Der Glaube und …

… die Trauben, hängen immer noch stark zusammen.

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Weine

Quinta de la Quietud Reserva 2021 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Reserva · Bio

Quinta de la Quietud Reserva 2021 stammt aus einem Jahrgang, den der Kontrollrat der D.O. Toro für seine herausragende Traubenqualität lobt: Mehr Regen als üblich brachte ein ideales Verhältnis von Säure und Zucker. Das Ergebnis ist ein dichter, eleganter Toro mit viel Frische und großem Reifepotenzial.


Toro

Quinta de la Quietud wurde 1999 bei Toro (Castilla y León) gegründet und liegt rund zwei Kilometer südlich des Duero auf 665 bis 700 Metern Höhe. Die Weinberge werden als Buschreben ohne Bewässerung bewirtschaftet, teils mit dem Pferd, und sind seit 2002 ökologisch zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL). Das extreme Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten prägt die Konzentration der Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro von Reben, die zwischen 1960 und 1988 gepflanzt wurden. Gelesen wurde 2021 in der D.O. Toro vom 30. August bis 25. Oktober. Spontangärung ohne zugesetzten Schwefel im offenen Edelstahltank, zwei Wochen Maischestandzeit, anschließend 24 Monate in 225-Liter-Fässern aus französischer Eiche.

Im Glas

Tiefes Kirschrot. In der Nase konfierte schwarze Früchte, Lakritz, feine Röstnoten von dunklem Kakao und mineralische Anklänge. Am Gaumen dicht und elegant, getragen von der frischen Säure des Jahrgangs, mit viel Persönlichkeit und langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und dekantieren. Schon zugänglich, entwickelt sich aber über viele Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Toro, Castilla y León (Spanien); 665–700 m, Reben gepflanzt 1960–1988
Klassifikation: D.O. Toro – Reserva
Jahrgang: 2021 (herausragende Traubenqualität, ausgewogene Säure)
Ausbau: 24 Monate französische Eiche (225 l)
Bio-Kontrollstelle: ES-ECO-016-CL

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Dry

Madeira · Likörwein · trocken · Portugal

Justino's Madeira Fine Dry ist ein trockener Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Negra Mole und Complexa. Mit leicht oxidativen Noten und getrockneten Früchten eignet er sich als Aperitif ebenso wie zum Verfeinern kräftiger Saucen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Negra Mole und Complexa. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt; bei der trockenen Stilistik geschieht das spät, sodass kaum Restsüße bleibt. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase leicht oxidative Noten, getrocknete Datteln und Unterholz. Am Gaumen trocken und würzig, mit Anklängen von dunklem, frischem Brot, Nuss und Karamell, getragen von einer lebhaften Säure. Langer, herber Abgang.

Als Aperitif

Leicht gekühlt bei 10–13 °C servieren – ein klassischer Starter in den Abend oder Aperitif, auch auf Eis mit einer Zeste Zitrone. In der Küche verfeinert er kräftige Saucen und Schmorgerichte.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Suppen, herzhaften Saucen und Hartkäse.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Dry (trocken, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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USA

Margerum M5 Red 2019

Rotwein · Santa Barbara County · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Mourvèdre · Cinsault · Counoise Santa Barbara County Central Coast, Kalifornien neutrale Puncheons und Barriques trocken

Margerum M5 Red ist die Grenache-basierte Rhône-Cuvée der Margerum Wine Company aus dem Santa Barbara County, komponiert nach dem Vorbild des Châteauneuf-du-Pape. Funkelndes Granatrot, im Bouquet Pflaume, Brombeere und Cassis mit leichten Röstaromen und kühlem Lift. Am Gaumen saftig und straff, vollmundig und fein ausbalanciert.


Santa Barbara County – Querkette zum Pazifik

Die Margerum Wine Company wurde 2001 von Doug Margerum gegründet. Er kennt Wein aus mehreren Blickwinkeln: aus dem Handel, als Sommelier und Inhaber eines Restaurants mit Grand Award und als Winzer. Beratend war er unter anderem für Chêne Bleu an der südlichen Rhône tätig. Der M5 ist das Flaggschiff des Hauses.

Die Bergketten im Santa Barbara County verlaufen ungewöhnlich von Ost nach West. Dadurch öffnen sich die Täler direkt zum Pazifik, kühle Meeresluft und Nebel ziehen weit ins Landesinnere. Entlang dieser Täler entsteht ein deutliches Temperaturgefälle: von den warmen Lagen im östlichen Happy Canyon bis zu den kühlen Weinbergen der Sta. Rita Hills im Westen.

Für den M5 nutzt Margerum diese Bandbreite. Die Trauben stammen überwiegend von eigenen Weinbergen, ergänzt durch Zukauf. Für den Jahrgang 2023 kamen sie aus Santa Ynez Valley, Ballard Canyon, Santa Maria Valley, Los Alamos und Foxen Canyon. Wärmere Lagen liefern Reife und Fülle, kühlere die Frische, die den Wein trägt.

Assemblage und Ausbau

Das Kürzel ist Programm: M für Margerum, 5 für die fünf Rhône-Sorten Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsault und Counoise. Grenache bildet die Basis und liegt je nach Jahrgang zwischen rund 40 und 50 %, gefolgt von etwa einem Drittel Syrah. Jede Sorte hat ihre Aufgabe: Syrah gibt Kraft und Fülle, Mourvèdre erdige Tiefe, Cinsault Würze und Counoise ein duftiges Aroma.

Die Sorten werden getrennt vinifiziert, im reduktiven Stil. Gärung und malolaktische Umwandlung laufen im Fass. Der Wein reift rund zehn Monate zu etwa gleichen Teilen in neutralen Puncheons und neutralen Barriques, dazu nur wenige neue Fässer. Erst danach werden die Partien assembliert. Das Holz bleibt im Hintergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Funkelndes Granatrot. In der Nase Pflaume, Brombeere und Cassis mit leichten Röstaromen und feinem Lift. Am Gaumen kühle Aromatik mit Heidelbeere, Maulbeere und Brombeere, dazu ein Hauch Kakao vom Syrah und erdige Noten vom Mourvèdre. Saftig und straff, mittlerer bis voller Körper, vielschichtig und mit klassischen Proportionen.

Fünf Rhône-Sorten aus kühlen und warmen Tälern des Santa Barbara County, in neutralem Holz gereift: Grenache-Frucht mit Syrah-Kraft und kühler Spannung.

Jung zugänglich, mit Potenzial für einige Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, mediterrane Küche und gereifter Hartkäse. Ein vielseitiger Essensbegleiter.


Produzent Margerum Wine Company, Santa Barbara County
Rebsorte Grenache, Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Counoise
Lage Santa Barbara County, Central Coast, Kalifornien, USA · eigene Weinberge und Zukauf aus mehreren Tälern
Klassifikation Santa Barbara County · Rhône-Cuvée · trocken
Vinifikation sortenweise, reduktiv · Gärung und malolaktische Umwandlung im Fass
Ausbau ca. 10 Monate · je zur Hälfte neutrale Puncheons und neutrale Barriques · wenig Neuholz

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Spirituosen

Gin Sul

Gin · Dry Gin · Hamburg · Deutschland

Gin Sul ist ein Dry Gin aus Hamburg-Altona mit portugiesischen Wurzeln. Wacholder, Koriander, frische Zitronen aus Portugal, Rosmarin, Piment, Lavendel, Zimt und die namensgebende Zistrose (Cistus ladanifer) prägen sein Aroma – die Schönheit des Einfachen, mit Qualität der Botanicals vor Vielfalt.


Herkunft

Gin Sul entsteht in der Altonaer Spirituosen Manufaktur, die Stephan Garbe 2013 in Hamburg gründete – der erste in Hamburg destillierte Gin. Die Verbindung nach Portugal bleibt: Viele Botanicals stammen von der Costa Vicentina im Südwesten des Landes, wo die Zitronen oft die Größe von Grapefruits erreichen.

Botanicals und Destillation

Destilliert wird in kleinen Batches auf einer nur 100 Liter fassenden Kupferbrennblase, ergänzt um einen Geistkorb für Zitronenschalen, Rosmarin und Rosenblätter. Herzstück ist die Zistrose (Cistus ladanifer) – verwendet wird ihr aromatisches Harz, das Ladanum. Dazu kommen Wacholder und frischer Rosmarin. Abgefüllt mit

Im Glas

In der Nase frische Zitrone und Wacholder, dazu blumige und harzig-kräutrige Noten von Rosmarin und Zistrose. Am Gaumen frisch und floral, mit Zitrone, herber Grapefruit und einer feinen Vanille- und Anisnote. Weicher, langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur ein Genuss, klassisch im Gin Tonic oder im Martini. Zu den mediterranen Noten passen leichte, kräutrige Tonic Water besser als stark chininbetonte.

Klassisch im Drink: Gin Tonic, Martini und Southside.


Herkunft: Hamburg-Altona, Deutschland
Art: Dry Gin
Botanicals: u. a. Wacholder, Zitrone, Rosmarin, Zistrose

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2024 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein mineralischer, tiefer Village-Chardonnay, der im kühleren Jahrgang 2024 besonders frisch und knackig ausfällt – fein und elegant, mit einem Hauch mehr Säure.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische, mit präziser Linie, kühler Eleganz und einem Hauch mehr Säure.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Mineralisch und tief, im kühlen Jahrgang besonders frisch und knackig. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen leichtfüßig und präzise, getragen von einer klaren Säure und einem langen Abgang.

Mineralität und Tiefe, im kühlen 2024er besonders frisch und knackig – fein, elegant und voller Zug.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Frankreich

Desjourneys Moulin à Vent Styx rouge 2017

Rotwein · Moulin-à-Vent (Beaujolais) · Gamay

Gamay Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru) Cuvée Le Styx · Granit Reben Ø ~50 J. (bis 100+) · 3.601 Flaschen 2017

Der Moulin-à-Vent Le Styx 2017 der Domaine Jules Desjourneys (Fabien Duperray) ist ein reinsortiger Gamay von sehr alten Reben aus dem Beaujolais-Cru Moulin-à-Vent. Ätherisch, rotbeerig und transparent, mit Rosen, Veilchen, Schlehe, Sauerkirsche, Tabak und Rauch – eine Rarität von nur 3.601 Flaschen.


Le Styx – alter-Reben-Gamay aus Moulin-à-Vent

Moulin-à-Vent zählt zu den strukturiertesten und lagerfähigsten Crus des Beaujolais. Die Reben für den Styx stehen im an Chénas grenzenden Teil der Appellation; sie sind im Schnitt rund 50 Jahre alt, einzelne über hundert. Die Granitböden prägen den Stil und geben dem Wein Struktur und Spannung. Die Erträge bleiben sehr niedrig (um 30–35 hl/ha) bei hoher Pflanzdichte; gearbeitet wird von Hand.

Die Domaine Jules Desjourneys von Fabien Duperray – langjähriger Agent großer Burgunder-Güter, benannt nach dem Naturwein-Pionier Jules Chauvet – keltert ernsthafte, lagerfähige „Marathon-Weine" und zählt zur Spitze des Beaujolais.

Jahrgang 2017 – Beaujolais

2017 war im Beaujolais ein warmer, eher trockener Jahrgang mit gesunder, reifer Ernte.

Für die Crus steht 2017 für reife Frucht bei guter Struktur und Frische – die Grundlage für die ätherische, zugleich strukturierte Art dieses Styx.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2017, von sehr alten Reben; Gesamtproduktion: 3.601 Flaschen.

Vergoren als ganze Traube in offenen Holzbottichen (semi-karbonisch, Beaujolais-Stil) mit langer Maische von mindestens drei Wochen. Der Ausbau dauert mindestens 18 Monate in Demi-muids und Tanks; Duperray hat das Holz zugunsten neutraler Gefäße weitgehend zurückgenommen. Natürlicher, schonender Ausbau.

Im Glas

Strahlend und transparent, mit hellen violetten Reflexen. Rotbeerig und fein: Rosen, Veilchen, Schlehe, süß-saure Kirschen, dazu Tabak, Rauch und Stein. Am Gaumen ätherisch und doch mit granitischer Spannung, zupackender Säure und langem Nachhall.

Rosen, Veilchen und Sauerkirsche über granitischer Spannung – ätherisch, transparent und mit langem Nachhall.

Schon zugänglich, aber ein „Marathon-Wein" mit langem Reifepotenzial. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein ernsthafter, vielseitiger Gamay am Tisch.


Lage: Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru), Parzellen nahe Chénas; Granitböden; Reben Ø ~50 Jahre (teils 100+)
Klassifikation: Moulin-à-Vent AOC (Beaujolais Cru)
Ausbau: Gamay; Ganztraube, semi-karbonische Gärung, lange Maische; ≥18 Monate Demi-muid und Tank; Handarbeit im Weinberg

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Feinkost

Casata Bertoni Fragranza Balsamico Creme Classica

Feinkost · Balsamico-Creme · Emilia-Romagna

Die Bertoni Casata Fragranza Balsamico Creme Classica ist eine schwarze Balsamico-Creme der Acetaia del Casato Bertoni auf Basis von Aceto Balsamico di Modena I.G.P. Die dichte, cremige Konsistenz lässt sich exakt dosieren und bleibt auf dem Teller stehen. Geschmacklich süß-säuerlich mit der typischen Balsamico-Note. Ideal zum Würzen feiner Speisen und zum Dekorieren – besonders von Eis und anderen Süßspeisen.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige, Condimenti und Cremes her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Grundlage dieser Creme ist Aceto Balsamico di Modena I.G.P., der in der Emilia-Romagna eine jahrhundertelange Tradition hat.

Anbau und Verarbeitung

Die Creme entsteht auf Basis von Aceto Balsamico di Modena I.G.P., der zu einer dichten, streichfähigen Konsistenz eingedickt wird. So lässt sie sich präzise dosieren und zum Dekorieren einsetzen. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefschwarz und glänzend, von dichter, cremiger Textur. Im Geschmack süß-säuerlich mit der typischen Balsamico-Note und reifer Fruchtsüße. Der Nachgeschmack bleibt intensiv.

Am Tisch

Zum Würzen feiner Speisen und zum Dekorieren von Tellern. Besonders schön über Eis, Panna Cotta und anderen Süßspeisen, aber auch zu Käse, Carpaccio, gegrilltem Gemüse und Erdbeeren. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Balsamico-Creme „Classica" (Crema di Balsamico)
Basis Aceto Balsamico di Modena I.G.P. (enthält Sulfite)
Herkunft Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung eingedickte Creme auf Balsamico-Basis
Mindesthaltbarkeit (MHD) 10.2027

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN 3er Terroir Paket

Rotwein-Paket · Ribera del Duero · Tempranillo (3 Einzellagen)

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero 3 Einzellagen Torrubio · Los Cantillos · Valdehernando je 18 Monate franz. Eiche Juan Manuel Burgos

Drei x Tempranillo, drei x der identische Produktionsprozess, aber drei x unterschiedliche Böden, auf denen die Reben wachsen. Das AVAN 3er Terroir-Paket lädt ein, das unterschiedliche Terroir der einzelnen Weine zu entdecken – und zu schmecken, welche Auswirkungen Klima und Boden auf den Geschmack haben können.


AVAN – das Terroir-Projekt von Juan Manuel Burgos

Das Terroir-Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos aus der Ribera del Duero macht den Boden zum eigentlichen Hauptdarsteller: drei Weine aus derselben Rebsorte (Tempranillo, hier Tinta del País bzw. Tinto Fino), nach identischem Verfahren erzeugt und je 18 Monate in französischer Eiche ausgebaut – und doch grundverschieden, weil jeder von einem anderen Bodentyp stammt. Ein lehrreiches und genussvolles Nebeneinander, das die Idee des Terroirs unmittelbar erfahrbar macht.

Torrubio – Lehmboden (gepflanzt 1943)

Das Terroir des Torrubio besteht aus Lehm – einer Mischung aus Sand, Schlamm und Ton, die durch jahrzehntelange Verwitterung entstanden ist. Die lockere, fruchtbare, gut durchlüftete Lehmschicht speichert Niederschlag gut, sodass die Reben in den obersten Schichten wurzeln; der Boden erwärmt sich schnell. Das Ergebnis: ein sehr fruchtiger, frischer und saftiger Wein, in dem die klare Beerenfrucht der Tinta del País regiert – Himbeere und Brombeere dominieren. Mächtig und powervoll am Gaumen, zugleich mit der richtigen Säurebalance, damit er nicht breit wirkt; die klare Beerenfrucht trägt auch den langen, anhaltenden Abgang. Der Weinberg Torrubio wurde bereits 1943 gepflanzt; Ausbau über 18 Monate in französischen Eichenfässern.

Los Cantillos – Kalkgestein (Reben 75+ Jahre)

Das Terroir des Los Cantillos besteht aus reinem Kalkgestein; der Weinberg liegt in bis zu 800 Metern Höhe, die Tinto-Fino-Reben sind über 75 Jahre alt. Der Kalkboden nimmt Regenwasser schnell auf, kann es aber nicht lange speichern – die Reben wurzeln daher tief, um dauerhaft an Wasser zu gelangen, und entnehmen der Kalkschicht wertvolle Nährstoffe und Mineralien. Das verleiht dem Wein eine kühle Aromatik und lässt ihn elegant und fein schmecken. Die Fruchtnoten kommen klar, aber zurückhaltender heraus. Ausbau über 18 Monate in französischen Barriquefässern. Der frischeste und knackigste der drei Terroir-Weine.

Valdehernando – Sandboden (Reben 90+ Jahre)

Das Terroir der Einzellage Valdehernando besteht aus besten Sandböden mit sehr tief darunter liegendem Kalkgestein. Wegen des hohen Sandanteils speichert der Boden an der Oberfläche nur wenig Wasser, sodass die über 90 Jahre alten Tinta-del-País-Reben bis zu zehn Meter tief wurzeln, um Wasser und Mineralien zu erschließen. Das zeigt sich in Dichte und Komplexität: Es dominieren würzige Noten wie Lakritze und Schokolade, während die beerigen Noten eher hintergründig bleiben. Langer, verspielter Abgang mit vielschichtigem Nachgeschmack, untermalt von feiner Fruchttextur und reifer Säure – jede Menge Trinkspaß und große Ernsthaftigkeit zugleich. Ausbau über 18 Monate in Barriquefässern aus französischer Eiche.

Gemeinsamer Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País / Tinto Fino) aus drei Einzellagen, je 18 Monate in französischer Eiche. Gleicher Produktionsprozess für alle drei Weine – der einzige Unterschied liegt im Boden, sodass das Terroir umso klarer zutage tritt.

Am Tisch

Ideal als vergleichende Probe nebeneinander im Glas. Dazu passen gegrilltes und geschmortes rotes Fleisch, Lamm und Wild, kräftige Eintöpfe sowie gereifte Hartkäse. Bei 16–18 °C servieren.


Lage: Ribera del Duero (Spanien); drei Einzellagen – Torrubio (Lehm, 1943), Los Cantillos (Kalkgestein, bis 800 m, 75+ J.), Valdehernando (Sand über Kalk, 90+ J.)
Klassifikation: Ribera del Duero, Tempranillo (trocken); 3er-Terroir-Paket
Ausbau: je 18 Monate französische Eiche, identischer Produktionsprozess; Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos

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