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25. September 2011

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Rebsorten

Dietrich Weißer Burgunder Oaked

Weißwein · Pfalz · Weißer Burgunder

Großkarlbach, Pfalz Südhang Tiefgründiger Kalkboden Amerikanische Eiche, erstbelegt Trocken

Dietrich Weißer Burgunder Oaked ist ein holzausgebauter Weißburgunder aus der nördlichen Pfalz, gewachsen an einem Südhang bei Großkarlbach. Die Brüder Dietrich legen den Wein für einige Monate in erstbelegte amerikanische Eichenfässer – ein Ausbau, der die Frucht nicht überdeckt, sondern ihr Struktur und Textur gibt. Das Ergebnis liegt zwischen klassischem Pfälzer Burgunder und einem Weißwein neuweltlicher Machart.


Großkarlbach: Südhang auf Kalk

Großkarlbach liegt im Leiningerland am nördlichen Rand der Pfälzer Weinbauregion, zwischen Haardtrand und Rheinebene. Die Parzelle ist nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigem, kalkreichem Boden – die Kombination sorgt für vollreife Trauben ohne Säureverlust.

Der hohe Kalkanteil ist der Grund, warum dieser Weißburgunder trotz Fassausbau nicht breit wird: Er liefert das Rückgrat, das die Cremigkeit trägt.

Rebsorte und Ausbau

Sortenrein Weißer Burgunder, trocken ausgebaut. Nach der Gärung reift der Wein einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern. Erstbelegung bedeutet maximale Holzabgabe – hier bewusst kurz gehalten, damit Vanille und Röstnote dosiert bleiben.

Amerikanische Eiche bringt ein anderes Aromenspektrum als französische: süßere Vanille, Kokos- und Gebäcknoten statt trockener Würze. Der Hefekontakt im Fass verstärkt zusätzlich den Schmelz.

Im Glas

In der Nase erdige Birne und Quitte, dahinter frisches Gebäck und dezente Vanille. Am Gaumen cremig und breit angelegt, mit feiner Würze und seidigem Körper. Der Abgang bleibt trocken und wird vom Kalkboden getragen, das Holz klingt im Hintergrund nach.

Birne und Quitte treffen auf amerikanische Eiche: Schmelz und Würze, ohne dass der Wein seine Frucht verliert.

Bei 10 bis 12 °C servieren – zu kalt verschließt sich das Holz. Ein großes Glas hilft, der Wein öffnet sich über zwanzig Minuten deutlich. Trinkreif, mit Reservepotenzial von zwei bis drei Jahren.

Am Tisch

Passt zu gebratenem Kalbfleisch, Poularde mit Rahmsauce, gegrilltem Kabeljau und Risotto mit Pilzen. Auch zu gereiftem Hartkäse und Kürbisgerichten. Der Fassausbau verträgt Röstaromen – Wein und Grillgericht funktionieren hier besser als Wein und Salat.


Lage Südhang bei Großkarlbach, Pfalz
Klassifikation Qualitätswein trocken
Boden Tiefgründig, kalkreich
Ausbau Einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern
Trinktemperatur 10–12 °C

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Länder/Regionen

La Baume Merlot Grand Châtaignier

Rotwein · Merlot · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Grand Châtaignier Merlot ist ein finessenreicher Merlot aus dem Languedoc in Südfrankreich. Mit komplexen Aromen zeigt er sich im Duft mit Pflaume und Vanille. Im Glas würzig-fruchtig, mit dunkler Beerenfrucht und einem Hauch Schokolade.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima und die vielfältigen Böden bringen reife, fruchtbetonte Weine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Merlot. Der Ausbau im Holzfass verleiht ihm zarte Vanille- und Kokosnussnoten sowie samtige, perfekt eingebundene Tannine.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Pflaume und Vanille, dazu zarte Frucht- und Kokosnussaromen. Am Gaumen vereinen sich würzig-fruchtige Noten mit dunkler Beerenfrucht und einem Hauch Schokolade. Die Tannine sind spürbar samtig und perfekt eingebunden.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Rind, Grillfleisch, Pasta mit kräftigen Saucen und mittelreifer Käse.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Merlot
Ausbau: Merlot, Holzfassreife

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Weine

Marguet Bouzy 2020 Grand Cru Extra Brut BIO

Der Marguet Bouzy 2020 Grand Cru Extra Brut ist Pinot Noir aus Bouzy, dem Nachbardorf von Ambonnay, gewachsen in Marguets eigenen Weinbergen. Saftig, salzig und mit einem Hauch Dosage – eine Spur weicher als die Brut-Nature-Cuvées des Hauses.

Im Glas

Blassgelb mit lachsfarbenem Schimmer. In der Nase weißer Pfirsich, Erdbeere und Zitruszeste, dazu Gewürze und Walnuss. Am Gaumen saftig und cremig, die Säure ist gut eingebunden, der Zug salzig. Der Ausbau im Holz gibt Struktur, das Finale ist lang.

Mach was draus

Ein Herbstabend mit Kalbsbraten und Pfifferlingen, Ente aus dem Ofen oder Flammkuchen mit Speck. Auch zu Lachs mit Teriyaki-Glasur passt seine rote Frucht. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zu Geflügel und Gerichten mit etwas Würze ist er für mich ideal. Die rote Frucht vom Pinot Noir fängt Gewürze schön auf.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was unterscheidet Extra Brut von Brut Nature? Brut Nature bekommt keine Dosage, Extra Brut darf bis zu 6 g Zucker pro Liter enthalten. Der Steckbrief nennt für diesen Bouzy 6 g/l.

Warum gerade Bouzy? Bouzy zählt wie Ambonnay zu den großen Pinot-Noir-Dörfern der Montagne de Reims. Marguet besitzt dort rund 0,7 Hektar.

100 % Pinot Noir · Bouzy Grand Cru, eigene Weinberge · Méthode Traditionnelle · Holzausbau · Extra Brut, 6 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Portugal

Kompassus Bical 2021 branco

Weißwein · Bairrada · Bical

Bical DOC Bairrada autochthon Kompassus · João Póvoa gebrauchtes Barrique 2021

Der Kompassus Bical 2021 beweist, welch spannende, reinsortige Weine sich aus der seltenen, säurebetonten Bical-Traube vinifizieren lassen – frisch wie ein Gletscherbach, mineralisch und cremig zugleich. Anders, spannend, intensiv.


Kompassus – autochthone Sorten aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft, seit 1991 im Weinbau und seit 2005 unter dem Namen Kompassus. Das Gut arbeitet von Hand und minimal-invasiv auf tonig-kalkigen Böden; seit 2012 verantwortet Anselmo Mendes, einer der besten Önologen Portugals und Spezialist für frische, atlantische Weißweine, die Kellerarbeit.

Bical ist eine autochthone portugiesische Weißweinsorte und gehört eher zu den säurebetonten Gewächsen dieser Erde. Die Anbaufläche ist mit gut 1.000 Hektar gering, und der meiste Wein daraus wird zudem als Sekt verarbeitet. Dass sich daraus äußerst spannende, reinsortige Weine erzeugen lassen, beweist dieser Bical: Ton- und Kalkböden geben ihm eine exzellente Terroirnote.

Jahrgang 2021 – Bairrada

Der Jahrgang 2021 bringt im Bical einen besonders frischen, geradlinigen Weißwein mit lebendiger Säure und klarer Frucht. Die kühl-atlantisch geprägte Bairrada und die kalkreichen Böden betonen Mineralität und Spannung – ein Wein von erfrischender Klarheit und Intensität.

Ausbau

Reinsortiger Bical aus dem Jahrgang 2021, trocken.

Die Vergärung im gebrauchten Barriquefass gibt dem Wein den nötigen Schmelz und eine cremige Textur im Mundgefühl, ohne die markante Frische und die mineralische Terroirnote zu überlagern.

Im Glas

Starke, facettenreiche Zitrusnoten, Minze, Eukalyptus und grüner Apfel sind seine Hauptmerkmale. Geschmacklich frisch wie ein Gletscherbach, reintönig – mit Bergamotte, Ingwer, Salzkristallen und einem Schuss Tannenwald im Gepäck. Der Abgang ist säurehaltig und prickelnd.

Anders, spannend, intensiv – frisch wie ein Gletscherbach.

Ein ausdrucksstarker, gastronomischer Weißwein mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Austern und Muscheln, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu frischem Ziegenkäse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); Ton- und Kalkböden
Klassifikation: DOC Bairrada, Bical (trocken)
Ausbau: reinsortiger Bical; Vergärung im gebrauchten Barriquefass (Schmelz, cremige Textur)

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Frankreich

Michel Lafarge Volnay Mitans 1er Cru 2014

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Mitans Volnay 1er Cru (Frankreich) 2014

Der Michel Lafarge Volnay Les Mitans 1er Cru 2014 ist ein konzentrierter, überraschend tanninstarker Pinot Noir von der Top-Domaine in Volnay – aus einem klassischen Jahrgang, gebaut für lange Reife, mit der für das Haus typischen Eleganz und Mineralität.


Volnay Les Mitans – die Lage

Les Mitans liegt unterhalb des Dorfes Volnay auf rund 250 Metern, an einem sanften, nach Südosten gerichteten Hang. Lafarges Parzelle umfasst 0,39 Hektar mit alten Reben der Jahrgänge 1952 und 1976. Der Boden ist ein tiefer, dichter brauner Lehm über Kalkstein, durchsetzt mit rund 20 % kleinen Kalksteinen – ein Terroir, das seidige, zugleich strukturierte Volnays mit salzig-mineralischem Abgang prägt.

Volnay ist für elegante, feingliedrige Pinot Noirs bekannt. Die Domaine Michel Lafarge zählt hier zu den großen Adressen; Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 von Hand, mit Kompost und Pflanzenpräparaten.

Jahrgang 2014 – Volnay

2014 gilt an der Côte de Beaune als sehr guter, klassischer Rotweinjahrgang mit Frische und Präzision.

Der Mitans zeigt sich in diesem Jahr ungewöhnlich konzentriert und tanninbetont – ein muskulöser, langlebiger Volnay aus einem herausragenden Terroir.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2014.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt. Der Ausbau erfolgte in Fässern mit nur rund 15 % Neuholzanteil, kaum geschwefelt und unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Ein feines, florales Bouquet aus Kirsche, Himbeere und Rosenduft, dazu Veilchen, Gewürze und eine sich entwickelnde mineralische Note. Am Gaumen seidig und tiefgründig, zugleich konzentriert und kraftvoll, mit dicht gewobenem, reifem Tanningerüst, lebendiger Frische und salzig-mineralischem, langem Abgang.

Seidig und tiefgründig, zugleich konzentriert und muskulös – ein Volnay für die lange Reife.

Jung noch straff, profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, Rind, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Mitans, Volnay 1er Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); brauner Lehm über Kalkstein, alte Reben (1952/1976)
Klassifikation: Volnay 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; ca. 15 % Neuholz; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Martin Waßmer Dottinger Castellberg Gewürztraminer trocken

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Waßmer Dottinger Castellberg Gewürztraminer ist ein kraftvoller, kompakter Traminer aus einem der sonnenreichsten deutschen Anbaugebiete. Ein wahrer Aromenkünstler, der mit komplexen Aromen von Gewürzen, Litschi und Rosenwasser ein kleines Feuerwerk am Gaumen erzeugt.


Baden / Dottinger Castellberg

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet – einem der sonnenreichsten deutschen Anbaugebiete. Die Lage Dottinger Castellberg bietet dem aromatischen Gewürztraminer ideale Bedingungen für Kraft und Komplexität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gewürztraminer. Der Ausbau bewahrt die kraftvolle, vielschichtige Aromatik und die kompakte Struktur der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase komplex und vielschichtig, mit Gewürzen, Litschi und Rosenwasser. Am Gaumen tief und facettenreich, kraftvoll und changierend, der sich mit jedem Schluck verändert und ein kleines Aromenfeuerwerk erzeugt; trockener, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als trockener Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: arabischer und asiatischer Küche, würzigen Currys, kräftigem Käse und Gänseleber.


Lage: Baden, Markgräflerland – Dottinger Castellberg (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Gewürztraminer, trocken
Ausbau: aromabetont, kraftvoll und komplex

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2021 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2021 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2021 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – passend zur nervigen, präzisen Art dieses Aligoté.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2021, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein mustergültiger Aligoté, der die unterschiedlichen Terroirs von Bouzeron im Glas zeigt.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2024 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein mineralischer, tiefer Village-Chardonnay, der im kühleren Jahrgang 2024 besonders frisch und knackig ausfällt – fein und elegant, mit einem Hauch mehr Säure.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische, mit präziser Linie, kühler Eleganz und einem Hauch mehr Säure.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Mineralisch und tief, im kühlen Jahrgang besonders frisch und knackig. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen leichtfüßig und präzise, getragen von einer klaren Säure und einem langen Abgang.

Mineralität und Tiefe, im kühlen 2024er besonders frisch und knackig – fein, elegant und voller Zug.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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