Ein schmaler, asphaltierter Weg schlängelt sich den Berg von dem Örtchen Cistella kommend zur Kapelle der Schutzheiligen Mas Vida hinauf. Hier befindet sich auch die Finca und das Weingut gleichen Namens der Familie Fernández. Im Jahre 1992 wurde hier damit begonnen, Wein für den privaten Bedarf und für Freunde zu keltern. Seit 2010 werden die Weine aber auch in der Region vermarktet. Die fruchtbaren, lehmhaltigen Böden befinden sich unterhalb der auf der Anhöhe liegenden Bodega und sind mit den Rebsorten Merlot, Tempranillo, Cabernet Sauvignon für die Rotweine und Chardonnay und Sauvignon Blanc für die Weißweine bestockt. Insgesamt werden den 10 Hektar Rebland 20.000 Flaschen abgerungen. Die Kellerei liegt nicht nur wunderhübsch, sondern es werden hier auch moderne, saftige, fruchtbetonte Weine gewonnen, welche den Vergleich mit bekannteren Weinen aus Emporda nicht scheuen müssen.
Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo · Crianza
Baigorri Crianza kommt aus der Rioja Alavesa, der hochgelegenen Unterzone der Rioja, die für kalkhaltige Lehmböden und einen frischen Stil bekannt ist. Tempranillo gibt den Ton an, ergänzt um Garnacha und autochthone Sorten. Die Reben stehen auf rund 550 Metern Höhe und sind im Schnitt über 25 Jahre alt, von Hand gepflegt und gelesen. Im Glas ein klar konturierter, seidiger Rotwein mit dunkler Frucht und dezenter Würze.
Rioja Alavesa
Die Rioja Alavesa liegt im Norden der Rioja, am Fuß der Sierra de Cantabria. Kalkhaltige Lehmböden und Höhenlagen um 550 Meter sorgen für kühle Nächte und eine frische, präzise Stilistik. Die Weinberge werden von Hand bearbeitet und zu 100 % von Hand gelesen.
Assemblage und Ausbau
Die Cuvée vereint 90 % Tempranillo, 5 % Garnacha und 5 % autochthone Sorten. Nach selektiver Handlese werden die Trauben entrappt und Beere für Beere auf Vibrations- und Gewichtstischen sortiert. Die Gärung läuft mit natürlichen Hefen in konischen Edelstahltanks und Holzfässern; Umpumpen und Extraktion erfolgen schonend über die Schwerkraft. Anschließend reift der Wein 14 Monate in französischer (90 %) und amerikanischer (10 %) Eiche, die Struktur und feine Röstnoten beisteuert, ohne die Frucht zu überdecken.
Im Glas
Intensives Kirschrot mit mittlerer bis hoher Farbtiefe. In der Nase dunkle Beerenfrucht, eingelegte Kirschen und Pflaumenkompott, dazu Pfeffer, Vanille, Zimt und ein Hauch Milchkaramell. Am Gaumen ausgewogen und seidig, mit frischem Ansatz, feinem Tannin und gut eingebundener Holznote. Der Abgang ist lang und würzig.
Am Tisch
Trinkreif und unkompliziert zu genießen; eine knappe Stunde Luft öffnet die Aromatik. Bei guter Lagerung trägt er die nächsten fünf bis sieben Jahre. Serviertemperatur 16–18 °C.
Klassische Begleitung: gegrilltes Lamm, Schmorgerichte, Chorizo und Manchego.









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