Château Mouton-Rothschild 1990 – Bordeaux – Frankreich

Es ist schon ein Kreuz mit diesem gar so berühmten Bordeaux aus der Gemeinde Pauillac. Irgendwie sucht, sucht und sucht man nach der Begründung warum er so gut sein soll, finden kann man diese jedoch nicht. Wie bei so vielen Jahrgängen erfüllt auch der 1990er in keinster Weise die Erwartungen die der Name des Weines und der Jahrgang auch nur Ansatzweise versprechen. (Vom Preis einmal ganz zu schweigen) Im Duft ist er sehr spröde und mit viel grüner Paprika und ganz, ganz alter leerer Zigarrenholzkiste versehen und das wird auch durch Luftkontakt leider nicht besser, sondern auf Dauer eher noch langweiliger. Im Geschmack tritt noch eine sehr unangenehme Säure hinzu, welche aber leider noch nicht einmal lang ist, sondern kurz durch den Mundraum hüpft, um dann einen gänzlich unangenehmen Nachgeschmack zu hinterlassen. Das einzige positive Wort welches dieser Tropfen noch verdient ist das er „kernig“ schmeckt und dieses Wort kann man so, aber auch so deuten … (viele Grüße nach Rheinbach, in alter schöner Erinnerung …)

P.S.: Es gibt ja auch noch andere Meinungen: „… wenn ich nicht gesehen hätte, was für ein Etikett auf der Flasche klebt hätte ich gesagt es wäre höchstens ein 5,– Euro Wein …“ Doro.

 

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Weine

Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature BIO

Der Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature ist ein Rosé aus reinem Pinot Noir aus der Lage Sorbée, die – anders als die übrigen Parzellen des Guts – auf Portland-Kalk steht. Nach kurzem Kontakt mit den Schalen läuft der Saft ab. Das gibt Farbe, Kraft und eine feine Gerbstoffstruktur.

Im Glas

Kräftige Farbe. Der Duft: Himbeere, Kirsche und reife rote Beeren, unterlegt von Kräutern und Gewürzen. Am Gaumen voller Druck und Präzision, die Säure knackig, die Textur seidig, dazu ein Hauch Tannin, der an große Rotweine erinnert. Mineralisch, klar und lang.

Mach was draus

Ein Rosé für den Tisch: Lachs, Thunfisch, Ente, Wildgeflügel, Charcuterie oder würzige asiatische Gerichte. Serviere ihn bei 10 bis 12 °C, nicht zu kalt.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Saignée de Sorbée ist ein Rosé mit Rotwein-Seele. Ich trinke ihn am liebsten zur Ente.“

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Kurz gefragt

Was ist das Saignée-Verfahren? Saignée heißt Aderlass: Der Saft wird nach kurzer Zeit auf den Schalen abgezogen. So entsteht ein farbintensiver, kräftiger Rosé.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit eigenen Hefen, natürlicher Säureabbau, bis zur Füllung kaum Schwefel, keine Dosage. Basis ist die Ernte 2020.

100 % Pinot Noir · Parzelle Sorbée in Buxières-sur-Arce · Portland-Kalk · Saignée · Spontangärung · natürlicher Säureabbau · Ernte 2020 (R20) · Brut Nature · Demeter · Vouette & Sorbée, Buxières-sur-Arce · Stand: Oktober 2026

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Langenmorgen Deidesheim Rieling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Deidesheim, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Deidesheim Langenmorgen 0,68 ha Anteil Löss über Buntsandstein Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Langenmorgen G.C. 2025 ist die kleinste Position im Deidesheimer Portfolio von Dr. Bürklin-Wolf: 0,68 Hektar in einer Lage, die insgesamt nur sieben Hektar misst. Der Langenmorgen ist auch der Außenseiter unter den Deidesheimer Grands Crus des Guts – Hohenmorgen und Kalkofen sitzen auf dem Kalkriff der warmen Hangzone, hier liegt Löss über Buntsandstein, und der Wald steht dicht daneben.


Langenmorgen – Löss über Buntsandstein am Waldrand

Die Lage liegt unterhalb der Statue „Steinerne Eva" und wird vom Paradiesgarten halbkreisförmig umschlossen. Ihren Namen verdankt sie den auffallend langen Flurstücken: Ein „Morgen" bezeichnete die Fläche, die ein Mann mit einem Gespann an einem Vormittag pflügen konnte – hier fielen diese Einheiten eben besonders lang aus. Urkundlich erwähnt wird der Langenmorgen bereits 1491.

Geologisch ist er in Deidesheim ein Sonderfall. Der Untergrund besteht aus sandigen Lehmen, rotem und weißem Buntsandstein-Verwitterungsboden und Sandsteingeröll, darüber liegen ausgeprägte Lössablagerungen mit hohem Kalkanteil. Das ist ein deutlich fruchtbarerer, wasser- und nährstoffhaltigerer Boden als auf dem Kalkriff nebenan – Löss speichert Wasser und gibt es langsam ab, während der Sandstein darunter Wärme hält. Die Südostexposition bringt Morgensonne und hohe Mostgewichte; die Nähe zum Waldrand kühlt dagegen die Nächte deutlich ab. Aus dieser Spanne zwischen Tag und Nacht kommt die Kombination, die den Langenmorgen ausmacht: viel Frucht und Schmelz, aber ohne die Schwere, die man bei so viel Reife erwarten würde.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im Mittel, Spätfrostschäden blieben vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – in einem biodynamisch geführten Betrieb mit begrenztem Instrumentarium ein spürbarer Vorteil. Die Beeren blieben klein und konzentrierten sich aromatisch. Für den Langenmorgen war die Bodenzusammensetzung in diesem Jahr eine Reserve: Der Löss hält Wasser besser als die leichten, schnell entwässernden Böden weiter südlich, und die kühlen Nächte am Waldrand bremsten in einem heißen Sommer den Säureabbau.

Dann kippte das Tempo. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann vielerorts die Lese, und die Hitze Anfang September trieb die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Die ab Mitte September einsetzenden Niederschläge brachten stellenweise Botrytis und erzwangen schnelles Lesen der hochreifen Trauben; um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten. Mengenmäßig bleibt 2025 klein: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten und ausgewogenen Säurewerten.

Spontangärung und Doppelstück

Im Januar 2005 hat Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung umgestellt – zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf. Die gutseigene Pyramide aus Village, P.C. und G.C. stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828.

Die Kellerarbeit bei den Grands Crus ist bewusst immer dieselbe: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Bei diesem Volumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge zu klein, um Aroma abzugeben – was bleibt, ist langsamer, minimaler Sauerstoffkontakt, der die Phenolik rundet und Textur aufbaut. Weil an allen G.C.s gleich gearbeitet wird, bleibt der Unterschied zwischen Kalkriff und Löss im Glas nachvollziehbar, statt von Kellertechnik überschrieben zu werden.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenem Kern. Die Nase ist hellstimmig und offen: weißer und gelber Pfirsich, Birne, Zitrusblüte, dazu eine feine Kräuterwürze und ein trockener Steinton aus dem Buntsandstein. Am Gaumen zeigt sich das Charakteristische dieser Lage – ein cremiger Schmelz, den die Deidesheimer Lössböden mitbringen, gepaart mit einer Leichtigkeit, die man bei dieser Reife nicht erwartet. Der Extrakt des Jahrgangs 2025 gibt dem Wein mehr Substanz und Druck als üblich, ohne dass er breit wird; die Säure ist reif, präsent und führt sauber durch. Der Abgang bleibt trocken, salzig unterlegt und lang.

Der zugänglichste der Deidesheimer Grands Crus – und der, der am wenigsten nach Kraft klingt.

Am Tisch

Die helle, schmelzige Anlage macht diesen Riesling zum dankbarsten Essensbegleiter der Deidesheimer Reihe. Er passt zu Saibling, Zander und Steinbutt, zu Jakobsmuscheln, zu Kalbfleisch und Geflügel in heller Sauce, zu Spargel mit brauner Butter und zu Pilzgerichten. Auch feine asiatische Küche mit Zitrusgras und Ingwer funktioniert. Beim Käse bleiben Sie bei mittelaltem Comté oder Bergkäse. Servieren bei 11 bis 12 °C im großen Glas; jung profitiert er von einer halben Stunde Luft.


Lage: Deidesheim Langenmorgen (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage insgesamt 7 ha, davon 0,68 ha im Besitz des Weinguts; Südosthang am Waldrand, sandige Lehme mit rotem und weißem Buntsandstein-Verwitterungsboden und Sandsteingeröll, ausgeprägte Lössablagerungen mit hohem Kalkanteil; erstmals 1491 urkundlich erwähnt
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin, DE-ÖKO-003

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Länder/Regionen

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide Bourse 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Vide-Bourse 1er Cru 2023 ist ein prachtvoller, kräftiger, fast barocker Chardonnay aus einer winzigen Parzelle unterhalb von Bâtard-Montrachet – dicht, druckvoll und mit großem Lagerpotenzial.


Vide-Bourse – unterhalb von Bâtard-Montrachet

Vide-Bourse ist ein herausragender Premier Cru am südöstlichen Rand von Chassagne-Montrachet, direkt unterhalb des berühmten Grand Cru Bâtard-Montrachet an der Grenze zu Puligny. Die Lage ist fast ausschließlich mit Chardonnay bestockt; die tonig-kalkigen, gut drainierten Böden bringen prachtvolle, kräftige, fast schon barocke Weine mit großem Lagerpotenzial hervor – eine Stilistik zwischen der Brillanz von Puligny und der Fülle von Chassagne.

Der Vide-Bourse von Thomas Morey stammt aus einer nur 0,20 Hektar kleinen Parzelle mit über siebzig Jahre altem Rebbestand. Das geringe Ertragsniveau der alten Reben liefert Konzentration und Tiefe.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Maskuline Kraft und Dichte treffen auf ein packendes Säurespiel, eine faszinierende Textur, Druck und einen delikaten Nachhall. Ein kräftiger, vielschichtiger Chassagne mit der Fülle, die ihm die Nähe zu Bâtard-Montrachet schenkt – getragen von präziser Mineralität.

Kraft, Dichte und Druck, ausbalanciert von packender Säure – Vide-Bourse zeigt die barocke Seite von Chassagne in Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu Jakobsmuscheln, zu Bresse-Geflügel oder Kalbsbries in Rahmsauce sowie zu gereiftem Comté oder Beaufort.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Vide-Bourse, Côte de Beaune (Frankreich); südöstlich unterhalb von Bâtard-Montrachet, tonig-kalkige, gut drainierte Böden; Parzelle 0,20 ha, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel

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Deutschland

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett -t- Im Schneidersberg 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Schneidersberg Mosel Kabinett · fruchtsüß Südwest-Exposition

Der Thörnicher Ritsch „Im Schneidersberg -t-" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein druckvoller, gefühlt trockener Mosel-Riesling von einer Parzelle der Ritsch – ungeschminkt, groß und langlebig, eine perfekte Interpretation des Terroirs.


Im Schneidersberg – Südwest-Parzelle der Ritsch

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Im Schneidersberg" ist eine windexponierte Parzelle im Schneidersberg-Teil des Thörnicher Bergs – in einem Seitental hinter der Haupt-Ritsch und im Gegensatz zu den meist nach Süden ausgerichteten Lagen nach Südwesten exponiert.

Jahrgang 2024 – Mosel

Der Jahrgang 2024 präsentiert sich an der Mosel klassisch und präzise: mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Ein Jahrgang, der der geradlinigen, säurebetonten Ludes-Stilistik entgegenkommt – ideal für einen spannungsreichen, druckvollen Kabinett.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Wie alle Ludes-Weine braucht auch dieser Luft: am besten einige Stunden, besser noch ein paar Tage vor dem Genuss öffnen.

Im Glas

Ein gefühlt trockener Riesling, der einen solchen Druck, eine Finesse und einen subtilen, unreifen Fruchtansatz entwickelt, dass sich Körper und Seele über jeden Schluck aufs Neue freuen. Steinig und schiefrig, ungeschminkt, groß und langlebig – eine perfekte Interpretation des Terroirs.

Ungeschminkt, groß und langlebig – eine perfekte Interpretation des Terroirs.

Vor dem Genuss unbedingt einige Stunden, besser ein paar Tage belüften. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch, hellem Fleisch, würziger asiatischer Küche oder mild-würzigem Käse. Ein vielseitiger, geradliniger Speisenbegleiter.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Schneidersberg" (Mittelmosel); südwest-exponierte Steillage, devonischer Schiefer, alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Länder/Regionen

Hensel und Gretel rot

Die HENSEL & GRETEL Parzellen befinden sich zwischen der Vorderpfälzer Ebene und dem Haardtrand auf kiesig steinigen Untergrund. Das Lesegut der einzelnen Partien wurde reif, gesund und differenziert voneinander geerntet. Anschließend traditionelle Maischevergoren, mit einer folgenden Standzeit von 1-4 Wochen, schonend und unter geringem Druck gepresst. Ohne Eingriffe von außen (Schönung o.ä.) Lagerung im Stahltank und in mehrjährigen Holzfässern aus französischer Eiche. Text: Hensel

 

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Weine

Georges Laval Cumières Premier Cru Brut Nature BIO

Der Georges Laval Cumières Premier Cru Brut Nature ist der Champagner, mit dem man das Haus am besten versteht: alle drei Champagner-Sorten aus dem warmen Premier-Cru-Dorf Cumières, acht Monate im Eichenfass und ohne Zucker abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. In der Nase ursprüngliche Aromen und ein Hauch Holz. Am Gaumen trocken, ausgewogen und rein, mit klarer Säure und der Fülle der Südlage. Lang und klar im Abgang. Ein Champagner, dem man nichts hinzugefügt hat.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, gebratenes Huhn, Kalbsbries oder ein milder Ziegenkäse. Er funktioniert als Aperitif genauso wie zum ganzen Menü. Ein Champagner für Abende, an denen du wissen willst, wie Champagner ohne jede Süße schmeckt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und lass ihn ein wenig atmen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ohne Dosage zeigt Laval, wie reif die Trauben in Cumières werden. Ich mag ihn besonders zu Geflügel mit Pilzen.“

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Kurz gefragt

Was heißt Brut Nature? Nach der zweiten Gärung kommt kein Zucker dazu. Laut Steckbrief hat er 0 g/l Restzucker.

Was macht Cumières besonders? Das Dorf liegt wie ein Amphitheater nach Süden geöffnet an der Marne und ist eine der wärmsten Lagen der Champagne.

Pinot Noir, Meunier, Chardonnay · Premier Cru Cumières im Marnetal · acht Monate im Holz · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Georges Laval, Cumières · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Conte di Campiano Appassimento Negroamaro

Rotwein · Negroamaro · Appassimento · Puglia · Italien

Conte di Campiano Appassimento Negroamaro ist ein kräftiger Rotwein aus 100 % Negroamaro nach der Appassimento-Methode: Die Trauben werden nach der Lese angetrocknet, um die Zuckerkonzentration in den Beeren zu erhöhen. Im Glas dunkel orange-rot schimmernd, mit viel Power.


Puglia

Negroamaro ist die klassische Rotweinsorte des Salento in der Region Puglia (Apulien). Das warme, mediterrane Klima bringt vollreife, kraftvolle Trauben hervor, die sich besonders gut für den Appassimento-Stil eignen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Negroamaro und wird nach der Appassimento-Methode erzeugt: Die Trauben werden nach der Lese angetrocknet, was Zucker, Konzentration und reife Frucht verstärkt. Das Ergebnis ist ein kraftvoller Wein mit weichen Tanninen.

Im Glas

Dunkel orange-rot schimmernd. Im Bouquet intensiver Duft nach reifen Pflaumen, Zartbitterschokolade und Kräutern. Am Gaumen sehr kräftig und voller Power, mit langem Abgang und weichen Tanninen.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: dunkles Fleisch, Schmorgerichte, Grillfleisch und gereifter Käse.


Lage: Puglia / Salento (Italien)
Klassifikation: Negroamaro – Appassimento (Puglia)
Ausbau: 100 % Negroamaro, Appassimento (angetrocknete Trauben)

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Whisky

Ardbeg Drum

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe Ex-Bourbon + Rum-Fass-Finish non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day 2019

Der Ardbeg Drum ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2019 unter einem karibisch-rhythmischen Motto. Es ist die erste Ardbeg-Abfüllung mit einem Finish in ehemaligen Rum-Fässern: Nach der Reifung in amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche lagerte der Whisky abschließend in Fässern aus der Karibik. So trifft der typische Ardbeg-Rauch auf tropische Süße. Non chill-filtered abgefüllt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der Drum reift zunächst in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche und wird anschließend in ehemaligen Rum-Fässern aus der Karibik nachgereift – für Ardbeg eine Premiere. Das Rum-Finish bringt tropische Frucht und Süße in den salzig-rauchigen Ardbeg-Stil. Der Whisky trägt keine Altersangabe und ist ohne Kältefiltration abgefüllt. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Helles Gold im Glas. In der Nase Torfrauch, Meersalz und eine teerige, jodige Note, dazu Banane, gegrillte Ananas, Kokos, Vanille und Toffee sowie Anklänge von Demerara-Zucker und Ingwer. Am Gaumen sirupartig süß und rauchig zugleich: tropische Frucht, rumgetränkte Trockenfrüchte, Schokolade und Pfeffer über einem Fundament aus Asche und Salz. Der Nachhall ist lang, süß-rauchig und würzig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser holen die tropische Süße hervor. Passt zu gegrilltem Fleisch, Karibik- und BBQ-Gerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Eignet sich auch als Basis für rauchig-süße Cocktails.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2019)
Ausbau: Ex-Bourbon-Fässer mit anschließendem Rum-Fass-Finish

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