Weingut Achim Reis – Briedel – Deutschland

Briedel – Berlin – Briedel. Das ist schon erstaunlich, das jemand, der aus der moselanischen Provinz nach Berlin zieht, sich dann aber wieder zurück an die Untermosel beamt, um dort mehr als bemerkenswerte Weine zu keltern. Achim Reis ist der Mann und Macher hinter diesem kleinen Ein-Mann- Betrieb und sein Wein Moselgold mit den schönen Retro Etiketten erfreut schon beim ersten Schluck das Herz. Der Keller ist mehr als penibel sauber, die Philosophie schlüssig und klar: feine, nicht von der Säure betonte, Weine mit moderaten Alkoholwerten in die Flaschen zu bringen. Dafür werden in den Steillagen des verschlafenen Ortes Briedel die Rebblätter rechtzeitig entlaubt, um die Schalen der Trauben während der Wachstumsphase dicker werden zu lassen, eine grüne Lese ist hier selbstverständlich und alle Weißweine werden nur in Edelstahltanks ausgebaut, welche kontrolliert vergoren werden. Es wird auch eine moderate Mikrooxidation eingesetzt, um den Oxidationsprozess der Weine positiv, bis hin zur früheren Trinkreife, zu beeinflussen. Und hat man erst einmal eine Flasche Wein von Achim Weis im Anbruch, respektive im Glas ist sie auch schon ruck zuck geleert …

Achim Reis.
Verschlafen: Der Ort Briedel an der Mosel.
Blick von Briedel auf die Lage „Briedeler Herzchen“.
Das Wein- und Gästehaus Reis.
Die Lage Briedeler Herzchen.
Der kleine und saubere Edelstahlkeller des Weingutes.

… und Weinprobe.

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Weine

Claus Preisinger Fruitloops white 2022 BIO

Weißwein · Cuvée · Burgenland · Naturwein · Bio

Claus Preisinger Fruitloops White ist ein Bio-Naturwein und eine Cuvée aus Riesling, Scheurebe und Furmint. Ein Teil wurde auf der Maische vergoren, ein Teil reifte in der Amphore mit etwas Flor. Ein aromatischer, eigenständiger Weißwein mit feiner Textur. Im Glas frisch, fruchtig und vielschichtig.


Burgenland

Claus Preisinger hat seinen Sitz in Gols im Burgenland (Österreich) und zählt zu den profiliertesten Naturwein-Erzeugern des Landes. Die Reben profitieren vom pannonischen Klima und den vielfältigen Böden der Region. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Riesling, Scheurebe und Furmint. Ein Teil wird auf der Maische vergoren (mit etwas Schalenkontakt), ein Teil reift in der Amphore mit etwas Flor – ein naturnaher Ausbau, der dem Wein Aromatik, Textur und Frische verleiht.

Im Glas

Helles bis leicht goldenes Gelb. In der Nase aromatisch: Steinobst, Zitrus, gelbe Frucht und feine Kräuter. Am Gaumen frisch und vielschichtig, mit feiner Textur vom Maischekontakt und einer dezenten, vom Flor geprägten Note. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; etwas Luft tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, asiatische Küche und würzige Gemüsegerichte.


Lage: Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Naturwein (Österreich) – Weißwein
Ausbau: Riesling/Scheurebe/Furmint, teils Maischegärung, teils Amphore mit Flor

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 1,20 ha · Reben ~60 Jahre · 6.000 Flaschen 2022

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Bekannt für Komplexität und Tiefe, braucht er Flaschenreife – und zeigt dann dichte, samtige Texturen, reife dunkle Beerenfrucht und einen sehr langen Abgang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Mortets Parzelle liegt in idealer Südausrichtung und guter Hanglage: maximale Sonneneinstrahlung trifft auf kühle Nächte. Oben am Hang ist der Boden arm und steinig, weiter unten tiefer, tonhaltiger und ebenso steinig. Die Lage umfasst hier 1,20 Hektar mit rund 60 Jahre alten Reben und liefert etwa 6.000 Flaschen.

Lavaux Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und bewirken große Tag-Nacht-Schwankungen, was einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques fördert. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Tiefe des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 60 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 6.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Dichte, samtige Textur mit reifer, edler dunkler Beerenfrucht, Veilchen und Zeder. Am Gaumen komplex und tief, getragen von feinem Tannin, mit einem nahezu endlosen Abgang. Ein Wein, der seine ganze Eleganz erst mit Flaschenreife zeigt.

Dichte, samtige Frucht mit Veilchen und Zeder und nahezu endlosem Abgang – Eleganz, die Flaschenreife belohnt.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Südhang, steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux, 1,20 ha, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

Domaine Bachelet Bourgogne Pinot Noir 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC 0,66 ha · Reben ~70 Jahre 2022 Côte de Nuits

Der Bourgogne Pinot Noir 2022 von Denis Bachelet zeigt, dass hinter einem „einfachen" Bourgogne keineswegs große Mengen stehen müssen. Nur 0,66 Hektar, bestockt mit Reben, die auf 70 Jahre zugehen: ein filigraner, komplexer und saftiger Pinot Noir, bei dem Erde, Frucht und Mineralität in feiner Balance nebeneinanderstehen.


Bourgogne aus alten Reben – Handschrift einer Top-Domaine

Bourgogne ist die regionale Appellation des Burgunds. Dieser Wein stammt aus einer nur 0,66 Hektar großen Parzelle, deren Rebstöcke auf rund 70 Jahre zugehen. Penible Pflege und sehr niedrige Erträge sorgen für Konzentration und Tiefe – weit über das übliche Niveau dieser Stufe hinaus.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Sorgfalt prägt auch den Bourgogne Rouge.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der diesem Bourgogne Substanz und Saft gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von fast 70 Jahre alten Reben bei sehr niedrigen Erträgen.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Feine, klare Frucht, getragen von einer filigranen, komplexen Struktur. Am Gaumen saftig und ernsthaft, mit erdigen und mineralischen Noten, feinem Tannin und frischer Säure.

Erde, Frucht und Mineralität nebeneinander – ein filigraner, ernsthafter Bourgogne weit über seiner Stufe.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein feiner Allrounder für die gehobene Alltagsküche.


Lage: Bourgogne (Côte de Nuits), 0,66-ha-Parzelle; Reben rund 70 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2022

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Konzentration des La Perrière schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Deutschland

Metzger Hausmarke rose Liter

Roséwein · Cuvée · Pfalz · 1 Liter

Metzger Hausmarke rosé ist der saftig-fruchtige Pfälzer Rosé für jeden Tag vom Weingut Uli Metzger – hier in der 1-Liter-Flasche. Er überzeugt durch seine leuchtende Farbe und die Harmonie zwischen Säure und Süße. Ein Korb voll roter Früchte – der perfekte Begleiter für warme Sommertage.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima bringt reife, fruchtbetonte Trauben hervor – Grundlage für diesen unkomplizierten Alltags-Rosé.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé wird fruchtbetont ausgebaut, mit einer Harmonie zwischen Säure und Süße. Das stellt die saftige rote Frucht in den Vordergrund.

Im Glas

Leuchtender Rosé-Ton. In der Nase und am Gaumen ein Korb voll roter Früchte. Saftig und fruchtig, mit harmonischer Balance aus Säure und Süße. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – der ideale Begleiter für warme Sommertage.

Klassische Begleitung: Salate, Grillgerichte, Fingerfood oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rosé-Cuvée
Ausbau: Rosé, fruchtbetont; 1,0 l

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Cras 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Cras · 1er Cru Chambolle-Musigny über dem Dorf · Combe Ambin · 3,45 ha 2021

Der Chambolle-Musigny Les Cras 1er Cru 2021 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus einer Top-Lage direkt über dem Dorf. Elegant, feingliedrig und fest strukturiert, floral und sehr fruchtig – Barthods Les Cras zählt zu den intensivsten und langlebigsten Weinen dieser noch unterschätzten Lage.


Les Cras – Top-Premier-Cru über Chambolle

Les Cras liegt direkt über dem Dorf Chambolle-Musigny und umfasst 3,45 Hektar – südlich des Premier Cru Les Fuées, jenseits dessen der Grand Cru Bonnes-Mares beginnt; im Westen grenzt das Lieu-dit Le Village. Der Hang neigt sich leicht nach Westen in die Combe Ambin, ein kleines Tal in der Steilwand der Côte d'Or.

Die Combe prägt ein besonderes Terroir: Die Reben sind nach Südosten ausgerichtet und erhalten viel Sonne, die durch kühlende Westwinde aus dem Tal gemildert wird – so gewinnen die Beeren an Geschmack und behalten ihre Säure (ein Effekt wie in der Combe de Lavaux in Gevrey). Die Kalk-Mergel-Böden ähneln Bonnes-Mares, mit höherem Tonanteil als Musigny, was den Weinen etwas mehr Kraft gibt. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die feingliedrige, spannungsvolle Art von Les Cras.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Floral und sehr fruchtig, mit kleinen Waldbeeren und einem Hauch Veilchen. Am Gaumen elegant, feingliedrig und fest strukturiert, mit großer Länge – der Wein tanzt und vibriert auf der Zunge.

Kleine Waldbeeren und Veilchen über feingliedriger, fester Struktur – intensiv, langlebig und voller Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Cras (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); über dem Dorf, Kalk-Mergel mit höherem Tonanteil, SO-Lage an der Combe Ambin, 3,45 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022

Fruchtsüßer Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer Kabinett · feine Restsüße niedriger Alkohol 2022

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen auf reinem Devonschiefer. Ein klassisch fruchtig-süßer Kabinett mit verspielter Leichtigkeit, feiner Restsüße und unverkennbar schiefriger Mineralität, getragen von einer pikanten, reifen Säure.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bewirtschaftung der Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer Jahrgang. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die Reben, die dank tiefer Verwurzelung standhielten; der späte Wetterumschwung vor der Ernte bewahrte Frische und Zartheit. So zeigt sich der Kabinett mit reifer, runder Frucht und einer pikanten, reifen Säure, die für anhaltende Frische sorgt.

Ausbau

Fruchtig-süßer Riesling Kabinett aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, verspielten Trinkfluss dieses klassischen Mosel-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Kabinett von Frische und feiner Frucht: ein harmonisches Zusammenspiel diverser Fruchtnoten von weißem Pfirsich, Aprikose und Apfel, dazu Zitrus und florale Anklänge, untermalt von einer unverkennbar schiefrigen, kühl-salzigen Mineralität. Am Gaumen verspielt und leicht, mit einer feinen, ausbalancierten Restsüße, die von einer pikanten, reifen Säure aufgefangen wird – ein herrlich trinkanimierender Riesling mit anhaltender Frische und klarem, mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Aprikose und Apfel über schiefrig-salziger Mineralität – verspielt und leicht, mit feiner Restsüße und pikanter, reifer Säure. Anhaltende Frische.

Ein eleganter, jugendlich-frischer Kabinett mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Kabinett (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

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Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2025

Weißwein · Rheinhessen (Wonnegau) · Riesling

Riesling von der Fels Weingut Keller Flörsheim-Dalsheim · Wonnegau Kalkstein · Tonmergel trocken Spontangärung · langes Hefelager 2025

Der Weingut Keller Riesling „von der Fels" 2025 ist der Kalkstein-Gutsriesling eines der besten Rieslingerzeuger der Welt. Präzise, mineralisch und geradlinig – reine Ausdrucksform der kalkhaltigen Weinberge von Flörsheim-Dalsheim.


von der Fels – Kalkstein-Gutsriesling

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim im rheinhessischen Wonnegau zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für trockenen Riesling. Klaus-Peter und Julia Keller arbeiten kompromisslos herkunftsbetont: akribische Handarbeit im Weinberg, geringe Erträge, strenge Selektion und ein minimalistischer, burgundisch inspirierter Ausbau.

„von der Fels" steht sinnbildlich für den Kalkstein, der die Top-Lagen des Guts prägt: schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagen über einem felsigen, wasserführenden Kalksteinuntergrund. Der Wein bündelt die Kalksteinherkunft der Kellerschen Weinberge und übersetzt sie in einen mineralisch-präzisen, geradlinigen Riesling.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der kalkgeprägte Untergrund und die kühle, herkunftsbetonte Kellerarbeit bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision. So zeigt sich der Jahrgang klar und harmonisch, mit lebendiger Säure und salziger Kalksteinmineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Flörsheim-Dalsheim (Wonnegau), Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalkstein und Tonmergel.

Nach der Handlese wird der Most ausschließlich mit den weinbergseigenen Hefen spontan vergoren; die Gärung verläuft langsam über viele Wochen. Ein langes Hefelager und ein behutsamer Ausbau ohne unnötige Eingriffe – überwiegend in gebrauchten großen Holzfässern – verleihen dem Wein Struktur, Tiefe und Präzision, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Ein klarer, präziser Kalkstein-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-kalkige Mineralität. Am Gaumen geradlinig und straff, mit lebendiger, gut eingebundener Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und salzig-kalkiger Mineralität – geradlinig und straff, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein präziser Kalkstein-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Flörsheim-Dalsheim, Wonnegau (Rheinhessen); Kalkstein und Tonmergel über felsigem Kalksteinuntergrund
Klassifikation: Gutsriesling „von der Fels", Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit natürlichen Hefen, langes Hefelager, behutsamer Ausbau überwiegend im gebrauchten großen Holzfass

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