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11. Januar 2014

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Weine

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling GG 2021

Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer 60–100 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2021 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen, auf reinem Devonschiefer in extremer Steillage. Ein trockener Riesling von filigraner Eleganz und enormer Mineralität, mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Die naturnahe Bearbeitung der Weinberge und die spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2021; 100 % Riesling.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit der kristallinen Schiefermineralität dieser Weltklasse-Lage.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Riesling von Filigranität und Präzision: helle Frucht von weißem Pfirsich und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und grüner Apfel, untermalt von floralen Anklängen und einer kühlen, feuersteinig-kristallinen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, filigran und dennoch tiefgründig, mit moderatem Alkohol und einer vibrierenden, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Eleganz verleiht – mit langem, glasklarem, salzig-mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Limette und grüner Apfel über kühler, kristalliner Schiefermineralität – trocken und filigran, mit vibrierender Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Schaumweine

Pertois- Lebrun Champagne Le Mont de Craie Cramant Grand Cru

Champagner · Cramant Grand Cru · Chardonnay · Extra Brut

Pertois-Lebrun Le Mont de Craie Cramant Grand Cru ist ein reiner Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Cramant, aus vier verschiedenen Parzellen, die jeweils ihre eigene Nuance einbringen. Die über 40 Jahre alten Reben werden biologisch und biodynamisch bewirtschaftet. Im Glas feine Perlage, heller Goldton und die für Cramant typische Kreidigkeit.


Cramant Grand Cru

Cramant ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs. Die Trauben stammen aus vier Parzellen – Les Moyens (Plateau), Les Champs du Soleil (Dorfkern), La Fontaine des Crochets (Osthang) und Les Bauves (Nordlage, Hangfuß). Die reinen Kreideböden verleihen dem Wein seine markante, kreidige Textur. Die Reben werden biologisch und biodynamisch gepflegt.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) und ausschließlich aus der ersten Pressung. Vergoren bei 17 °C, reift er zehn Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank, ohne Schönung und Filtration. Nach mindestens fünf Jahren Hefelager mit nur 1 g/l Dosage als Extra Brut degorgiert.

Im Glas

Heller Goldton mit feiner Perlage. In der Nase weiße Blüten, frische Brioche, Zitrus und nasser Kalkstein. Am Gaumen cremig, mineralisch und elegant, getragen von einer markanten, kreidigen Textur, die typisch für Cramant ist. Der Abgang ist lang, präzise und von salziger Frische geprägt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: edler Fisch wie Steinbutt mit Pfifferlingen und Beurre blanc, karamellisiertes Kalbsbries und roher Fisch.


Lage: Cramant Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kreide; vier Parzellen
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Erstpressung, Edelstahl, 10 Monate Feinhefe, mind. 5 Jahre Hefelager, 1 g/l

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Feinkost

Olasagasti Anchoas a la Donostiarra Sardellen nach baskischer Art

Feinkost · Sardellen · Baskenland · Spanien

Olasagasti Anchoas a la Donostiarra sind Sardellen nach baskischer Art – Anchoa-Filets in Olivenöl, zubereitet im typischen Stil von Donostia-San Sebastián.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Die Zubereitung „a la donostiarra" verweist auf Donostia-San Sebastián – die Hauptstadt der baskischen Pintxo-Kultur. Die Sardellen (Anchoa) stammen aus dem Kantabrischen Meer.

Zutaten und Herstellung

Anchoa-Filets in Olivenöl, in der für San Sebastián typischen Art mit Knoblauch und Petersilie verfeinert. Diese Zubereitung gibt den Sardellen ihre frische, kräuterwürzige Note. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Würzig und umami, mit der meerig-salzigen Tiefe der Anchoa, ergänzt um die frische Würze von Knoblauch und Petersilie. Zarte, schmelzende Textur, abgerundet vom Olivenöl.

In der Küche

Am besten leicht temperiert genießen, damit sich das Aroma voll entfaltet.

Ideal: als Pintxo auf geröstetem Brot, zu Tomaten, in Salaten, auf Pizza oder pur mit gutem Brot.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Anchoas a la Donostiarra – Sardellen nach Donostia-Art in Olivenöl
Zutaten: Sardellen (Anchoa), Olivenöl, Knoblauch, Petersilie (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Kantabrisches Meer / Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 27.03.2030

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USA

Sine Qua Non Distenta II Syrah 2020

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2020 15,50 % vol

Der Sine Qua Non Distenta II Syrah 2020 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – dicht und kraftvoll, zugleich vollmundig, floral und seidig, aus estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der Central Coast.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta II 2020 stammt zu 43 % vom The Third Twin Vineyard, zu 33 % vom Eleven Confessions Vineyard, zu 21 % vom Cumulus Vineyard und zu 3 % vom Molly Aïda Vineyard – alle eigenständig angebaut.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2020 – Central Coast

2020 gilt an der kalifornischen Central Coast als warmer, trockener Jahrgang.

Ein Rahmen für tief konzentrierte, zugleich strukturierte und elegante Syrahs.

Cuvée und Ausbau

Eine Syrah-dominierte Cuvée: 82,9 % Syrah, 7,5 % Grenache, 3,9 % Mourvèdre, 3,4 % Petite Sirah sowie 2,3 % weiße Sorten (1,5 % Muskat, 0,8 % Petit Manseng).

16 % der Trauben wurden als Ganztrauben mit den Stielen vergoren – bei Syrah setzt Krankl bewusst etwas weniger Rappen ein, da die Sorte stärker auf Stiele reagiert. Ausgebaut über rund 23 Monate, davon 66 % in brandneuen französischen Eichenfässern – Barriques und größere Hogsheads (300 Liter); die übrigen Fässer waren ein bis drei Jahre alt.

Im Glas

Opak purpurschwarz. In der Nase Cassis und Blaubeeren, Charcuterie, Lavendel und Kaffeebohnen, sich im Glas fortlaufend wandelnd. Am Gaumen vollmundig, mit ausgeprägtem floralem Parfüm, einem Gerüst runder Tannine und nahtloser Frische, das Finale lang und duftend. (Verkostungsnotiz: Erin Brooks, The Wine Advocate, zitiert von Manfred und Elaine Krankl.)

Vollmundig, mit floralem Parfüm, runden Tanninen und nahtloser Frische.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin (43 %), Eleven Confessions (33 %), Cumulus (21 %) und Molly Aïda (3 %), Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 16 % Ganztrauben; 23 Monate französische Eiche (66 % neu, Barriques und Hogsheads); 15,50 % vol

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Rebsorten

Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 0,375 Liter

Weißwein edelsüß · Neusiedlersee · Gelber Muskateller

Gelber Muskateller Eiswein Neusiedlersee · Seewinkel Illmitz edelsüß 2020 8,00 % vol 0,375 l

Der Tschida Angerhof Eiswein Gelber Muskateller 2020 ist ein edelsüßes Meisterwerk aus dem Seewinkel – sortentypisch, elegant und glasklar, getragen von der für Tschida charakteristischen Salzigkeit und appetitlichen Säure. Aus gefroren geernteten Trauben, in der kleinen 0,375-l-Flasche.


Angerhof-Tschida – Süßwein aus dem Seewinkel

Hans und Lisa Tschida führen ihr Weingut in Illmitz, mitten im Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel im burgenländischen Weinbaugebiet Neusiedlersee. Tschida zählt zu den weltbesten Süßweinwinzern und wurde vielfach zum „Sweet Winemaker of the Year" gekürt; der Großteil der Produktion liegt im Prädikatsweinbereich.

Das milde pannonische Klima und die um den See verteilten Lacken und Salzlacken schaffen warme Tage und kühle Nächte. Auf sandigen, salzig-mineralischen Böden gedeihen die Reben unter idealen Bedingungen. Der Gelbe Muskateller hat am Angerhof einen besonderen Stellenwert – die aromatischen Sorten eignen sich hervorragend für edelsüße Weine.

Jahrgang 2020 – Neusiedlersee

Eiswein ist Jahr für Jahr ein Spiel mit dem Wetter: Die Trauben müssen lange gesund am Stock hängen, bis tiefe Fröste sie auf natürliche Weise gefrieren lassen. Nur im gefrorenen Zustand werden sie geerntet und gepresst, sodass das Wasser als Eiskristall zurückbleibt und nur hochkonzentrierter, zuckerreicher Most gewonnen wird. Das Ergebnis 2020: ein konzentrierter, zugleich frischer und finessenreicher Eiswein.

Ausbau

Reinsortiger Gelber Muskateller aus dem Jahrgang 2020, Prädikat Eiswein, edelsüß, 8,00 % vol, 0,375 l.

Die Trauben werden ausschließlich in gefrorenem Zustand direkt von der Rebe geerntet und ebenso verarbeitet. Nur rund 10 % des Leseguts finden dafür Verwendung – daher die kleine Flaschengröße. Im Sinne der Tschida-Handschrift eher reduktiv ausgebaut, mit bewusst maßvollen Zuckergraden für Balance statt sirupartiger Schwere.

Im Glas

Sortentypisch und ausdrucksstark: intensive Muskatnote, Traubenblüte und Holunderblüte, dazu helle Zitrusfrucht, Birne und ein floral-würziger Anklang. Am Gaumen die für den Eiswein typische dichte Konzentration aus reifer Süße, doch durch die appetitliche, lebendige Säure und die salzig-mineralische Prägung des Seewinkels wirkt der Wein nie schwer, sondern frisch, klar und elegant.

Glasklar und puristisch gezeichnet – Süße, Säure und Salzigkeit in vollkommener Balance.

Lang und vibrierend im Abgang, mit nachhallender Muskatwürze. Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren.

Am Tisch

Als Solist nach dem Essen, zu Obstdesserts und Sorbets, zu Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Neusiedlersee, Illmitz im Seewinkel (Österreich); Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel, sandige, salzig-mineralische Böden, pannonisches Klima
Klassifikation: Neusiedlersee, Gelber Muskateller Eiswein, edelsüß (Prädikatswein); 0,375 l
Ausbau: Gelber Muskateller; gefrorene Lese, reduktiver Ausbau, maßvolle Zuckergrade

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Rebsorten

Angerville Volny Clos Des Ducs Monopole 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Monopole 2,15 ha Côte de Beaune 2020

Der Volnay Clos des Ducs Monopole 1er Cru 2020 ist das große Gewächs der Domaine Marquis d'Angerville – ein ikonischer Monopol von grand-cru-würdiger Intensität, seidig und mineralisch zugleich. Volnay im Glas, in seiner reinsten Form.


Clos des Ducs – der Monopol-Klassiker der Domaine

Der Clos des Ducs ist ein echter, von Mauern umschlossener Clos und seit Generationen Alleinbesitz (Monopole) der Domaine Marquis d'Angerville. Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Parzelle mit ihren 52 „ouvrées" im Besitz der Herzöge von Burgund verzeichnet – daher der Name.

Mit 2,15 Hektar liegt der Clos am höchsten Punkt des Volnay-Hangs, nördlich des Dorfes, und steigt über weißen Mergel steil an. Der stark kalkhaltige, steinige Boden und die ideale südöstliche Exposition ergeben einen Wein von feiner, mineralischer Rasse – nicht so wuchtig wie die Lagen südlich des Dorfes, dafür von seidiger Eleganz.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war einer der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahrgänge überhaupt. Guillaume d'Angerville las als einer der Ersten in Volnay – sehr früh um den 23.–25. August –, um die Frische zu bewahren, und bezeichnet 2020 als seinen besten Jahrgang seit der Übernahme 2003.

Das Ergebnis sind rote Burgunder von präziser Balance: reif und zugleich frisch, mit feinem Tannin und tragender Spannung – wie geschaffen für die langlebige Art dieses Clos des Ducs.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Vollständig entrappt, klassische Maischegärung mit zweimal täglichem Remontage, um das Tannin fein zu extrahieren – bewusst ohne Pigeage, um die Finesse zu wahren. Der Ausbau erfolgte im Fass mit rund 20 % neuem Holz. Das gesamte Gut wird seit 2006 biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Tiefes Purpur. Ein hochparfümiertes Bouquet aus Rosenblättern, roter Kirsche, Himbeere und Weihrauch, dazu Anklänge von Unterholz, Trüffel und süßem Zimt. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, vielschichtig und nahtlos, getragen von feiner Säure, mit langem, anmutig gleitendem und salzigem Finale.

Volnay im Glas – nicht ein Haar daneben: grand-cru-würdige Intensität in seidiger Eleganz.

Profitiert von Flaschenreife; über viele Jahre hervorragend lagerfähig. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Ente, Reh, Geflügel in feiner Sauce, Lamm oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für besondere Anlässe.


Lage: Volnay „Clos des Ducs" (Monopole, 2,15 ha; Côte de Beaune); steiler oberer Hang, weißer Mergel, kalk-steinig
Klassifikation: Volnay 1er Cru · Monopole
Ausbau: Pinot Noir; ~20 % neues Holz, kein Pigeage · Biodynamie (seit 2006)

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Rebsorten

Florent Garaudet Meursault Vieilles Vignes 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC Côte de Beaune 2022 Reben ~50 Jahre

Der Meursault Vieilles Vignes 2022 von Florent Garaudet ist ein exzellenter Chardonnay von den ältesten Reben des Guts – kraftvoll und zugleich karg, mit cremiger Textur und viel mineralischer Tiefe. Burgund und Chardonnay, wie es leibt und lebt.


Meursault Vieilles Vignes – alte Reben rund ums Dorf

Meursault ist die berühmteste Weißwein-Gemeinde der Côte de Beaune, bekannt für cremige, nussige Chardonnays von großer Fülle. Garaudets Vieilles Vignes vereint Frucht von mehreren Lagen rund um den Ort – darunter En Gargouillot, Les Forges, Limozin und Sous la Velle – mit im Schnitt rund fünfzig Jahre alten Reben.

Die Böden aus kalkreichem Ton mit Kreideanteil und das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefern Konzentration, Salz und Tiefe – das Fundament dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gesunder, gehaltvoller Jahrgang, der zur kraftvoll-kargen Art dieses Meursault passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, manuell gelesen und selektioniert.

Der Ausbau erfolgte 18 Monate auf der Feinhefe in neuen und gebrauchten französischen Barriques. Die malolaktische Gärung und die Holzreife geben dem Wein seine leichtfüßig-cremige Textur.

Im Glas

Leicht goldgelb im Glas. Das Bouquet zeigt weiße Blüten, Birne, grünen Apfel, Haselnuss und eine ganz leichte Vanillenote. Am Gaumen eine gute Säurestruktur und cremige Textur, getragen von Zitrusfrüchten, exotischen gelben Früchten, viel salziger Mineralität und einer sehr dezenten Holznote.

Kraftvoll und dennoch karg – Burgund und Chardonnay, wie es leibt und lebt.

Schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); kalkreicher Ton mit Kreide, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; 18 Monate Feinhefe in neuen und gebrauchten Barriques · Lutte raisonnée

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Ungarn

Oremus Tokaji 3 Puttonyos 2015

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2015

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2015 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Strahlendes Gelb, vollreife Frucht und süßer Honig, von moderater, zugänglicher Süße und feinem Finale.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2015 – Tokaj-Hegyalja

Der 3-Puttonyos-Aszú ist die leichteste, zugänglichste Stufe der Oremus-Aszú-Palette: Die moderate Süße lässt die reife Frucht und die lebendige Säure des Furmint klar in den Vordergrund treten. Das Ergebnis ist ein heller, frischer und delikater Dessertwein mit feinem Süße-Säure-Spiel.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2015, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

In der Farbe ein strahlendes Gelb; im Duft vollreife Früchte wie Pfirsich, Quitte und Birne. Im Mund gesellen sich süßer Honig, Vanille, Orangenschalen und reife Früchte hinzu. Das Finale des delikaten Dessertweins ist sehr fein.

Strahlendes Gelb, Pfirsich, Quitte und Birne – süßer Honig, Vanille und Orangenschale, mit sehr feinem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Pfirsich, Quitte oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

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