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31. Oktober 2011

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Feinkost

Jacques Gonidec Pikante Sardinen Olivenöl 115 gr. BIO

Feinkost · Sardinen · Bio · Frankreich

Gonidec Pikante Sardinen in Olivenöl sind pikante Bio-Sardinen aus der Bretagne, eingelegt in nativem Olivenöl extra. Handwerklich hergestellt von der Conserverie Gonidec – mit feuriger Chili-Note, ideal als Apéritif oder Snack. 115 g.


Herkunft

Die Conserverie Gonidec in Concarneau (Bretagne), gegründet 1959, ist die letzte Fischkonservenfabrik der Stadt und führt ihre Premiummarke „Les Mouettes d'Arvor" in dritter Generation. Die Sardinen stammen aus nachhaltigem Küstenfang vor der Bretagne. Bio-Qualität, FR-BIO-10.

Zutaten und Herstellung

Sardinen in nativem Olivenöl extra aus biologischem Anbau, verfeinert mit Chili und Kräutern. Die frisch gefangenen Sardinen werden von Hand gereinigt, getrocknet, gebraten und von Hand in die Dose gelegt – traditionelles bretonisches Handwerk.

Geschmack

Festes, sanftes Sardinenfleisch im fruchtigen Olivenöl, mit deutlicher Chili-Schärfe und kräutriger Würze. Reich an Omega-3. Pikant, aber ausgewogen.

Zum Genießen

Direkt aus der Dose als Apéritif oder Snack, auf frischem Baguette oder geröstetem Brot. Ebenso in Salaten oder zu Pasta. Vor dem Öffnen kurz kühlen.

Passt zu: Baguette, geröstetem Brot, Salaten und Pasta.


Hersteller: Conserverie Gonidec (Concarneau, Bretagne)
Marke: Les Mouettes d'Arvor
Produkt: pikante Sardinen in nativem Olivenöl extra
Herkunft: Frankreich (Bretagne)
Inhalt: 115 g
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.10.2029

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Weine

Cascina Borgatta La Milla Dolcetto d'Ovada 2019 BIO

Rotwein · Dolcetto d'Ovada · Piemont · Bio

Cascina Borgatta La Milla Dolcetto d'Ovada ist ein Bio-Rotwein aus 100 % Dolcetto aus dem Piemont. Dolcetto gilt als der vielleicht typischste Rotwein der Region – meist süffig und früh zugänglich. Dieser hier verbindet die jugendliche rote Frucht mit Eleganz, Tiefe, fein ausbalancierter Säure und erdigen Noten. Ein lagerfähiger Dolcetto, der mit Reife noch gewinnt.


Dolcetto d'Ovada

Die Cascina Borgatta liegt in Tagliolo Monferrato im Alto Monferrato, nahe Ovada im südlichen Piemont. Auf den sandig-lehmigen Hängen stehen alte Dolcetto-Reben, die für strukturierte, lagerfähige Weine sorgen. Das Weingut arbeitet von Beginn an ökologisch und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle IT-BIO-006).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Dolcetto von alten Reben. Nach Handlese und Entrappung vergärt er spontan mit eigenen Hefen in Edelstahl- bzw. Zementtanks mit langer Maischestandzeit. Anschließend reift er in Zement, Stahl und gebrauchten Barriques; er bleibt ungeschönt und unfiltriert.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rote und dunkle Frucht – Kirsche und reife Pflaume –, dazu Gewürze und erdige, mineralische Noten. Am Gaumen saftig und tief, mit fein ausbalancierter Säure und einer subtilen Länge. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C ein Genuss; jung zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Reife.

Klassische Begleitung: Pasta, Antipasti, Salami, helles Fleisch und mittelkräftiger Käse.


Lage: Tagliolo Monferrato (Ovada), Piemont; sandig-lehmige Hänge
Klassifikation: Dolcetto di Ovada DOC
Ausbau: Spontangärung, Zement/Stahl, gebrauchte Barriques, unfiltriert

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Spanien

Raúl Moreno El Proposito 2023

Weißwein · Vino de Pasto · Palomino

100 % Palomino (Clon 84) Pago Miraflores Alto, Sanlúcar Albariza · Nordlage Reben über 100 Jahre 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben 8 Monate unter Flor 2023

Der Raúl Moreno El Propósito 2023 ist ein Vino de Pasto aus Palomino von über hundertjährigen Reben im Pago Miraflores Alto in Sanlúcar de Barrameda. Mit den Füßen getreten, sieben Tage mit ganzen Trauben auf der Maische vergoren und acht Monate unter dem Flor gereift: ein unaufgespriteter Weißwein aus dem Sherry-Land, frisch und geradlinig, mit salziger Mineralität und knackiger Säure.


Pago Miraflores Alto – alte Reben auf Albariza

Der Pago Miraflores gehört zu den bekanntesten Lagen von Sanlúcar de Barrameda, nur wenige Kilometer von der Atlantikküste und der Mündung des Guadalquivir entfernt. Die Reben stehen auf Albariza, dem weißen Kalkmergel des Marco de Jerez mit rund 30 bis 40 Prozent Kalkanteil. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler.

Die Parzelle für El Propósito liegt im höheren Teil der Lage, Miraflores Alto, und ist nach Norden ausgerichtet – im heißen Andalusien die kühlste denkbare Exposition. Dazu kommt der feuchte Westwind Poniente vom Atlantik, der die Nächte abkühlt. Die Reben sind über hundert Jahre alt, tragen wenig und wurzeln tief genug, um auch in Trockenjahren an Wasser zu kommen.

Vino de Pasto bezeichnet die historische Form des Weins aus dieser Region: Palomino, der nicht aufgespritet wird, sondern als Tischwein getrunken – bevor sich im 19. Jahrhundert der Sherry als Exportprodukt durchsetzte. Raúl Moreno gehört zu der kleinen Gruppe von Winzern, die diese Tradition wiederbeleben und zeigen, was die Albariza jenseits der Solera kann.

Jahrgang 2023 – Sanlúcar de Barrameda

Das Weinjahr 2023 war im Marco de Jerez erneut von Trockenheit geprägt. In den Lagen fielen zwischen 425 und 480 Litern je Quadratmeter, deutlich unter den rund 600 Litern eines normalen Jahres. Der Regen kam vor allem im Dezember und Januar; im Juni fielen noch einmal 40 bis 50 Liter, die die Wasserreserven im Boden auffrischten. Hier zeigte die Albariza ihren Wert: Sie hält Niederschlag über Monate fest. Hagel traf im Juni einzelne Lagen im Norden der Denominación, bei Trebujena und Lebrija, nicht aber Sanlúcar.

Die Lese lief vom 3. August bis zum 15. September. Insgesamt wurden im Marco de Jerez 49,9 Millionen Kilo Trauben verarbeitet, rund zwölf Prozent mehr als im besonders kleinen Vorjahr, aber weiter unter dem langjährigen Mittel. Das Lesegut war gesund. Für einen Wein aus Nordlage und alten Reben bedeutet das: moderate Mengen, erhaltene Säure – genau die Voraussetzung für einen Palomino, der ohne Aufspritung auskommen soll.

Fußtreten, ganze Trauben und acht Monate unter Flor

Reinsortiger Palomino (Clon 84) aus dem Jahrgang 2023, trocken. Die Trauben werden zwei bis drei Stunden mit den Füßen getreten – schonender als jede Presse, weil Kerne und Stiele dabei nicht zerbrechen. Es folgt eine siebentägige Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen und mit sehr sanfter Extraktion. Die Gärung startet spontan in offenen Behältern; gepresst wird noch vor ihrem Ende, damit der Schalenkontakt nicht zu viel Gerbstoff einbringt.

Danach reift der Wein acht Monate unter dem Flor, der Hefedecke, die auch Manzanilla und Fino prägt – in einer gebrauchten Manzanilla-Bota aus Eiche und in einem alten Bocoy aus Kastanienholz zu 600 Litern, in dem früher Amontillado lag. Die Hefe schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und gibt ihm die salzig-hefige Note; die alten Fässer bringen eine leichte oxidative Tiefe mit, ohne die Frische zu überdecken. Aufgespritet wird nicht – das unterscheidet El Propósito von jedem Sherry.

Im Glas

Helles Gold mit leichtem Schimmer aus dem Schalenkontakt. In der Nase Kamille, Mandel und ein hefig-salziger Ton aus der Florzeit, dahinter gelber Apfel und Zitrusschale.

Am Gaumen geradlinig und schlank gebaut, mit knackiger Säure und einer salzigen Ader, die bis in den Abgang trägt. Die Maischegärung gibt eine feine Griffigkeit, die alten Fässer einen Hauch Würze und Tiefe. Frische und Herkunft stehen im Vordergrund, nicht die Kraft.

Palomino unter Flor, aber ohne Aufspritung: So schmeckte Sanlúcar, bevor es Sherry gab.

Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, in einem Weißweinglas. Nach einer Viertelstunde öffnet sich der Wein deutlich. Trinkreif, mit Reserve für einige Jahre.

Am Tisch

Zu Meeresfrüchten und gebratenem Fisch, zu Jamón und Mandeln, zu Tortilla und Tapas sowie zu eingelegtem Gemüse und Oliven. Die salzige Ader und die Griffigkeit aus der Maischegärung tragen auch Schwierigeres: Artischocken, Spargel, Eintöpfe mit Kichererbsen – Gerichte, an denen die meisten Weißweine scheitern.


Produzent Raúl Moreno, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino (Clon 84)
Lage Pago Miraflores Alto, Sanlúcar de Barrameda · Albariza · Nordausrichtung
Klassifikation Vino de Pasto (Stilbezeichnung) · trocken, nicht aufgespritet
Jahrgang 2023
Vinifikation Fußtreten · 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen · Spontangärung in offenen Behältern · Pressung vor Gärende
Ausbau 8 Monate unter Flor in gebrauchter Manzanilla-Bota (Eiche) und Bocoy aus Kastanienholz (600 l)
Rebenalter über 100 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2029

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Rebsorten

Conte di Campiano Primitivo Riserva

Rotwein · Primitivo · Puglia · Riserva · Italien

Conte di Campiano Primitivo Riserva ist ein kräftiger Primitivo Riserva aus der Region Puglia, der 12 Monate in Holzfässern reifte. Fast tintig in der Farbe, verströmt er komplexe Aromen von dunklen Früchten, Kaffee und Vanille. Im Glas reichhaltig, intensiv und vollmundig.


Puglia

Die Region Puglia (Apulien) im Süden Italiens ist für ihre kräftigen, vollmundigen Primitivo-Weine bekannt. Das warme, mediterrane Klima bringt vollreife Trauben mit viel Substanz hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Primitivo und reift als Riserva 12 Monate im Holzfass. Die Fassreife verleiht ihm seine intensiven, würzigen und geschmeidig-kraftvollen Aromen.

Im Glas

Fast tintiges, tiefes Rot. In der Nase komplexe Aromen von dunklen Früchten, Kaffee und Vanille. Am Gaumen sehr reichhaltig und intensiv, mit vollmundigen Nuancen, würzig und geschmeidig-kraftvoll zugleich. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: dunkles Fleisch, Schmorgerichte, Grillfleisch und gereifter Käse.


Lage: Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo – Riserva (Puglia)
Ausbau: Primitivo, 12 Monate Holzfass

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhofberger Riesling Auslese 2017

Weißwein edelsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Auslese Saar · Wiltingen edelsüß 120° Oechsle 2017

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Auslese 2017 ist einer der besten Weine dieser Erde – legendär, rar, unsterblich. Eine edelsüße Auslese aus der berühmtesten Lage der Saar, von monumentaler Mineralität und enormem Reifepotenzial über Jahrzehnte.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller bewirtschaftet im Kernstück über drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben auf steilem, stark verwittertem blauem Grau- und Rotschiefer. Niemand sonst versteht es wie Egon Müller, dieses Terroir in so filigrane, feinwürzige und stets hochelegante Weine umzusetzen.

Jahrgang 2017 – Saar

2017 war an der Saar ein sehr guter Jahrgang mit schöner, reiner Botrytis und vollreifem Lesegut. Die fein selektionierten Riesling-Trauben für diese Auslese kamen mit satten 120° Oechsle auf die Kelter und wurden, wie seit jeher, im traditionellen Fuder in den kühlen Kellern des Scharzhofs vergoren. Das Ergebnis ist eine bildschöne, präzise und vielschichtige Auslese mit gewaltigem Entwicklungspotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, Prädikat Auslese, edelsüß.

Mehrfach handverlesene, streng selektierte Trauben (120° Oechsle), klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: langsame Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass), mit natürlicher Restsüße.

Im Glas

Glockenklarer, feiner Duft von Passionsfrucht, Aprikose, Pfirsich und etwas Ananas, dazu Anklänge von Dörrobst – Rosinen, Datteln, Feigen – sowie feinster Blütenhonig auf einem Teppich rauchiger Schiefermineralität, untermalt von der unverwechselbaren Scharzhofberger Kräuterwürze. Am Gaumen extrem geschliffen und fokussiert, mit vibrierender Säure, die die generöse Süße wunderbar ausbalanciert, salziger Mineralität und öliger Textur.

Ein schwebendes Monument, wie es nur an der Saar entstehen kann – legendär, rar, unsterblich.

Minutenlanger, vielschichtiger Nachhall mit wiederkehrenden Fruchtnoten. Schon jetzt von erster Trinkfreude, doch seine wahre Größe erreicht der Wein erst nach Jahrzehnten der Reife. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Obstdesserts und Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Grau- und Rotschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Auslese (Prädikatswein), edelsüß; 120° Oechsle
Ausbau: Riesling; mehrfache Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Feinkost

Il Caruggiu Salsa del Diavolo - Pikante Sauce

Feinkost · pikante Sauce · Antipasti · Italien

Il Caruggiu Salsa del Diavolo ist eine pikante italienische Sauce – die „Teufelssauce" – vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Kapern und Peperoncini geben ihr die würzig-scharfe Note. Eine vielseitige Spezialität für alle, die es kräftig mögen.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein kleiner Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Olivenöl und feine italienische Spezialitäten herstellt. Das hauseigene Olivenöl bildet auch hier die Grundlage.

Anbau und Verarbeitung

Für die Salsa del Diavolo werden Kapern und Peperoncini mit Olivenöl und weiteren mediterranen Zutaten zu einer würzigen Sauce verarbeitet. Die Peperoncini sorgen für die Schärfe, die Kapern für eine salzig-würzige Tiefe.

Geschmack

Pikant und würzig, mit der Schärfe der Peperoncini und der salzigen Würze der Kapern. Kräftig und mediterran im Geschmack.

Am Tisch

Klassisch zu Pasta, auf Bruschetta, als Dip oder als pikante Würze zu gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse. Sparsam dosieren – die Sauce ist intensiv.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Salsa del Diavolo (pikante Sauce)
Art: würzig-scharfe Sauce mit Kapern und Peperoncini
Herkunft: Italien (Hersteller in Ligurien)
Verarbeitung: mit Olivenöl, Kapern und Peperoncini
Mindesthaltbarkeit (MHD): 29.01.2028

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Weine

Bermont blanc Mont Baudile

Weißwein · Cuvée · Mont Baudile · Frankreich

Fonjoya Bermont Blanc Mont Baudile ist eine feinherbe, fruchtige Weißwein-Cuvée aus dem Languedoc in Südfrankreich. Die Komposition aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard ist unkompliziert und zugänglich – mit reifem Pfirsich und knackigen Zitrusaromen, weich und mild am Gaumen.


Mont Baudile

Der Weinberg liegt am Fuße des Mont Baudile, am Vorgebirge der Terrasses du Larzac im Hérault. Hinter dem Wein steht das südfranzösische Winzerkollektiv Fonjoya, das in dieser sonnenverwöhnten Mittelmeerregion klassische und moderne Weine erzeugt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, fruchtbetonte Aromatik. Mit feiner Restsüße ausbalanciert, bleibt der Wein weich und zugänglich.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase und am Gaumen reife Pfirsichnoten und knackige Zitrusaromen. Weich, geradezu mild am Gaumen, mit feiner Restsüße und unkompliziertem Trinkfluss. Frischer, fruchtiger Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als Allrounder oder als Speisenbegleiter. Die feine Restsüße passt auch zu würziger Küche.

Klassische Begleitung: Aperitif, asiatische Küche, leicht Scharfes, Salate und Fisch.


Lage: Mont Baudile, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP Mont Baudile – Weißwein-Cuvée (feinherb)
Ausbau: Edelstahltank

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2021 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Von Hand in kleinen Kisten gelesen, zeigt er satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine mit langem Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

In der Nase reife Früchte mit einem Hauch Lakritz. Am Gaumen ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht mit einem Hauch Lakritz über samtiger Textur – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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