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12. Januar 2012

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Schaumweine

Pertois- Lebrun Champagne Le Mont de Craie Cramant Grand Cru

Champagner · Cramant Grand Cru · Chardonnay · Extra Brut

Pertois-Lebrun Le Mont de Craie Cramant Grand Cru ist ein reiner Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Cramant, aus vier verschiedenen Parzellen, die jeweils ihre eigene Nuance einbringen. Die über 40 Jahre alten Reben werden biologisch und biodynamisch bewirtschaftet. Im Glas feine Perlage, heller Goldton und die für Cramant typische Kreidigkeit.


Cramant Grand Cru

Cramant ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs. Die Trauben stammen aus vier Parzellen – Les Moyens (Plateau), Les Champs du Soleil (Dorfkern), La Fontaine des Crochets (Osthang) und Les Bauves (Nordlage, Hangfuß). Die reinen Kreideböden verleihen dem Wein seine markante, kreidige Textur. Die Reben werden biologisch und biodynamisch gepflegt.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) und ausschließlich aus der ersten Pressung. Vergoren bei 17 °C, reift er zehn Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank, ohne Schönung und Filtration. Nach mindestens fünf Jahren Hefelager mit nur 1 g/l Dosage als Extra Brut degorgiert.

Im Glas

Heller Goldton mit feiner Perlage. In der Nase weiße Blüten, frische Brioche, Zitrus und nasser Kalkstein. Am Gaumen cremig, mineralisch und elegant, getragen von einer markanten, kreidigen Textur, die typisch für Cramant ist. Der Abgang ist lang, präzise und von salziger Frische geprägt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: edler Fisch wie Steinbutt mit Pfifferlingen und Beurre blanc, karamellisiertes Kalbsbries und roher Fisch.


Lage: Cramant Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kreide; vier Parzellen
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Erstpressung, Edelstahl, 10 Monate Feinhefe, mind. 5 Jahre Hefelager, 1 g/l

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2022

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheim Berg Schlossberg Georg Breuer · Rüdesheim Spitzenlage Rüdesheims Schiefer & Quarzit trocken nur 4.242 Flaschen 2022

Der Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2022 stammt aus der unbestrittenen Spitzenlage Rüdesheims. Die schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, trockenen Wein mit einem Bukett reichhaltiger Aromen, aus denen zarte Pfirsich- und Nusstöne besonders hervorstechen.


Rüdesheim Berg Schlossberg – die Spitzenlage

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den bekanntesten Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht das Gut für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung und einen herkunftsbetonten, trockenen Ausbau im traditionellen Holzfass.

Der Berg Schlossberg ist unbestritten die Spitzenlage Rüdesheims – eine extrem steile Terrassenlage über dem Rhein. Die hier vorherrschenden schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, mineralischen Riesling von großer Präzision und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, trockener Jahrgang, in dem alte Reben in den Steillagen ihre tiefe Verwurzelung ausspielten. Ein später Wetterumschwung mit kühlen Nächten bewahrte Frische und Säure – die Grundlage für einen reifen, zugleich rassigen und finessenreichen Berg Schlossberg.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Spitzenlage Rüdesheim Berg Schlossberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Schiefer und Quarzit.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Finesse, Mineralität und Präzision ausgerichtet, sodass das Terroir der Steillage unverfälscht zur Geltung kommt. Nur 4.242 Flaschen.

Im Glas

Ein finessenreicher, trockener Riesling mit einem Bukett reichhaltiger Aromen: zarte Pfirsich- und Nusstöne stechen besonders hervor, ergänzt um Zitrus, gelbe Frucht und eine feine, schiefrig-salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, klaren Nachhall.

Finessenreich und trocken, mit reichhaltigem Bukett – zarte Pfirsich- und Nusstöne über schiefrig-salziger Mineralität, präzise und mineralisch, mit langem, klarem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Rüdesheim Berg Schlossberg, Rheingau; extrem steile Terrassenlage über dem Rhein; schiefer- und quarzhaltige Böden
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; 4.242 Flaschen

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Rebsorten

Ziereisen MUS Grauer Burgunder 2023

Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder ist ein weißer Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz. Der Jahrgang 2023 stammt ausschließlich aus handgelesenen Trauben von Reben im Alter von über 45 Jahren. Vinifikation und Ausbau folgen dem naturnahen Ansatz des Betriebs: keine Filtration, kein technischer Eingriff.

Lage & Terroir

Das Weingut Ziereisen bewirtschaftet Lagen im südlichsten Zipfel Badens, direkt am Dreiländereck. Die Böden sind von Kalk und Lösslehm geprägt, das Klima durch die Nähe zum Oberrhein und zum Schwarzwald beeinflusst. Der Wein trägt die Herkunftsbezeichnung Landwein Oberrhein – eine Klassifikation, die Ziereisen bewusst wählt, um außerhalb restriktiver Weingesetz-Vorgaben arbeiten zu können.

Rebsorte: Grauer Burgunder (Pinot Gris). Die Trauben wurden in einer Korbpresse schonend gepresst. Die Gärung verlief spontan mit rebeneigenen Hefen im großen traditionellen Holzbehälter. Anschließend reifte der Wein 20 Monate auf der Hefe – ohne Filtration abgefüllt. Ein kleines Depot in der Flasche ist produktionstypisch.

Verkostungsnotiz

Die Nase zeigt sich zurückhaltend: reife Birne, weißer Pfirsich, ein Hauch Quitte, unterlegt von Brioche-Tönen aus dem Hefelager. Am Gaumen gradlinig und dicht, mit einer straffen, frischen Säurestruktur, die dem Wein Spannung verleiht. Der Abgang ist lang, mineralisch und salzig – typisch für die Markgräflerland-Basis der Ziereisen-Weine.

Reifepotenzial & Speisenempfehlung

Jetzt trinkbar, mit optimalem Potenzial bis ca. 2030. Der Wein profitiert von 30–45 Minuten Dekantieren oder Belüften im Glas. Kühl lagern bei 10–12 °C in einer erschütterungsfreien, dunklen Umgebung. Das Depot vor dem Servieren absetzen lassen.

Klassische Begleitung: Flusskrebs, Zanderfilet, Ziegenkäse, weißer Spargel, Rindertatar. Der Wein trägt kraftvolle Aromatik, hält aber auch gegenüber würzigeren Gerichten stand.

Häufige Fragen

Was macht den Ziereisen MUS 23 Grauer Burgunder besonders?
Die Kombination aus über 45 Jahre alten Reben, Korbpressung, spontaner Gärung mit rebeneigenen Hefen und 20 Monaten Hefelager ohne Filtration ergibt einen handwerklich konsequent produzierten Naturwein mit ausgeprägter Mineralität.
Welche Rebsorten enthält der Ziereisen MUS 23?
100 % Grauer Burgunder (Pinot Gris) aus alten Reben des Weinguts Ziereisen in Efringen-Kirchen, Landwein Oberrhein.
Wie lange kann der Ziereisen MUS 23 gelagert werden?
Empfohlenes Trinkreifefenster: 2025–2030. Der unfiltrierte Ausbau und die straffe Säurestruktur stützen eine weitere Entwicklung im Keller.

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Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon unsere Vorfahren erkannt. Bereits 1380 wurde die AULERDE zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist unsere wärmste Lage mit früher Traubenreife.

 

Die Reben für dieses Große Gewächs aus dem rheinhessischen Westhofen fussen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein. Die Rieslinge haben ein elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten verbunden mit einer klaren, leicht salzigen Mineralität. Text Wittmann DE-ÖK-022

 

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Weine

Comte de Vogüé Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2021

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2021 der Domaine Comte Georges de Vogüé ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, robustere und langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny – ein Grand Cru für die lange Reife.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Bonnes-Mares ist einer der am stärksten parzellierten Grand Crus mit rund 19 Erzeugern. Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Comte Georges de Vogüé ist eine der legendären Domainen von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, ganz im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: dunkle und rote Frucht, feine Würze und ein festes, zugleich feines Tannin. Bei de Vogüé verbindet sich diese Statur mit der Eleganz von Chambolle; der Abgang ist lang.

Kraft und Struktur, getragen von feinem Tannin – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Te Mānia Nelson Organic Pinot Gris 2022 BIO 

Wein · Weißwein · Nelson · Neuseeland

Te Mānia Nelson Organic Pinot Gris ist ein biozertifizierter Pinot Gris, der an einen superweichen Viognier erinnert: viel Blütenduft zur Birne, etwas Zitrone, Honig und Geißblatt. Sehr klar und null breit – sehr wohl aber weich.


Nelson / Neuseeland

Te Mānia ist ein Familienweingut in der Region Nelson an der Spitze der Südinsel Neuseelands – eine der sonnigsten Regionen des Landes mit kühlen Nächten, die für klare Frucht und Frische sorgen. Der Wein stammt aus biologischem Anbau (Kontrollstelle DE-ÖKO-039, Non-EU-Agriculture).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Gris. Der Ausbau bewahrt die klare, blumig-fruchtige Aromatik und die weiche, runde Textur, ohne den Wein breit wirken zu lassen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase viel Blütenduft, reife Birne, etwas Zitrone, Honig und Geißblatt. Am Gaumen weich und klar zugleich, mit feiner Frucht, schönem Schmelz und sauberem, präzisem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – ein Favorit für die Terrasse und zum Lunch.

Passt zu: asiatischer Küche, Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch und Salaten.


Lage: Nelson (Südinsel, Neuseeland); Te Mānia Wines
Klassifikation: Nelson – 100 % Pinot Gris, trocken
Ausbau: frucht- und schmelzbewahrender Ausbau

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Rebsorten

Anne Gros Hautes Côtes de Nuits blancs Cuvée Marine 2024

Weißwein · Hautes Côtes de Nuits · Chardonnay

Chardonnay Hautes Côtes de Nuits AOC Cuvée Marine · 1 ha 500-l-Fass · 30% neu 2024

Der Hautes Côtes de Nuits Blanc Cuvée Marine 2024 der Domaine Anne Gros ist ein Chardonnay aus einer nur 1 Hektar großen Parzelle. Anne Gros lässt das Lesegut sehr spät ernten und bewahrt dennoch mit Feingefühl Mineralität und Spannung – mit salzigen Nuancen, Zitrus und einem Hauch exotischer Ananas. Im kühleren Jahrgang 2024 zeigt er sich besonders frisch und rassig.


Hautes Côtes de Nuits – kühle Höhenlage

Die Hautes Côtes de Nuits liegen in den höheren, kühleren Hängen hinter der Côte de Nuits. Diese Höhenlage sorgt für Frische und Spannung – ideale Voraussetzungen für einen mineralischen Chardonnay. Die Cuvée Marine stammt aus einer einzigen, nur 1 Hektar großen Parzelle.

Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge naturnah. Hier wird das Lesegut bewusst sehr spät geerntet, ohne dass der Wein an Frische verliert.

Jahrgang 2024 – Hautes Côtes de Nuits

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – mehr Säure und Rasse als in wärmeren Jahren. Die ohnehin späte Lese und die Höhenlage spielen dieser Stilistik perfekt in die Hände.

Im Glas

In der Nase Zitronen und ein feiner Hauch exotischer Ananas, dazu leicht salzige Nuancen. Am Gaumen entfaltet sich der Wein mit Druck und stattlicher Länge, getragen von einer frischen, klar konturierten Säure – kühl, mineralisch und gespannt.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, weißes Fleisch und Geflügel in heller Sauce – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Meeresfrüchten. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Hautes Côtes de Nuits, 1-ha-Parzelle; höhere, kühlere Hanglage
Klassifikation: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC
Ausbau: Chardonnay, spät gelesen; 500-l-Fässer, 30% neu; naturnahe Bewirtschaftung

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USA

Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018

Rotwein · Walla Walla Valley · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Walla Walla Valley Estate Washington State Todd Alexander 2018 15,00 % vol

Der Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018 ist ein magischer, kraftvoller und zugleich eleganter Kult-Cabernet aus Washington State – tiefdunkel, opulent und vielschichtig, mit blauer Frucht, Cassis, Veilchen und Bleistiftmine. Der Debütjahrgang dieser Estate-Lage.


Force Majeure – Kult aus dem Walla Walla Valley

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut im Walla Walla Valley (Washington State), spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete und an der Seite von Größen wie David Abreu und Michel Rolland arbeitete. Gearbeitet wird kompromisslos: Spontangärung mit eigenen Hefen, unfiltriert und ungeschönt.

Neben dem ursprünglichen Estate auf der berühmten Red Mountain AVA kamen zuletzt Lagen im Walla Walla Valley hinzu. Die an die Kellerei angrenzende Estate-Lage wurde Ende der 1990er Jahre bepflanzt; ihre tiefgründigen, lehmigen Böden sind durchsetzt von kleinen Gesteinsbrocken aus zerbrochenem Basalt, verfestigter Asche und Granit – ein Erbe der eiszeitlichen Missoula-Fluten. 2018 markiert den ersten Jahrgang dieses Cabernet.

Jahrgang 2018 – Walla Walla Valley

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Force Majeure gelang hier ein außergewöhnlicher Cabernet, der Kraft und Opulenz mit bemerkenswerter Eleganz verbindet – einer der gefeiertsten Weine des Jahrgangs.

Ausbau

Cabernet Sauvignon (mit kleinen Anteilen Merlot und Petit Verdot) aus dem Jahrgang 2018, 15,00 % vol.

Lange, warme Gärung mit verlängerter Schalenstandzeit bei ausgewählten Partien, anschließend rund 22 Monate Reife in nahezu vollständig neuer französischer Eiche. Trotz des hohen Neuholzanteils bleibt der Wein perfekt ausbalanciert – das Holz tritt geschmacklich völlig in den Hintergrund.

Im Glas

Tiefes Purpur-Rubin. Aus dem Glas steigen blaue Frucht, Cassis, Veilchen, Bleistiftmine und Tabak – ergänzt um eine reiche, komplexe Erdigkeit, die sich mit Luft im Glas entfaltet. Am Gaumen vollmundig, tief und opulent, mit großer Eleganz, seidigen Tanninen, einem großartigen Mittelgaumen und einem beeindruckend langen Finale. Ein selten gelungenes Zusammenspiel von Fülle und Kraft.

Ein magischer, unglaublicher Cabernet Sauvignon – perfekt ausbalanciert, mit seidigen Tanninen und einem beeindruckenden Finale.

Schon jetzt ein Genuss, aber mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Walla Walla Valley, Estate-Lage angrenzend an die Kellerei bei Milton-Freewater (Washington State, USA); tiefgründige Lehmböden mit Basalt-, Asche- und Granitgestein
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon (kl. Anteile Merlot/Petit Verdot); ~22 Monate nahezu komplett neue franz. Eiche; Spontangärung, unfiltriert/ungeschönt

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