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31. August 2012

Weine

Duelle …

Eine spontane Nacht der Duelle in der famoses Essen auf gute Weine traf: Wagyu-Rind von der Hüfte aus Australien war den perfekten Steinpilzen ebenbürtig. Ausgleich

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Rebsorten

Lafarge Beaune Clos des Aigrots 1er Cru 2022

Rotwein · Beaune 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos des Aigrots Beaune 1er Cru (Frankreich) 2022 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Michel Lafarge Beaune Clos des Aigrots 1er Cru 2022 ist ein zarter Pinot Noir mit großer Tiefe – duftig, filigran und zugleich vielschichtig, ein Premier Cru, der Finesse und Ausdruck auf eindrucksvolle Weise vereint.


Beaune Clos des Aigrots – die Lage

Der Clos des Aigrots ist eine Premier-Cru-Lage am Hang von Beaune in der Côte de Beaune. Kalkstein- und Tonböden prägen hier filigrane, aromatisch vielschichtige Pinot Noirs mit feiner Struktur.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 biodynamisch (Demeter) – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2022 – Burgund

2022 zählt im Burgund zu den heißesten und trockensten Jahrgängen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – und ist dennoch ein bemerkenswerter, großer Jahrgang. Trotz extremer Bedingungen gelangen elegante, frische und tiefgründige Weine, die an große warme Jahrgänge des 20. Jahrhunderts erinnern.

Die Lese begann ungewöhnlich früh im August. Die Trauben kamen gesund, aromatisch und mit ausgewogener Balance zwischen Zucker und Säure in den Keller.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, 13,00 % vol.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt, teils von Hand. Der Ausbau erfolgt in überwiegend gebrauchten Fässern mit nur geringem Neuholzanteil, mit dem domänentypischen Abstich unter Luft, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Ein feines Spiel aus Veilchen, Kirschen, Blüten, Orangenzeste und einem Hauch Kakao und dunkler Schokolade – immer verspielt und subtil. Am Gaumen elegant strukturiert, mittel bis vollmundig, mit reifem Tanningerüst und präziser Textur.

Ein Premier Cru, der Finesse und Ausdruck auf eindrucksvolle Weise vereint.

Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, Ente, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Clos des Aigrots, Beaune 1er Cru, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Beaune 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; überwiegend gebrauchte Fässer; biodynamisch (Demeter); 13,00 % vol

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Weine

Metzger Petit Blanc

Weißwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Petit Blanc vereint die Frische des Sauvignon Blanc, die Mineralität des Rieslings und die Eleganz des Chardonnays zu einer Cuvée mit ganz speziellem Geschmackserlebnis. Aus der Pfalz. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die Kalkböden verleihen dem Wein – besonders über den Riesling-Anteil – seine deutliche Mineralität und prägen seinen Charakter.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Riesling und Chardonnay: Der Sauvignon Blanc bringt Frische und exotische Aromatik, der Riesling die kalkgeprägte Mineralität, der Chardonnay Eleganz und ein langanhaltendes Finish.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase dominiert der Sauvignon Blanc mit frischer, exotischer Aromatik. Am Gaumen sofort die deutliche Mineralität der Kalkböden, die der Riesling widerspiegelt; der Chardonnay verleiht ein elegantes, langanhaltendes Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – ein idealer Begleiter für laue Sommerabende, glänzt auch solo.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate, Geflügel und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Weißwein-Cuvée
Ausbau: Sauvignon Blanc/Riesling/Chardonnay, fruchtbetont

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN 3er Terroir Paket

Rotwein-Paket · Ribera del Duero · Tempranillo (3 Einzellagen)

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero 3 Einzellagen Torrubio · Los Cantillos · Valdehernando je 18 Monate franz. Eiche Juan Manuel Burgos

Drei x Tempranillo, drei x der identische Produktionsprozess, aber drei x unterschiedliche Böden, auf denen die Reben wachsen. Das AVAN 3er Terroir-Paket lädt ein, das unterschiedliche Terroir der einzelnen Weine zu entdecken – und zu schmecken, welche Auswirkungen Klima und Boden auf den Geschmack haben können.


AVAN – das Terroir-Projekt von Juan Manuel Burgos

Das Terroir-Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos aus der Ribera del Duero macht den Boden zum eigentlichen Hauptdarsteller: drei Weine aus derselben Rebsorte (Tempranillo, hier Tinta del País bzw. Tinto Fino), nach identischem Verfahren erzeugt und je 18 Monate in französischer Eiche ausgebaut – und doch grundverschieden, weil jeder von einem anderen Bodentyp stammt. Ein lehrreiches und genussvolles Nebeneinander, das die Idee des Terroirs unmittelbar erfahrbar macht.

Torrubio – Lehmboden (gepflanzt 1943)

Das Terroir des Torrubio besteht aus Lehm – einer Mischung aus Sand, Schlamm und Ton, die durch jahrzehntelange Verwitterung entstanden ist. Die lockere, fruchtbare, gut durchlüftete Lehmschicht speichert Niederschlag gut, sodass die Reben in den obersten Schichten wurzeln; der Boden erwärmt sich schnell. Das Ergebnis: ein sehr fruchtiger, frischer und saftiger Wein, in dem die klare Beerenfrucht der Tinta del País regiert – Himbeere und Brombeere dominieren. Mächtig und powervoll am Gaumen, zugleich mit der richtigen Säurebalance, damit er nicht breit wirkt; die klare Beerenfrucht trägt auch den langen, anhaltenden Abgang. Der Weinberg Torrubio wurde bereits 1943 gepflanzt; Ausbau über 18 Monate in französischen Eichenfässern.

Los Cantillos – Kalkgestein (Reben 75+ Jahre)

Das Terroir des Los Cantillos besteht aus reinem Kalkgestein; der Weinberg liegt in bis zu 800 Metern Höhe, die Tinto-Fino-Reben sind über 75 Jahre alt. Der Kalkboden nimmt Regenwasser schnell auf, kann es aber nicht lange speichern – die Reben wurzeln daher tief, um dauerhaft an Wasser zu gelangen, und entnehmen der Kalkschicht wertvolle Nährstoffe und Mineralien. Das verleiht dem Wein eine kühle Aromatik und lässt ihn elegant und fein schmecken. Die Fruchtnoten kommen klar, aber zurückhaltender heraus. Ausbau über 18 Monate in französischen Barriquefässern. Der frischeste und knackigste der drei Terroir-Weine.

Valdehernando – Sandboden (Reben 90+ Jahre)

Das Terroir der Einzellage Valdehernando besteht aus besten Sandböden mit sehr tief darunter liegendem Kalkgestein. Wegen des hohen Sandanteils speichert der Boden an der Oberfläche nur wenig Wasser, sodass die über 90 Jahre alten Tinta-del-País-Reben bis zu zehn Meter tief wurzeln, um Wasser und Mineralien zu erschließen. Das zeigt sich in Dichte und Komplexität: Es dominieren würzige Noten wie Lakritze und Schokolade, während die beerigen Noten eher hintergründig bleiben. Langer, verspielter Abgang mit vielschichtigem Nachgeschmack, untermalt von feiner Fruchttextur und reifer Säure – jede Menge Trinkspaß und große Ernsthaftigkeit zugleich. Ausbau über 18 Monate in Barriquefässern aus französischer Eiche.

Gemeinsamer Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País / Tinto Fino) aus drei Einzellagen, je 18 Monate in französischer Eiche. Gleicher Produktionsprozess für alle drei Weine – der einzige Unterschied liegt im Boden, sodass das Terroir umso klarer zutage tritt.

Am Tisch

Ideal als vergleichende Probe nebeneinander im Glas. Dazu passen gegrilltes und geschmortes rotes Fleisch, Lamm und Wild, kräftige Eintöpfe sowie gereifte Hartkäse. Bei 16–18 °C servieren.


Lage: Ribera del Duero (Spanien); drei Einzellagen – Torrubio (Lehm, 1943), Los Cantillos (Kalkgestein, bis 800 m, 75+ J.), Valdehernando (Sand über Kalk, 90+ J.)
Klassifikation: Ribera del Duero, Tempranillo (trocken); 3er-Terroir-Paket
Ausbau: je 18 Monate französische Eiche, identischer Produktionsprozess; Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos

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Spirituosen

Faude feine Brände Mandarinen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Mandarine aus Sizilien ist ein intensiv-fruchtiger Mandarinengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der biologisch angebauten sizilianischen Sorte Ciaculli – vollreif geerntet unterhalb des Ätna, mit dem vollen Duft des Mandarinenhains im Glas.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Mandarinen der Sorte Ciaculli stammen aus biologischem Anbau in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo unterhalb des Ätna. Die besonders intensive Sorte wird auch von der Slow-Food-Bewegung geschätzt.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Mandarinen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und vollfruchtig nach reifen Mandarinen, mit feiner ätherischer Würze. Am Gaumen saftig-fruchtig und ausdrucksstark, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Mandarinengeist (Zitrus-Geist), Bio-Mandarine Sorte Ciaculli aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Schaumweine

Lointier Causica Rosé de Saigneé Extra Brut 2022

Wein · Champagner Rosé · Champagne · Frankreich

Lointier Causica Rosé de Saignée Extra Brut 2022 ist kein gewöhnlicher Rosé-Champagner. Aus den ältesten Pinot-Meunier-Reben des Guts entstanden, ist er vielschichtig und überraschend, mit feiner Rotbeerigkeit und einem ganz eigenen Charakter.


Champagne / Vallée de la Marne

Hélène und Jean-Baptiste Lointier bewirtschaften ihre Reben in der Vallée de la Marne biodynamisch, auf Böden aus braunem Kalkstein und Lehm, ganz ohne Herbizide oder Insektizide. Der Name „Causica" verweist auf eine besonders behaarte Unterart der Honigbiene – eine charmante Anspielung auf die leicht behaarten Blätter des Pinot Meunier.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Meunier von den ältesten Reben, als Rosé de Saignée gewonnen. Die Hälfte des Weins reifte elf Monate in gebrauchten Barriques (Holz aus dem eigenen Wald), die andere Hälfte in der Amphore. Ohne malolaktische Gärung, ohne Schönung, ohne Filtration; nach der Flaschengärung mindestens 22 Monate Hefelager. Dosage 1,5 g/l – Extra Brut.

Im Glas

Zartes bis kräftiges Rosé mit auffallend feiner, lebendig-klarer Perlage. In der Nase einladend, mit Biskuit, Pfirsichcreme und einem Hauch Rauch. Am Gaumen strukturiert und saftig, mit feiner Rotbeerigkeit, roter Johannisbeere und Brioche; leicht, elegant und lang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als charaktervoller Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Krustentieren, Fisch, hellem Fleisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Champagne, Vallée de la Marne (Frankreich); Hélène & Jean-Baptiste Lointier
Klassifikation: Champagne – Rosé de Saignée, 100 % Pinot Meunier, Extra Brut
Ausbau: 50 % gebrauchte Barrique / 50 % Amphore (11 Monate); ohne Malo, Schönung und Filtration; mind. 22 Monate Hefelager; Dosage 1,5 g/l; biodynamisch
Jahrgang: 2022

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Ungarn

Oremus Tokaji Eszencia 2010

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Eszencia · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Eszencia Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) freilaufender Saft (jus de goutte) über 500 g/l Restzucker jahrelange Gärung 2010

Die Oremus Tokaji Eszencia 2010 gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt – der freilaufende Saft edelfauler Aszú-Beeren, von sagenhafter Konzentration. Bernstein bis Rotgold im Glas, mit Aromen von Rumtopf, getrockneter Aprikose und Rosine, klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen.


Eszencia – die Seele des Tokaj

Die Eszencia des Tokaji gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt. Sie entsteht nur in herausragenden Jahren, in denen die Edelfäule (Botrytis cinerea) besonders reichlich auftritt. Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe – bietet am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza mit herbstlichem Nebel und sonnigen Nachmittagen die idealen Bedingungen dafür.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Eszencia entsteht aus den edelsten, am stärksten von Botrytis konzentrierten Beeren der Sorten Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2010 – Tokaj-Hegyalja

Eine Eszencia wird nur dann erzeugt, wenn die Ernte an edelfaulen Beeren außergewöhnlich reich ausfällt – sie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern hängt ganz vom Wohlwollen der Natur ab. Der Jahrgang 2010 brachte die Voraussetzungen für diesen legendären Nektar, der seine Tiefe und Konzentration über viele Jahre langsamer Gärung und Reife gewinnt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Eszencia aus dem Jahrgang 2010 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

An jedem Erntetag werden die edelsten, von Botrytis durchdrungenen Beeren Stück für Stück gesammelt. Allein durch ihr Eigengewicht tritt der dickflüssige, hochkonzentrierte Saft – die „jus de goutte" – aus, ganz ohne Pressung. Dieser Most gärt extrem langsam, zunächst über Monate in 50-Liter-Glasballons; aufgrund der enormen Zuckerkonzentration (oft über 500 g/l) vergärt nur ein winziger Teil, sodass der Wein nur sehr wenig Alkohol entwickelt. Nach rund einem Jahr reift die Eszencia in kleinen 68-Liter-Átalag-Fässern weiter, ehe sie eine jahrzehntelange Flaschenreife antritt. Aufgrund ihrer Konzentration und ihres Extraktreichtums wurden diesem Nektar früher gar medizinische Wunderdinge zugesagt.

Im Glas

Es ist in jedem Fall ein einmaliges Erlebnis, so einen bombastischen Edelsüßwein einmal im Glas gehabt zu haben: in der Farbe Bernstein und Rotgold; er duftet nach Rumtopf und getrockneten Früchten wie Aprikose und Rosinen. Im Mund scheint sich ein Sirup auszubreiten, jedoch schmeckt die Essenz klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen – mit Anklängen von Fichtenhonig, Schwarzbrot und gedörrtem Obst. Im filigranen Abgang wirkt er noch lange und intensiv nach.

Bernstein und Rotgold, Rumtopf, Aprikose und Rosine – klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen, mit endlos langem Nachhall.

Ein Wein für besondere Anlässe und mit jahrzehntelangem, ja jahrhundertelangem Reifepotenzial. In winzigen Mengen gut gekühlt bei rund 8 °C genießen.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Nektar im Glas – löffel- oder schluckweise. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit getrockneten Früchten, Karamell oder Honig.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Eszencia (edelsüß); freilaufender Saft edelfauler Aszú-Beeren; Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály; über 500 g/l Restzucker
Ausbau: spontane, jahrelange Langsamgärung in 50-l-Glasballons, Reife im 68-l-Átalag-Fass, anschließend lange Flaschenreife

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USA

Saxum G2 Vineyard 2019

Rotwein · G2 Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée G2 Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden „Grand-Cru"-Standort französische Eiche 2019

Der Saxum G2 Vineyard 2019 ist eine rare, Grenache-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einer seiner jüngsten Spitzenlagen in Paso Robles. Tief, konzentriert und vielschichtig, dabei von erstaunlicher Schwerelosigkeit und Finesse – ein Wein von großer Klasse und perfekter Balance.


G2 Vineyard – Saxums neuer Grand-Cru-Standort

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry hat das Gut mit dem G2 Vineyard einen seiner jüngsten und vielversprechendsten Standorte entwickelt – von Saxum selbst als „Grand-Cru"-Lage der neuen Generation auf der Westseite von Paso Robles angelegt.

Wie die besten Lagen der Region ist der G2 von kargen, kalkreichen Böden geprägt, die den Weinen Mineralität, Frische und eine fast schwerelose Statur geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des G2 Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, konzentrierten und zugleich frischen, fein gezeichneten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und schwereloser Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 53 % Grenache, 21 % Mataro (Mourvèdre), 19 % Graciano sowie Carignan und Syrah, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine schwerelose Großzügigkeit; Mataro steuert Struktur, Erdigkeit und herzhafte, wildwürzige Tiefe bei; Graciano Farbe, florale Frische und lebendige Säure; Carignan brombeerige Frucht und Frische, Syrah dunkle Frucht und Pfeffer. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir betont, ohne sie zu überdecken.

Im Glas

Aus der Grenache-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere und Kirsche, florale Anklänge von Veilchen, dazu gemahlener Pfeffer, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence) und mit Luft herzhaft-wildwürzige, exotische Nuancen. Am Gaumen vollgewichtig, tief und konzentriert, doch von erstaunlicher Schwerelosigkeit – mit feinem Tannin, einer mineralischen Frische und perfekter Balance, die in einen langen, parfümierten Nachhall münden.

Brombeere, Veilchen, Pfeffer und mediterrane Kräuter – tief und konzentriert, doch schwerelos und fein, mit perfekter Balance und langem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: G2 Vineyard, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir, neuer „Grand-Cru"-Standort von Saxum; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 53 % Grenache, 21 % Mataro, 19 % Graciano sowie Carignan und Syrah (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Weine

Vina Real Gran Reserva 2015 MAGNUM

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Magnum

CVNE Viña Real Gran Reserva ist ein klassischer Rioja Gran Reserva des renommierten Hauses CVNE – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Er stammt aus der Rioja Alavesa und vereint die klassischen Rioja-Sorten. Ein Rioja für die besonderen Stunden. Im Glas mittelschwer, vielschichtig und elegant.


Rioja Alavesa

Viña Real stammt aus der Rioja Alavesa. Die kalk- und tonhaltigen Böden sowie das von atlantischen Einflüssen geprägte Klima verleihen dem Wein Eleganz, Frische und erdige Tiefe. CVNE zählt zu den traditionsreichsten Häusern der Rioja.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée wird von Tempranillo dominiert, ergänzt um Garnacha, Graciano und Mazuelo. Als Gran Reserva reift der Wein lange im Eichenfass und anschließend mehrere Jahre in der Flasche. Die Magnum begünstigt eine besonders feine, langsame Reife.

Im Glas

Reifes Rot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase Zimt, reife Beeren, Eisen, Unterholz, Steinpilze und etwas Vanille. Am Gaumen mittelschwer, vielschichtig und sehr elegant, mit erdigen und würzigen Noten, die sich mit der dezenten Frucht verbinden. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Das Magnum-Format eignet sich besonders für größere Runden und längere Reife.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Ausbau: Tempranillo-dominiert mit Garnacha/Graciano/Mazuelo, lange Fass- und Flaschenreife; Magnum (1,5 l)

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