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1. Februar 2012

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Rebsorten

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2024

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2024 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit unendlicher Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2024 – Puligny-Montrachet

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgte ein früher Austrieb; das feucht-kühle Frühjahr brachte Frost, Hagel und hohen Krankheitsdruck sowie eine uneinheitliche Blüte. Der trockenere Sommer ließ die Trauben langsam und spät reifen – die Lese erfolgte unter strenger Selektion, die Erträge fielen teils dramatisch aus. Die Weißweine zeigen sich entsprechend klar und fein gezeichnet, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und merklich mehr Säurespannung als in den warmen Vorjahren.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Würzig, präzise salzig-mineralisch, fest in der Traubenfrucht und lang und frisch im Nachhall: Dieser Puligny besitzt eine unendliche Dichte und ist am Gaumen unwiderstehlich – fein, zugleich kraftvoll und lang anhaltend. Ein kleines Meisterwerk.

Unendliche Dichte, salzige Präzision, unwiderstehlich am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Schaumweine

Lointier Champagne Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Lointier Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020 ist ein Winzerchampagner aus 100 % Pinot Meunier von den ältesten Reben des Guts. Die zarten Perlen steigen sanft auf und formen eine feine, beständige Schaumkrone, die die Frische dieses Blanc de Noirs unterstreicht.


Champagne / Vallée de la Marne

Hélène und Jean-Baptiste Lointier sind ein junges Winzerpaar aus der westlichen Vallée de la Marne (Brasles/Crézancy). Sie bewirtschaften ihre rund drei Hektar biodynamisch, auf Böden aus braunem Kalkstein und Lehm, ohne Herbizide und Insektizide. Der Name „Causica" leitet sich von einer Unterart der Honigbiene ab, deren spezielle Behaarung an die Blätter des Pinot Meunier erinnert.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Meunier von den ältesten Meunier-Reben des Guts. Die Hälfte des Weins reift in gebrauchten Barriques (Holz aus dem eigenen Wald), die andere Hälfte elf Monate in der Amphore. Ohne malolaktische Gärung, ohne Schönung, ohne Filtration; das Hefelager auf der Flasche beträgt mindestens 22 Monate. Mit minimaler Dosage in der Geschmacksrichtung Extra Brut ausgebaut.

Im Glas

Blasses Kupfergold mit feiner, beständiger Perlage. In der Nase reife Äpfel, ein Hauch Zitrus und dezente florale Noten, unterlegt von Biskuit, Pfirsichcreme und einer würzig-rauchigen Spur. Am Gaumen eine ausgewogene Balance aus präziser Säure und sanfter, cremiger Textur, mit feiner roter Beerenfrucht und griffigem, lang anhaltendem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als charaktervoller Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Champagne, westliche Vallée de la Marne (Brasles/Crézancy, Frankreich); Hélène & Jean-Baptiste Lointier
Klassifikation: Champagne – Blanc de Noirs, 100 % Pinot Meunier, Extra Brut
Ausbau: 50 % gebrauchte Barrique / 50 % Amphore (11 Monate); ohne Malo, Schönung und Filtration; mind. 22 Monate Hefelager; biodynamisch
Jahrgang: 2020

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Spanien

Jose Gil Paraje La Canoca Single Vineyard 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje La Canoca (Single Vineyard) San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~600 m nur 3.570 Flaschen 2023

Der José Gil Paraje La Canoca 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Tal von La Canoca – ein harmonischer Tempranillo mit einem Hauch Viura, von aromatischen Kräutern umgeben. Eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und moderner Weinbereitungskunst.


La Canoca – Lagenwein aus dem Kräutertal

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Der Paraje La Canoca 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Tal von La Canoca. Die Rebstöcke wachsen auf 600 Metern Höhe auf lehmigen Böden mit einem kleinen Kalksteinanteil, umgeben von aromatischen Kräutern wie Fenchel, Thymian und Rosmarin, die dem Wein eine unverkennbare Note verleihen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der hochgelegenen Lage La Canoca ergibt das einen feinen, harmonischen Tempranillo von eleganter Struktur. Die limitierte Produktion umfasst nur 3.570 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo mit einem kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet, in 200-kg-Behältern ins Weingut transportiert und zu 100 % entrappt. Die Gärung erfolgt in unbehandelten Betonbehältern. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem historischen Kellergewölbe – eine schonende Reifung, die dem Wein seine elegante Struktur und feine Komplexität verleiht. Abgefüllt im September 2024.

Im Glas

Ein harmonischer Höhen-Tempranillo von feiner Komplexität: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine markante kräutrige Würze (Fenchel, Thymian, Rosmarin), die das umliegende Terroir widerspiegelt. Am Gaumen elegant strukturiert, frisch und präzise, mit feinem, gut eingebundenem Tannin und langem Nachhall – Eleganz statt Kraft.

Elegante Struktur und feine Komplexität – eine einzigartige Verbindung von Tradition, Terroir und Weinbereitungskunst.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Paraje La Canoca, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); mehrere Weinberge (>50 J.), ~600 m, lehmige Böden mit kleinem Kalksteinanteil, von Fenchel, Thymian und Rosmarin umgeben
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 3.570 Flaschen
Ausbau: Handlese (200-kg-Behälter), 100 % entrappt, Gärung in unbehandeltem Beton, 10 Monate in 500-l-Fässern (franz. Eiche) im historischen Kellergewölbe; organischer Anbau

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Fleurie 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Fleurie · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Fleurie Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Fleurie 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Fleurie gilt als der blumigste und eleganteste der Beaujolais-Crus; seine rosa Granit- und Sandböden verleihen dem Gamay einen besonders feinen, floral-fruchtbetonten und seidigen Charakter.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Fleurie, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Fleuries und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, ausgeprägte florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein besonders eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, blumige Würze und feine Mineralität – saftig, seidig und elegant, mit langer, feiner Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Fleurie (Frankreich); rosa Granit- und Sandböden; gilt als blumigster, elegantester der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Weine

Peter Jakob Kühn Schlehdorn Unikat Riesling 2020 BIO

Weißwein · Mittelheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Schlehdorn · PJK.Unikat Peter Jakob Kühn Herzstück Mittelheimer St. Nikolaus Reben von 1954 · über 70 J. kalkhaltiger Löss & Quarzit Ganztraubenpressung · ~2 J. Vollhefe BIO/Demeter (DE-ÖKO-003) · 2020

Der Peter Jakob Kühn Schlehdorn PJK.Unikat Riesling trocken 2020 ist der Spitzenriesling des Guts – aus den ältesten, 1954 gepflanzten Reben im Herzstück des Mittelheimer St. Nikolaus. Ein knochentrockener, tiefer und salziger Riesling von seltener Intensität und Klarheit.


Schlehdorn – das Herzstück des St. Nikolaus

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus und arbeitet seit 2004 als zertifiziertes Demeter-Mitglied biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Prägend ist der entschleunigte Ausbau: ein langes, unberührtes Hefelager in traditionellen Stückfässern, das den Weinen früh Tiefe und Anmut verleiht.

Der Schlehdorn entsteht aus den besten rund 1.000 m² der Großen Lage Mittelheimer St. Nikolaus, mit 1954 gepflanzten, über 70 Jahre alten Reben. Der Weinberg liegt direkt am Rhein, sanft nach Süden geneigt; kalkhaltiger, sandiger Löss und Quarzit sowie die ständige Luftzirkulation des breiten Flusses sorgen für gesunde, früh reifende Trauben. Pro Jahrgang entsteht meist nur rund ein Stückfass.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die alten Reben mit ihrem tiefen Wurzelsystem und der lange Hefeausbau bewahrten Konzentration, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Knochentrockener Riesling aus dem Herzstück des Mittelheimer St. Nikolaus, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von kalkhaltigem Löss und Quarzit.

Die ganzen Trauben werden über rund zehn Stunden schonend gepresst und ohne Umpumpen direkt ins Halbstückfass gelegt, wo sie spontan vergären. Nach einer malolaktischen Gärung reift der Wein knapp zwei Jahre unberührt auf der Vollhefe – ohne Bâtonnage –, gefolgt von rund einem Jahr Flaschenreife. Dieser lange Hefeausbau verleiht ihm Schmelz, Tiefe und Substanz. Biologisch-dynamischer Anbau (Demeter, DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, kristallklarer Riesling von großer Konzentration: reifer Apfel und Mirabelle, dazu getrocknete Zitronen- und Orangenzeste, eine feine jodig-steinige Note und würzige Kräuteranklänge. Am Gaumen knochentrocken, dicht und schmelzend zugleich, mit intensiver, salziger Mineralität, feiner phenolischer Griffigkeit und einem sehr langen, energiegeladenen Nachhall.

Reifer Apfel und Mirabelle, getrocknete Zitrus- und Orangenzeste über jodig-steiniger Tiefe – knochentrocken, dicht und schmelzend, intensiv salzig, mit langem, energiegeladenem Nachhall.

Ein rarer, sehr langlebiger Rheingau-Riesling; jung unbedingt dekantieren, mit großem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Kalbsbries mit Morcheln, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse wie Comté oder Beaufort.


Lage: Schlehdorn, ~1.000 m² im Herzstück des Mittelheimer St. Nikolaus (VDP.Große Lage), Rheingau; direkt am Rhein, Süd; kalkhaltiger sandiger Löss und Quarzit; Reben von 1954
Klassifikation: Riesling PJK.Unikat, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Ganztraubenpressung, Spontangärung im Halbstückfass, MLF, knapp 2 Jahre auf der Vollhefe (ohne Bâtonnage), danach ~1 Jahr Flaschenreife; biologisch-dynamisch, Demeter, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #05 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % Magnum 1,5 l · 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 in der Magnum stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#05) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Frankreich

Joseph Roty Gevrey Chambertin 1er Cru Les Fontenys 2018

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Fontenys · 1er Cru Gevrey-Chambertin · 285–300 m · Ostlage alte Reben · 18 Monate Holz (~60–70% neu) 2018

Der Gevrey-Chambertin Les Fontenys 1er Cru 2018 der Domaine Joseph Roty ist ein reinsortiger Pinot Noir von alten Reben – die Aushängeschild-Cuvée des Guts. Kraftvoll und tief, mit schwarzer Kirsche, Cassis, Veilchen und Würze, festem reifem Tannin und mineralischer Länge.


Les Fontenys – Premier Cru am Rand der Grand Crus

Fonteny (Les Fontenys) ist ein 3,73 Hektar großer Premier Cru am nördlichen Ende der Gevrey-Grand-Crus, gleich hinter Ruchottes-Chambertin, auf 285 bis 300 Metern mit Ostausrichtung und sanfter bis mäßiger Neigung. Den Untergrund bildet harter, rosafarbener Premeaux-Kalkstein; Rotys kalk- und tonhaltige Parzelle liegt auf dem Schwemmfächer der Combe de Lavaux, in Verlängerung der Chambertin-Grand-Crus. Fonteny gilt als einer der interessantesten Premier Crus von Gevrey.

Die Domaine Joseph Roty (Familienbesitz seit 1710) ist fanatisch dem Erhalt alter Reben verschrieben – mit einigen der ältesten Frankreichs und einem Rebalter von im Schnitt rund 65 Jahren. Les Fontenys zählt zu den Aushängeschildern des Guts.

Jahrgang 2018 – Côte de Nuits

2018 folgte auf einen nassen Winter, der die Wasserreserven füllte, ein warmer, sonnenreicher und trockener Sommer. Die Reben blieben gesund, und es kam zu einer großzügigen, vollreifen Ernte.

Für die roten Burgunder steht 2018 für reife, konzentrierte Frucht mit Tiefe, geschmeidigem Tannin und überraschender Frische – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Kraft des Fonteny prägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2018, von alten Reben, vollständig entrappt. Späte Lese, Gärung unter 30 °C und rund drei Wochen Maischestandzeit prägen den Hausstil.

Der Ausbau erfolgt über 18 Monate im Eichenfass mit einem für die Premier-Cru-Stufe hohen Neuholzanteil von rund 60–70 %.

Im Glas

Schwarze Kirsche, Cassis und Pflaume, dazu Veilchen, Würze, Leder, Rauch, Zeder und ein Hauch rohe Schokolade. Am Gaumen tief und vollmundig, mit festem, reifem Tannin, klarer Transparenz und einer langen, mineralischen Linie.

Schwarze Kirsche, Cassis und Veilchen über festem, reifem Tannin – tief, kraftvoll und mit mineralischer Länge.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Les Fontenys (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); nördliches Ende der Grand Crus, Premeaux-Kalkstein/Kalk-Ton, Schwemmfächer der Combe de Lavaux, 285–300 m, Ostlage, 3,73 ha, alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, vollständig entrappt; 18 Monate Holz (~60–70% neu)

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Schaumweine

Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne

Champagner · Montagne de Reims · Extra Brut

Der Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne ist ein Champagner Premier Cru aus der Montagne de Reims, gekeltert aus den drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Bertrand-Delespierre ist ein Familienweingut (Récoltant-Manipulant) in Chamery, das ausschließlich Trauben aus eigenen Premier-Cru-Lagen verarbeitet. Als Extra Brut sehr trocken ausgebaut, zeigt er Feinheit, Frische und Klarheit. Eine feine Perlage und eine mineralisch klare Note prägen den Abgang.


Montagne de Reims – Chamery (Premier Cru)

Das Weingut Bertrand-Delespierre liegt in Chamery in der Montagne de Reims, zwischen Reims und Épernay. Die Reben stehen ausschließlich in Premier-Cru-Lagen der Dörfer Chamery, Écueil, Villedommange und Montbré, mit einem Durchschnittsalter von rund 30 Jahren. Geführt wird das Gut von der Familie Bertrand-Delespierre, heute in zweiter Generation durch Adrien und Clémence. Bewirtschaftet wird nach biologischen Prinzipien.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay aus verschiedenen Premier-Cru-Lagen, ergänzt um einen Anteil Reserveweine früherer Jahrgänge. Vergärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, um die klare Frucht zu erhalten; anschließend reift der Champagner rund drei Jahre auf der Hefe. Dosiert wird als Extra Brut mit sehr niedriger Dosage. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase Zitrusfrucht, zarte florale Noten und ein Hauch Brioche. Am Gaumen trocken, präzise und frisch, mit feinem Schmelz. Der Abgang bleibt mineralisch klar und lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Gut auch als Aperitif oder zu hellem Geflügel und mildem Käse. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Chamery, Écueil, Villedommange, Montbré (Montagne de Reims, Premier Cru)
Klassifikation Champagne Premier Cru
Ausbau Vergärung und Ausbau im Edelstahltank, Anteil Reserveweine, ca. 3 Jahre Reife auf der Hefe

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