Es wächst zusammen, was zusammen gehört …

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Niepoort Charme 2024

Rotwein · DOC Douro · Cuvée

Tinta Roriz · Touriga Franca · weitere autochthone Sorten DOC Douro alte Reben auf Schieferterrassen zurückhaltende Extraktion überwiegend gebrauchtes Holz rund 13.000 Flaschen 2024

Niepoort Charme 2024 ist die burgundisch inspirierte Terroir-Cuvée von Niepoort aus dem Douro: alte Reben auf Schieferterrassen, schonend vinifiziert, in überwiegend gebrauchtem Holz ausgebaut, in rund 13.000 Flaschen. Jung zeigt sich der Wein noch verschlossen; mit Luft öffnet er sich zu roten Blüten, frischen Kräutern und dezenter Würze über reifer, saftiger Frucht.


Douro – Schieferterrassen und ein Wein gegen den Strich

Das Douro-Tal im Norden Portugals ist eine der ältesten abgegrenzten Weinregionen der Welt. Die Reben stehen auf steilen Terrassen, die in den Schiefer gehauen wurden; der Boden ist karg, die Wurzeln folgen den senkrechten Klüften des Gesteins in die Tiefe, um an Wasser zu kommen. Die Sommer im Inneren des Tals sind heiß und trocken, geschützt vom Atlantik durch das Marão-Gebirge.

Diese Bedingungen bringen gewöhnlich kraftvolle, dunkle, konzentrierte Rotweine hervor – die Grundlage des Portweins. Der Charme geht bewusst den anderen Weg. Dirk Niepoort nahm sich Burgund zum Vorbild: Statt Konzentration und Wucht sucht er Feinheit, Duft und Transparenz. Die Trauben stammen von alten Reben auf den Schieferterrassen im Herzen des Tals; alte Stöcke tragen wenig, wurzeln tief und kommen mit der Trockenheit zurecht, ohne dass die Frucht überreif wird.

Niepoort ist ein Familienhaus aus Porto, das über Generationen mit Portwein groß wurde und seit den 1990er-Jahren unter Dirk Niepoort zu den Häusern gehört, die den Douro als Herkunft für trockene Weine neu definiert haben.

Jahrgang 2024 – Douro

Nach mehreren Jahren mit knappem Regen und langen Hitzewellen brachte 2024 dem Douro ein Jahr, das eher an frühere Zeiten erinnerte. Die Niederschläge lagen im Mittel, die Temperaturen im Durchschnitt oder leicht darunter. Blüte und Farbumschlag fielen wieder auf die für die Region üblichen Termine – die Blüte Anfang Mai, der Farbumschlag Mitte Juli.

Im August fiel kein Regen, doch die Wasserreserven aus der ersten Jahreshälfte hielten die Reben gesund; die Reife verlief gleichmäßig, Zucker und Säure blieben im Gleichgewicht. Die roten Sorten wurden später gelesen als in den Vorjahren, bei frischen Nächten in der ersten Septemberhälfte. Für einen Wein, der auf Finesse statt Kraft angelegt ist, war das eine günstige Ausgangslage.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tinta Roriz – dem Tempranillo des Douro – und Touriga Franca, ergänzt durch weitere autochthone Sorten der Region. Tinta Roriz bringt rote Frucht und Struktur, Touriga Franca Blütenduft und Würze. Alte Douro-Weinberge sind oft im gemischten Satz bepflanzt, mit vielen Sorten nebeneinander.

Die Vinifikation erfolgt traditionell und schonend, mit zurückhaltender Extraktion – das Gegenteil der langen, kräftigen Maischestandzeiten, die im Douro sonst üblich sind. Ausgebaut wird in überwiegend gebrauchtem Holz, das keine Vanille- oder Röstaromen abgibt und den Duft des Weins nicht überdeckt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot – für einen Douro auffallend hell. In der Nase rote Blüten, frische Kräuter und eine dezente Würze, dazu reife, saftige Frucht. Am Gaumen feinkörniges Tannin, eine geschmeidige, fast cremige Textur und eine klar gezeichnete Struktur. Jung noch zurückhaltend; der Wein braucht Luft.

Alte Reben auf Schiefer, wenig Extraktion, altes Holz: Douro, der nach Blüten statt nach Kraft duftet.

Großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren. Ein Wein mit Reifepotenzial, der in den kommenden Jahren an Offenheit gewinnt.

Am Tisch

Passt zu geschmortem Lamm, Entenbrust und gereiftem Käse. Die feine Art trägt auch Geflügel, Kalb mit Pilzen und Bacalhau aus dem Ofen.


Produzent Niepoort, Porto
Rebsorte hauptsächlich Tinta Roriz und Touriga Franca, ergänzt um weitere autochthone Douro-Sorten
Lage Douro-Tal, Portugal · alte Reben auf Schieferterrassen
Klassifikation DOC Douro · trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation traditionell, schonend · zurückhaltende Extraktion
Ausbau überwiegend gebrauchtes Holz
Trinkempfehlung 2027 bis 2036
Auflage rund 13.000 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2015

Die VDP.Grosse Lage® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima, das durch die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel begünstigt wird. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil. Die Einzellage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich über etwa 40 Hektar und liegt zwischen 110 und über 320 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptrebsorte ist mit über 99 Prozent der Riesling, der in diesem steilen Gelände großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung kultiviert wird.

 

Die Geschichte der Wehlener Sonnenuhr reicht bis ins Jahr 1842 zurück, als der Wehlener Winzer Jodocus Prüm in den benachbarten Weinbergshängen von Wehlen und Zeltingen je eine Sonnenuhr errichtete. Die hier vinifizierten Weine wurden damals noch als „Wehlener und Zeltinger“ bezeichnet. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich die Einzellagen-Kennzeichnungen durch. Die Wehlener Sonnenuhr umfasst eine klassifizierte Fläche von 46,48 Hektar. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Odinstal Riesling NAKT 2021 BIO

Weißwein (Naturwein) · Pfalz · Riesling

Riesling Pfalz · Wachenheim Monopollage Odinstal (bis 350 m) NAKT (naturbelassen) ohne Schwefelzusatz · unfiltriert Biodynamie / Demeter (DE-ÖKO-022) 2021

Der Odinstal Riesling NAKT 2021 ist die „nackte", naturbelassene Interpretation des Hauses – gewachsen auf einer der höchsten Rebflächen der Region, von Hand geerntet, ohne zugesetzte Sulfite und unfiltriert abgefüllt. Ein ehrlicher, eigenwilliger Riesling für Entdecker.


NAKT – Riesling pur vom Odinstal

Das Weingut Odinstal thront auf rund 350 Metern hoch über Wachenheim, in der gutseigenen Monopollage Wachenheimer Odinstal – der höchsten Einzellage der Mittelhaardt. Seit 1998 in Händen der Familie Hensel, wird hier seit 2006 konsequent biodynamisch (Demeter) gearbeitet; Kellermeister Andreas Schumann zählt zu den ausgewiesenen Biodynamie-Experten Deutschlands. Die kühle Höhe lässt die Trauben „auf kleiner Flamme" ausreifen – das ergibt filigrane, subtile, langlebige Weine.

Der NAKT ist die radikal naturbelassene Linie des Guts: gewachsen auf einer der höchsten Rebflächen der Region, von Hand geerntet, ohne zugesetzte Sulfite und unfiltriert. Ein Wein, der die DNA dieses besonderen Ortes ungeschminkt in sich trägt – für Individualisten und Entdecker.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 gilt in der Pfalz als klassischer, kühler Riesling-Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und klarer Mineralität. In der hochgelegenen Monopollage Odinstal und in der schwefelfreien NAKT-Machart ergibt das einen besonders spannungsreichen, vibrierenden und eigenständigen Wein.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, trocken; Pfälzer Landwein, Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022).

Im radikal puristischen NAKT-Stil: Handlese, Spontangärung, langer Verbleib auf der Hefe – je nach Jahrgang teils in der Amphore, teils im Stahltank vergoren. Ohne zugesetzte Sulfite und unfiltriert abgefüllt. Biodynamische Bewirtschaftung (Demeter).

Im Glas

Ein ehrlicher, naturbelassener Riesling von kühler, urwüchsiger Art: gedeckte, eher erdig-hefige Aromatik mit Anklängen von Quitte, mürbem Apfel und Kräutern statt lauter Primärfrucht. Am Gaumen saftig und feinsalzig, mit zupackender Mineralität, rassiger Säure und einem leichten Schalentouch – kühl, eigenwillig und lang. Ein Wein für erfahrene Naturwein-Freunde und mutige Entdecker.

Kühl, urwüchsig und feinsalzig – mineralisch, saftig und eigenwillig, ein Riesling für Entdecker.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu würzigem Geflügel, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu gereiftem, kräftigem Käse.


Lage: Pfalz, Wachenheim, Monopollage Wachenheimer Odinstal (bis 350 m, höchste Einzellage der Mittelhaardt); eine der höchsten Rebflächen der Region
Klassifikation: Pfälzer Landwein, Riesling (trocken); Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022)
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung, langes Hefelager (je nach Jahrgang teils Amphore/Stahl), ohne zugesetzte Sulfite, unfiltriert; biodynamisch (Demeter)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2020

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; Handarbeit im Weinberg

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne L´extravertie Grand Cru Extra Brut

Die Pertois-Lebrun L’Extravertie Extra Brut ist die Visitenkarte des Hauses: Chardonnay aus sieben Dörfern zwischen Chouilly und Oger. Gepresst wird nur der beste, erste Saft, teils im Eichenfass ausgebaut, ungeschönt und ungefiltert. Ein Blanc de Blancs, der sofort Freude macht.

Im Glas

Heller Goldton, feine Perlen. Zuerst frisches Gebäck, danach grüner Apfel, Grapefruit und Kreide. Im Mund saftig und cremig zugleich, die zitronige Säure gibt Zug. Eine kalkige Mineralität trägt bis ins weiche, präzise Finale.

Mach was draus

Austern, Garnelen, ein Tatar vom Wolfsbarsch, hauchdünn geschnittener Rohschinken oder ein junger Mimolette. Er ist der ideale Champagner für den Aperitif mit Freunden und für den Anfang eines Menüs. Auch zum Brunch am Sonntag eine schöne Wahl. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L’Extravertie mache ich auf, wenn ich zeigen will, wie gut Chardonnay von der Kreide sein kann. Er überzeugt jeden.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Aus fünf Grand-Cru-Dörfern – Oger, Cramant, Le Mesnil, Oiry, Chouilly – und den Premiers Crus Villeneuve und Cuis.

Wie ist er aufgebaut? Die aktuelle Füllung basiert auf 2021, ergänzt um rund 14 % Reserve aus 2020. In der Flasche bleibt er danach gut zweieinhalb Jahre mit der Hefe in Kontakt.

100 % Chardonnay · 5 Grand Crus, 2 Premiers Crus der Côte des Blancs · Erstpressung (Cuvée) · kühl vergoren, voller biologischer Säureabbau · 10 Monate Feinhefe in Stahl und Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · Basis 2021, ca. 14 % Reserve 2020 · 2,5 Jahre und mehr Hefelager · Extra Brut, 3,5 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru Monopole 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos de la Pucelle · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet Côte de Beaune 2022

Der Puligny-Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron ist ein feiner, eleganter Chardonnay aus einer ummauerten Monopol-Lage. Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine prägen das Aroma; nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet, aber mit viel Druck im langen Nachhall.


Clos de la Pucelle – Monopol-Premier-Cru in Puligny

Der Clos de la Pucelle ist eine ummauerte Premier-Cru-Lage und eine Monopol-Lage der Domaine Jean Chartron im Herzen von Puligny-Montrachet, in unmittelbarer Nähe der großen Lagen. Die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay feine Mineralität und feste Struktur.

Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der dem Druck und der Struktur dieses Clos de la Pucelle entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Struktur, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Fein und elegant, mit Aromen von Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine. Nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet Grand Cru, aber in diese Richtung weisend – mit viel spürbarem Druck und Länge im Nachhall.

Steinobst, Quitte und Grapefruit, fein und elegant, mit viel Druck im Nachhall – simplement magique.

Sollte noch einige Jahre reifen, um sich voll zu entfalten; über viele Jahre lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos de la Pucelle (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Gran Maestro Rosso Puglio Appassimento

Rotwein · Puglia · Salento · Appassimento · Italien

Cielo e Terra Gran Maestro Rosso Appassimento ist eine dunkelrote Cuvée aus Sangiovese- und Primitivo-Trauben aus dem Salento in der Region Puglia. Nach der Appassimento-Methode aus angetrockneten Trauben gewonnen, besticht er durch ein Potpourri an roten Früchten. Im Glas vollmundig, weich und rund.


Salento (Puglia)

Der Salento bildet die südliche Spitze der Region Puglia (Apulien). Das warme, mediterrane Klima und die sonnenverwöhnten Lagen bringen vollreife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Sangiovese und Primitivo finden hier ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sangiovese und Primitivo und wird nach der Appassimento-Methode erzeugt: Die Trauben werden vor der Gärung angetrocknet, was Konzentration, Fülle und reife Frucht verstärkt. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Wein mit milden Tanninen.

Im Glas

Dunkles Rot. In der Nase ein Potpourri an roten Früchten. Am Gaumen weich und rund, getragen von reifen Primäraromen, mit vollem Körper, milden Tanninen und guter Balance. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Schmorgerichte und mittelreifer Käse.


Lage: Salento, Puglia (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT/IGP – Rosso (Appassimento)
Ausbau: Sangiovese/Primitivo, Appassimento (angetrocknete Trauben)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Bermont rosé Cuvée ensoleillée

Roséwein · Cuvée · Languedoc · Frankreich

Fonjoya Bermont Rosé ist ein feinherber, süffiger Rosé-Cuvée aus dem Languedoc in Südfrankreich. Die Komposition aus Carignan, Syrah und Grenache ist feinfruchtig und rund – mit Waldbeeren, einem Hauch mediterraner Gewürze und Frühlingswiese im Duft.


Languedoc

Hinter dem Wein steht das südfranzösische Winzerkollektiv Fonjoya aus dem Hérault, am Übergang vom Larzac-Plateau zur Ebene. Die sonnenverwöhnte Mittelmeerregion bringt fruchtbetonte, zugängliche Rosés im südfranzösischen Stil hervor.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Carignan, Syrah und Grenache. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, fruchtbetonte Aromatik. Mit feiner Restsüße ausbalanciert, bleibt der Rosé rund und süffig.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase Waldbeeren, ein Hauch mediterraner Gewürze und Frühlingswiese. Am Gaumen ein beeriges Fruchtspiel, rund und dezent in der Säurestruktur, mit feiner Restsüße und süffigem Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter für laue Sommerabende.

Klassische Begleitung: frische Salate, Fingerfood, Grillgemüse und leichte Sommerküche.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP – Roséwein-Cuvée (feinherb)
Ausbau: Edelstahltank

Mehr erfahren ...