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10. April 2012

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung; 2.586 Flaschen

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Weine

Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken BIO

Rotwein · Königsbach (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Königsbacher Ölberg (Große Lage) Königsbach · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Kalkmergel · Südhang trocken · 20 hl/ha spontan · 50 % neu / 50 % gebraucht Barrique BIO · 2021

Der Weingut Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken 2021 stammt von einer Parzelle direkt an der Lagengrenze zum berühmten Königsbacher Idig. Südhang, hoher Kalkmergelanteil und kühle Waldluft ergeben einen Pinot mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz.


Königsbacher Ölberg – Spätburgunder am Idig

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Ihr Spätburgunder-Weinberg im Königsbacher Ölberg liegt direkt an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig – mit Südhangexposition und einem noch höheren Kalkmergelanteil, perfekte Voraussetzungen für Spätburgunder.

Der Ölberg liegt hoch, mit Kalkmergel als prägendem Gestein. Durch seine besondere Position gibt es morgens und abends immer wieder kalte Lufteinträge aus dem Pfälzerwald, die dem Wein Frische schenken. Ziel der Brüder ist es, diese Gegebenheiten Jahr für Jahr perfekt zu interpretieren, sodass Weine mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz entstehen.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang – genau die Bedingungen, unter denen Spätburgunder seine Eleganz zeigt: moderate Reife, feine Tannine und lebendige Säure. Die kalkmergelgeprägte, vom Pfälzerwald gekühlte Ölberg-Parzelle und der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Präzision und salzige Mineralität – Spannung und Feinheit im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Große Lage) aus dem Königsbacher Ölberg, Jahrgang 2021; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel, Ertrag nur 20 hl/ha.

Der Wein wird spontan mit natürlichen Hefen vergoren und je zur Hälfte in neuen und in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese Machart verleiht dem Pinot Tiefe und feine Würze, ohne die kühle, kalkgeprägte Herkunft zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder von kühler, klarer Prägung: rote Kirsche und Waldbeeren, dazu feine Würze, ein Hauch Pfeffer und Tabak sowie eine dezent rauchige Note. Am Gaumen feinstrukturiert und elegant, mit seidigen Tanninen, animierender Säure und der kreidig-salzigen Mineralität des Kalkmergels – druckvoll und zugleich fein, mit langem, herkunftsklarem Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze, Pfeffer und Tabak – feinstrukturiert und elegant, mit seidigem Tannin und kreidig-salziger Mineralität, druckvoll und fein zugleich.

Ein eleganter, kalkgeprägter Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Königsbacher Ölberg (Große Lage), an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig, Königsbach, Pfalz (Mittelhaardt); Südhang, Kalkmergel; kühle Lufteinträge vom Pfälzerwald; 20 hl/ha
Klassifikation: Spätburgunder, Große Lage, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen, 50 % neues und 50 % gebrauchtes Barrique; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Schaumweine

Egly-Ouriet Les Prémices Extra brut

Champagner · Massif de Saint-Thierry · Cuvée · Extra Brut

Egly-Ouriet Les Prémices Extra Brut ist die jüngste Cuvée der Domaine – das Ergebnis einer neuen Parzelle und einer neuen Generation. „Prémices", die ersten Früchte der Ernte, waren in der Antike den Göttern vorbehalten. Die Cuvée vereint zu je einem Drittel Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier und zeigt, wie hoch die Messlatte bei Egly-Ouriet schon am Einstieg liegt.


Trigny

Trigny liegt nordwestlich von Reims im Massif de Saint-Thierry – eine andere Welt als Ambonnay: sandige Böden über Kreideuntergrund statt reiner Kreide, anderes Mikroklima. Die rund 3,5 Hektar kamen 2016 über die mütterliche Linie von Clémence Egly in den Familienbesitz; Südostexposition, sieben historische Einzellagen, Reben im Schnitt 40 Jahre alt.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée ist gleichmäßig aufgeteilt: je ein Drittel Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier. Der Grundjahrgang wird durch Reserveweine aus zwei älteren Jahrgängen ergänzt. Vinifiziert wird ausschließlich im Edelstahltank – der einzige wesentliche Bruch mit der sonst auf Barrique setzenden Egly-Philosophie. Drei Jahre Hefelagerung, keine Filtration, kein Fining; Dosage 2 g/l.

Im Glas

In der Nase Orangenzeste, roter Apfel und Gewürze – direkt und ausdrucksstark, dazu Röstaromen und Brioche. Am Gaumen vollmundig, mit saftiger Säure und einem dichten Fruchtkern, der deutlich mehr Gewicht hat als ein klassischer Einstiegschampagner. Cremige Intensität und exotische Noten runden das Bild – Edelstahl statt Barrique und doch unverkennbar Egly-Ouriet. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Jetzt trinkreif; mit zwei bis vier Jahren weiterer Kellerreife gewinnt er an Tiefe und Integration. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Klassische Begleitung: Austern, Jakobsmuscheln, heller Fisch und Ziegenkäse. Ebenso als Apéritif.


Lage: Trigny, Massif de Saint-Thierry (Champagne); Sand über Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Edelstahltank, 3 Jahre sur lattes, keine Filtration, 2 g/l Dosage

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2017

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2017

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2017 stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2017 – Saar

2017 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2017; 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung

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Weine

Domaine Saint-Lannes rosé

Dieser vollmundige Rosé wurde aus sonnengereiften Trauben der Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon gekeltert. Er duftet nach Sommer und roten Früchten wie Himbeere und Kirsche.

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Rebsorten

Marco Felluga Collio Chardonnay

Wein · Weißwein · Collio · Italien

Marco Felluga Collio Chardonnay zeigt sich hellgelb mit grünlichen Reflexen. Aromatisch, intensiv und sehr fruchtig – ein Korb voll weißer und tropischer Früchte. Am Gaumen sortentypisch und samtig, mit knackiger Säure, die dem Chardonnay eine schöne Frische verleiht.


Collio / Friaul

Das Weingut Marco Felluga (gegründet 1956) zählt zu den Pionieren des Collio DOC im Friaul-Julisch Venetien nahe der slowenischen Grenze. Die Reben wachsen auf den typischen Ponca-Böden (Flysch aus Sandstein, Mergel und Kalk); kühle Brisen von Adria und Alpen sorgen für eine langsame, aromatische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Nach Handlese und sanfter Pressung vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank und reift anschließend auf der Feinhefe, was die fruchtbetonte Aromatik bewahrt und ihm samtigen Schmelz verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Hellgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase aromatisch und intensiv, mit weißen und tropischen Früchten. Am Gaumen sortentypisch und samtig, getragen von einer knackigen Säure, die für schöne Frische und einen langen Abgang sorgt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremiger Pasta und mildem Käse.


Lage: Collio DOC, Friaul-Julisch Venetien (Italien); Marco Felluga
Klassifikation: Collio DOC – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: Edelstahltank, Reife auf der Feinhefe

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Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm weiß 2024 BIO

Weißwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Chardonnay & Weißburgunder

Chardonnay & Weißburgunder 0 Ohm weiß Kissinger-Bähr Uelversheim & Rheinfront · Rheinhessen Löss/Lehm & Kalkstein spontan · biodynamisch 225- & 500-l-Holzfass · ~10 Mon. Hefe BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" weiß 2024 ist eine Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder – zwei Rebsorten, die sich perfekt ergänzen. Ein feingliedriger, präziser Wein mit Druck und Zug: geradlinig, kompromisslos, kein Schnickschnack. 0 Ohm.


0 Ohm – Cuvée aus zwei Herkünften

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet, entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit und Präzision statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Weißburgunder stammt aus Uelversheim, geprägt von Löss und Lehm, und bringt Kraft, Dichte und Struktur ins Glas. Der Chardonnay wächst auf Kalksteinböden entlang der Rheinfront und sorgt für Frische, Salzigkeit und Eleganz. Zusammen ergeben sie ein harmonisches Spannungsfeld aus Herkunft, Charakter und Balance.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die kühl geprägten Kalk- und Lössböden und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Präzision – Kraft und Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Trockene Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder, Jahrgang 2024; Weißburgunder aus Uelversheim (Löss/Lehm), Chardonnay von der Rheinfront (Kalkstein).

Der Wein wird spontan vergoren, biodynamisch bewirtschaftet und ohne Zusätze ausgebaut. Die Reife erfolgt über rund zehn Monate auf der Hefe in 225- und 500-Liter-Holzfässern. Abgefüllt wird unfiltriert und nur minimal geschwefelt – ein bewusst puristischer Ausbau, der Herkunft und Struktur in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Eine Cuvée von klarer Herkunft und feiner Spannung: Chardonnay bringt Zitrus, weißen Pfirsich und eine kalkig-salzige Frische, der Weißburgunder Kraft, gelbe Frucht und cremige Dichte. Am Gaumen feingliedrig und präzise, mit spürbarem Druck und Zug, einer dezenten Textur aus dem Holzfassausbau und einem langen, geradlinigen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und gelbe Frucht über kalkig-salziger Frische – feingliedrig und präzise, mit Druck und Zug, feiner Holztextur und langem, geradlinigem Nachhall.

Ein präziser, herkunftsbetonter Weißwein mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Uelversheim (Löss/Lehm) und Rheinfront (Kalkstein), Rheinhessen
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder
Ausbau: Spontangärung, biodynamisch, ohne Zusätze; ~10 Monate auf der Hefe in 225- und 500-l-Holzfässern; unfiltriert, minimal geschwefelt; DE-ÖKO-039

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Italien

Fratelli Revello Barolo Giachini 2020 DOCG

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Cru Giachini (La Morra) Revello Fratelli kalkhaltig-toniger Boden 24 Monate franz. Barrique 40 % neu / 60 % gebraucht 2020

Der Revello Fratelli Barolo Giachini 2020 DOCG ist ein Single-Vineyard-Barolo aus der Frazione Annunziata in La Morra – komplex und tiefgründig, mit reifer Frucht, feiner Würze und einer klaren, eleganten Struktur. Ein authentischer Ausdruck des Barolo di La Morra.


Cru Giachini – Eleganz aus der Annunziata

Der Weinberg Giachini liegt in der Fraktion Annunziata in La Morra, zwischen dem renommierten Cru Bricco Rocca und dem Ortskern von Annunziata. Die Lage profitiert von kalkhaltig-tonigen Böden und einer südöstlichen Exposition auf rund 270 Metern über dem Meeresspiegel.

Mit einer Rebfläche von etwa einem halben Hektar und vergleichbaren geologischen Voraussetzungen wie die benachbarte Rocche dell'Annunziata entstehen hier Barolo-Weine mit klassischer Struktur und ausgeprägter Eleganz, die als authentischer Ausdruck des Barolo di La Morra gelten.

Jahrgang 2020 – Barolo

2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen, eher zugänglichen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer eleganten La-Morra-Lage wie Giachini ergibt das einen komplexen, tiefgründigen Nebbiolo, der schon vergleichsweise früh Charme zeigt und zugleich über viele Jahre reift.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.

Der Ausbau beginnt mit einer Maischegärung von sechs bis acht Tagen in horizontalen Rotomazeratoren. Die alkoholische Gärung wird anschließend in Edelstahltanks über zehn bis fünfzehn Tage vollendet, bevor der biologische Säureabbau in Barriques erfolgt. Es folgt eine 24-monatige Reife in französischen Barriques, davon 40 Prozent neu und 60 Prozent gebraucht. Nach der Abfüllung im Juli des Jahres vor der Vermarktung reift der Wein weiter in der Flasche und kommt im März des vierten Jahres nach der Lese in den Verkauf.

Im Glas

Im Geschmacksprofil zeigt sich der Barolo Giachini komplex und tiefgründig, mit reifer Frucht, feiner Würze und einer klaren, eleganten Struktur. Kraft und Körper verbinden sich harmonisch mit einer präzisen Tanninstruktur und einer bemerkenswerten Finesse, die dem Wein Länge, Spannung und großes Reifepotenzial verleiht.

Komplex und tiefgründig, mit reifer Frucht und feiner Würze – Kraft und Finesse mit präzisem Tannin und großer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Cru Giachini, Frazione Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 0,5 ha, südöstliche Exposition auf ~270 m; kalkhaltig-toniger Boden
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung 6–8 Tage in Rotomazeratoren, Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Barrique; 24 Monate französische Barriques (40 % neu, 60 % gebraucht)

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