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14. September 2011

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett # 03 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % Magnum 1,5 l · 2025

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2025 in der Magnum stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Weingut Metzger Kallstadt Saumagen Riesling Lagenwein 2023

Weißwein · Riesling · Lagenwein · Kallstadt · Pfalz

Weingut Metzger Kallstadt Saumagen Riesling Lagenwein stammt aus der berühmten Lage Saumagen in Kallstadt in der Pfalz. In der Nase elegante Aromen von frischen Kräutern und nassem Waldboden mit feiner Erdigkeit, ergänzt um Mandarine. Ein mineralischer, komplexer Riesling mit Herkunft.


Kallstadt Saumagen

Der Saumagen in Kallstadt zählt zu den bekanntesten Lagen der Pfalz, geprägt von kalkreichen Böden (Muschelkalk). Diese verleihen dem Riesling seine ausgeprägte Mineralität und seinen unverwechselbaren Charakter. Die Lese erfolgt mit größter Sorgfalt und selektiver Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die Komplexität der Lage in den Vordergrund und bewahrt die feine Frucht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase elegante Aromen von frischen Kräutern und nassem Waldboden mit feiner Erdigkeit, dazu Mandarine. Am Gaumen ausgeprägte Mineralität, komplex und harmonisch ausgewogen. Der Abgang ist lang und fokussiert.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Spargel und kräftigere Vorspeisen.


Lage: Kallstadt Saumagen, Pfalz (Deutschland); Muschelkalk
Klassifikation: Pfalz – Lagenwein (Riesling)
Ausbau: 100 % Riesling, mineralisch-komplexer Ausbau

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Weine

Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 BIO

Weißwein (Maischevergoren) · Burgenland · Roter Traminer

Roter Traminer Burgenland · Gols Freyheit (Tonflasche) Heinrich maischevergoren 17 Monate Amphore Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 ist ein maischevergorener, in Amphoren ausgebauter Naturwein aus dem Burgenland – würzig, spritzig und vielschichtig, mit Orangenzesten, Rosenblättern und Litschi. So schmecken außergewöhnliche Weine, mit viel Liebe produziert.


Freyheit – Heinrichs Amphorenweine in der Tonflasche

Gernot und Heike Heinrich in Gols zählen zu den Topbetrieben Österreichs und gelten als Pioniere für eleganten Naturwein. Rund 100 Hektar, biodynamisch zertifiziert (Demeter und Respekt-BIODYN seit 2006), Spontangärung, langes Feinhefelager und minimale Eingriffe im Keller prägen den Stil – präzise und rein statt laut.

Die „Freyheit"-Linie (benannt nach Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit") umfasst die maischevergorenen Amphorenweine des Guts, erkennbar an der charakteristischen Tonflasche – ganz im Sinne des Ausbaus. Der Rote Traminer wird hier bewusst auf der Schale vergoren, um die ganze aromatische Vielfalt der Beerenhaut einzufangen, und kommt nahezu ohne Schwefelzusatz aus.

Jahrgang 2021 – Burgenland

2021 gilt in Österreich als klassischer, kühlerer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Im Roten Traminer Freyheit trifft diese Frische auf die Würze und Textur der langen Maische- und Amphorenreife – ein spannungsreicher, eigenständiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Roter Traminer aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Maischevergoren und über 17 Monate in Amphoren ausgebaut, im minimal-invasiven Stil des Hauses (Spontangärung, kaum Schwefel). Daraus entsteht ein rosa-/bernsteinfarbener „Weißwein" von Würze und Struktur. Abgefüllt in die charakteristische Tonflasche.

Im Glas

Dieser Rote Traminer benötigt nach dem Entkorken der Tonflasche erst einmal jede Menge Luftkontakt. Wenn die deutlich wahrnehmbare Sauerkraut-Note verfliegt, schälen sich Orangenzesten, Rosenblätter und Litschi-Aromen heraus. Würzig und spritzig präsentiert er sich dann im Glas. Der Abgang spielt mit den Sinnen: Er vereint Kraft, Eleganz und eine profunde Säurestruktur mit Biss, Druck und Länge.

Würzig und spritzig – Orangenzeste, Rosenblätter, Litschi; im Abgang Kraft, Eleganz und Säure mit Biss.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zur asiatisch-würzigen Küche, zu kräftigem Geflügel und Schwein, zu Gerichten mit Kraut und Sauerkraut sowie zu gereiftem, würzigem Käse.


Lage: Burgenland, Gols (Österreich); biodynamischer Anbau
Klassifikation: Roter Traminer (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: maischevergoren, 17 Monate in Amphoren, kaum geschwefelt; biodynamisch; Abfüllung in Tonflasche

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Regnie 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Régnié · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Régnié Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Régnié 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Régnié ist der jüngste der zehn Beaujolais-Crus (seit 1988) und liegt auf rosa Granit- und Sandböden, die dem Gamay einen besonders feinen, eleganten und floral-fruchtbetonten Charakter verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Régnié, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Régniés und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, florale Würze und feine Mineralität – saftig und elegant, mit feinem Tannin und langer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Régnié (Frankreich); jüngster der zehn Crus (seit 1988), rosa Granit- und Sandböden
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Spanien

Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce

Weißwein · lieblich · Valencia · Spanien

Cheste Agraria Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce ist ein sehr aromatischer, lieblicher Weißwein aus der Region Valencia in Spanien. Aus Muskateller und Marseguera gewonnen, zeigt er ein fruchtbetontes Bukett. Mild, fruchtig und zugänglich mit feiner Restsüße. Ein unkomplizierter Weißwein für viele Gelegenheiten.


Valencia

Cheste Agraria ist eine Genossenschaft in Cheste in der Region Valencia im Osten Spaniens. Das warme, mediterrane Klima bringt reife, aromatische Trauben hervor – ideal für einen fruchtbetonten, lieblichen Weißwein.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Muskateller (Moscatel) und Marseguera (Merseguera), lieblich ausgebaut. Der frische Ausbau bewahrt das aromatische Bukett und die feine Restsüße.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase intensiv aromatisch, mit Muskatnoten, Blüten und gelber Frucht. Am Gaumen mild und fruchtig, mit feiner Süße und saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Klassische Begleitung: würzige asiatische Küche, Desserts, Obst oder solo als Aperitif.


Lage: Valencia (Spanien)
Klassifikation: Weißwein, lieblich (Vino blanco semidulce)
Ausbau: Muskateller & Marseguera, lieblich

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Spanien

Envinate Rosende VdM Ribeira Sacra tinto 2024

Rotwein · Ribeira Sacra · Mencía

Mencía Ribeira Sacra · Rosende Envínate karge Granitböden gebrauchtes Holz 2024

Der Envínate Rosende 2024 ist – neben dem Doad – der zweite Dorfwein der Lousas-Serie aus der Ribeira Sacra. Von kargen Granitböden geprägt, duftet und schmeckt der Mencía hier karger, mineralischer und kerniger – mit höherer Spannung, mehr Würze und exquisitem, langem Abgang. Ein Solitär mit großem Reifepotenzial.


Rosende – kerniger Mencía von Granit

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Das Galicien-Projekt in der Ribeira Sacra führt der gebürtige Galicier Alfonso Torrente: minimal-invasiv, ohne Chemie, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau in gebrauchtem Holz. „Lousas" ist das galicische Wort für die Schieferplatten der Region.

Neben dem Doad ist der Rosende der zweite neue Dorfwein der Lousas-Serie. Während der Doad lagenbedingt der sanftere, weichere Typus ist, wurzeln die Reben des Rosende auf kargen Granitböden – das lässt den Mencía karger, mineralischer, steiniger und kerniger duften und schmecken. Er besitzt eine höhere Spannung, wirkt, als hätte er mehr Säure im Gepäck, und brilliert mit stärkeren Würznoten.

Jahrgang 2024 – Ribeira Sacra

Das atlantisch geprägte Klima der Ribeira Sacra und die kargen Granitböden bringen 2024 einen besonders spannungsreichen, mineralischen Mencía mit klarer Frucht, lebendiger Säure und kerniger Würze – ein Wein mit Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Überwiegend Mencía aus Rosende, aus dem Jahrgang 2024, Ribeira Sacra, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, Ausbau über mehrere Monate in gebrauchtem Holz – für maximale Herkunftstreue und Mineralität.

Im Glas

Von kargen Granitböden geprägt, duftet und schmeckt der Rosende karger, mineralischer, steiniger und kerniger als der Doad. Er besitzt eine höhere Spannung, wirkt, als ob er mehr Säure im Gepäck hat, und brilliert mit stärkeren Würznoten. Der Abgang ist exquisit und sehr lang – ein weiterer Solitär mit großem Reifepotenzial.

Karg, mineralisch und kernig – höhere Spannung, mehr Würze und ein exquisiter, sehr langer Abgang.

Profitiert von etwas Luft und Flaschenreife; leicht gekühlt servieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Schwein und Lamm, zu Wild und Ente, zu würzigen Gerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Ribeira Sacra, Rosende (Galicien, Spanien); karge Granitböden, steile Terrassen
Klassifikation: Ribeira Sacra, überwiegend Mencía (trocken); dorfspezifischer Wein
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, mehrere Monate in gebrauchtem Holz; organischer Anbau

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Länder/Regionen

Ziereisen Heugumber Gutedel

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Heugumber Gutedel 2022 ist ein Gutedel vom Weingut Hanspeter Ziereisen in Efringen-Kirchen, am südlichsten Zipfel des deutschen Weinbaus im Dreiländereck. Die 20-monatige Reifung auf der Hefe formt aus der alten Sorte einen schlanken Weißwein mit klarer Herkunft und eigenem Charakter.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im Markgräflerland, der südlichsten Weinbauregion Badens, direkt am Rheinknie. Das Dreiländereck D/F/CH prägt das Klima: milde Winter, lange Vegetationsperioden, intensive Sonnenstunden. Gutedel (Chasselas) ist hier seit Jahrhunderten heimisch und außerhalb der Region und der Schweiz kaum noch verbreitet. Der Wein trägt bewusst die Bezeichnung Landwein Oberrhein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gutedel (Chasselas), einer der ältesten Kulturrebsorten der Welt. Die handgelesenen Trauben wurden im großen traditionellen Holzbehälter mit traubeneigenen Weinbergshefen vergoren. Anschließend reifte der Wein 20 Monate auf der Hefe, was ihm mehr Substanz als einem klassischen Gutedel verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase frische Kräuternoten, grüner Apfel, Zitrusschale und ein feiner Hefeton aus dem langen Hefekontakt. Am Gaumen schlank und direkt, mit klarer Säurestruktur und einer salzig-mineralischen Textur, die das Terroir am Rhein spürbar macht. Der Abgang ist mittellang, trocken und von leichter Würze geprägt.

Am Tisch

Trinkreife jetzt bis 2027. Kurzes Dekantieren (15 Minuten) öffnet ihn gut; bei 10–14 °C servieren.

Passt zu: Flussforelle, Zander, Ziegenkäse, Spargel und asiatischer Gemüseküche – ein verlässlicher Begleiter leichter Küche.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Gutedel (Chasselas), trocken
Ausbau: Spontangärung mit traubeneigenen Hefen, 20 Monate Hefelager
Jahrgang: 2022

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru Les Referts Domaine Pierre Vincent Reben von 1949 · 0,15 ha Kalkmergel (argilo-calcaire) ~12 Mon. Fass + ~6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Referts" 2024 stammt aus einer winzigen Parzelle uralter Reben, gepflanzt 1949. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt dieses große Terroir in einen präzisen, tiefen und zugleich fülligen Puligny.


Les Referts – 1er Cru an der Grenze zu Meursault

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der biodynamisch arbeitenden Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der legendären Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut von rund 5,7 Hektar über etwa zwanzig Appellationen, geprägt von alten Reben, biodynamischer Bewirtschaftung und minimalistischem Ausbau mit bewusst zurückhaltendem Neuholz.

Die Lage Les Referts ist ein Premier Cru von Puligny-Montrachet, der direkt an Meursault grenzt und daher als einer der fülligeren, runderen Puligny-Crus gilt. Auf kalkmergeligem Boden (argilo-calcaire) bewirtschaftet Vincent hier nur 0,15 Hektar – eine Parzelle, die bereits 1949 bepflanzt wurde. „Der Unterschied sind die alten Reben im Weinberg", sagt Vincent; ihr geringer Ertrag und ihre tiefe Verwurzelung schenken dem Wein Konzentration, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Puligny-Montrachet 1er Cru aus der Lage Les Referts, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von 1949 gepflanzten Reben.

Im Sinne seines minimalistischen Ansatzes lässt Pierre Vincent Frucht und Terroir sprechen: schonende Pressung, Vergärung mit den eigenen Hefen und ein Ausbau von rund zwölf Monaten im Fass mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil, gefolgt von etwa sechs Monaten im Tank zur Reife vor der Füllung. Die Reben werden biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Puligny von großer Klarheit und zugleich fülliger Textur: Aromen von Zitrus und Pomelo, weißem Pfirsich und reifem Apfel, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, aber nie schwer – präzise und energiegeladen, getragen von einer lebendigen Säure und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, Pomelo und weißer Pfirsich über weißen Blüten, Haselnuss und kalkig-salziger Mineralität – dicht, aber nie schwer, präzise und energiegeladen, mit langem Nachhall.

Ein tiefer, langlebiger 1er Cru mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Les Referts, Puligny-Montrachet 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); an der Grenze zu Meursault, Kalkmergel (argilo-calcaire); Parzelle 0,15 ha, Reben von 1949
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende Pressung, Vergärung mit natürlichen Hefen, ~12 Monate im Fass (zurückhaltendes Neuholz), danach ~6 Monate im Tank; biodynamische Bewirtschaftung

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