Blog

29. März 2012

Estado Puro – Madrid – Spanien

>Stylisches Tapabar- und Restaurantkonzept. Die kleinen Happen werden zwar anders zubereitet und auch präsentiert, dennoch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, das es sich

Weiterlesen »

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) volle Südlage · >60 % Neigung BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2020 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang – der einzigen mit voller Südexposition. Ein Riesling, in dem sich Frucht und Steinaromen perfekt die Waage halten: viskos, würzig und tief.


Niersteiner Ölberg – volle Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Name Ölberg weist – wie bei vielen großen Lagen – auf ein früheres Kloster und seinen biblischen Bezug hin; die besonders dichte Viskosität und der hohe Anteil ätherischer Öle der Weine haben die Namensgebung sicher unterstützt.

Im Roten Hang ist der Ölberg die südlichste Lage des Guts und verläuft im zentralen Bereich in Ost-West-Richtung; als einzige der Roten-Hang-Lagen hat er volle Südexposition. Die Gutsparzelle ist eine klassische Steillage mit über 60 % Neigung. Anders als im Rothenberg und Pettenthal, wo die Felsbänder zutage treten, ist der Boden im Ölberg poröser und durchlässiger: Der rote Tonschiefer wurde über Jahrmillionen aufgerieben und ersetzt quasi die Humusschicht. Die Südparzelle wirkt so als idealer Wärmespeicher, in dem die Trauben gleichmäßig volle physiologische Reife erreichen.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die volle Südlage und der wärmespeichernde, aufgeriebene Tonschiefer sicherten gleichmäßige Reife und opulenten Körper, während der Rote Hang für salzige Mineralität und Würze sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von aufgeriebenem rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf opulenten Körper, Frucht-Stein-Balance und salzige Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein opulenter Riesling, in dem Frucht und Steinaromen sich die Waage halten: süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste. Am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure und einem feinen Nougatton; der opulente Körper wird von einer zarten mineralischen Würze abgepuffert, die mit Flaschenreife in den Vordergrund rückt.

Süße Frucht und salzige Mineralität, verwoben zu einer blühenden Sommerblumenwiese mit Honigmelone und Nektarinenzeste – am Gaumen fast ölig, mit reifer Säure, feinem Nougatton und zarter mineralischer Würze.

Ein opulenter, langlebiger Rotliegend-Riesling; gewinnt mit Flaschenreife. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Rahmsauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); volle Südexposition, >60 % Neigung; aufgeriebener roter Tonschiefer (Rotliegendes), poröser Boden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dominio del Bendito El Titan del Bendito 2023 BIO

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro Pago La Jara wurzelecht, ab 1953 bis spätes 19. Jh. 800–2.000 kg/ha 20 Monate französische Eiche Bio, ES-ECO-002-CL

El Titán del Bendito 2023 ist die Spitze im Sortiment von Antony Terryn – und der einzige seiner Weine, für den er ausschließlich die ältesten Rebzeilen im Pago La Jara liest. Die Stöcke stehen wurzelecht, die jüngste Pflanzung datiert auf 1953, die älteste reicht ins späte 19. Jahrhundert zurück. Die Erträge liegen zwischen 800 und 2.000 Kilogramm je Hektar.


Pago La Jara – wurzelechte Altreben auf Sand

Antony Terryn kam 2003 aus Frankreich nach Toro, nachdem er zuvor in Frankreich, Südafrika und den USA gearbeitet hatte. Was ihn hielt, war der Bestand an sehr alten Reben – ermöglicht durch die sandigen Böden der Region, in denen die Reblaus nie richtig Fuß fasste. Deshalb stehen hier bis heute Tinta-de-Toro-Stöcke wurzelecht, ohne amerikanische Unterlage, in einer Dichte und einem Alter, die anderswo in Europa verlorengegangen sind. 2004 gründete Terryn sein Weingut und arbeitet seither ökologisch, ohne Pestizide und Kunstdünger.

El Titán kommt aus dem Pago La Jara, einer der bekanntesten Gemarkungen Toros, und dort aus den ältesten und ärmsten Parzellen. Die Böden sind sandig-steinig und drainieren stark, das Klima ist extrem kontinental: heiße Tage, kühle Nächte, wenig Niederschlag. Alte Reben mit tiefem Wurzelwerk kommen damit besser zurecht als junge, liefern aber nur winzige Mengen – 800 bis 2.000 Kilogramm je Hektar sind ein Bruchteil dessen, was in Toro rechtlich möglich wäre. Genau daraus entsteht die Konzentration, die diesen Wein von Terryns übrigen Abfüllungen trennt. Sein erklärtes Ziel ist dabei nicht Wucht, sondern Struktur: mehr Gerüst, komplexere Frucht und ein feineres Gleichgewicht, ohne in plakative Kraft zu kippen.

Jahrgang 2023 – DO Toro

2023 war in weiten Teilen Spaniens ein schwieriges Jahr: Spätfröste, Hagel und anhaltende Trockenheit führten in mehreren Herkünften zu Ernteausfällen von dreißig Prozent und mehr. Toro kam vergleichsweise glimpflich davon – die Denominación entging den Frost- und Hagelschäden weitgehend, die andernorts ganze Parzellen kosteten.

Die Hitze verschob den Lesebeginn deutlich nach vorn: Gelesen wurde bereits Ende August. Die Trauben kamen gesund und mit etwas höheren Alkoholgraden in den Keller, die Säurewerte blieben niedrig – ein Profil, das in der Vinifikation keine Probleme machte. Der Consejo Regulador hat die Ernte 2023 als excelente eingestuft, die höchste Kategorie der Jahrgangsbewertung. Für alte, wurzelechte Reben mit tiefem Wurzelwerk war das Jahr günstiger als für junge Anlagen: Sie halten Trockenphasen länger durch und behalten bei Hitze die Balance zwischen Reife und Struktur.

Gärung im Beton, Reife im französischen Holz

Gelesen wird von Hand, selektiert wird zweimal – im Weinberg und noch einmal im Keller. Die Gärung läuft in epoxidharzbeschichteten Betontanks von 4.000 Litern, mit einer Maischestandzeit von 25 bis 40 Tagen. Beton ist hier eine bewusste Entscheidung: Er arbeitet temperaturträge, greift geschmacklich nicht ein und erlaubt lange Standzeiten, ohne dass der Wein austrocknet. Die langen Mazerationen holen Farbe, Tannin und Extrakt aus den kleinen Beeren der Altreben.

Anschließend reift der Wein mindestens 20 Monate in französischen Barriques, die Terryn selbst auswählt. Das Holz ist bei diesem Wein nicht Dekoration, sondern Werkzeug: Die massive Tanninstruktur der Tinta de Toro braucht Zeit und kontrollierten Sauerstoffkontakt, um sich zu glätten. Reinsortig, trocken, aus biologischem Anbau.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot mit violettem Rand. In der Nase reife schwarze Frucht – Brombeere, Schwarzkirsche, etwas Pflaume –, darüber florale Töne, mediterrane Kräuter und eine steinig-mineralische Note, die aus den kargen Sandböden kommt. Das Holz steht im Hintergrund und zeigt sich als Würze, nicht als Vanille. Am Gaumen setzt der Wein kraftvoll an und bleibt dabei geordnet: viel Substanz, dichte, reife Tannine mit feinem Korn, dazu die Wärme, die der Jahrgang 2023 mitbringt. Der Abgang ist lang, und im Ausklang treten Frucht und mineralischer Zug wieder nach vorn.

Struktur statt Wucht – ein Toro, der seine Kraft nicht vorführt, sondern trägt.

In den ersten Jahren empfiehlt sich das Dekantieren. Optimale Trinktemperatur 17 bis 18 °C.

Am Tisch

Zu kräftigem geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Lamm vom Feuer, zu Wild und Schmorgerichten. In Toro selbst gehört der Milchlammbraten aus dem Holzofen dazu. Auch gereifte Hartkäse – Manchego curado, alter Bergkäse – tragen die Tanninstruktur gut.


Lage: DO Toro, Pago La Jara – sandig-steinige, karge Böden mit starker Drainage, extremes Kontinentalklima; wurzelechte Altreben, jüngste Pflanzung 1953, älteste aus dem späten 19. Jahrhundert; Erträge 800–2.000 kg/ha
Klassifikation: DO Toro, Tinta de Toro, trocken; Jahrgang 2023 vom Consejo Regulador als „excelente" eingestuft
Ausbau: Handlese mit Selektion im Weinberg und im Keller, Gärung in epoxidharzbeschichteten Betontanks (4.000 l), Maischestandzeit 25–40 Tage, anschließend mindestens 20 Monate in ausgewählten französischen Barriques; biologischer Anbau ES-ECO-002-CL

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kissinger-Bähr Dienheim Kreuz Riesling trocken 2024 BIO

Weißwein · Dienheim (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Dienheimer Kreuz (Einzellage) Kissinger-Bähr Dienheim · Rheinhessen kalkreicher Boden trocken nur 1.842 Flaschen BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr Dienheim Kreuz Riesling trocken 2024 ist ein Wein voller Spannung, geboren auf kalkreichem Boden südlich von Nierstein. Kühl und filigran, mit tänzerischer Leichtigkeit und salziger Frische – pur, facettenreich, tief und spannend.


Dienheimer Kreuz – Riesling vom Kalk

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit und Präzision statt auf Effekt setzen.

Für diesen Riesling füllt das Weingut die Einzellage Dienheimer Kreuz separat ab – gelegen auf kalkreichem Boden südlich von Nierstein. Dieser kühle, kalkgeprägte Untergrund bringt einen filigranen, salzig-mineralischen Riesling mit spürbarer Spannung und Zug hervor.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Der kühle, kalkreiche Boden des Dienheimer Kreuz und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Filigranität – Leichtigkeit und Tiefe im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Dienheimer Kreuz, Jahrgang 2024; 100 % Riesling vom kalkreichen Boden.

Der Wein wird handwerklich und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf Filigranität, salzige Frische und Spannung ausgerichtet, sodass die kühle, kalkgeprägte Herkunft unverfälscht zur Geltung kommt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039). Gesamtproduktion: nur 1.842 Flaschen.

Im Glas

Ein Wein voller Spannung: kühl und filigran, mit tänzerischer Leichtigkeit und salziger Frische. Am Gaumen vibrierend, mit beeindruckendem Zug und einem langen, mineralischen Nachhall. Pur, facettenreich, tief und spannend.

Kühl und filigran, mit tänzerischer Leichtigkeit und salziger Frische – vibrierend, mit beeindruckendem Zug und langem, mineralischem Nachhall. Pur, facettenreich, tief und spannend.

Ein filigraner, spannungsreicher Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Dienheimer Kreuz, Dienheim (südlich von Nierstein), Rheinhessen; kalkreicher Boden
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch, DE-ÖKO-039; 1.842 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 BIO

Rotwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,20 ha · Reben von 1978 Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 ist ein eleganter, seidiger Pinot Noir aus einer winzigen 0,20-Hektar-Parzelle – historisch eine der großen Rotwein-Lagen Chassagnes. Reife rote Frucht, feine, gut eingebundene Tannine und große Finesse.


Clos Saint Jean – große Pinot-Noir-Lage in Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Clos Saint Jean ist historisch eine der großen Pinot-Noir-Lagen von Chassagne-Montrachet, lange im Besitz der Familie Pillot. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle von nur 0,20 Hektar mit 1978 gepflanzten Reben auf Ton- und Kalksteinböden. Während die kalkreichen Hänge im Norden die berühmten Chardonnays bringen, eignen sich die ton- und kalkmergelreicheren Böden hervorragend für tiefgründigen, eleganten Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht, Tiefe und Konzentration bei seidiger Textur. Für Morey-Coffinet markiert 2022 laut Fachpresse einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im Clos Saint Jean ergibt das einen Wein aus voll ausgereiftem Lesegut mit feinen, gut eingebundenen Tanninen.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 14 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit rund 50 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein sehr ansprechender Rotwein aus reif gelesenem Lesegut: in der Nase rote Frucht, florale Anklänge, feiner Rauch und Gewürz. Am Gaumen breit und vollmundig, mit pulpiger, seidiger Textur und einer würzigen Spitze, die Frische und Fruchtreife verbindet. Die Tannine sind fein und gut eingebunden – ein eleganter, rassiger Pinot mit Finesse und gutem Reifepotenzial.

Breiter, seidiger Gaumen mit feinen, gut eingebundenen Tanninen – elegant, rassig und fein.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem und weißem Fleisch, zu Wild und Wildgeflügel, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,20 ha, Ton- und Kalksteinböden, Reben von 1978
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 14 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 50 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Thomas Morey Bourgogne Chardonnay 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne (Chassagne-Montrachet) Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Bourgogne Chardonnay 2023 ist ein brillanter Bourgogne Blanc aus 100 % Chardonnay, der durch seinen feinen Ausbau in Barriques Tiefe und Struktur erhält.


Herkunft – aus dem Herzen von Chassagne

Die Domaine Thomas Morey liegt im Herzen von Chassagne-Montrachet an der Côte de Beaune. Thomas Morey, zehnte Generation einer seit 1643 dort verwurzelten Winzerfamilie, gründete sein eigenes Gut 2006/07 und bewirtschaftet die Reben (seit 2017); den volleren, holzbetonten Stil seines Vaters Bernard hat er bewusst zugunsten von Eleganz und Präzision verlassen.

Der Bourgogne Chardonnay stammt aus zwei gleich großen Parzellen innerhalb von Chassagne-Montrachet. Die erste wurde 1989 von Thomas' Vater Bernard mit einer Massalselektion der ältesten Reben des Guts bepflanzt, auf flachem, braunem Lehmboden; die zweite, 2004 gepflanzte Parzelle steht auf steinigem, leicht abfallendem Boden. In der Cuvée verbinden sich beide zu einem subtilen, vielschichtigen Burgunder.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage. Nur rund 20 % neues Holz und minimaler Schwefeleinsatz geben dem Wein Raum, sich zu entwickeln – eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

In der Nase zarte Aromen von Butter, reifen Äpfeln, getoastetem Brot und feinen Gewürzen, dezent unterlegt von edlem Holz. Am Gaumen klar, elegant und mit wunderschöner Textur, mittel bis vollmundig, präzise und zugleich saftig; die feine Säurestruktur sorgt für Frische und perfekte Balance, der Abgang ist harmonisch und anhaltend.

Ein Burgunder mit Rückgrat und erhabener Ernsthaftigkeit, der mit etwas Flaschenreife noch an Komplexität gewinnt.

Schon jetzt zugänglich, mit Reifepotenzial von einigen Jahren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch (Seeteufel, Steinbutt), zu Geflügel in Rahmsauce, zu Jakobsmuscheln sowie zu mittelreifem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Bourgogne, Chassagne-Montrachet, Côte de Beaune (Frankreich); zwei Parzellen (1989/2004), lehmig-braune und steinige Böden
Klassifikation: Bourgogne AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, Feinhefe ohne Bâtonnage

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Bachelet Bourgogne Pinot Noir 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC 0,66 ha · Reben ~70 Jahre 2023 Côte de Nuits

Der Bourgogne Pinot Noir 2023 von Denis Bachelet zeigt, dass hinter einem „einfachen" Bourgogne keineswegs große Mengen stehen müssen. Nur 0,66 Hektar, bestockt mit Reben, die auf 70 Jahre zugehen: ein filigraner, komplexer und saftiger Pinot Noir, bei dem Erde, Frucht und Mineralität in feiner Balance nebeneinanderstehen.


Bourgogne aus alten Reben – Handschrift einer Top-Domaine

Bourgogne ist die regionale Appellation des Burgunds. Dieser Wein stammt aus einer nur 0,66 Hektar großen Parzelle, deren Rebstöcke auf rund 70 Jahre zugehen. Penible Pflege und sehr niedrige Erträge sorgen für Konzentration und Tiefe – weit über das übliche Niveau dieser Stufe hinaus.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Sorgfalt prägt auch den Bourgogne Rouge.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von fast 70 Jahre alten Reben bei sehr niedrigen Erträgen.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Feine, klare Frucht, getragen von einer filigranen, komplexen Struktur. Am Gaumen saftig und ernsthaft, mit erdigen und mineralischen Noten, feinem Tannin und frischer Säure.

Erde, Frucht und Mineralität nebeneinander – ein filigraner, ernsthafter Bourgogne weit über seiner Stufe.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein feiner Allrounder für die gehobene Alltagsküche.


Lage: Bourgogne (Côte de Nuits), 0,66-ha-Parzelle; Reben rund 70 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Metzger Traubensaft Paule weiss

Traubensaft · weiß · alkoholfrei · Pfalz

Metzger Traubensaft Paule weiß ist ein fruchtig-süßer weißer Traubensaft vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Aus reifen weißen Trauben gewonnen, alkoholfrei und voller Fruchtsüße. Ein Genuss für die ganze Familie – und der passende Partner zur roten Clara.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus reifen weißen Trauben entsteht dieser fruchtig-süße Traubensaft – ein alkoholfreier Genuss.

Herstellung

Der weiße Traubensaft wird aus reifen Trauben gewonnen und ist alkoholfrei. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten.

Geschmack

Helles Gelb. Fruchtig und süß, mit dem vollen Aroma reifer weißer Trauben. Saftig und rund.

Zum Genuss

Gut gekühlt servieren, pur oder mit Wasser/Soda gespritzt. Ein alkoholfreier Genuss für jede Gelegenheit.

Klassische Begleitung: als alkoholfreie Alternative zum Apéritif, zu Gebäck, Obst oder solo.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Weißer Traubensaft (alkoholfrei)
Mindesthaltbarkeit (MHD): Ende 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Von Winning Sauvignon Blanc II

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

100 % Sauvignon Blanc Pfalz, Mittelhaardt von Winning, Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Lösslehm trocken 2025

Der von Winning Sauvignon Blanc II 2025 ist der Einstieg in die Sauvignon-Blanc-Reihe des Deidesheimer Guts: sortentypische Stachelbeere und Limette, grasige Nuancen und eine kernige Mineralität aus den Böden der Mittelhaardt. Ein trockener Weißwein, der Frucht und Frische in der Balance hält.


Mittelhaardt – Buntsandstein, Kalk und Lösslehm

Die Trauben stammen von Lagen der Mittelhaardt rund um Deidesheim, wo Buntsandstein, Kalk und Lösslehm aufeinandertreffen. Der Haardtrand schirmt die Weinberge nach Westen ab, die Sommer sind warm und trocken – Bedingungen, unter denen Sauvignon Blanc reift, ohne seine Säure zu verlieren. Der Sandstein liefert die kernige, mineralische Prägung, der Kalk die Frische, der Lösslehm die Wasserversorgung in trockenen Phasen.

Für Sauvignon Blanc ist dieses Zusammenspiel entscheidend. Die Sorte verliert in zu warmen Lagen schnell ihre grüne, frische Aromatik und kippt ins Tropische; zu kühl gepflanzt, bleibt sie grün und kantig. Die Mittelhaardt liegt dazwischen: genug Wärme für reife Frucht, genug kühle Nächte am Haardtrand für Säure und Duft.

Das Weingut von Winning wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben den Rieslingen ist das Haus für seine im Holzfass vinifizierten Sauvignon Blancs bekannt – in der Pfalz eine Seltenheit. Der Sauvignon Blanc II ist der Gutswein dieser Reihe.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter folgte in der Pfalz ein trockenes Frühjahr, das den Austrieb verzögerte. Frostschäden blieben aus, der Krankheitsdruck war das ganze Jahr über niedrig. Der Sommer verlief heiß und trocken; die Trockenphase während der Zellteilung ließ die Beeren klein bleiben. Regen Mitte Juli brachte den Reben Wasser zurück, die Augusthitze beschleunigte die Reife so stark, dass die Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden. Regenfälle ab Mitte September erforderten dann zügiges Lesen.

Die Lese begann Mitte August und war um den 23. September abgeschlossen – einer der frühesten Lese-Abschlüsse überhaupt. Die Erntemenge lag mit rund 1,85 Millionen Hektoliter etwa 17 % unter dem Vorjahr und deutlich unter dem Zehnjahresmittel; deutschlandweit ist 2025 der kleinste Jahrgang seit 2010. Die kleinen Beeren brachten hohe Mostgewichte bei ausgewogener Säure und gesundes Lesegut – ein Jahrgang mit Struktur, Konzentration und aromatischer Dichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sauvignon Blanc aus dem Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Bei einem warmen Jahr mit kleinen Beeren liegt die Aufgabe im Keller darin, die sortentypische Frische zu erhalten statt die Konzentration weiter zu steigern.

Vinifiziert wird schonend und herkunftsbetont im Stil des Guts – ausgerichtet auf sortentypische Frucht, grasige Frische und mineralische Struktur statt auf aromatische Überzeichnung. Das unterscheidet den Wein von vielen Sauvignon Blancs, die auf maximale Stachelbeer- und Paprikanoten zielen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Stachelbeere und Limette, dazu ein Hauch Zitrusschale und Holunderblüte. Am Gaumen frisch und knackig, mit grasigen Nuancen, straffer Säure und kernig-mineralischem Nachhall; die kleinen Beeren des Jahrgangs zeigen sich in der aromatischen Dichte.

Ein heißes, kleines Jahr, aber Sandstein und Kalk am Haardtrand: Sauvignon Blanc mit Dichte, der trotzdem frisch bleibt.

Bei 9–11 °C servieren. Der Wein zeigt sich jung am präzisesten; die Konzentration des Jahrgangs 2025 trägt ihn zwei bis drei Jahre.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche. Besonders gut zu Gerichten mit frischen Kräutern und Zitrus, wo die grasige Seite der Sorte aufgegriffen wird.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim
Rebsorte 100 % Sauvignon Blanc
Lage Pfalz, Mittelhaardt · Buntsandstein, Kalk, Lösslehm
Klassifikation Gutswein · trocken
Jahrgang 2025
Ausbau schonende, herkunftsbetonte Vinifikation
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

Mehr erfahren ...