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16. Dezember 2012

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Rebsorten

Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2023

Rotwein · Bourgogne AOC · Pinot Noir

100 % Pinot Noir Bourgogne AOC Reben an der Grenze zu Volnay Rebalter rund 50 Jahre überwiegend entrappt sehr wenig neues Holz 2023

Der Bourgogne Pinot Noir 2023 der Domaine Michel Lafarge ist ein Charmeur – ein „Baby-Volnay" von einer der klassischen Adressen des Ortes. Die rund 50 Jahre alten Reben stehen unmittelbar an der Grenze zur Village-Lage von Volnay. Reife Kirschen, saftige Pflaumen und feine Beerenfrucht treffen auf frische Säure, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur.


Der „Baby-Volnay" – Reben an der Village-Grenze

Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault und steht für die feinste, duftigste Ausprägung des Pinot Noir in diesem Abschnitt der Côte – weniger kräftig als Pommard, mehr Blüte als Muskel. Der Hang besteht aus Kalkstein und Mergel des mittleren Jura, am Fuß mischen sich Schwemmlehm und Kies dazu.

Die Reben für diesen Bourgogne stehen genau an der Stelle, wo die Village-Klassifikation endet: dort, wo der Hang flacher wird und die Böden tiefer. Der Kalk ist noch spürbar, aber der höhere Lehmanteil gibt mehr Fülle und eine rundere, zugänglichere Frucht. Das ist der Grund für den Spitznamen „Baby-Volnay" – derselbe Charakter, nur früher offen. Mit rund 50 Jahren sind die Reben zudem älter als in vielen Village-Lagen.

Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay. Heute führen Frédéric und Chantal Lafarge das Gut; der Stil setzt auf Transparenz statt Extraktion, und diese Handschrift ist schon auf der Stufe des Bourgogne erkennbar.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni ein und verlief weitgehend störungsfrei, entsprechend groß war der Fruchtansatz. Der Sommer blieb überwiegend ausgeglichen.

Eine Hitzewelle im August trieb die Reife voran und konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Farbe, klare Frucht und feine Gerbstoffe bei großzügiger Erntemenge – ein Jahr, das eher Charme als Wucht liefert und genau deshalb zu einem Bourgogne dieser Machart passt.

Traditionelle Vinifikation mit wenig neuem Holz

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben. Die Trauben werden überwiegend entrappt: Ohne Stiele bleibt die Frucht im Vordergrund, und die Gerbstoffe fallen weicher aus als bei einer Ganztraubengärung.

Ausgebaut wird im alten Keller des Guts mit sehr maßvollem Einsatz neuen Holzes. Neues Holz würde Vanille und Röstaromen einbringen, die den feinen Duft des Volnay-nahen Pinot Noir überdecken; gebrauchte Fässer liefern stattdessen nur den langsamen Sauerstoffkontakt, der die Textur rundet.

Im Glas

Helles, leuchtendes Rubinrot. In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und feine Beerenfrucht, dazu florale Noten und ein Hauch Kalkstein. Am Gaumen frisch und saftig, mit seidiger Textur und feinen, reifen Tanninen, getragen von einer feingliedrigen Struktur.

Reben an der Village-Grenze, wenig neues Holz, ein Jahr mit Charme: Volnay im Kleinformat, früher offen als das Original.

Bei 15–16 °C servieren. Schon jung zugänglich, mit Potenzial für einige Jahre Reife. Eine halbe Stunde offen im Glas genügt; dekantieren ist nicht nötig.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ebenso zu Kalbsbraten, Lachs vom Grill, Coq au vin und Époisses – ein eleganter, vielseitiger Begleiter für den Alltagstisch.


Produzent Domaine Michel Lafarge, Frédéric und Chantal Lafarge, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Côte de Beaune, unmittelbar an der Grenze zur Village-Lage von Volnay · Kalkstein und Mergel mit Lehmanteil
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2023
Vinifikation überwiegend entrappt · traditionelle Vinifikation
Ausbau im alten Keller des Guts · sehr wenig neues Holz
Rebenalter rund 50 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2030

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Feinkost

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Cornicabra BIO

Feinkost · Olivenöl · Cornicabra · Murcia · Bio

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Cornicabra ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus der Cornicabra-Olive aus Murcia in Spanien. Die Frucht erinnert in ihrer Form an ein kleines Horn – daher der Name „Cornicabra" (spanisch für Ziegenhorn). Das Öl schimmert gold-gelb mit einem leichten Grünton.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird aus der Cornicabra-Olive gewonnen, deren Frucht an ein kleines Ziegenhorn erinnert. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst, was seine fruchtige Aromatik bewahrt.

Geschmack

Gold-gelb mit leichtem Grünton. Im Geschmack fruchtig und leicht süß, mit einer dezenten zartbitteren Note. Ausgewogen und harmonisch.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: zu mediterranem Gemüse und Fisch, über Salate und Brot.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: Cornicabra
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst, nativ extra
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.2027

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Spirituosen

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica

Spirituose · Grappa · Nebbiolo · Italien

Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica wird aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben destilliert und in Eichenfässern gereift. Sie schmeckt intensiv, weinig und sehr weich.


Herkunft / Piemont

Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand. Diese sortenreine Grappa stammt vom Nebbiolo – der noblen Leitsorte des Piemont, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Hier von Valverde.

Trester und Destillation

Destilliert aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben. Nach der Destillation reift die Grappa in slawonischen Eichenfässern, die ihr Weichheit, Farbe und feine Würze verleihen.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase intensiv und weinig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Gewürzen und Holz. Am Gaumen vollmundig und sehr weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.

Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.


Herkunft: Piemont (Italien); Valverde
Art: Grappa (fassgereift)
Grundlage: Trester der Nebbiolo-Traube (sortenrein)
Reifung: in slawonischen Eichenfässern

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Spirituosen

Suntory Roku Gin

Spirituose · Gin · Japan

Suntory Roku Gin – Select Edition ist ein japanischer Craft Gin mit sechs typisch japanischen Botanicals: Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.


Herkunft

Suntory ist eines der renommiertesten Spirituosenhäuser Japans. Roku (japanisch für „sechs") wird in der Liquor-Atelier-Craftdestillerie am Standort Osaka hergestellt. Der Name verweist auf die sechs japanischen Botanicals, die über die vier Jahreszeiten jeweils zur optimalen Erntezeit (shun) geerntet werden.

Botanicals und Destillation

Roku vereint sechs japanische Botanicals – Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer – mit acht klassischen Gin-Botanicals (u. a. Wacholder, Koriander, Angelikawurzel, Kardamom, Zitrusschalen). In einem für Roku einzigartigen Verfahren werden die Botanicals in vier verschiedenen Brennblasentypen getrennt destilliert: die zarte Sakura-Blüte schonend per Vakuumdestillation, die Yuzu-Schale in Kupferblasen. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.

Im Glas

Klar. In der Nase floral und süßlich mit Kirschblüte und grünem Tee, dazu spritzige Yuzu-Zitrusnote. Am Gaumen vielschichtig und harmonisch: klassische Wacholder-Basis, darüber die japanischen Botanicals mit Yuzu in der Spitze, seidige Textur. Im Abgang bringt der Sansho-Pfeffer eine feine, würzige Schärfe.

Pur und im Drink

Pur auf Eis oder als Gin & Tonic – klassisch mit Yuzu oder Ingwer garniert. Die höhere Trinkstärke macht die Select Edition besonders durchsetzungsstark im Cocktail.

Ideal für: Gin & Tonic, Gin Fizz, Martini und japanisch inspirierte Cocktails.


Herkunft: Japan; Suntory, Liquor Atelier (Osaka)
Art: Japanese Craft Gin (Roku Select Edition) – 14 Botanicals, davon 6 japanische
Destillation: getrennte Destillation der Botanicals in vier Brennblasentypen (u. a. Vakuum- und Kupferdestillation)

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Schaumweine

Franck Bonville Champagner Unisson Grand Cru Blanc de Blancs

Der Franck Bonville Unisson Grand Cru Blanc de Blancs bringt Avize und Oger in einer Flasche zusammen. Weich, buttrig und frisch zugleich – der Champagner für alle, die Brioche lieber mögen als Zitronenschärfe.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlage. In der Nase frisch gebackene Brioche, Butter und Mandel, darunter kühle Kreide. Am Gaumen weich und rund, fast cremig. Eine lebendige Frische zieht sich bis in das lange Finale und verhindert, dass er jemals schwer wirkt.

Mach was draus

Ein Hummerbrötchen, Fish and Chips mit Trüffelmayo oder Hähnchen-Fingerfood beim Afterwork. Zu Geflügel in Sahnesoße passt er ebenso. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er ist mein Aperitif-Champagner für Gäste, die Champagner sonst zu sauer finden. Und wenn es danach Fisch oder Geflügel gibt, bleibt er einfach im Glas.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist Unisson Brut oder Extra Brut? Extra Brut: Der Steckbrief nennt nur 2,5 g Restzucker pro Liter. Die Cremigkeit kommt aus der Hefereife, nicht aus Zucker.

Was unterscheidet ihn vom Grand Cru Blanc de Blancs Brut? Unisson ist eine Auswahl der besten Chardonnay-Partien aus Avize und Oger und trockener dosiert. Der Brut ist der klassische Einstieg ins Haus.

100 % Chardonnay · Grand Cru Avize und Oger · Méthode Traditionnelle · Extra Brut, 2,5 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Étienne Calsac L´ echappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut Magnum

Die Étienne Calsac L’Échappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut Magnum ist der Einstiegs-Champagner des Hauses im Festformat. Reiner Chardonnay, salzig und frisch – in 1,5 Litern für die große Runde.

Im Glas

Hellgold mit feiner Perlage. Zitrusschale, Blüten und ein Hauch Hefe in der Nase. Am Gaumen straff und frisch, mit salzigem Unterton, der zum Weitertrinken einlädt. In der Magnum reift er langsamer und bleibt länger lebendig.

Mach was draus

Austernabend mit Freunden, Sommerfest, Silvester: Dazu Meeresfrüchte, Fischhäppchen und kleine Vorspeisen. Leg die Flasche rechtzeitig kalt, die Magnum braucht länger. Auch zu einer großen Platte Sushi oder gebratenen Garnelen passt sie. Stell sie im Kühler auf den Tisch, dann bleibt sie auf Temperatur. Servier sie bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Eine Magnum L’Échappée Belle ist mein Lieblingsstart in ein Fest. Austern dazu, und der Abend kann beginnen.“

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Kurz gefragt

Wie viele Gläser bekomme ich? Rund zwölf Gläser. Genug für eine Runde von sechs bis acht Leuten.

Lohnt sich die Magnum? Ja: Im großen Format reift Champagner langsamer und bleibt länger frisch. Und auf dem Tisch macht sie einfach mehr her.

100 % Chardonnay · Côte des Blancs, Côte de Sézanne, Grande Vallée de la Marne · Spontangärung · Edelstahl und ca. 20 % Holz · Reserveweine · Extra Brut, 5 g/l Restzucker · Magnum 1,5 l · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling GG 2022

Weißwein · Niederberg Helden (Mosel) · Riesling

Riesling Niederberg Helden Lieser · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) 100 % blauer Schiefer Steillage bis 80 % · wurzelecht Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Niederberg Helden Riesling Großes Gewächs 2022 stammt aus der Hauslage des Guts – bestockt mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer, bei Steigungen bis 80 %. Ein trockener Riesling von expressivem Charakter, feiner Eleganz und lebhafter Säure, geprägt von der rauchigen Mineralität dieser facettenreichen Lage.


Niederberg Helden – die Hauslage auf Blauschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die Handarbeit in den Weinbergen und die spontane Vergärung der Weine reflektieren die tiefe Wertschätzung der Natur und stehen als Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Der Lieser Niederberg Helden ist mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben bestockt und wird durch 100 % blauen Schiefer und eindrucksvolle Steigungen von bis zu 80 % charakterisiert. Diese lange vernachlässigte Lage gilt seit einigen Jahren als eine der facettenreichsten und interessantesten der Mosel und bringt Jahr für Jahr spektakuläre Spitzenrieslinge von expressivem Charakter und außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai setzte eine lange Hitze- und Dürreperiode ein, die die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen forderte. Dank ihrer tiefen Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven konnten die Reben diesen Bedingungen jedoch standhalten. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – half, die Frische und Zartheit der Trauben zu bewahren. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkoholgehalt, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Niederberg Helden, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus dem blauen Schiefer der Steillage lebt dieser Riesling von Präzision und Ausdruck: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floraler Würze und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, tiefgründig und expressiv, mit moderatem Alkohol und einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung verleiht – mit langem, glasklarem und salzig-mineralischem Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Blauschiefer-Mineralität – trocken, expressiv und moderat im Alkohol, mit lebhafter Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Lieser Niederberg Helden, Mittelmosel; 100 % blauer Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Christian Ottenbreit Weißburgunder Marktbreit O wie schön ist Franken 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Weißburgunder Qualitätswein Marktbreit · Franken trocken · Barrique + Edelstahl

Der Weißburgunder „O wie schön ist Franken" ist der Pinot Blanc von Christian Ottenbreit aus Marktbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 orientiert sich stilistisch am französischen Burgund: selektive Lese, spontane Gärung und der Ausbau im gebrauchten Barrique prägen den Wein. Im Glas nussige und kräuterige Aromen, Kernobst und Zitrus, dazu feine Säure und straffe Mineralität. Trocken ausgebaut, mit klarer Struktur.


Marktbreit – Maindreieck, Franken

Die Reben für diesen Weißburgunder stehen in Marktbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden; der Hof des Weinguts Ottenbreit liegt im benachbarten Obernbreit. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett.

Assemblage und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Weißburgunder (Pinot Blanc). Nach selektiver Lese und spontaner Gärung reift er in mehrfach belegten Barriquefässern, anschließend wird er verschnitten und ruht im Edelstahltank.

Im Glas

Nussiger Duft mit vegetabilen und angedeutet floralen Noten, dazu Kernobst und Zitrusnuancen. Am Gaumen herbe Frucht mit nussigen, leicht kräuterigen und gelb-würzigen Aromen, ein Hauch Tabak und eine ganz leicht reduktive Note, die das Bild ergänzt. Feine Säure, deutlicher Zug und straffe Mineralität sorgen für Frische, der Abgang bleibt herb und klar.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Wild und Käse. Der Barrique-Ausbau und die straffe Struktur tragen auch kräftigere Gerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2027. Ein kurzes Dekantieren öffnet den Wein. Serviertemperatur rund 10–12 °C.


Lage Marktbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Qualitätswein
Ausbau Gebrauchtes Barrique, Reife im Edelstahltank

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