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5. März 2012

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2023

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2023 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2023 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

Steffen Trittenheimer Apotheke Riesling Auslese

Weißwein edelsüß · Mosel · Riesling

Riesling Trittenheimer Apotheke Mittelmosel Auslese · edelsüß 2023

Die Steffen Trittenheimer Apotheke Riesling Auslese 2023 ist der Inbegriff eines feinen, eleganten, klassischen Rieslings von der Mittelmosel – edelsüß ausgebaut, mit hellem Kernobst, Akazienhonig und einem herumwirbelnden Säurespiel. Der perfekte Wein zum Dessert.


Trittenheimer Apotheke – Steillage am Schiefer

Das Weinhaus Gebrüder Steffen wurde 1794 in Trittenheim an der Mittelmosel gegründet und zählt nach über 200 Jahren zu den etablierten Namen der Region. Die Trittenheimer Apotheke gehört zu den besten und VDP-klassifizierten Lagen der Mosel – in einer Liga mit Wehlener Sonnenuhr und Bernkasteler Doctor.

Die extreme Steillage – teils bis zu 70 % Neigung – ist nach Südwesten ausgerichtet und von blau-grauem Schiefer geprägt. Das Gestein speichert tagsüber die Wärme und gibt sie nachts an die Reben zurück; so erhält der spät reifende Riesling genügend Zeit, Mineralien, Extrakt und Frucht aufzubauen. Das Ergebnis: charaktervolle, filigrane und langlebige Rieslinge von kraftvoller Eleganz.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 brachte an der Mosel reife, aromatische Rieslinge mit gutem Süße-Säure-Spiel. Für edelsüße Prädikatsweine waren die Bedingungen günstig: vollreifes, gesundes Lesegut mit der nötigen Konzentration, getragen von der für die Mosel typischen frischen Säurestruktur.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, Prädikat Auslese, edelsüß.

Ausschließlich Handlese in der Steillage, ausgesuchtes, vollreifes Traubengut, behutsame Selektion im Presshaus. Schonende Kaltgärung im Edelstahltank bewahrt Frucht, Frische und das filigrane Süße-Säure-Spiel.

Im Glas

Leuchtendes Hellgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase ein intensives, langanhaltendes Bouquet: frisches Kernobst, reifer Apfel und Quitte, dazu Aprikose, ein Hauch Akazienhonig, zarte florale Noten von Jasmin und Akazienblüte sowie viel helle Frucht. Untermalt wird das Ganze von der typischen mineralischen Note des blau-grauen Schiefers – sonnenwarmes Gestein und ein feiner Zug von Feuerstein. Am Gaumen begeistert die „Apotheke" mit sehr vielen Facetten: dicht und vollmundig im Geschmack, saftig und fein gewoben, mit reifer Frucht, die von einem herumwirbelnden Säurespiel umtanzt wird, das nie langweilig wird.

Dicht, lang und mit nie langweiligem Säurespiel – der perfekte Wein zum Dessert.

Lang im Abgang, getragen von schiefriger Mineralität und feiner Süße-Säure-Balance. Gut reifungsfähig über viele Jahre. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als klassischer Dessertwein zu Obstkuchen und Crème brûlée, zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie als Solist nach dem Essen.


Lage: Trittenheimer Apotheke, Mittelmosel (Deutschland); VDP-klassifizierte Steillage, blau-grauer Schiefer, Südwest, bis 70 % Neigung
Klassifikation: Mosel, Riesling Auslese, edelsüß (Prädikatswein)
Ausbau: Riesling; Handlese, Kaltgärung im Edelstahltank, edelsüß

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2018

Elegant präsentiert sich der Scharzhofberger mit der feingliedrigen-präzisen Mineralität dieser wahrhaft großen Lage. Das für den feinen Blauschiefer dieser magischen Lage typische Säurespiel fordert fortwährend einen nächsten Schluck. Mit dem schönen Aroma reifer Aprikose, Quitte und Mirabelle verwoben mit erfrischender Minze, vermählt sich diese feine Kreszenz perfekt mit edlen Krustentieren oder Fisch. Text: Van Volxem

 

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Rebsorten

Kissinger-Bähr Schwabsburg Orbel Riesling trocken

Weißwein · Schwabsburg/Nierstein (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Schwabsburg Orbel (Einzellage) Kissinger-Bähr Roter Hang (Südende) · Rheinhessen Löss & Rotliegendes (Schieferschotter) trocken · kleines Holzfass nur 864 Flaschen 2024

Der Kissinger-Bähr Schwabsburg Orbel Riesling trocken 2024 stammt aus einer der traditionsreichsten Lagen Rheinhessens, am südlichen Ende des Roten Hangs. Ein kraftvoller, saftiger Riesling von eindrucksvoller Fülle – präzise, tiefgründig und mit eleganter Spannung.


Schwabsburg Orbel – Riesling am Südende des Roten Hangs

Am südlichen Ende des Roten Hangs, in einem sanften Seitental bei Schwabsburg, liegt die Einzellage Orbel – eine der traditionsreichsten Weinlagen Rheinhessens. Ihr Name taucht bereits 1386 in alten Gemeindechroniken auf und geht auf das Dialektwort „Ölbel" zurück, mit dem man einst einen kräftigen, breitschultrigen Mann bezeichnete. Ein derber Ausdruck, der hier zum liebevollen Kompliment wird: Denn die Weine aus dem Orbel sind genau das – kraftvoll, saftig und von eindrucksvoller Fülle.

Die Reben wurzeln tief in Lössböden und dem typischen Rotliegenden, das hier als zerklüfteter Schieferschotter auftritt. Der humusreiche Kolluvisol aus dem Quartär ist locker, gut durchwurzelbar und nährstoffreich; er schenkt den Weinen dichte Struktur, reife Frucht und feine Würze, ohne sie schwer wirken zu lassen. Nur einen Steinwurf entfernt ragt der Schlossturm von Schwabsburg empor – stiller Zeuge einer jahrhundertealten Weinbautradition.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Der geschützte, südlichste Teil des Roten Hangs mit seinem warmen Mikroklima brachte reife Trauben, während Löss und Rotliegendes für Salzigkeit und feine Würze sorgten – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Schwabsburg Orbel, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Löss und Rotliegendem.

Aus dem geschützten, südlichsten Teil des Roten Hangs stammend, profitiert der Wein von warmem Mikroklima und reifen Trauben. Der Ausbau im kleinen Holzfass verleiht ihm eine geschmeidige Textur, feinen Schmelz und eine sanfte Cremigkeit. Im Weinberg wird auf Herbizide verzichtet. Gesamtproduktion: nur 864 Flaschen.

Im Glas

In der Nase zunächst zurückhaltend, dann zunehmend offen mit Aromen von reifen Quitten, gelbem Steinobst und einem Hauch Zitruszeste. Am Gaumen verbinden sich salzige Mineralität und zarte Rauchanklänge zu einem präzisen, tiefgründigen Eindruck. Die Säure zeigt sich fein ausbalanciert und trägt den Wein mit eleganter Spannung. Im Nachhall bleibt er klar, druckvoll und harmonisch – ein Wein mit Energie und Charakter.

Reife Quitte, gelbes Steinobst und Zitruszeste, dazu salzige Mineralität und zarte Rauchanklänge – präzise und tiefgründig, mit fein ausbalancierter Säure und eleganter Spannung.

Ein kraftvoller, tiefgründiger Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Schwabsburg Orbel, Schwabsburg/Nierstein (Südende Roter Hang), Rheinhessen; Löss und Rotliegendes (zerklüfteter Schieferschotter), humusreicher Kolluvisol
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Ausbau im kleinen Holzfass; ohne Herbizide bewirtschaftet; 864 Flaschen

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Weine

Jasci & Marchesani Cerasuolo d´Abruzzo rosato BIO

Wein · Roséwein · Abruzzen · Italien

Jasci & Marchesani Cerasuolo d'Abruzzo Rosato ist ein biozertifizierter Rosé aus der Rebsorte Montepulciano – kräftig kirschrot, wie es der Name „Cerasuolo" verspricht. Fruchtig, frisch und saftig, mit gutem Körper und einem feinen Mandelklang im Finale.


Abruzzen / Vasto

Das Weingut Jasci & Marchesani liegt in Vasto in den Abruzzen und zählt zu den Bio-Pionieren Italiens: bereits 1960 ökologisch, 1978 als einer der ersten Betriebe Italiens zertifiziert. Die Montepulciano-Reben stehen auf den Hügeln des mittleren Vastese; das Mikroklima zwischen Meer und Bergen prägt den frischen, fruchtbetonten Stil. Der Wein ist biozertifiziert. IT-BIO-004

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Montepulciano, von Hand gelesen. Der Cerasuolo entsteht durch Weißkelterung mit nur kurzem Schalenkontakt, was ihm die kräftige kirschrote Farbe und die fruchtige Frische verleiht. Ausbau über rund sechs Monate in Edelstahl und Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kräftiges Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase fruchtig und delikat, mit Kirsche und Erdbeere sowie feinen kräutrig-erdigen Noten. Am Gaumen frisch und saftig, mit gutem Körper, weicher Struktur und einem angenehmen Nachklang von bitterer Mandel.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – ein vielseitiger Sommer- und Speisebegleiter.

Passt zu: Meeres-Antipasti, Fischsuppen, Pasta mit Tomate, hellem Fleisch und Pizza.


Lage: Abruzzen, Vasto (Provinz Chieti, Italien); Jasci & Marchesani
Klassifikation: Cerasuolo d'Abruzzo DOC – 100 % Montepulciano, Rosato, trocken
Ausbau: Weißkelterung mit kurzem Schalenkontakt, ca. 6 Monate Edelstahl und Flasche

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Deutschland

Van Volxem Rotschiefer Kabinett 2021

Fruchtsüßer Weißwein · Saar (Rotschiefer) · Riesling

Riesling Rotschiefer Saar · Mosel Van Volxem eisenreicher roter Devonschiefer Kabinett · fruchtsüß niedriger Alkohol 2021

Der Van Volxem Rotschiefer Riesling Kabinett 2021 ist ein fruchtsüßer Saar-Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer – ein animierendes Spiel aus reifer Frucht, zarter Süße, feiner Säure und belebender Mineralität. Bei niedrigem Alkohol ein herrlich leichter, trinkanimierender Genuss, der nach dem nächsten Glas verlangt.


Rotschiefer – eisenreicher roter Devonschiefer

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar nach Handarbeit – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen.

Der Rotschiefer stammt von den eisenreichen, roten Devonschiefer-Böden der Saar. Dieser besondere Untergrund verleiht dem Riesling seine reife, würzige Frucht und jene salzig-mineralische Tiefe, die nur diese einzigartige Schieferlandschaft hervorzubringen vermag. Das eher kühle Klima an der Saar bewahrt dabei die feine, lebendige Säure.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 war an der Saar ein kühler, klassischer Jahrgang – ideal für die feinfruchtige Kabinett-Stilistik. Die langsame Reife bewahrte eine lebendige, präzise Säure, die der reifen Frucht und der feinen Restsüße ein elegantes Gegengewicht gibt. Das Ergebnis ist ein besonders frischer, animierender und ausgewogener Kabinett.

Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (VDP.Gutswein) von der Saar, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer.

Der Wein wird aus gesunden, goldgelb gereiften Beeren vinifiziert und spontan vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, animierenden Trinkfluss dieses klassischen Saar-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem eisenreichen roten Schiefer und der kühlen Saar lebt dieser Kabinett von seinem Spiel aus Frucht und Mineralität: helles Goldgelb mit grünlichen Reflexen, dazu reife Aromen von Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich, Zitrus und gelbem Apfel, untermalt von einer rauchig-erdigen, salzigen Mineralität. Am Gaumen charmant und saftig, mit einer feinen, nie dominanten Restsüße, die von einer lebendigen Säure und mineralischem Zug perfekt aufgefangen wird – leicht, filigran und herrlich trinkanimierend.

Reife Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich über salziger Schiefer-Mineralität – feine Süße, lebendige Säure, leicht und trinkanimierend.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif und Solist auf der Terrasse, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Rotschiefer-Lagen an der Saar (Mosel); eisenreiche, rote Devonschiefer-Verwitterungsböden; ohne Herbizide bewirtschaftet
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling Kabinett (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

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Weine

Peter Jakob Kühn Schlehdorn Unikat Riesling 2020 BIO

Weißwein · Mittelheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Schlehdorn · PJK.Unikat Peter Jakob Kühn Herzstück Mittelheimer St. Nikolaus Reben von 1954 · über 70 J. kalkhaltiger Löss & Quarzit Ganztraubenpressung · ~2 J. Vollhefe BIO/Demeter (DE-ÖKO-003) · 2020

Der Peter Jakob Kühn Schlehdorn PJK.Unikat Riesling trocken 2020 ist der Spitzenriesling des Guts – aus den ältesten, 1954 gepflanzten Reben im Herzstück des Mittelheimer St. Nikolaus. Ein knochentrockener, tiefer und salziger Riesling von seltener Intensität und Klarheit.


Schlehdorn – das Herzstück des St. Nikolaus

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus und arbeitet seit 2004 als zertifiziertes Demeter-Mitglied biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Prägend ist der entschleunigte Ausbau: ein langes, unberührtes Hefelager in traditionellen Stückfässern, das den Weinen früh Tiefe und Anmut verleiht.

Der Schlehdorn entsteht aus den besten rund 1.000 m² der Großen Lage Mittelheimer St. Nikolaus, mit 1954 gepflanzten, über 70 Jahre alten Reben. Der Weinberg liegt direkt am Rhein, sanft nach Süden geneigt; kalkhaltiger, sandiger Löss und Quarzit sowie die ständige Luftzirkulation des breiten Flusses sorgen für gesunde, früh reifende Trauben. Pro Jahrgang entsteht meist nur rund ein Stückfass.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die alten Reben mit ihrem tiefen Wurzelsystem und der lange Hefeausbau bewahrten Konzentration, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Knochentrockener Riesling aus dem Herzstück des Mittelheimer St. Nikolaus, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von kalkhaltigem Löss und Quarzit.

Die ganzen Trauben werden über rund zehn Stunden schonend gepresst und ohne Umpumpen direkt ins Halbstückfass gelegt, wo sie spontan vergären. Nach einer malolaktischen Gärung reift der Wein knapp zwei Jahre unberührt auf der Vollhefe – ohne Bâtonnage –, gefolgt von rund einem Jahr Flaschenreife. Dieser lange Hefeausbau verleiht ihm Schmelz, Tiefe und Substanz. Biologisch-dynamischer Anbau (Demeter, DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, kristallklarer Riesling von großer Konzentration: reifer Apfel und Mirabelle, dazu getrocknete Zitronen- und Orangenzeste, eine feine jodig-steinige Note und würzige Kräuteranklänge. Am Gaumen knochentrocken, dicht und schmelzend zugleich, mit intensiver, salziger Mineralität, feiner phenolischer Griffigkeit und einem sehr langen, energiegeladenen Nachhall.

Reifer Apfel und Mirabelle, getrocknete Zitrus- und Orangenzeste über jodig-steiniger Tiefe – knochentrocken, dicht und schmelzend, intensiv salzig, mit langem, energiegeladenem Nachhall.

Ein rarer, sehr langlebiger Rheingau-Riesling; jung unbedingt dekantieren, mit großem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Kalbsbries mit Morcheln, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse wie Comté oder Beaufort.


Lage: Schlehdorn, ~1.000 m² im Herzstück des Mittelheimer St. Nikolaus (VDP.Große Lage), Rheingau; direkt am Rhein, Süd; kalkhaltiger sandiger Löss und Quarzit; Reben von 1954
Klassifikation: Riesling PJK.Unikat, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Ganztraubenpressung, Spontangärung im Halbstückfass, MLF, knapp 2 Jahre auf der Vollhefe (ohne Bâtonnage), danach ~1 Jahr Flaschenreife; biologisch-dynamisch, Demeter, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2015

Die VDP.Grosse Lage® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima, das durch die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel begünstigt wird. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil. Die Einzellage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich über etwa 40 Hektar und liegt zwischen 110 und über 320 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptrebsorte ist mit über 99 Prozent der Riesling, der in diesem steilen Gelände großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung kultiviert wird.

 

Die Geschichte der Wehlener Sonnenuhr reicht bis ins Jahr 1842 zurück, als der Wehlener Winzer Jodocus Prüm in den benachbarten Weinbergshängen von Wehlen und Zeltingen je eine Sonnenuhr errichtete. Die hier vinifizierten Weine wurden damals noch als „Wehlener und Zeltinger“ bezeichnet. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich die Einzellagen-Kennzeichnungen durch. Die Wehlener Sonnenuhr umfasst eine klassifizierte Fläche von 46,48 Hektar. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

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