St. Stephanus – Zeltingen – Mosel

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Antipasti.

 

Frischer Stangelspargel – Kalbsschnitzel.

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Schaumweine

Biscardo Prosecco Vino Frizzante

Leicht und sanft prickelnd: So kommt der Biscardo Prosecco Vino Frizzante aus dem Veneto ins Glas – ideal für den Aperitif und gesellige Abende. Er stammt aus reiner Glera aus dem Gebiet des Prosecco DOC und wird von der Familie Biscardo bei Verona gemacht.

Im Glas

Hellgelb, mit feinem, sanftem Prickeln. Im Duft Apfel und Birne, dazu ein Hauch Blüten. Im Mund sanft und ganz unkompliziert; im Abgang zeigt sich der feine Mandelton, den Glera so oft mitbringt.

Mach was draus

Als Aperitif, zu Antipasti, Fingerfood, Vorspeisen oder leichtem Fisch. Auch eine prima Basis für einen Spritz. Serviere ihn gut gekühlt bei 5 bis 7 °C und trink ihn jung.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Frizzante ist Prosecco zum Entspannen. Leicht, fruchtig, einfach gut.“

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Kurz gefragt

Was ist der Unterschied zum Spumante? Ein Frizzante hat weniger Kohlensäure und prickelt nur sanft. Ein Spumante perlt kräftiger.

Wie wird er gemacht? Die Glera-Trauben werden sanft gepresst, der Grundwein gärt im Edelstahl. Die Perlage entsteht im Tank nach der Martinotti-Methode.

Wer steht dahinter? Die Familie Biscardo aus dem Veneto, heute geführt von den Brüdern Maurizio und Martino. Ihr Haus ist auch für Amarone bekannt.

Wie süß ist er? Er hat rund 11 Gramm Restzucker pro Liter und wirkt fruchtig-weich.

100 % Glera · Prosecco DOC · Frizzante · Edelstahl · Martinotti-Methode · Restzucker ca. 11 g/l · Familie Biscardo (Mabis), Venetien · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Dietrich Merlot

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Merlot zeigt eine kirschrote Farbe mit rubinroten Reflexen und ein delikates Duftspiel von dunklen Beeren und Zedernholz. Komplexes Aroma mit Frucht und feiner Würze, gut strukturiert, mit reifen, geschmeidigen Tanninen – elegant und lang im Abgang.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich liegt in der Pfalz, deren fast mediterranes Klima mit über 1.800 Sonnenstunden im Jahr ideale Bedingungen für reife Rotweine bietet. Die Trauben stammen vom wahrscheinlich ältesten Merlot-Weinberg Deutschlands – ein besonderes Stück deutscher Rotweingeschichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Merlot. Der Wein reift mindestens ein Jahr im Doppelstück-Holzfass aus Pfälzer Eiche (vom Johanniskreuz), was ihm Struktur, feine Würze und geschmeidige Tannine verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kirschrot mit rubinroten Reflexen. In der Nase dunkle Beeren und Zedernholz. Am Gaumen komplex und gut strukturiert, mit reifer Frucht, feiner Würze und reifen, geschmeidigen Tanninen; eleganter, langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Merlot, trocken
Ausbau: mind. 1 Jahr im Doppelstück-Holzfass aus Pfälzer Eiche (Johanniskreuz)

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Rebsorten

Domaine Francois Raveneau Chablis Montée de Tonnerre Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2023

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die energiegeladene, mineralische Art des Montée de Tonnerre trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Weine

Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süss BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Riesling

Riesling Kabinett · fruchtig süß Haardt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein & Kalk Prädikatswein BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süß 2025 ist ein feiner, fruchtsüßer Kabinett aus den Haardter Lagen. Das leichte Spiel aus rassiger Säure und feiner Restsüße macht ihn zu einem animierenden, klassischen Mosel- … nein, echten Pfälzer Kabinett aus biologischem Anbau.


Haardt – fruchtsüßer Riesling-Kabinett

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardter Riesling Kabinett stammt aus ihren Lagen rund um Haardt am Rand von Neustadt.

Die Böden der Haardter Lagen verbinden Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen; zusammen mit der kühlenden Waldluft der Haardt schaffen sie die Grundlage für einen leichten, fruchtsüßen Riesling mit rassiger Säure und klarer Frucht.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Kabinett 2025 zeigt eine reife, klare Frucht bei lebendiger Säure. Die kühle Prägung der Haardter Lagen und der schonende Kellerstil bewahren die feine Balance aus Restsüße und Frische – leicht, animierend und präzise.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (Prädikatswein) aus den Haardter Lagen, Jahrgang 2025; 100 % Riesling.

Der Wein wird schonend vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur rassigen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein leichter, fruchtbetonter Kabinett mit klarer Herkunft. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein leichter, fruchtsüßer Riesling-Kabinett: klare Aromen von Pfirsich und Aprikose, dazu Apfel, Zitrus und ein floraler Hauch. Am Gaumen animierend und saftig, mit einer feinen Restsüße, die von einer rassigen, lebendigen Säure getragen wird – leichtfüßig, präzise und mit erfrischendem Nachhall.

Pfirsich, Aprikose und Apfel mit floralem Hauch – leichtfüßig, mit feiner Restsüße im rassigen Spiel einer lebendigen Säure.

Ein erfrischender, fruchtsüßer Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Haardter Lagen, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, Pfalz (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: schonende Vinifikation mit feiner Restsüße; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Südafrika

Fish Wives Club Chardonnay

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

The Fishwives Club Chardonnay zeigt eine elegant-fruchtige Nase mit Noten von Apfel, Birne, Banane und Ananas, dazu etwas frische Kräuter und Sommerblumen. Am Gaumen mittelgewichtig, mit gutem Zug sowie gelben und exotischen Früchten.


Western Cape / Südafrika

The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Western Cape, dessen maritimes Klima für Frische sorgt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahltank, um die fruchtbetonte, frische Aromatik in den Vordergrund zu stellen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase elegant-fruchtig, mit Apfel, Birne, Banane und Ananas, dazu frische Kräuter und Sommerblumen. Am Gaumen mittelgewichtig, mit gutem Zug, gelben und exotischen Früchten und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, hellem Fleisch, Geflügel, Pasta und mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); The Fishwives Club, Kapstadt
Klassifikation: Western Cape – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: überwiegend Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.

In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).

Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.

Im Glas

Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.

Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2018

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2018

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2018 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2018 – Saar

2018 war an der Saar ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige Weine mit großzügiger Frucht hervorbrachte. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Weine

Cascina Borgatta La Milla Dolcetto d'Ovada 2019 BIO

Rotwein · Dolcetto d'Ovada · Piemont · Bio

Cascina Borgatta La Milla Dolcetto d'Ovada ist ein Bio-Rotwein aus 100 % Dolcetto aus dem Piemont. Dolcetto gilt als der vielleicht typischste Rotwein der Region – meist süffig und früh zugänglich. Dieser hier verbindet die jugendliche rote Frucht mit Eleganz, Tiefe, fein ausbalancierter Säure und erdigen Noten. Ein lagerfähiger Dolcetto, der mit Reife noch gewinnt.


Dolcetto d'Ovada

Die Cascina Borgatta liegt in Tagliolo Monferrato im Alto Monferrato, nahe Ovada im südlichen Piemont. Auf den sandig-lehmigen Hängen stehen alte Dolcetto-Reben, die für strukturierte, lagerfähige Weine sorgen. Das Weingut arbeitet von Beginn an ökologisch und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle IT-BIO-006).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Dolcetto von alten Reben. Nach Handlese und Entrappung vergärt er spontan mit eigenen Hefen in Edelstahl- bzw. Zementtanks mit langer Maischestandzeit. Anschließend reift er in Zement, Stahl und gebrauchten Barriques; er bleibt ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote und dunkle Frucht – Kirsche und reife Pflaume –, dazu Gewürze und erdige, mineralische Noten. Am Gaumen saftig und tief, mit fein ausbalancierter Säure und einer subtilen Länge. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C ein Genuss; jung zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Reife.

Klassische Begleitung: Pasta, Antipasti, Salami, helles Fleisch und mittelkräftiger Käse.


Lage: Tagliolo Monferrato (Ovada), Piemont; sandig-lehmige Hänge
Klassifikation: Dolcetto di Ovada DOC
Ausbau: Spontangärung, Zement/Stahl, gebrauchte Barriques, unfiltriert

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