wein seinen feinen, leicht reduktiven Charakter. Nach rund einem weiteren Jahr Flaschenreife erreicht der Cottá seine volle Ausdruckskraft.
Im Glas
In der Nase zeigt sich der Cottá vielschichtig und präzise: Noten von Süßholz und ein feiner Rauchton verbinden sich mit getrockneten Rosenblättern, dunklen Beeren, Waldfrüchten und dezenten Kräuteranklängen. Dazu treten Nuancen von Johannisbrot, Orangenschale, dunklen Gewürzen sowie florale Akzente, die an blaue Blüten erinnern. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Tiefe und Konzentration, bleibt dabei jedoch stets elegant und fein. Die Tannine sind reif und präzise, die Struktur klar definiert, getragen von einer langen, intensiven und zugleich harmonischen Aromatik. Trotz seiner Kraft wirkt der Cottá fast burgundisch – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.
Fast burgundisch in seiner Anmutung – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.
Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.
Il Caruggiu Olio al Tartufo - Olivenöl mit scharzem Trüffel
Feinkost · Olivenöl · Trüffel · Ligurien
Il Caruggiu Olio al Tartufo ist ein ligurisches Olivenöl mit schwarzem Trüffel. Es stammt vom kleinen Familienbetrieb Il Caruggiu im Hinterland von Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut. Bewusst wird kein natives Öl extra verwendet, damit der Trüffel im Vordergrund bleibt. Ein dezentes, elegantes Trüffelöl für die feine Küche.
Herkunft
Il Caruggiu liegt in Ligurien, im Hinterland der Provinz Imperia. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges und regenarmes Mikroklima – ideal für den Olivenbaum. Charakteristisch für die Region ist die Olivensorte Taggiasca, die nur in Ligurien angebaut wird. Der schwarze Trüffel (Tuber aestivum) stammt aus Alba im Piemont.
Anbau und Verarbeitung
Die Oliven werden in Ligurien geerntet und schonend gepresst. Für dieses Trüffelöl wird bewusst kein natives Olivenöl extra verwendet, damit der Eigengeschmack des Öls den Trüffel nicht überdeckt. Das Öl wird mit schwarzem Trüffel (Tuber aestivum) aromatisiert; jeder Flasche wird ein kleines Stück Trüffel beigegeben.
Geschmack
Goldgelbes Olivenöl mit feinem, elegantem Trüffelaroma. Der Geschmack ist dezent und ausgewogen – die erdig-würzige Trüffelnote bleibt im Vordergrund, ohne aufdringlich zu wirken.
Am Tisch
Ideal zum Verfeinern von Pasta, Risotto, Pilzgerichten, Spargel und Eierspeisen. Am besten erst nach dem Garen über die fertigen Speisen träufeln, damit das Trüffelaroma erhalten bleibt.
Der Bourgogne Chardonnay Vieilles Vignes 2022 der Domaine Jean Chartron stammt von einer 2,14 Hektar kleinen Parzelle in Puligny mit Ton-Kalk-Böden; die ältesten Reben wurden bereits 1944 gepflanzt. Ein cremiger, eleganter Chardonnay mit salzigem Finish und langem Nachhall.
Alte Reben in Puligny
Die 2,14 Hektar große Parzelle liegt in Puligny und ist von Ton-Kalk-Böden geprägt – die Grundlage für die hohe Qualität dieses Chardonnays. Die ältesten Reben stammen aus dem Jahr 1944, was dem Wein Tiefe und Konzentration gibt.
Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig; dieser regionale Bourgogne aus alten Reben weist deutlich über seine Stufe hinaus.
Jahrgang 2022 – Côte de Beaune
2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.
Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die cremige, salzig-frische Art dieses Chardonnay.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von Reben ab 1944.
Die Gärung erfolgt zu 100 % in ein- bis fünfjährigen Barriques; anschließend ruht der Wein acht Monate auf der Feinhefe und verbleibt bis zur Abfüllung noch drei Monate im Edelstahltank. Das gibt cremige Textur und Frische zugleich.
Im Glas
Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase frische Blüten, Nussmix, frisches Brot und Artischocke. Am Gaumen cremig und elegant, mit einem salzigen Finish und langem Nachhall.
Frische Blüten, Nuss und frisches Brot über cremiger Textur – elegant, mit salzigem, langem Finish.
Jung schon zugänglich und sehr trinkfreudig, über einige Jahre lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.
Am Tisch
Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.
Coto de Imaz Reserva ist ein klassischer Rotwein von El Coto de Rioja aus dem Rioja. Der reinsortige Tempranillo reift in amerikanischer Eiche und auf der Flasche, bevor er in den Handel kommt – ein weicher, ausladender Tinto mit Erdaromen und rundem Abgang.
Rioja
El Coto de Rioja wurde 1970 in Oyón (Rioja Alavesa) gegründet und ist heute der größte Rebflächenbesitzer im Rioja, mit Lagen in Rioja Alta, Rioja Alavesa und Rioja Oriental. Der Tempranillo für den Coto de Imaz Reserva stammt aus diesen Lagen.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortiger Tempranillo. Die Gärung erfolgt im Edelstahl mit mehrtägiger Maischestandzeit. Anschließend reift der Wein mindestens 18 Monate in amerikanischer Eiche und mindestens weitere 18 Monate auf der Flasche, bevor er in bestem Trinkstadium ausgeliefert wird.
Im Glas
Intensives Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase reife Frucht, Kakao und feine Vanille- und Röstnoten aus der Eiche. Am Gaumen weich und samtig, mit reifen Tanninen, erdigen Anklängen und gutem Säurespiel. Der Abgang ist rund und lang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher Rioja-Klassiker – solo wie zu kräftigen Gerichten.
Klassische Begleitung: Wild, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Käse.
Das Forstmeister Geltz-Zilliken Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 ist Riesling in seiner reinsten, puristischen Form: voluminös und zugleich federleicht, mit reifem Säurespiel und gewaltiger Länge. Ungekünstelt, frisch, Zilliken.
Saarburger Rausch – die Paradelage der Zillikens
Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg zählt zu den renommiertesten Riesling-Gütern der Saar. Der VDP-Familienbetrieb (Weinbau seit 1742) wird heute in 11. Generation von Dorothee Zilliken gemeinsam mit ihrem Vater und Kellermeister Hanno geführt – kompromisslos dem Riesling verschrieben, mit strikter Ertragsbegrenzung, Spontangärung und klassischem Ausbau im 1.000-Liter-Fuder.
Die Saarburger Rausch ist die Paradelage des Guts, in der die Zillikens mit rund 11 Hektar der größte Eigentümer sind. Hier dominiert feinblättriger, stark verwitterter Devonschiefer, durchsetzt von Quarzit und Diabas, einem grünlich schimmernden Vulkangestein. Das Traubenmaterial für das Große Gewächs stammt aus den ältesten und besten Parzellen, in denen teils bis zu 130 Jahre alte, teilweise wurzelechte Reben tief im Schiefer- und Diabasboden verwurzelt sind.
Jahrgang 2019 – Saar
2019 gilt an der Saar als herausragender Riesling-Jahrgang: ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Präzision, mit reifer Frucht, animierender Säure und klarer Mineralität. Im Rausch GG ergibt das einen besonders spannungsreichen, langlebigen Wein.
Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2019, trocken, VDP.Grosses Gewächs.
Spontangärung mit weingutseigenen Hefen und klassischer Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder, wie für den Zilliken-Stil typisch – für maximale Transparenz, Mineralität und Langlebigkeit.
Im Glas
Ein Sinnes- und Geschmacksrausch: Duft nach reifen Quitten und Aprikosen, im Geschmack Apfel. Voluminös und zugleich federleicht tanzt dieser 2019er Saarburg Rausch mundfüllend über den Gaumen. Reifes Säurespiel mit einer gewaltigen Länge im Finish. Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.
Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.
Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse.
Der Meursault Genevrières 1er Cru 2021 der Domaine Latour-Giraud ist ein reicher, zugleich mineralischer Chardonnay aus einer der größten Lagen von Meursault. Mit rund 2,5 Hektar ist Latour-Giraud der größte Besitzer dieses Premier Cru – Genevrières ist das Aushängeschild des Guts.
Les Genevrières – Toplage von Meursault
Les Genevrières zählt – gemeinsam mit Les Perrières und Les Charmes – zu den besten Premier Crus von Meursault. Die Lage am Mittelhang auf kalkhaltigem Boden bringt Weine hervor, die Fülle mit feiner Mineralität und floraler Eleganz verbinden und hervorragend reifen.
Die Domaine Latour-Giraud bewirtschaftet hier rund 2,5 Hektar und ist damit der größte Eigentümer von Genevrières. Das Gut arbeitet im Weinberg organisch und gilt als eine der Referenzadressen von Meursault.
Jahrgang 2021 – Côte de Beaune
2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.
Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der Fülle und Mineralität dieses Genevrières besonders fein und präzise zeigt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.
Die ganzen Trauben werden gepresst, im Fass vergoren und rund 11 bis 12 Monate im Eichenfass ausgebaut, davon etwa 25 % neues Holz – auf Reichtum, Reinheit und Eleganz mit frischem Finale ausgerichtet.
Im Glas
Aromen von Pfirsich, Mirabelle, Akazie und Zitrus, dazu Feuerstein und ein Hauch exotischer Tee. Am Gaumen reich und vielschichtig, zugleich mineralisch und straff, getragen von lebhafter, gut eingebundener Säure und einem langen Abgang.
Pfirsich, Mirabelle und Feuerstein über reicher, zugleich straffer Mineralität – vielschichtig und sehr lang.
Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.
Am Tisch
Fisch in heller Sauce, Hummer und Krustentiere, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.
Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.
Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden
Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.
Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.
Jahrgang 2020 – Pfalz
2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt.
Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.
Im Glas
Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.
Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.
Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.
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