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Weine

Comte de Vogüé Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2021

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2021 der Domaine Comte Georges de Vogüé ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, robustere und langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny – ein Grand Cru für die lange Reife.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Bonnes-Mares ist einer der am stärksten parzellierten Grand Crus mit rund 19 Erzeugern. Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Comte Georges de Vogüé ist eine der legendären Domainen von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, ganz im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: dunkle und rote Frucht, feine Würze und ein festes, zugleich feines Tannin. Bei de Vogüé verbindet sich diese Statur mit der Eleganz von Chambolle; der Abgang ist lang.

Kraft und Struktur, getragen von feinem Tannin – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Vieilles Vignes · 1,23 ha Reben ab 1920 2023

Der Gevrey-Chambertin Vieilles Vignes 2023 von Denis Bachelet stammt von sehr altem Rebland über 1,23 Hektar. Ein reinsortiger Pinot Noir, bei dem die Frucht die feinkörnigen Tannine trägt und dem Wein Tiefe und Eleganz gibt – ein Grand Vin aus einer kleinen, gesuchten Domaine.


Gevrey-Chambertin – alte Reben aus drei Lieux-dits

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. Diese Cuvée ist ein Dorfwein aus drei alten Parzellen: La Burie (gepflanzt 1920), Champerriers (1930) und La Platière (1950), zusammen 1,23 Hektar.

Das hohe Rebalter sorgt für geringe Erträge und damit für Konzentration und Tiefe. Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, aus den alten Reben von La Burie, Champerriers und La Platière.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen dominiert die Frucht die feinkörnigen Tannine; der Wein zeigt Tiefe und Eleganz, getragen von frischer Säure und langem Abgang.

Die Frucht trägt die feinkörnigen Tannine – ein Gevrey-Chambertin von Tiefe und Eleganz aus sehr alten Reben.

Schon jung zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Gevrey-Chambertin; Lieux-dits La Burie (1920), Champerriers (1930), La Platière (1950), 1,23 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Winning Achtmorgen Pinot Noir GG 2018

Rotwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Spätburgunder (Großes Gewächs)

Spätburgunder (Pinot Noir) Ruppertsberg Achtmorgen VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Ruppertsberger Reiterpfad Sandstein & Kalk burgundische Dichtpflanzung (2009) trocken · 2018

Der von Winning Ruppertsberg Achtmorgen Pinot Noir GG 2018 ist das erste Große Gewächs vom Spätburgunder des Guts. Aus dem Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg entsteht ein ätherischer, nobler und eleganter Pinot – ein Pinot Grand Cru.


Ruppertsberg Achtmorgen – erstes Pinot-Noir-GG

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Spätburgunder konsequent burgundisch aus – der Achtmorgen ist das erste Große Gewächs vom Pinot Noir.

Die Parzelle „An den Achtmorgen" ist ein Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg. Mit der Dichtpflanzung burgundischer Pinot-Varietäten, bereits 2009 angelegt, bildet sie das Herzstück der Pinot Noirs des Guts. Sandstein und Kalk im Boden und die geschützte Lage am Fuß der Haardt machen diese Lage herausragend für Pinot Noir – seit 2018 auch offiziell als Großes Gewächs klassifiziert.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war in der Pfalz ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die geschützte, sandig-kalkige Lage am Fuß der Haardt und der burgundische Ausbau bewahrten dennoch Eleganz, Frische und fein gewobene Tannine – Reife und Finesse im Gleichgewicht. Nach einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein in einer schönen, zugänglichen Phase.

Ausbau

Trockener Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs aus der Parzelle „An den Achtmorgen" (Ruppertsberger Reiterpfad), Jahrgang 2018; 100 % Spätburgunder von Sandstein und Kalk, aus burgundischer Dichtpflanzung.

Der Wein wird im burgundischen Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Eleganz, ätherische Feinheit und fein gewobene Tannine ausgerichtet. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Der Wein zeigt helles Rubinrot mit leicht violetten Reflexen. Ätherisch, nobel und elegant, mit Aromen von Pflaume und eingelegten Kirschen in der Nase, setzt er sich am Gaumen aristokratisch und ätherisch schwebend fort und wird von fein gewobenen Tanninen und Kirschenaromatik zu großer Länge getragen. Pinot Grand Cru.

Ätherisch, nobel und elegant – Pflaume und eingelegte Kirschen, am Gaumen aristokratisch und schwebend, von fein gewobenen Tanninen und Kirscharomatik zu großer Länge getragen.

Ein eleganter, langlebiger Pinot in schöner Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: „An den Achtmorgen", Ruppertsberger Reiterpfad (VDP.Große Lage), Ruppertsberg, Pfalz; Sandstein und Kalk, geschützte Lage am Fuß der Haardt; burgundische Dichtpflanzung (2009)
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: burgundischer Ausbau im Stil des Guts; naturnahe Bewirtschaftung

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Spanien

Vega Sicilia Unico Reserva Especial Edition 2022

Rotwein · Ribera del Duero · Reserva Especial · Multi-Vintage

95% Tinto Fino · 5% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero Cuvée 2008 · 2010 · 2011 jahrgangslos Reserva Especial

Der Vega Sicilia Único Reserva Especial (Edition 2022) ist ein jahrgangsloser Wein und eine Hommage an den Stil des Guts. Er vereint drei Único-Jahrgänge – 2008, 2010 und 2011 – zu einer Cuvée aus 95% Tinto Fino (Tempranillo) und 5% Cabernet Sauvignon. Für die Reserva Especial werden ausschließlich die besten Único-Jahrgänge verschnitten.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei rund 36 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Die Parzellenvielfalt erlaubt es, über mehrere Jahrgänge hinweg genau die Lagen auszuwählen, die für den Único Kraft und zugleich Finesse liefern – die Grundlage für den verschnittenen Stil der Reserva Especial.

Die Jahrgänge 2008, 2010 und 2011

Die Reserva Especial ist bewusst kein Jahrgangswein, sondern ein Verschnitt aus drei gereiften Único-Jahrgängen, der den Hausstil über die Schwankungen einzelner Erntejahre stellt. Diese Edition baut auf 2008, 2010 und 2011 auf.

2008 gilt in der Ribera del Duero als kühlerer, klassisch gezeichneter Jahrgang mit Frische, 2010 als einer der strukturiertesten und langlebigsten der jüngeren Geschichte, 2011 als warmes, reifes Jahr mit Kraft. Im Verschnitt ergänzen sich Frische, Struktur und Fülle dieser drei Jahre.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95% Tinto Fino und 5% Cabernet Sauvignon, mit 14,5 % vol.

Die Reserva Especial entsteht aus bereits nach dem Vega-Sicilia-Prinzip langgereiften Único-Jahrgängen – mehrjähriger Ausbau in Holz (Barrique und große Holztanks) und ausgedehnte Flaschenreife – die anschließend verschnitten werden. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Tiefe mehrerer Erntejahre in sich trägt.

Im Glas

Tiefes, gereiftes Rot. Komplex und vielschichtig, mit reifer dunkler Frucht, Leder, Tabak, Edelholz und feiner Würze. Am Gaumen seidig und tief, mit feinem Tannin und langem Abgang – die Reife der Einzeljahrgänge zeigt sich in der Geschlossenheit des Verschnitts.

Kein Jahrgangswein, sondern ein Verschnitt der Zeit: drei gereifte Único-Jahrgänge, vereint zum Hausstil von Vega Sicilia.

Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung aber über viele Jahre haltbar. Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei rund 18 °C ausschenken.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 95% Tinto Fino, 5% Cabernet Sauvignon; Verschnitt der Jahrgänge 2008, 2010, 2011; mehrjähriger Holz- und Flaschenausbau

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Spanien

Ameztoi Txakoli 2025

Weißwein · Getariako Txakolina · Baskenland

Hondarrabi Zuri 100 % D.O. Getariako Txakolina Getaria · Baskenland trocken

Der Ameztoi Txakoli 2025 kommt aus Getaria an der baskischen Atlantikküste und besteht zu 100 % aus der autochthonen Rebsorte Hondarrabi Zuri. Das Weingut Ameztoi keltert seit 1820 an den steilen Hängen über der Biskaya. Der Wein gärt im Edelstahl und wird mit einer feinen, natürlichen Perlage gefüllt, die ihm seine Frische gibt. Trocken, salzig-mineralisch und mit moderaten 10,5 % vol. ein klassischer Küstenweißwein.


Getaria

Getaria liegt in der Provinz Gipuzkoa im Baskenland, rund zwanzig Minuten von San Sebastián entfernt. Die Reben stehen auf steilen, sandigen Hängen direkt über dem Kantabrischen Meer mit Blick auf die Biskaya. Das maritime Klima mit kühlen Winden und kräftiger Sonneneinstrahlung erhält die ausgeprägte Säure der Trauben. Der Wein trägt die Klassifikation D.O. Getariako Txakolina, die älteste Txakoli-Herkunft des Baskenlands.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2025 besteht aus 100 % Hondarrabi Zuri. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahltank. Anschließend wird der Wein bei niedriger Temperatur abgefüllt, sodass die bei der Gärung entstandene Kohlensäure als feine, natürliche Perlage erhalten bleibt – ohne zugesetztes CO₂. Der Ausbau ohne Holz betont die klare Frucht und den salzigen Charakter.

Im Glas

Blasses Weiß mit grünlichen Reflexen und zarter Perlage. In der Nase grüner Apfel, frische Trauben und ein dezenter Hauch Minze. Am Gaumen trocken im Auftakt, ausgewogen und mit klarer, prickelnder Säure, die in ein präzises, aromatisches Finale übergeht. Salzig-mineralischer Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Austern, Sardellen, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und Tempura. Am besten jung trinken, solange Perlage und Frische am ausgeprägtesten sind.



Lage: Getaria, Baskenland
Klassifikation: D.O. Getariako Txakolina
Ausbau: Edelstahl, natürliche Perlage

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Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis 10 hoch 4 Spätburgunder 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis 10⁴ Spätburgunder 2021 ist ein Pinot Noir aus alten Reben des Weinguts Hanspeter Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Die Reben sind mit mindestens 10.000 Stöcken pro Hektar bestockt – eine im deutschen Weinbau seltene Pflanzdichte, die konsequent auf Ertragsreduzierung setzt. Unfiltriert abgefüllt.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im Markgräflerland, dem südlichsten Zipfel des badischen Weinbaus. Das Dreiländereck D/F/CH bringt ein kontinental geprägtes Klima mit langen Vegetationsperioden. Die Böden wechseln zwischen verwittertem Kalkstein, Lehm und Lössauflagen – tiefgründig genug für alte Rebwurzeln, die sich bei hoher Pflanzdichte tief ins Erdreich arbeiten. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) von alten, handgelesenen Reben. Der Namensteil 10⁴ steht für die Mindest-Pflanzdichte von 10.000 Stöcken pro Hektar; jeder Stock produziert wenig Frucht – die Konzentration entsteht im Weinberg, nicht im Keller. Unfiltriert ausgebaut. Trocken.

Im Glas

Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase rote Kirschen, getrocknete Kräuter, Erde und ein Hauch Graphit. Am Gaumen feste, aber feinkörnige Tannine, eine präzise Säurestruktur und eher dunkle Frucht – Brombeere, schwarze Pflaume –, unterlegt von würzigen Noten. Der Abgang ist lang und mineralisch, ohne Überdruck.

Am Tisch

Trinkreife jetzt mit Dekantieren (mindestens 45 Minuten); optimales Fenster 2025–2033. Kühl bei 12–14 °C, liegend lagern.

Passt zu: gebratener Ente, Wildgerichten, Lammrücken und Pilzrisotto – verträgt kräftige Röstaromen, braucht aber keine schwere Sauce.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben, 10⁴ = ≥10.000 Stöcke/ha), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert
Jahrgang: 2021

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Schaumweine

Sekthaus Krack Rosé Brut

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Sekthaus Krack Rosé Brut ist ein Rosé-Sekt, der etwas zu sagen hat. Pinot Noir und Meunier, klassisch in der Flasche vergoren, mit Zeit auf der Hefe und dem nötigen Gespür für Balance – keine laute Frucht, kein Bonbon, sondern fein verwobene rote Beeren, Zitruszeste und ein Hauch Brioche.


Pfalz / Laumersheim

Das Sekthaus Krack ist in der Pfalz beheimatet und auf handwerklich erzeugte Winzersekte spezialisiert. Pinot Noir und Meunier bilden die klassische Grundlage für strukturierten, ernsthaften Rosé-Sekt mit salziger Frische.

Assemblage und Herstellung

Cuvée aus Pinot Noir und Meunier (Schwarzriesling). Der Sekt wird klassisch in der Flasche vergoren, reift mit Zeit auf der Hefe und wird als Brut ausgebaut – straff, klar und mit genau dem richtigen Druck.

Im Glas

Zartes Lachsrosa mit feiner Perlage. In der Nase rote Beeren, frisch geschnittene Zitruszeste und ein Hauch Brioche, fein verwoben. Am Gaumen straff und präzise, mit der richtigen Spannung und einer salzigen, fast kühlen Art im Finale, die sofort zum nächsten Schluck einlädt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – hervorragend als Aperitif, noch besser am Tisch.

Passt zu: Vorspeisen, Fisch, Krustentieren, Geflügel und gegrilltem hellem Fleisch.


Lage: Pfalz (Deutschland); Sekthaus Krack
Klassifikation: Winzersekt Rosé – Cuvée aus Pinot Noir & Meunier (Schwarzriesling), brut
Herstellung: klassische Flaschengärung, Hefelager
Jahrgang: 2022

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USA

Saxum Broken Stones 2019

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden französische Eiche 2019

Der Saxum Broken Stones 2019 ist eine rare, Syrah-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus dem kalkreichen Willow Creek District von Paso Robles. Tief, würzig und vielschichtig – mit dunkler Frucht, herzhafter Würze und einer kraftvollen, zugleich präzisen Statur. Der Name verweist auf die gebrochenen Kalksteine des Bodens.


Broken Stones – aus gebrochenem Kalkstein

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein", und „Broken Stones" spielt auf eben diesen gebrochenen, kalkreichen Untergrund an, dem die Cuvée ihren Charakter verdankt.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des Willow Creek District ergibt das einen tiefgründigen, kraftvollen und zugleich frischen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro (Mourvèdre) sowie Grenache und Carignan, Jahrgang 2019, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und herzhafte Würze; Graciano steuert Farbe, florale Frische und lebendige Säure bei; Mataro Struktur, Erdigkeit und eine trüffelige, herzhafte Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit, Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, gemahlener Pfeffer, geräuchertes Wild, eine erdig-würzige Note von verbrannter Erde und Trüffel sowie florale und kräuterige Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit dichter, geschliffener Textur, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die den kraftvollen Stil trägt – mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Pfeffer, geräuchertes Wild und Trüffel – kraftvoll und vielschichtig, von mineralischer Frische getragen, sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir (James Berry Vineyard), Kalkstein/Kalkschiefer der Monterey-Formation; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro sowie Grenache und Carignan (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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