Albondigas

 

Möhren, Zwiebeln und ein Stück Sellerie klein schneiden.

 

In Olivenöl anbraten und 2 Knoblauchzehen dazu geben.

 

Passierte Tomaten, Chiliflocken, Pimenton und Salz dazugeben.
Köcheln lassen.

 

Pimientos in Streifen schneiden.
In die Sauce geben.

 

700 g Hackfleisch mit 1 Ei, Salz, Pfeffer, Paprikapulver…

 

… und ausreichend geriebenem Parmesan…

 

… mit den Händen vermengen.

 

Abschmecken und kleine Ballen formen.

 

In die gut gewürzte, heiße Tomatensauce geben und 20 Minuten köcheln lassen.
Mit gutem Balsamicoessig und eventl. Zucker abschmecken.

 

Dazu passt Basmatireis.

 

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Weine

Dominio del Bendito El Primer Paso BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro DO Toro Alte Reben (40+ Jahre) Bio 6 Monate franz. Eiche 2024

Der Dominio del Bendito El Primer Paso 2024 ist ein wahrer Toro aus über 40 Jahre alten Tinto-de-Toro-Rebstöcken – eine wahre Fruchtexplosion aus Kirsche und Brombeere, mundfüllend und komplex, mit dezentem Holzeinsatz für Eleganz und Textur. Ein eleganter Gigant.


Dominio del Bendito – alte Reben in Toro

Dominio del Bendito ist das Projekt des Franzosen Antony Terryn, der 2003 nach Toro kam, vom Potenzial der alten Reben gefangen war und 2004 sein Weingut gründete. Seither entstehen hier handwerkliche, authentische Rotweine aus Tinta de Toro – aus eigenen und eng betreuten Parzellen, biologisch bewirtschaftet, ohne Pestizide und Kunstdünger.

El Primer Paso – „der erste Schritt" – ist der Einstieg in die Range und stammt aus einem Mix wurzelechter, alter Weinberge in den berühmten Toro-Lagen La Jara und in den Höhen von Valdefinjas, mit Rebstöcken von über 40 Jahren. Die sandig-steinigen Böden und das extreme Kontinentalklima mit heißen Tagen und kühlen Nächten geben dem Wein Struktur, Tiefe und Frische zugleich.

Jahrgang 2024 – Toro

Aus den alten Reben von Toro entsteht im Jahrgang 2024 ein kraftvoller, zugleich fruchtbetonter und frischer Rotwein. Die alte-Reben-Konzentration trifft auf den dezenten, bewusst zurückhaltenden Holzeinsatz – ein Wein mit überströmender Frucht und Eleganz, schon jung zugänglich.

Ausbau

Reinsortige Tinta de Toro aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Vinifikation nach handwerklicher Philosophie mit eigenen Hefen, anschließend rund 6 Monate Reife in Barriques aus französischer Eiche. Das Holz dient bewusst nicht der Aromatisierung, sondern der langsamen, harmonischen Reifung – es verschafft dem Wein Eleganz und Textur, ohne die Frucht zu überlagern. Aus biologischem Anbau (ES-ECO-002-CL).

Im Glas

Überströmende Aromen von Kirschen und Brombeeren – eine wahre Fruchtexplosion. Die intensive Frucht ist mundfüllend und komplex; man schmeckt den dezenten Holzeinsatz, der dem Wein eine schöne Eleganz und Textur verschafft. Im Abgang wieder fruchtige Anklänge, dazu Rauch und Cassis.

Ein eleganter Gigant – eine wahre Fruchtexplosion aus dem Herzen von Toro.

Schon jung ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: DO Toro, Lagen La Jara und Valdefinjas (Spanien); sandig-steinige Böden, wurzelechte alte Reben (40+ Jahre), extremes Kontinentalklima
Klassifikation: DO Toro, Tinta de Toro (trocken)
Ausbau: Tinta de Toro; ~6 Monate französische Eiche, Spontangärung; biologischer Anbau (ES-ECO-002-CL)

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Weine

Santa Maria La Nave Millesulmare Sicilia DOC Bianco BIO

Weißwein · Sicilia DOC · Grecanico Dorato

100 % Grecanico Dorato Sicilia DOC Ätna · Nordwesthänge · 1.100 m Santa Maria La Nave jahrhundertealte Lavaströme Feinhefe · Bâtonnage Bio (IT-BIO-015) nur 3.423 Flaschen 2021

Der Santa Maria La Nave Millesulmare 2021 entsteht auf 1.100 Metern an den Nordwesthängen des Ätna – ein charaktervoller Grecanico Dorato von Eleganz, Mineralität und zarter Verspieltheit. Aus einem der höchstgelegenen Weinberge Europas. Ohne Frage einer der spannendsten Weißweine Italiens.


Millesulmare – Grecanico aus 1.100 Metern Höhe

Santa Maria La Nave ist ein gefeiertes Boutique-Gut am Ätna. Sonia Spadaro Mulone führt die 1954 begründete Familientradition fort und keltert nummerierte Einzellagenweine aus autochthonen Sorten – mit großer Sorgfalt, ohne Pestizide, biologisch zertifiziert (IT-BIO-015). Der Millesulmare ist ihr Aushängeschild unter den Weißweinen.

Die Reben wachsen an den Nordwesthängen des Ätna auf 1.100 Metern, in einem der höchstgelegenen Weinberge Europas – auf jahrhundertealten Lavaströmen, umgeben von wilden Obstgärten und vollkommen unberührter Natur. Das extreme Bergklima mit sehr heißen Sommertagen und kalten Nächten sorgt für eine langsame, ausgewogene Reife und verleiht dem Wein seine markante Frische und außergewöhnliche Mineralität.

Jahrgang 2021 – Ätna

Die extreme Höhenlage und die alten Lavaströme prägen den Millesulmare 2021: Die großen Tag-Nacht-Unterschiede sorgen für langsame Reife, lebendige Säure und eine ausgeprägte, salzige Mineralität – die Handschrift großer Ätna-Weißweine mit langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Grecanico Dorato aus dem Jahrgang 2021, Sicilia DOC, trocken.

Die Trauben werden in traditioneller Handarbeit in der letzten Oktoberwoche oder den ersten Novembertagen gelesen und selektiert. Nach sanfter Pressung vergärt der Vorlaufmost mit autochthonen Hefen temperaturkontrolliert bei 18–20 °C. Anschließend reift der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe mit regelmäßiger Bâtonnage, wird nur leicht filtriert und ruht vor dem Verkauf mehrere Monate in der Flasche.

Im Glas

Farblich präsentiert sich der Millesulmare in leuchtendem Strohgelb mit goldenen Reflexen. Die Nase begeistert mit intensiven Noten von weißem Pfirsich, Ananas und Zitrusfrüchten, begleitet von Ginster, Vanille und einem Hauch weißem Pfeffer. Am Gaumen zeigt er sich trocken, frisch und elegant, mit ausgeprägter Mineralität, salzigen Anklängen und einem langen, harmonischen Finale. So schmeckt der Ätna, so schmeckt das authentische Sizilien.

Trocken, frisch und elegant – mit ausgeprägter Mineralität, salzigen Anklängen und langem, harmonischem Finale.

Schon jetzt faszinierend, mit langem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Sicilia DOC, Nordwesthänge des Ätna, Contrada Nave (Sizilien, Italien); ~1.100 m, jahrhundertealte Lavaströme; einer der höchstgelegenen Weinberge Europas
Klassifikation: Sicilia DOC Bianco, 100 % Grecanico Dorato (trocken); biologisch (IT-BIO-015); nur 3.423 Flaschen
Ausbau: Handlese, sanfte Pressung, Spontangärung mit autochthonen Hefen bei 18–20 °C, mehrmonatiges Feinhefelager mit Bâtonnage, leichte Filtration, mehrere Monate Flaschenreife

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Rebsorten

Weingut Metzger Riesling Am Hesselbrunen Lagenwein 2023

Weißwein · Riesling · Lagenwein · Pfalz

Weingut Metzger Riesling Am Hesselbrunnen Lagenwein besticht durch feine Eleganz und Finesse. Die Reben wachsen auf kargen, kalkhaltigen Böden, die dem Wein seine charakteristische Mineralität und klare Struktur verleihen. In der Nase saftiger Apfel und spritzige Zitrusfrüchte.


Am Hesselbrunnen (Pfalz)

Das Gewann Am Hesselbrunnen am Mühlheimer Sonnenberg in der Pfalz ist von kargen, kalkhaltigen Böden geprägt. Diese verleihen dem Riesling seine charakteristische Mineralität und klare Struktur. Das Weingut Metzger keltert hieraus einen Lagenwein mit feinem Profil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die feine, frische Säure in den Vordergrund und bewahrt die klare, elegante Frucht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische Aromen von saftigem Apfel und spritzigen Zitrusfrüchten, ein einladendes Bouquet. Am Gaumen eine elegante Balance zwischen Frucht, Mineralität und einer feinen, frischen Säure. Harmonisch und stilvoll, mit klarem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Sushi, Geflügel und Spargel.


Lage: Am Hesselbrunnen, Mühlheimer Sonnenberg, Pfalz; kalkhaltig
Klassifikation: Pfalz – Lagenwein (Riesling)
Ausbau: 100 % Riesling, mineralisch-eleganter Ausbau

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Weine

Franck Bonville Champagner Grand Cru Blanc de Blancs brut

Ein Champagner, der sofort wach macht: Der Franck Bonville Grand Cru Blanc de Blancs Brut kommt aus Avize, mitten in der Côte des Blancs, und besteht nur aus Chardonnay. Hell, salzig, präzise – genau richtig, wenn der Abend Fahrt aufnehmen soll.

Im Glas

Leuchtendes Hellgold, feine und ausdauernde Bläschen. In der Nase Akazienblüte, Zitrone, Grapefruit und weißer Pfirsich. Am Gaumen schlank und straff, mit einem salzigen Zug, der direkt Lust auf den nächsten Schluck macht. Cremig wird er ganz ohne Holz: Die Grundweine reifen im Stahltank, danach liegt der Champagner zwei bis zweieinhalb Jahre auf der Hefe. Das bringt eine zarte Brioche-Note.

Mach was draus

Austern auf Eis sind der Klassiker. Genauso stark ist er zu Ceviche, Sushi oder einem Teller Parmesan-Risotto. Beim Aperitivo reichen gesalzene Mandeln und ein paar Freunde. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich schenke ihn im Weißweinglas aus, nicht in der Flöte. Lass ihm zehn Minuten Zeit – dann kommen Nuss und Brioche zur Zitrusfrische dazu. Mein Tipp: ein Stück junger Comté.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Klar trocken: 4,2 g Restzucker pro Liter. Für Brut wären bis zu 12 g erlaubt.

Was heißt Blanc de Blancs? Champagner nur aus weißen Trauben – hier 100 % Chardonnay aus den drei Grand-Cru-Dörfern Avize, Oger und Le Mesnil-sur-Oger.

Wie lange kann ich ihn lagern? Er ist jetzt trinkreif und hält sich kühl und dunkel gelagert bis etwa 2031.

100 % Chardonnay · Grand Cru Avize, Oger, Le Mesnil-sur-Oger · Méthode Traditionnelle · ca. 2–2,5 Jahre Hefelager · Brut, 4,2 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Domaine du Triptyque Bourgogne Chardonnay 2025 BIO

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

100 % Chardonnay Nördliches Yonne Ton-Kalk-Böden Handlese Spontangärung Bio-zertifiziert seit 2022

Bourgogne Chardonnay 2025 ist der zugänglichste Wein der Domaine du Triptyque – und der erste, der in einem frühen, heißen Jahr gewachsen ist. Nach dem Frost-Hagel-Mehltau-Jahr 2024 brachte 2025 die umgekehrte Belastungsprobe: Rekordfrüher Austrieb, zwei Hitzewellen um 40 °C, Lesebeginn im Chablisien bereits ab dem 18. August. Tommy Chevallier arbeitet hier mit denselben Mitteln wie bei seinen Chablis: Handlese, weinbergseigene Hefen, kaum Eingriffe.


Chardonnay im nördlichen Yonne

Die regionale Appellation Bourgogne ist im Yonne kein Restposten, sondern die historische Basis: Vor der Reblaus lieferte das Departement zwei Drittel aller burgundischen Weine, verschifft über Yonne und Seine nach Paris. Erst im 20. Jahrhundert schrumpfte die Fläche auf einen Bruchteil. Venoy, wo die Domaine du Triptyque ihren Sitz im Weiler Montallery hat, bekam das Recht auf die AOC Bourgogne 1988 zurück – der Ort liegt im Auxerrois, westlich der abgegrenzten Chablis-Parzellen, auf 120 bis knapp 290 Metern Höhe.

Geologisch ist es dieselbe Welt wie in Chablis: Sedimente des Oberjura, Mergel und Kalk, entstanden in einem flachen warmen Meer. Wo der tonreiche Kimmeridge ansteht, bleibt Wasser länger verfügbar; wo der härtere Portland-Kalk die Plateaus deckelt, sind die Böden flach und steinig. Beides hält die Wurzelzone kühl – der entscheidende Faktor auf knapp 48 Grad nördlicher Breite, wo Chardonnay spät reift und Säure behält.

Chevallier bewirtschaftet rund acht Hektar; zehn sind seine selbstgesetzte Obergrenze. Geschnitten wird nach Guyot Poussard, um die Saftbahnen zu schonen, ausgebrochen bewusst spät als Schutz gegen Spätfrost. Der Boden wird mechanisch bearbeitet, Herbizide kommen nicht zum Einsatz, der Pflanzenschutz beschränkt sich auf Schwefel und Kupfer, der Kompost stammt aus dem eigenen Betrieb. Entlaubt wird zurückhaltend, damit die Laubwand in Hitzephasen Schatten wirft – 2025 war genau das entscheidend. Gelesen wird von Hand, während im Chablisien rund neun von zehn Hektar maschinell geerntet werden.

Jahrgang 2025 – Chablisien und Auxerrois

Anders als es die Erzählung vom „schon wieder kleinen Jahrgang" nahelegt, gab es 2025 im nördlichen Burgund keinen nennenswerten Frühjahrsfrost. Der Austrieb setzte in den wärmsten Lagen schon Anfang April ein, ein kühlerer Mai bremste kurz, die Blüte lief dann um den 26. Mai in wenigen Tagen durch.

Der Ertragsverlust entstand danach. Ende Juni traf eine erste Hitzewelle mit Temperaturen nahe 40 °C in die Blütephase: Verrieselung und Millerandage, ungleichmäßiger Beerenansatz, lockere Trauben, teils winzige Beeren ohne Reifepotenzial. Die zweite Hitzewelle folgte vom 8. bis 18. August, ebenfalls um 40 °C. Die Beeren blieben klein, die Schalen dick, der Reifeverlauf beschleunigte sich stark. Véraison war bereits in der ersten Juliwoche zu sehen, die Lese begann ab dem 18. August – eine Frühreife, die im Chablisien kaum jemand aus der eigenen Laufbahn kannte. Hagelzellen Ende Juli trafen Teile des Grand Auxerrois; das Chablisien blieb weitgehend verschont.

Der letzte Einschnitt kam zum Monatswechsel: 120 bis 130 Millimeter Regen in 36 Stunden auf bereits reife Beeren. Schalen platzten, auf exponierten Parzellen setzte sich Botrytis fest. Wer früh gelesen hatte, brachte gesundes Material herein; wer auf mehr Substanz wartete, zahlte dafür. Die offizielle Bilanz nennt für Chablis rund 300.000 Hektoliter und Erträge um 50 bis 55 hl/ha, einzelne Güter meldeten unter 40 hl/ha – nach 2021 und 2024 die dritte kleine Ernte in fünf Jahren.

Das Ergebnis teilt sich nach Lesezeitpunkt: früh geerntete Partien mit frischer Frucht und tragender Säure, späte runder und mit exotischerem Ton. Der Gesundheitszustand des eingebrachten Leseguts wird überwiegend als gut beschrieben.

Handlese, weinbergseigene Hefen, Ausbau ohne Holzprägung

Die Trauben gehen in den 2023 fertiggestellten Keller in Venoy, einen Holzbau mit Miscanthus-Dämmung und Photovoltaik auf dem Dach. Die alkoholische Gärung startet mit den Hefen, die von den Trauben mitkommen; Schwefel setzt Chevallier sehr sparsam ein, weitere Zusätze verwendet er nicht.

Im Keller stehen Edelstahltank, Holzfass, Betontank, Betonei und Terrakotta-Amphore nebeneinander – Beton bevorzugt er wegen der thermischen Trägheit und der langsamen Sauerstoffzufuhr, ohne dass Aroma ins Spiel kommt. Der Bourgogne blanc ist im Sortiment der Wein für den frühen Zugriff: keine erkennbare Holzprägung, kürzere Reife als bei den Chablis-Cuvées, Fokus auf Frucht und Säurestruktur.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und weißer Pfirsich, dahinter eine knappe kreidige Note – die Frucht ist deutlicher ausgeprägt als bei den Chablis des Guts, was dem warmen Jahr entspricht.

Am Gaumen schlank gebaut, mit klarer Kontur und einer Säure, die den Wein trotz der Reife des Jahrgangs zusammenhält. Die dickeren Beerenschalen von 2025 geben dem Mundgefühl eine leichte Griffigkeit, ohne dass Phenolik hervortritt. Der Abgang bleibt trocken und salzig, mit moderater Länge.

Ein Chardonnay aus einem heißen Jahr, dem die frühe Lese die Säure gerettet hat – nicht breit, sondern gerade.

Am Tisch

Der Wein für den Alltag, nicht für den Anlass: Gougères, Quiche, Flammkuchen, Räucherforelle, Geflügelsalat. Zu Fisch passt alles Gebratene mit Zitrone, weniger die schweren Sahnesaucen. Auch Spargel mit Butter funktioniert, weil die Säure gegen die Süße der Stangen arbeitet.

Beim Käse Richtung Ziegenkäse aus dem Yonne oder junger Comté. Serviert bei 10 bis 12 °C, geöffnet ohne Dekanter – der Wein zeigt sich sofort.


Produzent Domaine du Triptyque, Tommy Chevallier, Venoy

Rebsorte 100 % Chardonnay

Lage Chardonnay-Parzellen im nördlichen Yonne, Ton-Kalk-Böden des Oberjura

Klassifikation AOC Bourgogne

Jahrgang 2025

Vinifikation Handlese, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, sehr niedrige Schwefelgaben

Ausbau ohne prägenden Holzeinsatz, frühe Füllung

Flaschengröße 0,75 l

Trinkempfehlung 2026 bis 2029

Zertifizierung biologischer Anbau, zertifiziert seit 2022, FR-BIO-10

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Feinkost

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven (Crema di Olive e Tartufo) verbindet schwarze Oliven und Sommertrüffel mit Champignons, Kapern und Sardellen zu einer würzigen, streichfähigen Creme – in Sekunden zubereitet und vielseitig einsetzbar.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Das Familienunternehmen verarbeitet frische Trüffel zu Saucen, Cremes und Spezialitäten.

Zutaten

Champignons (Agaricus bisporus), natives Olivenöl extra, schwarze Oliven (18,5 %), Sonnenblumenöl, Sommertrüffel (3 %, Tuber aestivum Vitt.), Sardellenpaste, Kapern, Salz, Aroma.

Allergene: enthält Sardellen (Fisch).

Geschmack

Würzig und herzhaft: Die kräftige Note der schwarzen Oliven, die salzige Tiefe von Kapern und Sardelle und das erdige Aroma des Sommertrüffels ergeben eine ausgewogene, mediterrane Creme.

In der Küche

Gebrauchsfertig: etwa 15–20 g pro Person. Kalt auf geröstetem Brot, Crostini oder Bruschetta – oder kurz in der Pfanne erwärmt als Sauce zu Pasta, Risotto und Polenta. Nach dem Öffnen im Kühlschrank (+2 bis +4 °C) lagern und innerhalb von 7 Tagen verbrauchen.

Passt zu: Pasta, Risotto, Polenta, Bruschetta, gegrilltem Fleisch und Gemüse, Omelett und Pizza.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme mit Oliven (Crema di Olive e Tartufo)
Sorte: Schwarze Oliven und Sommertrüffel (Tuber aestivum)
Herkunft: Italien (Umbrien)
Allergene: Sardellen (Fisch)
Mindesthaltbarkeit (MHD) 04.12.2028

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Sentiers 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers 2019

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2019 stammt von rund 80 Jahre alten Reben am nördlichen Rand von Chambolle, direkt an der Grenze zu Morey – im reifen Jahrgang 2019 der opulenteste der Groffier-Crus, dicht und würzig, mit der Finesse von Chambolle.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, rund 500 Meter nordöstlich des Dorfes gelegen, unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und unmittelbar an der Grenze zu Morey-Saint-Denis (Les Ruchots). Auf 4,9 Hektar zeigt sich das Terroir eher mit Morey verwandt und ergibt eine kräftigere Stilistik als die feingliedrigen Chambolle-Lagen.

Wo Chambolle sonst für leichte, steinige Böden bekannt ist, liegt hier ein höherer Tonanteil über dem Kalkstein, was dem Boden seine braune Färbung und dem Wein Dichte und Kraft gibt. Groffier bewirtschaftet rund 80 Jahre alte Reben, erzogen im seltenen Cordon-Royat-System für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, festes Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Vergoren mit hohem Ganztrauben-Anteil (rund 80–90 %), ausgebaut in etwa 20–25 % neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Sattes Purpur. In der Nase Kirsch und Orangenzeste über reifer roter Beerenfrucht. Am Gaumen mittelgewichtig und sehr saftig, mit gutem Gewicht und – für einen Chambolle – muskulöser Statur; reichlich schwarzer Pfeffer hebt das Finale, während die Ganztrauben dem Abgang Frische verleihen.

Opulent und reif, würzig und muskulös – der dichteste der Groffier-Crus, getragen von frischer Ganztrauben-Würze.

Jung noch etwas stämmig: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, alte Reben (~80 J.), 4,9 ha (Cru gesamt)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Sentiers), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~80–90 % Ganztrauben; ~20–25 % Neuholz

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2019 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2019

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2019 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2019 – Saar

2019 gilt an der Saar als herausragender Jahrgang: Ein warmer, aber ausgewogener Sommer und kühle Nächte im Herbst brachten reife, gesunde Trauben mit klarer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer lebendigen, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2019, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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