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Weine

Schäfer-Fröhlich Stromberg Riesling GG 2021

Weißwein · Bockenauer Stromberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Bockenauer Stromberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr-Steillage Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Bockenauer Stromberg Riesling GG 2021 stammt aus Tim Fröhlichs steilster Lage – einer südexponierten Vulkanporphyr-Steillage mit alten Reben. Ein würzig-rauchiger, kraftvoller und salzig-mineralischer Riesling von großer Präzision und Tiefe.


Bockenauer Stromberg – Vulkanporphyr in Steillage

Der Bockenauer Stromberg ist eine VDP.Große Lage an der Nahe und die steilste Lage des Weinguts – mit bis zu 70 % Hangneigung, südlich ausgerichtet, sodass die Handlese hier zwingend ist. Anders als die Schiefer- und Quarzitlagen des Guts (Felseneck, Halenberg) ist der Stromberg von verwittertem vulkanischem Porphyr (Vulkangestein) geprägt. Dieser Boden verleiht dem Riesling seine charakteristische Würze, rauchige Mineralität und kraftvolle Struktur.

Die alten Reben – ein Teil deutlich über sechzig Jahre alt – wurzeln tief im kargen Fels und liefern kleine, intensive Beeren mit niedrigem Ertrag. Das ist die Grundlage für einen vielschichtigen, langlebigen Großen-Gewächs-Riesling.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr des Stromberg ergibt das ein Großes Gewächs von straffer Spannung, salziger Mineralität und feiner Würze – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Bockenauer Stromberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Stromberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr der Steillage lebt dieses Große Gewächs: Zitrus wie Limette und Grapefruit, gelbe Steinobstnoten, dazu Kräuterwürze und eine markant rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen ist der Wein konzentriert, straff und präzise, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer ausgeprägt salzigen Mineralität. Jung zeigt er sich steinig und verschlossen, mit Belüftung gewinnt er Tiefe und Länge – und mündet in einen sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Limette, gelbes Steinobst, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – straff, salzig und präzise, mit sehr langem mineralischem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bockenauer Stromberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage (bis ~70 % Neigung) auf verwittertem vulkanischem Porphyr; alte Reben
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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Weine

Dönnhoff Norheimer Dellchen Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Norheimer Dellchen VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Schiefer mit Porphyr und Melaphyr Trockenmauer-Terrassen 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Dellchen Riesling GG 2025 kommt aus dem Norheimer Dellchen, einer wiederhergestellten Terrassen-Steillage zwischen Norheim und Niederhausen, VDP.Große Lage. Der Name beschreibt die Geografie: eine Mulde, eingefasst von steil aufragenden Felsen aus vulkanischem Hartstein. Schiefer mit Porphyr- und Melaphyrverwitterung, reine Südausrichtung, selektive Handlese in mehreren Durchgängen.


Norheimer Dellchen – Mulde zwischen Felstürmen

Das Dellchen liegt zwischen Norheim und Niederhausen, exakt nach Süden ausgerichtet und extrem steil. Über dem Weinberg ragen Felsen aus vulkanischem Hartstein auf; der Boden darunter ist schieferreich, durchmischt mit Verwitterungsmaterial von Porphyr und Melaphyr. Bewirtschaftbar ist der Hang nur über Terrassen mit Trockenmauern – eine Bauweise, die hier keine Folklore ist, sondern die Voraussetzung dafür, dass überhaupt Reben stehen können.

Der Name kommt von der Form: eine kleine Delle, eine Mulde im Hang. Diese Geländeform wirkt als Wärmefalle. Die Felsen schirmen den Wind ab und strahlen die tagsüber gespeicherte Wärme in den Abend zurück, die Trockenmauern verstärken den Effekt. Daraus folgt die Eigenschaft, für die die Lage bekannt ist: Der Riesling erreicht hier Jahr für Jahr verlässlich hohe Reifegrade, und die geschützte Lage hält die Trauben auch in feuchten Phasen gesund.

Das Dellchen war über Jahrzehnte weitgehend aufgegeben – Steillagenarbeit auf Terrassen rechnet sich betriebswirtschaftlich kaum. Dass die Lage heute wieder in Ertrag steht, ist das Ergebnis einer bewussten Wiederherstellung. Innerhalb der Dönnhoff-Lagen steht sie zwischen den Polen: würziger und breiter als die Hermannshöhle, feiner gezeichnet als der Felsenberg.

Jahrgang 2025 – Nahe

Ausreichende Niederschläge im Frühjahr, leicht überdurchschnittliche Temperaturen und ein dichter Traubenbehang bildeten den Auftakt; Spätfröste und örtlicher Hagel kosteten einzelne Gemarkungen Menge. Den Jahrgang prägte dann der warme, trockene August mit einem schnellen Anstieg der Mostgewichte schon Anfang September. Die Säure blieb dabei stabil – in einer Wärmefalle wie dem Dellchen, wo die Reife ohnehin früh und verlässlich einsetzt, wurde der Lesetermin damit zur eigentlichen Entscheidung des Jahres.

Die Lese zählte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets. Der Regen am 23. und 24. September trennte den Jahrgang in zwei Hälften: davor makelloses Material, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war an der Nahe fast alles gelesen. Mit 246.000 Hektolitern lag die Erntemenge drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. In den Terrassen des Dellchens wurde in mehreren Durchgängen gelesen – die einzige Möglichkeit, in einem so schnellen Jahr jede Terrasse zu ihrem eigenen Zeitpunkt zu holen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. Auf Terrassen dieser Neigung gibt es keine Alternative zur Handarbeit; jeder Rebstock wird einzeln beurteilt. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass, in gebrauchtem Holz, das Sauerstoff durchlässt, ohne Aroma abzugeben.

Der Hefekontakt läuft zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die Vollhefephase baut die Textur auf, die dieser Lage ihre Würze und den leicht griffigen, fast tanninhaften Zug am Gaumen gibt – in einem reifen Jahrgang das Gegengewicht zur Fülle.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Kern. In der Nase gelbes Steinobst, Mirabelle und Zitrusschale, dahinter Kräuterwürze, Feuerstein und ein warmer Steinton. Am Gaumen kraftvoll und würzig, dabei fein gezeichnet: knackige Säure, deutliche Salzigkeit und ein feinkörniger Griff im Abgang, der von der Schale und dem Hefekontakt kommt. Reife Frucht ohne Schwere.

Die Felsen über der Mulde strahlen Wärme zurück – deshalb erreicht der Riesling im Dellchen jedes Jahr verlässlich hohe Reife.

Jung noch verschlossen und auf Zeit angelegt. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre, das Potenzial reicht bis 2042. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren – zu kühl bleibt die Würze verschlossen.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Speck, zu Kalbsrücken, zu Bries mit Morcheln, zu Perlhuhn und Wachtel. Ebenso zu Schweinebauch mit Apfel, zu Räucherfisch und zu gereiftem Bergkäse. Die Würze dieses Weins nimmt Röstaromen auf – gebraten und gegrillt passt besser als geschmort.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Norheimer Dellchen, zwischen Norheim und Niederhausen – reine Südlage, Steilterrassen
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2042
Boden Schieferreich mit Verwitterungsmaterial von Porphyr und Melaphyr
Bewirtschaftung Terrassen mit Trockenmauern, sämtliche Arbeitsgänge von Hand

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Spirituosen

Martin Codax Augardente de Galica

Spirituose · Tresterbrand (Orujo) · Galicien · Spanien

Martín Códax Augardente de Galicia ist ein galizischer Tresterbrand (Orujo) aus dem Trester der Albariño-Traube – eine traditionelle Spezialität Nordwestspaniens, klar und kristallin abgefüllt.


Herkunft / Galicien

Die genossenschaftliche Bodega Martín Códax (gegründet 1985) liegt im Val do Salnés in den Rías Baixas und ist vor allem für ihre Albariño-Weine bekannt. Der Tresterbrand Orujo (galicisch Augardente) ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der galizischen Genusskultur – für ein weinkelterndes Haus die folgerichtige Spezialität.

Trester und Destillation

Gewonnen aus dem Trester (Pressrückstand) der Albariño-Traube. Der Brand wird zweifach mittels Wasserdampfdestillation gebrannt, was unerwünschte Aromen herausfiltert und eine reine, klare Aromatik ergibt. Abgefüllt ohne Fassreifung – klar und kristallin.

Im Glas

Klar und kristallin. In der Nase gibt der Brand sofort seinen Trester-Ursprung preis: fruchtige Traubennoten treffen auf knackigen Apfel und feine Kräuter. Am Gaumen warm und sauber, würzig, mit Albariño-Anklängen im Nachhall.

Pur genießen

Sehr kühl bei 5–8 °C pur servieren – als Digestif nach dem Essen oder klassisch zum Espresso. Nicht auf Eis, damit Aromen und Frische erhalten bleiben.

Ideal: pur als Digestif, zum Espresso.


Herkunft: Galicien (Spanien); Bodega Martín Códax (Val do Salnés, Rías Baixas)
Art: Augardente / Orujo de Galicia – Tresterbrand aus Albariño-Trester, ohne Fassreifung (klar)
Destillation: zweifache Wasserdampfdestillation

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Rebsorten

Quattro Conti Primitivo Manduria Gold

Rotwein · Primitivo di Manduria · Puglia · Italien

Conti Zecca Quattro Conti Primitivo di Manduria Gold ist ein vollmundiger Rotwein aus dem sonnenverwöhnten Apulien im Süden Italiens. Die Gold-Selektion besteht zu 85 % aus Primitivo und zu 15 % aus autochthonen Rebsorten Apuliens. Intensiv rot in der Farbe, mit reifer Frucht und Kräuternoten. Samtig und voll im Mund, mit guter Struktur und wärmenden Tanninen.


Primitivo di Manduria

Manduria liegt im Salento im Süden Apuliens und gilt als Heimat des Primitivo. Das warme, sonnenreiche Klima und die kalkhaltig-roten Böden bringen reife, konzentrierte Trauben hervor – Basis für vollmundige, kraftvolle Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht zu 85 % aus Primitivo und zu 15 % aus autochthonen Rebsorten Apuliens. Der Ausbau verleiht dem Wein Fülle, Struktur und seine wärmenden Tannine.

Im Glas

Intensives Rot. In der Nase reife Früchte und Kräuter. Am Gaumen samtig und voll, mit guter Struktur, wärmenden Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, gegrilltes Fleisch und gereifter Hartkäse.


Lage: Manduria, Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOC
Ausbau: 85 % Primitivo, 15 % autochthone Sorten

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett 2023 #03

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2023

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2023 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2023 – Graach (Mosel)

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Blau- und Grauschieferböden und das windgeschützte Mikroklima der Domprobst bewahrten Frische, klare Frucht und feine Schiefermineralität – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Ellermann Spiegel Riesling Liter

Weißwein · Riesling · Literwein · Pfalz

Ellermann-Spiegel Riesling ist ein fruchtiger Riesling-Literwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. In der praktischen 1-Liter-Flasche – mit Anklängen von weißem Pfirsich, klarer Struktur und einer harmonisch eingebundenen Mineralität.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Riesling-Literwein ist der unkomplizierte Alltagswein des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, klare Frucht. Als Literwein ist er auf unkomplizierten, frischen Genuss ausgelegt – auch als Schorle.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Anklänge von weißem Pfirsich. Am Gaumen fruchtig mit klarer Struktur und einer für Riesling harmonischen Mineralität, die gut in die Frucht eingebunden ist. Frischer, animierender Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo, zu leichter Küche oder als Schorle für gesellige Runden.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Spargel, Vespern und leichte Küche.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Riesling (trocken)
Ausbau: Edelstahltank
Inhalt: 1-Liter-Flasche

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Schaumweine

Anne Gros La Fun en Bulles Cremant de Bourgogne Blau Brut

Der Anne Gros La Fun en Bulles Crémant de Bourgogne Blau Brut kommt von einer der bekanntesten Domaines in Vosne-Romanée. Die blaue Version setzt auf Pinot Noir: 80 Prozent, dazu 20 Prozent Chardonnay. Klassisch in der Flasche vergoren, mit Brut-Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgolden, mit feinen Perlen. Im Duft und im Mund Zitrus, weiße Früchte und ein Hauch roter Frucht vom Pinot Noir. Frisch und ausgewogen, mit lebendigem Mousseux und trockenem Ende.

Mach was draus

Als Aperitif oder für ein Fest. Dazu passen Austern, Meeresfrüchte, Fisch oder helles Fleisch. Serviere ihn bei 7 bis 9 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Die blaue Fun en Bulles ist mein Favorit für Pinot-Fans. Burgund mit Bläschen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist Crémant de Bourgogne? Ein Schaumwein aus Burgund, gemacht wie Champagner: mit zweiter Gärung in der Flasche und Reife auf der Hefe.

Was unterscheidet Blau und Gold? Die Mischung. Blau hat mehr Pinot Noir, Gold mehr Chardonnay.

Wie trocken ist er? Brut, also trocken. Die Frucht bleibt dabei schön präsent, nichts wirkt streng.

Wer steht dahinter? Die Domaine Anne Gros in Vosne-Romanée, berühmt für Grands Crus wie Richebourg. Heute führen Julie, Paul und Marine das Familiengut.

Pinot Noir 80 %, Chardonnay 20 % · Crémant de Bourgogne AOC · Burgund, Kalkböden · traditionelle Flaschengärung · Hefelager · Brut · Domaine Anne Gros, Vosne-Romanée · Stand: Oktober 2026

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Feinkost

Olasagasti Anchoas a la Donostiarra Sardellen nach baskischer Art

Feinkost · Sardellen · Baskenland · Spanien

Olasagasti Anchoas a la Donostiarra sind Sardellen nach baskischer Art – Anchoa-Filets in Olivenöl, zubereitet im typischen Stil von Donostia-San Sebastián.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Die Zubereitung „a la donostiarra" verweist auf Donostia-San Sebastián – die Hauptstadt der baskischen Pintxo-Kultur. Die Sardellen (Anchoa) stammen aus dem Kantabrischen Meer.

Zutaten und Herstellung

Anchoa-Filets in Olivenöl, in der für San Sebastián typischen Art mit Knoblauch und Chili verfeinert. Diese Zubereitung gibt den Sardellen ihre frische, kräuterwürzige Note. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Würzig und umami, mit der meerig-salzigen Tiefe der Anchoa, ergänzt um die frische Würze von Knoblauch und Petersilie. Zarte, schmelzende Textur, abgerundet vom Olivenöl.

In der Küche

Am besten leicht temperiert genießen, damit sich das Aroma voll entfaltet.

Ideal: als Pintxo auf geröstetem Brot, zu Tomaten, in Salaten, auf Pizza oder pur mit gutem Brot.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Anchoas a la Donostiarra – Sardellen nach Donostia-Art in Olivenöl
Zutaten: Sardellen (Anchoa), Olivenöl, Knoblauch (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Kantabrisches Meer / Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 18.03.2031

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