Top-Bewertungen für das Weingut Van Volxem für den Jahrgang 2011

 

… und hier aktuelle Kommentare der Presse zu Van Volxem:

 

Weinwelt (Oktober 2012): Premiere Grosse Gewächse 2011″

„Eine beeindruckende Serie präsentierte Van Volxem, das mit seinem Goldberg (95/100) eines der Higlights zeigte, dicht gefolgt von Scharzhofberger und Altenberg.“

 

Die Welt (Manfred Klimek) (16.09.2012): Gross, Grösser, Grosse Gewächse 2011″

„2011 hat ein paar der eindrucksvollsten Grossen Gewächse hervorgebracht, die ich je in meinem Leben getrunken habe.

 

… An der Mosel hat Van Volxem die beste Kollektion hingestellt“

De Wijn Magazine Holland (Oct/2012) „Grosse Gewächse 2011“

 

„Mosel: Nr. 1:

Kanzem Altenberg (Grosse Lage) – Van Volxem

 

Aanraders:

Scharzhofberger (Grosse Lage) – Van Volxem

Scharzhofberger – Reichsgraf von Kesselstatt

Wiltingen Gottesfuss (Grosse Lage) – Van Volxem

Saarburg Rausch – Forstmeister Geltz-Zilliken

 

Weinwirtschaft 19/2012: „Verkostung Grosse Gewächse 2011“

„Eine beindruckende Serie stellte Van Volxem vor, das mit seinem Goldberg eines der Highlights in Deutschland setzte (95 Punkte), dicht gefolgt von Altenberg und Scharzhofberger. Tatsächlich sieht es so aus, als würden die Weine von Roman Niewodniczanski Jahr für Jahr besser, ganz gleich, ob es sich um ein kühles Jahr wie 2008 und 2010 oder ein warmes Jahr wie 2009 und 2011 handelt. In der Beurteilung seiner Kollektion herrschte dann auch ungewohnte Einigkeit…“

2011 Goldberg (95/100) „kandierte Zitrone, Kumquat, helle Mineralität, Minze, dicht, kompakt, aber äußerst saftig am Gaumen, große Länge“

2011 Scharzhofberger (94/100) „bestechende Schiefermineralität, würzig, kandierte Zitrusfrüchte, Ananas, druck- voll, pikant, stoffig, aber jederzeit fest“

2011 Altenberg Alte Reben (94/100) „rauchige, schiefrige Nase, Ananas, super Druck, saftig, animierend, sehr lang, präsent, nachhaltig“

 

Falstaff (Stephan Reinhardt, 10/2012)

2011 Altenberg Grosse Lage (95+/100, Probensieger aller GGs Deutschland 2012)

„Intensives Gelb. Tolle Reife und Präzision, feinwürziger Schiefer, subtile Frucht – erst im Kontext mit den anderen Saar- und Moselweinen wird klar, welch fulminante Leistung Roman Niewodniczanski und sein Team vollbracht haben. So kühl und präzise ist sonst kein VDP-Cru. Der Altenberg ist besonders vornehm und elegant in der Nase wie auch am Gaumen, sein Spiel und seine pikante, animierende Art sind bei aller Fülle und Dichte bemerkenswert. Es werden fünf bis zehn Jahre ins Land ziehen, bis man den wahren Wert dieses großen Saar-Rieslings ermessen kann. Großer, komplexer Nachhall, immer fein, elegant und kühl bleibend.“

2011 Gottesfuss Grosse Lage (95/100, Zweitplazierter aller GGs in Deutschland 2012)

„Intensives Strohgelb. Sehr klare, elegante und reife Fruchtaromatik, feinwürzige Schiefernoten, wie im Glase verwitternd. Am Gaumen dicht, sehr intensiv, sehr nobel, sehr komplex und dicht, ein ganz großer, nachhaltiger Wein mit Sinnlichkeit und kühler Ader. Großes Alterungspotenzial. Weglegen, aber zuerst unbedingt einkaufen.“

2011 Volz Grosse Lage (94/100)

„Mittleres Grüngelb. Kühl und staubig in der Nase, mit sehr feiner und feinwürziger Fruchtaromatik. Rassiger Beginn, schlank bleibend und straff, geradlinig und überaus klar, ohne jede Opulenz, dafür anhaltend salzig und spannungsreich, recht trocken wirkend, ein aufregender Wein, zumal im Kontext 2011. Vielleicht der Best Buy des Jahrgangs!“

2011 Riesling Goldberg, Wawern Erste Lage (93+/100)

„Goldgelbe Farbe. Konzentriert und intensiv, sehr präzise und vornehm. Pikante Art, recht pur am Gaumen, auch eher trocken wirkend, dadurch kantiger als die Gottesfuß und Altenberg, aber dennoch faszinierend in seiner mineralischen und rassigen Art. Komplex, spannungsreich und lang anhaltend, kompakt und griffig, mit viel Potenzial. Großer, floral geprägter Wein.“

2011 Scharzhofberger Pergentsknopp Grosse Lage (93/100)

„Mittleres Grüngelb. Recht kühl und frisch für den Jahrgang, der Schiefer steht hier vor der Frucht, die sich vornehm im Hintergrund hält und daher umso mehr lockt. Feine Rasse am Gaumen, herrlich verspielt und elegant, angenehm saftig, kräuterwürzige Noten im Finale, staubig mineralisch, absolut …. Großer Riesling aus üppigem Jahr.“

 

JANCIS ROBINSON.COM (09/2012)

VAN VOLXEM Vintage 2011

Van Volxem ,Schiefer Riesling trocken 2011 Saar; 16,5; beste Trinkreife: 2012 – 2017

Riesling „on the rocks“ – und obwohl er natürlich in diesem frühen Stadium noch ein wenig scheu in der Nase ist, präsentiert er sich am Gaumen weitaus weniger zurückhaltend. Der Schiefer leistet rau seinen Beitrag, aber 2011 mildern Körper und Textur die schärferen Ecken, so dass sich reife Fruchtnoten entfalten können. Nicht viele trockene Rieslinge im Einstiegssegment zeigen diese Substanz, die uns zu diesem Wein zieht.

Van Volxem, Riesling trocken 2011 Saar; 17; beste Trinkreife: 2012 – 2017

30 Jahre alte Reben sprechen für sich. Roman bezeichnet 2011 als einen Traumjahrgang und seine Begeisterung überzeugt uns mit dieser Grand Cru – ähnlichen Demonstration eines „einfachen“ trockenen Gutsrieslings. Mineralität, Säure und Frucht sind perfekt ausbalanciert/aufeinander abgestimmt. Es kam mir nie in den Sinn, bei Van Volxem auf Schnäppchenjagd zu gehen, aber ca. 11 Euro sind in diesem Wein gefährlich gut angelegt.

Van Volxem, Wiltinger Braunfels Riesling trocken 2011 Saar; 17,5; beste Trinkreife: 2012 – 2018

Nur ein moderates Aromaüberbleibsel der Spontanvergärung, aber den Zitrusnoten wird ein weiter Raum zur Entfaltung gegeben. Diese sind am Gaumen deutlicher schmeckbar, wobei Saft und pikante Grapefruit und Orange mit einer gesunden Dosis salziger Mineralien um die Vorherrschaft konkurrieren. Trotz jugendlicher Ausgelassenheit und einer großartigen Konzentration ist ein harmonisches Gleichgewicht nicht weit entfernt.

Van Volxem, Alte Reben Riesling 2011 Saar; 18; beste Trinkreife: 2012 – 2019

Die Alten Reben werden bei Van Volxem nicht trocken genannt, nicht etwa weil sie nicht trocken sind, sondern weil es keine Rolle spielt. Was machen da schon angesichts dieses außergewöhnlichen Extrakts und konzentrierter Mineralität ein oder zwei Gramm mehr oder weniger an Restzucker aus? Man kann die Grapefruit schlürfen, den Fels kauen und bei dem feinen Hauch Feuerstein beinahe niesen. Da ist auch eine Art medizinische/heilsame Bitterkeit, so dass man einfach weiß, dass der Wein gut tut. Einfach zurücklehnen und sich treiben lassen!

Van Volxem, Rotschiefer Riesling Kabinett 2011 Saar; 16,5; beste Trinkreife: 2012 – 2016

Eine kleine Entspannung nach all dieser mineralischen Wucht. Es wäre jedoch falsch den Rotschiefer in die Schublade leichter und vergnügter/locker-flockiger Kabinette zu stecken. Grapefruit mit einem feinen Hauch von Gewürz schmeichelt dem sensibleren Gaumen, aber da ist dennoch ein fester mineralischer Kern, der jegliche Gedanken an eine einfach angenehme Trinkerfahrung verfliegen lässt. Jeder Van Volxem-Wein ist eine Herausforderung, Ihren Geschmackshorizont zu erweitern.

(24.03.2012) “

Falstaff verlieh die WEIN TROPHY 2012 – Roman Niewodniczanski ist Winzer des Jahres 2012

Zum zweiten Mal verlieh das Genießer-Magazin Falstaff die Falstaff WEIN TROPHY. „Winzer des Jahres 2012“ ist Roman Niewodniczanski vom Weingut Van Volxem, Saar. … Dr. Manfred Prüm vom Weingut J.J.Prüm in Bernkastel-Wehlen an der Mosel erhielt die WEIN TROPHY 2012 für sein Lebenswerk.

Der Oscar der deutschen Weinszene

Die feierliche Verleihung fand am 24.Februar 2012 im Landhaus Rüssel in Naurath/Wald statt – ganz in der Nähe des Weinguts J.J.Prüm. Jurymitglied Natalie Lumpp bezeichnet die Falstaff WEIN TROPHY als den „Oscar der Weinszene“ und Jury-Kollege Hendrik Thoma hält die Falstaff WEIN TROPHY für eine wichtige Plattform um passionierte Winzer hervorzuheben. Diesen Anspruch spiegelt auch die Wahl der Jury wieder: „Roman Niewodniczanski hat das Weingut von Volxem aus seinem langen Dornröschenschlaf geweckt. Die Weine sind konzentriert und extraktreich, voller Mineralien – animierte Naturweine mit Lagenprofil und Reifepotenzial im Stil der berühmten Saarweine um 1900.“

 

WEINWIRTSCHAFT (April 2012): Platz 1 im Rahmen einer Blindverkostung des Jahrgangs 2011 von VDP-Weingütern aus Anlass der Mainzer Weinbörse.

„2011 Saar Riesling, Van Volxem (92/100): „der beste 2011er in der Probe und ein echtes Riesling-Highlight: animierende Nase mit geballter Mineralität, saftiger Pfirsich, etwas Birne, komplex, super Mundgefühl“.

„2011 Schiefer Riesling, Van Volxem (89/100):“helle, klare, sehr brilliante Art, mineralische Würze, super Mundgefühl, klassisch Saar von ihrer schönsten Seite.“

 

Blind Tasting Club (04/2012) http://blindtastingclub.net/saar/2011-saar-riesling-weingut-van-volxem/#more-7902):

„2011 Saar Riesling von Van Volxem – ein Bilderbuch-Gutswein!“

„Es wurde nicht zu viel versprochen! Tatsächlich ist schon der Einstiegswein des Saar-Vorzeigeweinguts Van Volxem eine echte Granate. Also nicht der Wucht wegen, denn mit seinen 12% kommt er süffig leicht daher. Doch bringt er mit sich eine Substanz und Reife, die in diesem Segment ihres Gleichen sucht. Fast schon surreal erscheint dabei die Aprikosenfrucht, in einer so präzisen und intensiven Ausprägung, dass sie für manch einen wohl schon eine Überreizung darstellt. Doch was man grundsätzlich bei jedem Schluck feststellen muss, ist diese wunderbare Ausgeglichenheit des Weins: Frucht, Schiefer-Mineralik, Säure – alles da und in perfekten Dosierungen.“

 

Welt am Sonntag (25.03.2012): „Der 2011er Saar Riesling von Van Volxem ist das reine Vergnügen, ein Maul voll frischer Frucht und leichter Würze … mit erstaunlichem Lagerpotential.“

 

Neue Züricher Zeitung (25.01.2012): „Der 2007er Van Volxem brut 1900 läuft vielen Champagnern den Rang ab … aromatisches Bouquet, cremige Textutr, Frische, Eleganz und tolle Länge (18/20)“

 

WeinPlus (11/2011): „Auch heute ist die Zahl der herausragenden trockenen Rieslinge von der Mosel noch klein, aber es ist schon erstaunlich, welches Niveau die besten von ihnen inzwischen erreichen. Bereits im zweiten Jahr hintereinander stammen einige der feinsten Großen Gewächse des Landes aus diesem Gebiet. Hätte man 2009 noch den Jahrgang für die außergewöhliche Qualität der Weine verantwortlich machen können, wird spätestens jetzt deutlich, dass hier derzeit eine ganz neue Generation Weine entsteht, wie wir sie an der Mosel bislang kaum kannten, die uns in Zukunft jedoch vermutlich jedes Jahr begegnen dürfte – in steigender Zahl. … Der überragende Wein stammt in diesem Jahr vom Weingut Van Volxem. … Trotz seiner Konzentration verfügt der Scharzhofberger „Pergentsknopp“ (96/100) über eine außergewöhnliche Spannung und Rasse und zugleich über ein filigranes Spiel, wie man es fast nur an der Saar findet. … Sieht man sich die anderen Grossen Gewächse von Van Volxem an, die allesamt zur Spitze in Deutschland gehören, drängt sich der Schluss auf, dass das Potenzial der Saar für große trockene Rieslinge viel zu lange unerkannt geblieben ist.“

 

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Sous Le Puits 1er Cru 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay Sous le Puits · Premier Cru Puligny-Montrachet rund 400 m · Steillage Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2022

Der Puligny-Montrachet Sous le Puits 1er Cru 2022 der Domaine Etienne Sauzet kommt aus einer der steilsten und höchsten Premier-Cru-Lagen von Puligny, auf rund 400 Metern. In einem der wärmsten Jahre der jüngeren Burgunder Geschichte liefert die Höhe genau das, was der Jahrgang sonst nicht hat: Kühle, Spannung und eine steinige Kontur.


Sous le Puits – Premier Cru an der Hangkante

Der Name Sous le Puits heißt „unter dem Brunnen". Die Lage umfasst 6,80 Hektar und liegt auf rund 400 Metern – so hoch, wie Puligny überhaupt Premier Crus hat, oberhalb von Blagny und nahe der Gemeindegrenze zu Saint-Aubin. Die Neigung ist stark, die Arbeit im Weinberg entsprechend mühsam.

Der Untergrund ist harter Kalkstein unter einer dünnen, steinigen Bodenschicht. Viel Feinerde gibt es nicht; die Reben müssen tief in die Klüfte wurzeln, um an Wasser zu kommen. Das begrenzt den Ertrag und gibt den Weinen eine feste, mineralische Struktur. Die exponierte Lage bringt Wind und kühle Nächte – die Trauben reifen langsamer als unten im Ort, die Säure bleibt länger erhalten.

Puligny-Montrachet zählt vier Grands Crus und 17 Premier Crus und gilt als Maßstab für weißen Burgunder. Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet und im Ort ansässig, gehört zu seinen Referenzbetrieben.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb; die Aprilfröste richteten diesmal nur begrenzte Schäden an. Entscheidend wurde der Juni: Kräftige Regenfälle füllten die Wasserreserven, bevor Hitze und Trockenheit den Sommer bestimmten.

Die Lese begann früh, bei gesunden Trauben und großzügiger Menge – ein Aufatmen nach den kleinen Ernten der Vorjahre. Die Weißweine zeigen reife, konzentrierte Frucht und überraschend viel Frische; die Böden hatten dank des Junirens genug Wasser, um die Reben durch die Hitze zu bringen. In den hohen, kalkigen Lagen wie Sous le Puits blieb die Spannung am besten erhalten.

Spontan im Holz vergoren, lange auf der Hefe

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022. Vergoren wird mit den eigenen Hefen in Eichenfässern, bei geregelter Temperatur, damit die Gärung ruhig und vollständig verläuft.

Einschließlich der Zeit auf der Feinhefe dauert der Ausbau bis zu 18 Monate. In einem reichen Jahrgang hat diese lange Reife eine besondere Aufgabe: Die Hefe bindet die Fülle in eine feine Textur, das Holz rundet über den langsamen Sauerstoffkontakt ab – und die Säure aus der Höhe hält alles zusammen.

Im Glas

Kräftiges Hellgold. In der Nase reife Zitrusfrucht, gelber Pfirsich und weiße Blüten, darunter ein steiniger, leicht rauchiger Ton und Brioche aus dem Hefelager. Am Gaumen dicht und konzentriert, mit fester Struktur und einer klaren Säure, die dem warmen Jahrgang Richtung gibt. Der Abgang ist lang und salzig.

Ein heißes Jahr, eine kühle Lage: Sous le Puits bringt 2022 die Frische zurück, die weiter unten am Hang fehlt.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Die Konzentration des Jahrgangs trägt auch Gehaltvolles: Hummer, Steinbutt in Beurre blanc, Bresse-Poularde mit Morcheln, gereifter Comté.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Sous le Puits, Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · rund 400 m · Steillage · dünne Auflage über Kalkstein · 6,80 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2022
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturgeregelt
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2034

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Weine

Cazé-Thibaut Les Leriens 2021 Extra Brut BIO

Der Cazé-Thibaut Les Leriens 2021 Extra Brut kommt aus einer gemischt bepflanzten Lage in Châtillon-sur-Marne: Chardonnay, Meunier und Pinot Noir wachsen dort nebeneinander. Gepresst wird nur der erste, feinste Most.

Im Glas

Feine Perlen. Am Gaumen bewusst karg, salzig und mineralisch, dabei vielschichtig. Er erinnert fast an einen strengen Blanc de Blancs, obwohl zwei rote Sorten drinstecken. Die gebrauchten Fässer geben Struktur, das Holz bleibt leise. Lang und puristisch im Ausklang. Ein echter Charakterkopf.

Mach was draus

Austern, Carpaccio vom Wolfsbarsch, Krabbensalat oder ein gereifter Gruyère. Ein Champagner für Leute, die es pur und präzise mögen. Er ist der Champagner, den du Freunden einschenkst, die glauben, schon alles probiert zu haben. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich mag ihn als anspruchsvollen Begleiter zu Meeresfrüchten. Pur zeigt er dir, wie salzig Champagner sein kann.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt gemischt bepflanzt? In der Lage stehen mehrere Rebsorten durcheinander, hier Chardonnay, Meunier und Pinot Noir. Sie werden gemeinsam gelesen und verarbeitet.

Wie viel Dosage hat er? Extra Brut mit nur 1,5 g/l laut Steckbrief, also fast trocken wie ein Brut Nature.

gemischter Satz aus Chardonnay, Meunier und Pinot Noir · Châtillon-sur-Marne · Jahrgang 2021 · nur Erstmost · gebrauchte Fässer · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1,5 g/l Restzucker · Champagne Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) reine Südlage BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2022 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang. Ein kraftvoller, zugänglicher Riesling mit großzügig ausladendem Charakter vom roten Tonschiefer.


Niersteiner Ölberg – reine Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Ölberg ist eine VDP.Große Lage auf 80 bis 170 Metern, mit einer Neigung von 65 bis 120 % und einer klassifizierten Fläche von 11,32 Hektar.

Der Ölberg ist die südlichste Lage des Guts am Roten Hang und bietet eine reine Südausrichtung mit unverstelltem Blick auf den Rhein. Der Boden ist von rotem Tonschiefer geprägt, der dem Wein seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Nach dem Kauf musste die völlig verwilderte Fläche mühsam rekultiviert werden, um die 1990 gepflanzten Reben wieder zum Leben zu erwecken; die tief verwurzelten Rebstöcke kommen trotz der warmen Exposition ohne Bewässerung aus. Im Winter wird der Boden mit Stroh abgedeckt, im Sommer werden begrünende Einsaaten vorgenommen.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die reine Südlage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während die tief verwurzelten Reben Frische und Struktur bewahrten – Kraft und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Kraft, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, großzügiger Riesling: reife gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen breit und zugänglich, mit viel Druck, saftiger Frucht, markanter Würze und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – kraftvoll und großzügig, druckvoll und saftig, mit langem, würzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; reine Südlage, 80–170 m, 65–120 % Neigung; roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 11,32 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Spanien

Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2023

Rotwein · Rioja · Garnacha

Garnacha DOCa Rioja Alto de Najerilla · Cordovín Buschreben 100+ Jahre Jade Gross 12 Monate franz. Eiche nur 1.200 Flaschen 2023

Der Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2023 ist ein kraftvoller, expressiver Naturwein aus 100 % Garnacha von über 100 Jahre alten Buschreben – Biss, Charakter und ein kleines bisschen Wahnsinn. Würzig, energiegeladen und doch sensibel und lang am Gaumen.


Peace, Love & Garnacha – alte Reben im Alto de Najerilla

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den unverfälschten Ausdruck der Rebsorte – wofür „Peace, Love & Garnacha" sinnbildlich steht.

Dieser Wein ist aus 100 % Garnacha vinifiziert, gewachsen auf über 100 Jahre alten Buschreben im hochgelegenen Tal des Alto de Najerilla in Cordovín. Die eisenhaltigen Lehmböden verleihen dem Wein seine Tiefe und Struktur, während die Handlese und die behutsame Vinifikation in offenen Gärbehältern seine Ursprünglichkeit bewahren.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortige Garnacha aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Handlese, behutsame Vinifikation in offenen Gärbehältern zur Wahrung der Ursprünglichkeit. Der Ausbau erfolgte über 12 Monate in französischen Eichenfässern. Gesamtproduktion: 1.200 Flaschen.

Im Glas

In der Nase eine klare, saftige Himbeerfrucht, untermalt von würzigen Noten wie schwarzem Tee, Brotkruste, Eukalyptus und einem Hauch von wildem Pfeffer. Am Gaumen viel Extrakt, eine straffe Säure und spürbare Energie – ein Naturwein mit Ecken und Kanten, der sich trotzdem sensibel und lang am Gaumen hält.

Biss, Charakter und ein kleines bisschen Wahnsinn – das ist „Peace, Love & Garnacha".

Am besten leicht gekühlt genießen. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fleisch und Geflügel, zu würzigen mediterranen Gerichten, zu Tapas und Wurst sowie zu mittelreifem Käse – vielseitig und unkompliziert.


Lage: DOCa Rioja, Alto de Najerilla bei Cordovín (Spanien); hochgelegenes Tal, eisenhaltige Lehmböden, über 100 J. alte Buschreben
Klassifikation: DOCa Rioja, Garnacha (trocken); nur 1.200 Flaschen
Ausbau: Garnacha; Handlese, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate französische Eiche; Naturwein, handwerklich

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Weine

Wagner-Stempel Heerkretz Riesling Großes Gewächs 2021 BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen · Siefersheim Heerkretz VDP.Grosses Gewächs Porphyr / Rhyolith Stahl & Stückfass Biodynamie / Bio (DE-ÖKO-022) 2021

Das Wagner-Stempel Heerkretz Riesling Großes Gewächs 2021 ist ein wahres Meisterwerk – einer der großen trockenen Rieslinge Deutschlands. Filigran und komplex im Duft, am Gaumen trocken, frisch und druckvoll, mit prägnantem mineralischem Körper, großem Volumen und bemerkenswerter Länge.


Heerkretz – Porphyr aus der rheinhessischen Schweiz

Das Weingut Wagner-Stempel in Siefersheim zählt zu den Spitzenadressen Rheinhessens. Seit 1845 in Familienhand, heute in 9. Generation von Daniel Wagner geführt, arbeitet das VDP-Gut konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Im äußersten Nordwesten Rheinhessens, am Übergang zur Nahe, prägen vulkanische Porphyrböden eine unverwechselbare, mineralisch-würzige Stilistik.

Die nach Süden geneigte Heerkretz ist eine VDP.Große Lage und mit 250–280 m eine der höchsten und kühlsten Lagen Rheinhessens – ein wieder erweckter, wilder Steilhang mit Felsmauern und Heidelandschaft. Eine selektive, späte Handlese aus den ältesten und besten Parzellen verleiht dem Wein seinen Charakter. Die steinigen, skelettreichen Schotter- und Lehmböden mit dem anstehenden Porphyrfels im Untergrund tragen zur besonderen Qualität bei.

Jahrgang 2021 – Rheinhessen

2021 gilt als klassischer, kühler Riesling-Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und klarer Mineralität. In der hochgelegenen, kühlen Heerkretz ergibt das einen besonders spannungsreichen, druckvollen und langlebigen Wein, der das Porphyr-Terroir mustergültig spiegelt.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Ausbau: Der Wein reifte sowohl im Edelstahltank als auch in traditionellen Stück- und Halbstückfässern aus deutscher Eiche. Ökologische Bewirtschaftung (DE-ÖKO-022).

Im Glas

Klare, hellgelbe Farbe; ein filigraner, komplexer Duft. Fruchtaromen wie Pfirsich und Maracuja dominieren das Bouquet und werden von subtilen vegetativen und kräuterigen Noten wie Minze und Zitronenmelisse untermalt. Im Geschmack überzeugt der Wein mit trockener, frischer und druckvoller Säure. Sein prägnanter mineralischer Körper verleiht ihm ein beeindruckendes Volumen und eine bemerkenswerte Länge, während die Balance perfekt harmoniert.

Trocken, frisch und druckvoll – ein prägnanter mineralischer Körper mit großem Volumen und bemerkenswerter Länge.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife deutlich; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Rheinhessen, Siefersheim, Heerkretz (Deutschland); südexponierte Steillage, 250–280 m (eine der höchsten Lagen Rheinhessens); steinige Schotter- und Lehmböden über Porphyr/Rhyolith; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; selektive späte Handlese, Ausbau im Edelstahltank sowie in Stück- und Halbstückfässern aus deutscher Eiche; ökologischer Anbau (DE-ÖKO-022)

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Gruenchers · 1er Cru Chambolle-Musigny NW-Rand · 2,8 ha 2023

Der Chambolle-Musigny Les Gruenchers 1er Cru 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein reinsortiger Pinot Noir vom nordwestlichen Rand des Dorfes Chambolle-Musigny. Sinnlich, vielschichtig und energiegeladen, mit fester Frucht, langer Linie und präziser Säure.


Les Gruenchers – Premier Cru in Chambolle-Musigny

Den Lagennamen Les Gruenchers gibt es im Burgund zweifach – in Chambolle-Musigny und keine zwei Kilometer entfernt in Morey-Saint-Denis; der Name leitet sich wohl von „noyer" (Walnussbaum) ab. Dieser Premier Cru liegt am nordwestlichen Rand von Chambolle-Musigny und umfasst rund 2,8 Hektar.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt mit seinen Kreide- und Tonböden als Inbegriff von Eleganz und Finesse; die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus und die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde und ist für ihre Bandbreite an Premier Crus bekannt.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Sinnlich und vielschichtig, mit fester roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze. Am Gaumen lang und energiegeladen, getragen von einer präzisen Säure und feinen Tanninen.

Sinnlich und vielschichtig, mit fester Frucht und präziser Säure – Chambolle-Musigny voller Energie.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Gruenchers (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); NW-Rand des Dorfes, Kreide-/Tonböden, 2,8 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Metzger Arthos Pinot Noir 2015

Rotwein · Pinot Noir · trocken · Pfalz

Metzger Arthos Pinot Noir ist ein kraftvoller Spätburgunder vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Aus üppigem Weideland gewachsen, präsentiert er sich mit muskulös-stämmiger Statur und zartem Kern. Stolz und erhaben gesellt er sich zu den Pinot Noirs des Guts – jeder mit ganz eigenen Wesenszügen. Ein dichter, vollmundiger Wein mit Tiefe.


Pfalz

Die Reben für den Arthos wachsen auf nährstoffreichen, üppigen Böden der Pfalz. Dieses Terroir verleiht dem Spätburgunder Fülle, Kraft und eine vollmundige Statur.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Als Spitzen-Spätburgunder des Guts reift der Wein im Barrique, das ihm Tiefe, feinkörnige Tannine und Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit reifen Reflexen. In der Nase reife dunkle Kirschen und Brombeeren, dazu würzige Noten und feines Holz. Am Gaumen vollmundig und muskulös, mit reifem Tannin, saftigem Kern und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Rinderschmorbraten, Ente und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Pinot Noir), trocken
Ausbau: reinsortig Pinot Noir, Barrique

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Länder/Regionen

Dietrich C. & Co.

Rotwein · Pfalz · Cuvée

Cabernet Dorsa · Merlot · Pinot Noir Pfalz Großkarlbach trocken

Dietrich C. & Co. ist eine trockene Rotwein-Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot und Pinot Noir vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach, Pfalz. Drei Sorten mit klar verteilten Rollen: Farbe und Würze, reife Frucht, Feinheit. Dichter Farbmantel, schwarze Johannisbeere, Veilchen und Pflaume, am Gaumen vollfruchtig und dabei elegant.


Großkarlbach – am Haardtrand der Nordpfalz

Der Weinhof Dietrich liegt in der historischen Weinbaugemeinde Großkarlbach im Norden der Pfalz, mit Blick auf den Haardtrand. Die 25 Hektar Rebfläche verteilen sich auf Lagen in Großkarlbach, Laumersheim, Weisenheim am Sand und Kirchheim. Der Haardtrand schirmt das Gebiet nach Westen gegen Wind und Regen ab. Mit über 1.800 Sonnenstunden im Jahr gedeihen hier Zypressen, Mandelbäume und Feigen – ein Klima, in dem auch spät reifende Rotweinsorten wie Merlot sicher ausreifen.

Die Familie baut seit rund 400 Jahren Wein an. Heute führen die Brüder Arnd und Gerrit Dietrich das Gut, ein Jurist und ein Weinbauingenieur, der Erfahrung in Südafrika und Kalifornien gesammelt hat. Rotwein hat im Haus Tradition: Die Merlot-Anlagen der Dietrichs zählen zu den ältesten Deutschlands.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Dorsa, Merlot und Pinot Noir. Cabernet Dorsa ist eine Weinsberger Neuzüchtung aus Blaufränkisch und Dornfelder (Kreuzung 1971, zugelassen 2003). Sie bringt tiefe Farbe, Struktur und dunkle Würze, reift auch in deutschen Lagen zuverlässig und erreicht höhere Mostgewichte als Dornfelder oder Spätburgunder. Merlot aus den alten Anlagen des Guts liefert Schmelz und reife Pflaumenfrucht, Pinot Noir gibt der Cuvée Feinheit und Zug.

Der Ausbau stellt die Frucht in den Vordergrund. Der Wein ist trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes, tiefes Rot. In der Nase schwarze Johannisbeere, Veilchen, reife Pflaume und dunkle Würze. Am Gaumen vollfruchtig, mit feinen Tanninen und saftiger Struktur, im Abgang mit Schmelz und guter Länge.

Cabernet Dorsa für Farbe und Würze, Merlot für Schmelz, Pinot Noir für Feinheit: Pfälzer Rotwein mit klarer Arbeitsteilung.

Jung zugänglich. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild, Pasta mit kräftigen Saucen und mittelreifer Käse.


Produzent Weinhof Dietrich, Großkarlbach
Rebsorte Cabernet Dorsa, Merlot, Pinot Noir
Lage Großkarlbach, Laumersheim, Weisenheim am Sand, Kirchheim · Pfalz · Haardtrand
Klassifikation Pfalz · trocken
Ausbau fruchtbetont

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