Duelle …

Eine spontane Nacht der Duelle in der famoses Essen auf gute Weine traf:

Wagyu-Rind von der Hüfte aus Australien war den perfekten Steinpilzen ebenbürtig. Ausgleich 1:1.

Der Jahrgangsvergleich der Domaine Etienne Sauzet aus den Jahrgängen 2005 und 2004 aus der Einzellage Puligny-Montrachet Les Folatières erbrachte einen klaren Punktesieger: der 2004er zeigte schon leichte Firntöne, war zwar noch kraftvoll am Gaumen, das Barrique überdeckte allerdings die Frucht und die Mineralik. Zwar noch sehr gut, aber am Ende fehlte die Vielschichtigkeit und die Harmonie im Finish. Der 2005er hingegen zeigte alles, was ein sehr guter Chardonnay präsentieren kann. Feinste Nase nach frischem Brot, klare Mineraltöne, grüne Oliven, dabei sehr frisch und klar. Im Geschmack druckvoll, sehr rein und mit changierendem Geschmack. Klarer Punktesieg für den 2005: 4:1.

Auch das Duell des La Lagune 1970 und 1998 brachte einen klaren Sieger hervor. Erstaunlicherweise hatte hier der 1970er klar die Nase vorne. Auf den Punkt gereift: ätherische Waldnoten, Pilze, morbide, dunkle rote Früchte, ein Hauch Trüffel. Im Geschmack nicht lang, aber präsent und sehr fein, ohne jegliche störende Noten. Einfach perfekt. Bei dem 1998er zeigten sich zunächst eine eindimensionale Paprikanote im Duft, der Geschmack eher langweilig, eindimensional und dazu noch recht kurz. Der Wein wirke überkonzentriert, ohne das das Lesegut wirklich dazu geeignet war. Eindeutiger Sieg des klassischen Ausbaus von 1970: 5:1.

Zuletzt kein Duell, aber die Möglichkeit, einen 1994er Château Margaux im Glas zu haben. In der Nase eine stark geprägte Eukalyptus Note (der Wein riecht eigentlich wie ein gereifter  Coonawarra Cabernet Sauvignon aus Australien). Mit ein wenig Zeit wird der Duft zwar dezenter, bleibt aber wie ein Damokles Schwert in der Luft hängen und macht dieses Getränk auf Dauer plump in der Nase. Im Geschmack sehr, sehr viel Gerbstoff. Der darauf folgende Abgang ist trotz der vielen Tannine eher kurz und dazu noch bitter. Entweder braucht dieser 1994er Margaux  noch sehr, sehr viel Zeit oder es ist einer dieser bekannten Weine dieses Planeten, die einfach zu überteuert sind.

Vorspeise: Cecina (getrocknetes Rindfleisch), karamellisierte Walnüsse mit roter Beete und Sesam und Olivenöl.
Beste, frische Steinpilze.
Wagyu-Rind aus der Hüfte mit Patatas Arrugadas und Aioli.
2004er Sauzet Puligny-Montrachet Les Folatières.
2005er Sauzet Puligny-Montrachet Les Folatières.
1970er Château La Lanessan Grand Cru Classé aus dem Haut-Medoc.
1998er Château La Lanessan Grand Cru Classé aus dem Haut-Medoc.
1994 Château Margaux. 

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Rebsorten

Domaine Vincey Coteaux Champenois Blanc Coteaux Grand Cru 2020

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay

Chardonnay Coteaux Champenois Blanc Oger Grand Cru Côte des Blancs Handarbeit im Weinberg 2020

Der Domaine Vincey Coteaux Champenois Blanc Grand Cru 2020 ist ein athletischer Champagner-Stillwein – ganz ohne Bubbles, dafür mit kreidiger Tiefe, eleganter Frische und einem Charakter zwischen Burgund und Jura. Nur 950 Flaschen.


Oger – stiller Chardonnay vom Grand-Cru-Kreideboden

Domaine Vincey liegt in Oger, einer Grand-Cru-Gemeinde im Herzen der Côte des Blancs zwischen den berühmten Orten Avize und Le Mesnil-sur-Oger. Quentin Vincey führt das Gut in achter Generation; seit 2014 füllt die Familie selbst ab, nachdem die Trauben zuvor an die örtliche Genossenschaft gingen. Im Weinberg wird von Hand gearbeitet, mit Kompost und Pflanzenpräparaten.

Die Trauben dieses Stillweins stammen aus den Grand-Cru-Lagen „Le Grand Jardin", „Chemin de Châlons" und „Auge", angepflanzt um die 1970er Jahre. Die Kalk- und Kreideböden, auf denen die alten Reben wurzeln, prägen den Wein unverkennbar und geben ihm seine mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Champagne

2020 war in der Champagne ein früher, sonniger und reifer Jahrgang mit gesundem Lesegut und guter Konzentration. Für einen Coteaux Champenois – den stillen Wein der Region, der die volle Traubenreife braucht – sind das ideale Voraussetzungen: reife Frucht, getragen von der kühlen Frische und Mineralität der Côte des Blancs.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2020.

Pressung und Gärung erfolgen im Eichenfass mit indigenen Hefen, gefolgt von rund 24 Monaten Reife auf der Feinhefe im Holz, die dem Wein Textur und expressive Tiefe geben. Abfüllung im September 2022, unfiltriert, in einer streng limitierten Auflage von nur 950 Flaschen. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb. Am Gaumen tänzelt der Wein trotz der langen Hefereife frisch herein und macht sich sehr elegant breit. Getoastetes Brot, etwas Zitronensäure, Hefe und Salz, dazu reife Zitrusfrucht, hellfleischige Früchte und würzige Anklänge – eine Mischung, die an Burgund und Jura zugleich erinnert.

Ein athletischer Champagner ganz ohne Bubbles – und ja, das kann er!

Schon jetzt elegant zu genießen, mit Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln und gebratenem Fisch, zu Geflügel oder Kalb in heller Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu gereiftem Comté oder Bergkäse.


Lage: Coteaux Champenois, Oger Grand Cru, Côte des Blancs (Frankreich); Lagen Le Grand Jardin, Chemin de Châlons und Auge, Kalk-/Kreideböden, Reben ~1970er
Klassifikation: Coteaux Champenois Blanc AOC, Grand Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Fassgärung mit indigenen Hefen, ~24 Monate Feinhefe im Holz, unfiltriert; nur 950 Flaschen; Handarbeit im Weinberg

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Schaumweine

Clandestin Les Semblables Austral 2022

Der ClanDestin Les Semblables Austral 2022 Brut Nature ist das Gegenstück zum Boréal: Pinot Noir von nach Süden ausgerichteten Lagen rund um Buxières-sur-Arce. Ausgewählt werden nur Parzellen mit ähnlicher Ausrichtung und ähnlichem Boden – daher der Name „Les Semblables“, die Ähnlichen.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Der Duft ist wild und fein zugleich: helle rote Früchte, kühler Kalk, etwas Kräuter und Zitrus. Im Mund straff, voller Energie und gerade, mit langem, trockenem Finale. Trotz der Südlage bleibt er kühl und präzise.

Mach was draus

Brathähnchen, Perlhuhn, Lachs vom Grill, Garnelen oder ein milder Ziegenkäse. Er hat etwas mehr Frucht als Boréal und begleitet gut ein ganzes Menü. Ideal für ein Essen mit Freunden, die Champagner ohne Zucker kennenlernen wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Austral ist der zugänglichere der beiden Pinot Noirs. Ich trinke ihn gern zu Geflügel mit Kräutern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Austral? Austral bedeutet „südlich“. Die Trauben stammen von Lagen mit Südausrichtung.

Wie wird er ausgebaut? Jede Parzelle gärt für sich spontan in großen, neutralen Eichenfässern. Ungeschönt und ungefiltert, nach zwei Jahren in der Flasche ohne Dosage abgefüllt.

100 % Pinot Noir · Südlagen um Buxières-sur-Arce, Côte des Bar · Kalk · parzellenweise Spontangärung · großes, neutrales Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · 2 Jahre Flaschenreife · Jahrgang 2022 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne ClanDestin, Landreville · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2013

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

95 % Garnacha · 5 % Tempranillo Escondite del Ardacho · Las Paredes Single Parcel · 0,37 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) eisenhaltiger Lehmkalk · 70+ J. Reben nur 310 Flaschen 2013

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Paredes" 2013 ist eine Single-Parcel-Rarität von nur 0,37 Hektar in der Rioja Alavesa. Aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo von über 70 Jahre alten Reben entsteht ein Wein von kraftvoller Struktur, der entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas erinnert – opulent und zugleich von großer Tiefe.


Las Paredes – 0,37 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Das Geheimnis der nur 0,37 Hektar großen Parzelle Las Paredes ist ihr eisenhaltiger Lehmkalkboden. Bestockt ist sie mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, die inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht haben. Ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja-Winzer noch nicht verlassen.

Jahrgang 2013 – Rioja

2013 war an der Rioja ein kühler, klassischer Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, fein gezeichnete Weine mit lebendiger Säure hervorbrachte. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich dieser Las Paredes heute in einer faszinierenden, reifen Phase, in der sich seine Tiefe und sein Schmelz voll entfalten.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, Jahrgang 2013, trocken; von über 70 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha).

Der Wein entsteht aus einer einzigen, winzigen Parzelle und wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu vinifiziert – mit gut eingebetteten Gerbstoffen und überragendem Schmelz. Gesamtproduktion: nur 310 Flaschen.

Im Glas

Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd – das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen.

Kraftvoll und opulent, zugleich tief, mit gut eingebetteten Gerbstoffen und überragendem Schmelz – erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Rayas. Nie banal, immer fordernd.

Vor dem Genuss dekantieren; ein Wein, der sich mit jedem Schluck verändert. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha), Rioja Alavesa (Spanien); eisenhaltiger Lehmkalkboden; über 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: handwerkliche, terroirgetreue Vinifikation aus einer einzigen Parzelle; 310 Flaschen

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Schaumweine

Champagne Frederic Savart Ouverture 1er Cru

Mit dem Frédéric Savart L'Ouverture 1er Cru beginnt die Reise durch die Welt von Savart: ein Blanc de Noirs, ausschließlich aus Pinot Noir. Die Trauben stammen aus dem Premier-Cru-Ort Écueil. Ein Teil gärt in überwiegend neutralen Fässern, der andere im Edelstahl.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. In der Nase zurückhaltende Waldbeer- und Holunderfrucht, dazu eine kühle, steinige Note wie nach einem Sommerregen. Im Mund schlank, elegant und frisch, mit klarer Linie und einem mineralischen Ende.

Mach was draus

Ein eleganter Aperitif oder Begleiter zu Fisch, Garnelen, Hummer, Geflügel oder feinem Fingerfood. Wer Savart noch nicht kennt, sollte genau hier beginnen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„L'Ouverture ist die perfekte Einladung zu Savart. Klar, frisch und mit Tiefgang.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Extra Brut. Die Dosage wird je nach Degorgement festgelegt, zuletzt lag sie bei 3,5 g/l.

Aus welcher Traube? Zu 100 % aus Pinot Noir, weiß gekeltert – ein Blanc de Noirs.

Wer steht dahinter? Frédéric Savart, der das Familiengut in Écueil seit 2005 führt. Seine Champagner gehören zu den gesuchtesten der Champagne.

Pinot Noir, weiß gekeltert · Premier Cru Écueil an der Petite Montagne · teils neutrales Holz, teils Edelstahl · Extra Brut, zuletzt 3,5 g/l · Champagne Frédéric Savart, Écueil · Stand: Oktober 2026

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Weine

Battenfeld Spanier Riesling Kirchenstück GG 2024 BIO

Weißwein · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Kirchenstück VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen Kalk und Lehm Reben Ø ~35 Jahre BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Battenfeld-Spanier Kirchenstück Riesling GG 2024 stammt aus H. O. Spaniers Heimatlage in Hohen-Sülzen. Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling von kräftigen Kalk- und Lehmböden.


Kirchenstück – Heimatlage in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Das Kirchenstück ist eine VDP.Große Lage auf rund 150 Metern, mit etwa 15 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Lehm; die klassifizierte Fläche misst 6,71 Hektar.

Das Kirchenstück liegt auf einer Ebene zwischen zwei Kirchen und überblickt H. O. Spaniers Heimatort Hohen-Sülzen. Hier liegt sein ältester, in den 1960er Jahren gepflanzter Weingarten. Ausgehend von diesem Herzstück stammen die Weine heute aus den besten Parzellen des gesamten Kirchenstücks mit seinen kräftigen Böden; die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 35 Jahren.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die kräftigen Kalk- und Lehmböden und die alten Reben sicherten reifes, fruchtbetontes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und Säurespannung sorgte – Tiefe und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Kirchenstück, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Kalk und Lehm.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Frucht, Tiefe und die kräftige Kalk-Lehm-Prägung ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein fruchtbetonter, tiefgründiger Riesling: reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine kalkig-mineralische Ader. Am Gaumen saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und weißer Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuterwürze und kalkig-mineralischer Ader – saftig und gehaltvoll, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein fruchtbetonter, langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Kirchenstück (VDP.Große Lage), Hohen-Sülzen, Rheinhessen; ~150 m, ~15 % Neigung; Kalk und Lehm; Reben Ø ~35 Jahre; klassifizierte Fläche 6,71 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Feinkost

La Tourangelle Huile Vierge de Sesame Sesamöl

Feinkost · Sesamöl · Frankreich

La Tourangelle Huile Vierge de Sésame ist ein natives Sesamöl aus dem Hause La Tourangelle in Frankreich. Aus gerösteten Sesamsamen schonend gepresst – goldbraun, mit kräftig-nussigem Aroma und dem typischen Charakter der asiatischen Küche.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her. Das Sesamöl wird nach traditioneller, an japanische Methoden angelehnter Art gewonnen.

Gewinnung und Herstellung

Aus sorgfältig ausgewählten Sesamsamen, die geröstet und schonend gepresst werden. Daraus entsteht ein natives (vierge) Öl von goldbrauner Farbe und intensivem Sesamaroma – 100 % Sesamöl, ohne Zusätze.

Geschmack

Goldbraun im Glas. Im Geschmack kräftig und nussig, mit dem charakteristisch gerösteten Sesamaroma. Aromatisch und intensiv – schon kleine Mengen geben Gerichten eine deutliche Note.

In der Küche

Kalt zum Verfeinern von Salaten, rohem Gemüse, Tatar, Pasta und Reis; warm ideal für Wok-Gerichte sowie zum Braten von Fisch und Garnelen. Auch für Marinaden. Sparsam dosieren – das Aroma ist kräftig.

Passt zu: Wok-Gerichten, Salaten, Tatar, Fisch und Marinaden.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: natives Sesamöl (Huile Vierge de Sésame)
Zutat: 100 % Sesamöl (aus gerösteten Sesamsamen)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: geröstet, schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 17.02.2028

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Rebsorten

Angiuli Donato Primitivo Adelphos Gioia del Colle

Rotwein · Gioia del Colle · Primitivo · Apulien

Adelphos Primitivo Gioia del Colle ist ein kraftvoller Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. „Adelphos" bedeutet im Altgriechischen „Bruderschaft" – ein Verweis auf die harmonisch eingebetteten Weinberge von Gioia del Colle. Der Wein entsteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen, von Hand gelesen und mit heimischen Hefen vergoren. Im Glas ein tiefdunkler, sortentypischer Primitivo.


Gioia del Colle

Die DOC Gioia del Colle liegt auf dem höher gelegenen Murge-Plateau in der Provinz Bari, im Herzen Apuliens. Die Lehmböden und die kühleren Nächte der Höhenlage geben dem Primitivo neben Konzentration auch eine überraschende Frische. Die Reben stammen aus alten Beständen rund um Adelfia.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo von alten Klonen. Nach der selektiven Handlese erfolgt die Gärung mit heimischen Hefen und Maischestandzeit im Edelstahl. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, ohne Holz, und betont so die Typizität und Frucht der Sorte; vor der Freigabe reift er einige Monate in der Flasche.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase schwarze Kirsche und Amarena, Orangenzeste, dazu Kakao, Tabak und mediterrane Kräuter. Am Gaumen kraftvoll, dicht und samtig, mit reifem Tannin und feiner Fruchtsüße. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: kräftige Pastagerichte, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Hartkäse.


Lage: Gioia del Colle (Adelfia, Provinz Bari), Apulien
Klassifikation: Gioia del Colle DOC – Primitivo
Ausbau: Edelstahl, Spontangärung, ohne Holz

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Hauts Doix Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2021

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2021 stammt von rund 70 Jahre alten Reben aus einer der kleinsten und begehrtesten Lagen der Domaine – im kühlen Jahrgang 2021 ein parfümierter, feinkörniger und präziser Pinot Noir.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt eingebettet zwischen den Premiers Crus Les Amoureuses und Les Charmes am Südende von Chambolle-Musigny. Der sandige, kalk- und tonhaltige Boden entwässert frei und erhält nur am Morgen direkte Sonne – kühl, aber trocken. Das ergibt rassige, tief gefärbte Chambolles von Eleganz und Präzision.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz je nach Jahrgang feinjustiert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen. Les Hauts Doix gehört wegen der winzigen Menge zu den gesuchtesten Cuvées des Hauses.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und parfümierter Aromatik.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in 40 % neuem Holz (Tronçais), auf der Hefe gereift, unfiltriert. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Eine parfümierte, breit angelegte Aromatik mit fast kreidigem Zug über roter Frucht, getragen von der würzigen Note der Ganztrauben. Am Gaumen sehr feinkörnige Tannine, die den Geschmack rahmen, ohne je trocken zu wirken – ein ernsthafter, präziser Wein, dessen Holz vollständig eingebunden ist.

Parfümiert, kreidig und feinkörnig – ein ernsthafter Wein ohne sichtbare Tannine.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Hauts Doix, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); sandig-kalkhaltiger Boden, ca. 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; 40 % Neuholz (Tronçais); Ausbau auf der Hefe; ein Abstich

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