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16. Oktober 2012

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Frankreich

Benjamin Leroux Volnay Clos de la Cave des Ducs Monopole Premier Cru 2017

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Cave des Ducs · 1er Cru Monopole 2017 1–2 Jahre Holzfass · unfiltriert

Der Volnay Clos de la Cave des Ducs 1er Cru 2017 von Benjamin Leroux stammt aus einer Monopollage – einer Premier-Cru-Parzelle, die das Haus allein bewirtschaftet. Reinsortiger Pinot Noir mit klarer Eleganz, satter Frucht und präziser Säure. Der Jahrgang 2017 gibt dem Wein Frische und Zugänglichkeit.


Clos de la Cave des Ducs – Monopole in Volnay

Der Clos de la Cave des Ducs ist eine Premier-Cru-Monopollage von Benjamin Leroux: Das Haus ist alleiniger Bewirtschafter, was den ganzen Ehrgeiz auf diese eine Parzelle lenkt. Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault, auf einem osthängigen, gut entwässerten Kalksteinhang in einem günstigen Mikroklima.

Die Appellation umfasst 222 Hektar, davon 133 Hektar Premier Cru auf 28 Klimaten. Volnay gilt als die Adresse für besonders feine, elegante Pinots – im Kontrast zu den kräftigeren Weinen der Nachbargemeinden. Benjamin Leroux, seit 2007 mit eigenem Haus in Beaune, arbeitet konsequent terroirbezogen und mit wenig Eingriffen.

Jahrgang 2017 – Volnay (Côte de Beaune)

Nach dem frostgeschädigten 2016 brachte 2017 eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein früher Austrieb, nur begrenzte Frostschäden und ein warmer, trockener Sommer führten zu einer frühen Lese.

Für die roten Volnay steht 2017 für aromatische, feingliedrige Weine mit frischer Säure, klarer Frucht und zugänglicher Struktur – ein charmanter, früh antrinkbarer Jahrgang mit klassischem Profil.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017. Selektive Lese, am Sortiertisch noch einmal von Hand verlesen.

Langsame Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in großen, traditionellen Holztanks. Anschließend Reife über ein bis zwei Jahre in gebrauchten Holzfässern verschiedener Größen. Vor der Abfüllung weder geschönt noch filtriert – ganz auf den Ausdruck des Terroirs ausgerichtet.

Im Glas

Klare Eleganz und satte Pinot-Frucht treffen auf eine punktgenaue, knackige Säure. Am Gaumen energiegeladen und beweglich, mit einem Abgang aus einem Potpourri roter Früchte.

Pure Eleganz und satte Pinot-Frucht, getragen von einer punktgenauen Säure – im Mund wie ein kleiner Wirbelwind.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren; eine kurze Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Geflügel, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Die feine Säure und die klare Frucht passen zu eleganten, nicht zu schweren Speisen.


Lage: Clos de la Cave des Ducs (Monopole), Volnay; Osthang, gut entwässerte Kalkböden
Klassifikation: Volnay Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Pinot Noir; 1–2 Jahre in gebrauchten Holzfässern, ohne Schönung und Filtration

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Spirituosen

Valverde Liquore di Limone Zitronenlikör

Spirituose · Likör · Zitrone · Italien

Valverde Liquore di Limone ist ein italienischer Zitronenlikör, hergestellt aus frischem Zitronensaft, Alkohol und Zucker. Intensiver Zitronengeschmack mit einer dezenten Süße – pur, auf Eis oder als Schuss in den Prosecco. Der Sommer kann kommen!


Herkunft / Italien

Zitronenliköre im Stil des Limoncello gehören zu den beliebtesten Spezialitäten Italiens, besonders im sonnigen Süden. Der Liquore di Limone von Valverde stellt die frische Zitrone in den Mittelpunkt – ein sommerlich-spritziger Genuss.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus frischem Zitronensaft, Alkohol und Zucker. Der frische Saft sorgt für das klare, intensive Zitronenaroma, während der Zucker die dezente Süße beisteuert.

Im Glas

Leuchtendes Gelb. In der Nase intensive, frische Zitrone. Am Gaumen spritzig und fruchtig, mit klarer Zitronenfrucht, dezenter Süße und animierendem, frischem Abgang.

Pur und im Drink

Eisgekühlt genießen, am besten direkt aus dem Tiefkühlfach.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, als Schuss im Prosecco oder Sekt sowie in sommerlichen Cocktails und über Zitronensorbet.


Marke: Valverde (Italien)
Art: Zitronenlikör (Liquore di Limone)
Zutaten: frischer Zitronensaft, Alkohol, Zucker
Geschmack: intensiv zitronig, dezent süß

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Rebsorten

J.J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese 2021

Weißwein · Wehlen (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Auslese · edelsüß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage reiner Devonschiefer Steilhang 60–100 % 2021

Die J.J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese 2021 ist ein edelsüßer Riesling von außergewöhnlicher Eleganz und Präzision – aus einer der berühmtesten Riesling-Lagen der Welt. Ein Paradebeispiel für die Langlebigkeit und Finesse großer Mosel-Rieslinge.


Wehlener Sonnenuhr – VDP.Große Lage von Weltklasse

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer und edelsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, moderate Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Die Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich gegenüber von Wehlen entlang der Mosel, mit einer Hangneigung von 60 bis 100 Prozent. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, zwischen 110 und über 320 Metern, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion von Boden und Mosel schaffen ein einzigartiges Mikroklima. Die historische Sonnenuhr, 1842 von Jodocus Prüm erbaut, ist Wahrzeichen und Namensgeberin zugleich.

Jahrgang 2021 – Mosel

2021 war an der Mosel ein klassischer, kühler Jahrgang mit langem, sonnigem Herbst und kühlen Nächten. Diese Bedingungen bewahrten enorme Mineralität, rassige Säure und eine präzise Frucht – ideale Voraussetzungen für eine edelsüße Auslese von großer Balance und Langlebigkeit.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling-Auslese (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom reinen Devonschiefer.

Selektiv von Hand gelesen und im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert, behält der Wein eine reiche, natürliche edelsüße Frucht im Gleichgewicht zur vibrierenden Säure. So entsteht eine vielschichtige, sehr langlebige Auslese mit klarer Schiefermineralität.

Im Glas

In der Nase entfalten sich intensive Aromen von reifem Pfirsich, Aprikose, tropischen Früchten und feiner Schiefermineralität. Am Gaumen zeigt sich der Wein cremig und vielschichtig, mit vibrierender Säure, perfekter Balance und langem, mineralisch geprägtem Nachhall – einer der ganz großen Weinklassiker unserer Zeit.

Reifer Pfirsich, Aprikose und tropische Früchte über feiner Schiefermineralität – cremig und vielschichtig, mit vibrierender Säure, perfekter Balance und langem, mineralischem Nachhall.

Ein edelsüßer, sehr langlebiger Mosel-Riesling. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras und kräftigem Blauschimmelkäse, zu Obst- und Cremedesserts, zu Tarte Tatin sowie solo als edelsüßer Ausklang.


Lage: Wehlener Sonnenuhr (VDP.Große Lage), gegenüber Wehlen, Mosel; Steilhang 60–100 %, 110 bis über 320 m; reiner Devonschieferverwitterungsboden, großenteils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Auslese, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (edelsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, kühle Vinifikation im Stil des Hauses, reiche natürliche Edelsüße

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Weine

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling GG 2022

Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer 60–100 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2022 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen, auf reinem Devonschiefer in extremer Steillage. Ein trockener Riesling von filigraner Eleganz und enormer Mineralität, mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Bearbeitung der Weinberge und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts und spiegeln die Wertschätzung der Natur gegenüber wider.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkohol, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit der kristallinen Schiefermineralität dieser Weltklasse-Lage.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Riesling von Filigranität und Präzision: helle Frucht von weißem Pfirsich und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und grüner Apfel, untermalt von floralen Anklängen und einer kühlen, feuersteinig-kristallinen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, filigran und dennoch tiefgründig, mit moderatem Alkohol und einer vibrierenden, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Eleganz verleiht – mit langem, glasklarem, salzig-mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Limette und grüner Apfel über kühler, kristalliner Schiefermineralität – trocken und filigran, mit vibrierender Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2018

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2018

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2018 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die VDP.GROSSEN GEWÄCHSE sind die trockene Spitze der besten Einzellagen – limitierte Selektionen von hoher Komplexität, Vielschichtigkeit und besonderem Lagerpotenzial. Handarbeit im Weinberg und spontane Vergärung sind das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2018 – Mosel

2018 war an der Mosel ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige und großzügige Rieslinge hervorbrachte. Auf dem vielschichtigen Schiefer des Goldtröpfchens und durch die lange Vegetationszeit ergibt das einen kraftvollen, tiefgründigen Riesling, dessen reife Statur von der kühlen, salzig-mineralischen Prägung der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2018; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Tonschiefer · Porphyr · Kalk Reben bis 75 Jahre 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Hermannshöhle Riesling GG 2025 stammt aus der Lage, an der sich der Weinbau an der Nahe seit über hundert Jahren misst: der Niederhäuser Hermannshöhle, VDP.Große Lage. Reiner Südhang, schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, Rebstöcke von bis zu 75 Jahren. Selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Ausbau im großen Holzfass mit langem Hefekontakt.


Niederhäuser Hermannshöhle – ältestes Gestein der Gemarkung

Die Hermannshöhle liegt auf 130 bis 175 Metern über dem Meer in reiner Südausrichtung, als steiler Hang über der Nahe. Der Untergrund ist geologisch ungewöhnlich vielschichtig: dunkelgrauer bis schwarzer Tonschiefer, durchsetzt mit vulkanischem Porphyr und Einlagerungen von Kalk. Es ist das älteste Gestein der Niederhäuser Gemarkung, über 300 Millionen Jahre alt und ins Karbon zurückreichend.

Diese Mischung erklärt den Wein besser als jede Verkostungsnotiz: Der Schiefer liefert die salzige, feingliedrige Ader, der Porphyr die Wärme und den rauchigen Zug, der Kalk die Zugkraft der Säure. Weil die drei Gesteine kleinräumig wechseln, entsteht kein einheitlicher Bodentyp, sondern ein Mosaik – und daraus die Vielschichtigkeit, für die die Lage steht. Die bis zu 75 Jahre alten Rebstöcke haben Zeit gehabt, dieses Gefüge zu durchwurzeln; ihr Ertrag ist gering, ihre Versorgung in Trockenphasen dafür stabil.

Der Rang der Lage ist keine Marketingzuschreibung, sondern historisch dokumentiert: Die Hermannshöhle trug über ein Jahrhundert lang die höchste Steuerbewertung aller Nahe-Lagen und diente als Maßstab, an dem die übrigen Lagen der Region eingestuft wurden. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios ist sie der Fixpunkt – dort, wo der Felsenberg Rauch und Substanz gibt und der Krötenpfuhl Fülle, verbindet die Hermannshöhle Kraft und Feinzeichnung.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann an der Nahe mit ausreichenden Niederschlägen und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen, der Behang war dicht; Spätfröste und örtlicher Hagel nahmen einzelnen Lagen Menge. Der Charakter des Jahrgangs entschied sich im warmen, trockenen August: Die Zuckerreife beschleunigte sich stark, die Mostgewichte erreichten schon Anfang September hohe Werte – und die Säure blieb dennoch erhalten. Alte Reben mit tiefem Wurzelwerk hatten in dieser Phase den Vorteil, weil sie die Wasserversorgung stabil hielten, statt die Reife abzubrechen.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Der Regen am 23. und 24. September teilte den Jahrgang: davor makelloses Lesegut, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war praktisch alles im Keller. Die Erntemenge lag bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, tragfähiger Säure und kleiner Menge; in der Hermannshöhle wurde in mehreren Durchgängen gelesen, um genau diesen Termindruck zu umgehen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. In einer Steillage dieser Art ist jeder Arbeitsgang Handarbeit; die mehrfachen Lesedurchgänge sind der Grund, warum in einem schnellen Jahr wie 2025 trotzdem jede Parzelle zu ihrem eigenen Zeitpunkt geholt werden konnte. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass – gebrauchtes Holz, das Sauerstoff durchlässt, aber keine Aromen abgibt.

Der Hefekontakt ist zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase gibt dem Wein die dichte, cremig unterlegte Textur, ohne die Klarheit zu nehmen. In einem reifen Jahr ist sie das Gegengewicht, das die Kraft in Struktur überführt.

Im Glas

Helles Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase weißer Pfirsich, Zitrusschale und Quitte, dahinter Feuerstein, Kräuter und ein kühler, steiniger Ton. Am Gaumen kristallin und präzise gezeichnet, mit reifer, feiner Säure und einer salzigen Ader aus dem Tonschiefer, die den Wein trägt statt ihn zu schärfen. Der Abgang bleibt lang und kühl.

Schiefer gibt die Salzigkeit, Porphyr die Wärme, Kalk den Zug – die Hermannshöhle ist kein Bodentyp, sondern ein Mosaik aus dreien.

Jung noch verschlossen und auf Zurückhaltung gebaut. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre; die geringe Erntemenge 2025 und das Alter der Reben sprechen für Reifepotenzial bis 2045. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren. Nicht zu kalt – unter 10 °C bleibt die Mineralität stumm.

Am Tisch

Zu Steinbutt oder Loup de mer aus der Pfanne, zu Hummer mit Zitrusbutter, zu Kalbsbries und Bresse-Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Saibling, zu Wachtel und zu gereiftem Bergkäse. Ein GG dieser Lage verträgt anspruchsvolle Gerichte – wer es als Aperitif öffnet, verschenkt es.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Niederhäuser Hermannshöhle – reiner Südhang, 130–175 m
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2045
Boden Schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, ältestes Gestein der Gemarkung
Rebenalter Bis zu 75 Jahre

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Weine

Ellermann Spiegel Auxerrois

Weißwein · Auxerrois · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Auxerrois ist ein bukettreicher, intensiv fruchtiger Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Auxerrois mit Aromen von Aprikose, Honig und Blüten – sehr saftig, weich und mit fruchtsüßem Eindruck.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Auxerrois ist eine seltene Spezialität im Sortiment.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Auxerrois, eine seltene, mit dem Weißburgunder verwandte Rebsorte. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die feine, aromatische Frucht. Die von Natur aus milde Säure gibt dem Wein seinen weichen, fast fruchtsüßen Charakter.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase ein reiches Bukett aus Aprikose, Honig und blumigen Noten. Am Gaumen sehr saftig und weich, fruchtbetont mit einem fast fruchtsüßen Eindruck und feinem Schmelz. Harmonischer, runder Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als unkomplizierter Genuss oder zu leicht würziger Küche.

Klassische Begleitung: Geflügel, pikanter Fisch, asiatische Küche und mittelkräftiger Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Spanien

CVNE Monopole Clasico Gran Reserva blanco 2015

Die Weinkellerei CVNE (Compañía Vinícola del Norte de España) war die erste Kellerei Spaniens, welche 1915 einen weißen Markenwein registriert hat. Der seinerzeit registrierte Name „Monopole“ hat heutzutage natürlich nur noch historischen Wert. Aber vor über 100 Jahren hatte CVNE mit diesem ersten Marken Weißwein Spaniens tatsächlich ein Monopol inne. Seither ist viel passiert und der Monopole blanco gehört zu den beliebtesten Weißweinen der Rioja und ganz Spaniens. Die Kellerei unterscheidet inzwischen zwischen dem einfachen Monopole, dem Monopole Clasico und den seit dem Jahrgang 2014 erschienenen Monopole Gran Reserva. Und dieser Monopole Gran Reserva blanco gehört vom Start weg zum Besten was man aus der Viura Rebsorte gewinnen kann. 

 

Die Idee hinter diesem Weißwein war es, den klassischen Herstellungsprozess von 1915 wieder in den Fokus der Weinbereitung zu stellen. Die Viura Trauben wachsen für diesen Wein auf der Finca La Plana, welche in der hochgelegenen Gemeinde Villalba liegt. Die sandigen Böden, die auf einer Höhe von über 600 Metern fussen, haben den Vorteil, dass das Wasser hier sehr gut gefiltert wird und die uralten Reben mit ihrem tiefen Wurzelwerk perfekt versorgt werden können. So können sich die Reben auch bei Wasserstress aus den unteren Schichten des Weinberges gut versorgen.

 

Alle Arbeiten im Weinberg und die mehrmalige Lese im Wingert werden ausschließlich manuell durchgeführt. Die Lese erfolgt dabei in den frühen Morgenstunden, damit die perfekt reifen Trauben in kleinen Kisten bei einer gleichbleibenden Temperatur geerntet werden können und somit nicht oxidieren. Um die ganzen Aromen der geernteten Trauben zu erhalten, werden diese noch 24 Stunden in einen Kühlraum aufbewahrt. Nach einer schonenden Pressung des nochmals selektionierten Traubenmaterials wird der Wein in drei gebrauchten 400 Rioja Eichenfässern und zwei Sherry Botas vergoren und reift dann über fünf Jahre in diesen Fässern bis zur Abfüllung weiter.

 

Der Monopole Gran Reserva 2015 überzeugt mit Noten von gerösteten Nüssen, Pilzen, nassem Holz und hat den, für einen Manzanilla Sherry so typischen oxidierten Salzton, der ein wenig an eine frische Meeresgischt erinnert. Komplex, vielschichtig und atemberaubend lang präsentiert sich dieser Wein dann im Geschmack und im ellenlangen Abgang. Wie ein Produkt aus einer anderen Zeit legt sich dieser Viura im Mundraum nieder. Die Tannine sind subtil und präsent, die Säure bringt Transparenz und Klarheit. Jede Menge Erdigkeit und überhaupt keine Primärfrucht ist die Hauptcharakteristik dieses Weißweines. Wenn die Weine 1915 wirklich so gut geschmeckt haben sollten, dann war früher doch einiges besser als heutzutage. Ein ganz großer Stoff, der heute, aber auch den nächsten Generationen noch viel Freude bereiten wird. Gesamtproduktion: 2.264 Flaschen

 

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