Labstelle – Wien – Österreich

Das gedimmte Licht ist zur Zeit in vielen Lokalen sehr modern und es gibt in vielen Restaurants sicherlich auch häufig mehr als nur einen Grund dafür. Recht dunkel ist es auch in der Labstelle in Wien, wobei man hier sicher nichts verbergen muss. Ein Menü wie aus einem Guss. Aus guten, regionalen Zutaten. Tagesfrisch, kreativ und liebevoll in Szene gesetzt (soweit man dies sehen konnte). Hier stimmt nicht nur die Güte der Küche, sondern auch das Preis- Leistungs- Verhältnis. Dem Leitspruch „Mit besten Zutaten gekocht, mit/ohne Schnickschnack serviert“ wird man hier mehr als gerecht.

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Wiener Schnecken.

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Saibling, leicht geräuchtert. Kraut und Rüben.

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Stundenei – weisse Zwiebeln – Topinambur – geräucherter Speck.

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Marchfelder Kürbis geschäumt. Kürbiskerne gepoppt.

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Kalbsfilet.

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Erdäpfelpüree.

labstelle_wien_oesterreich_10Coq au Blaufränkisch. Bio Hendl und Leber, Buttererdäpfel und Salzschalotten.

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Dunkle Schokoladen Variationen.

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Topfenknödel.

Labstelle Wien
Lugeck 6
1010 Wien
Österreich
Telefon 0043 1 236 21 22
www.labstelle.com

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Rebsorten

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot Daunia IGT

Rotwein · Daunia IGT · Cuvée

Sangiovese & Merlot Daunia IGT Nordapulien Fantini by Farnese Ausbau im Stahltank trocken

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot ist eine süffige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Apulien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot (Daunia IGT) zeigt blitzsaubere, reife Kirschfrucht – weich und rund am Gaumen, getragen von frischer Primäraromatik. Ausgebaut im Stahltank, ohne Holz.


Daunia – der Norden Apuliens

Die Daunia ist der nördlichste Teil Apuliens, benannt nach den Daunern, einem der drei antiken Stämme der Region. Sie umfasst die Provinz Foggia mit dem Tavoliere delle Puglie, der nach der Po-Ebene zweitgrößten Ebene Italiens, und reicht im Westen bis an die Ausläufer des Apennin, im Osten bis an den Gargano.

Das Klima ist mediterran mit kontinentalem Einschlag: heiße, trockene Sommer, wenig Niederschlag, dazu der Wind, der von der Adria über die offene Ebene streicht und die Trauben nach Regen schnell abtrocknet. Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den Sommer. Reife Trauben sind hier die Regel; die Aufgabe im Keller besteht eher darin, Frische zu erhalten, als Reife zu erreichen.

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Das Haus stammt aus den Abruzzen und arbeitet mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen – daher auch der Name Ortonese, der auf die abruzzische Küstenstadt Ortona verweist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Säure, Kirschfrucht und Saftigkeit, der Merlot weiche Gerbstoffe und Fülle – eine Kombination, die die kantige Seite des Sangiovese abpuffert, ohne ihm die Frische zu nehmen.

Der Ausbau erfolgt im Stahltank, ohne Holz. Das ist bei diesem Weintyp die richtige Entscheidung: Fassaromen würden die klare Primäraromatik überdecken, auf der die Cuvée beruht. Gefüllt wird früh, damit die Frucht im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase blitzsaubere, reife Kirschfrucht, dazu rote Beeren und ein Hauch Pflaume. Am Gaumen weich und rund, saftig und süffig, von frischer Primäraromatik getragen, mit weichem Tannin und unkompliziertem Trinkfluss.

Sangiovese für die Säure, Merlot für die Rundung, Stahl statt Holz für die Frucht – mehr braucht dieser Wein nicht.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Antipasti und Gegrilltes. Ebenso zu Tomatensaucen aller Art, Salami, gefülltem Gemüse und mittelaltem Pecorino – der Wein ist für den Alltagstisch gemacht, nicht für das Menü.


Produzent Fantini by Farnese
Rebsorte Sangiovese und Merlot
Lage Daunia, Provinz Foggia, Nordapulien · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Daunia IGT · trocken
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

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Weine

De Sousa Champagne Rosé BIO

Der De Sousa Rosé Brut ist ein Rosé mit Chardonnay-Seele: 90 % Chardonnay aus Grauves, nur 10 % Pinot Noir aus Aÿ. Zart orangerosa, frisch und fein.

Im Glas

Orangerosa, feine Perlen. Apfel, Himbeere und reife rote Früchte, klar und fruchtig. Am Gaumen frisch und ausgewogen, die Frucht hält sich vornehm zurück. Ein Rosé mit Balance statt Bonbon. Viel Chardonnay heißt: Er bleibt leicht und elegant, auch wenn er rosa ist.

Mach was draus

Aperitivo mit Chips und Oliven, Thunfisch-Sushi oder ein Erdbeertiramisu zum Dessert. Auch zum Picknick mit Baguette und Ziegenkäse passt er. Ein Rosé für den Sommerabend auf der Terrasse und für alle, die es fein statt fruchtig mögen. Zum Brunch mit Lachs und Rührei ist er ebenfalls eine schöne Wahl. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zu salzigen Snacks ist er unschlagbar und zum Dessert mit roten Früchten genauso. Einfach gut gekühlt einschenken.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie süß ist er? Brut mit 7 g/l laut Steckbrief, also trocken mit etwas Rundung.

Woher kommt die Farbe? Von einem kleinen Anteil Pinot Noir, gewachsen im Grand Cru Aÿ. Den Rest stellt Chardonnay aus Grauves.

Chardonnay 90 % (Grauves, Premier Cru), Pinot Noir 10 % (Aÿ, Grand Cru) · Edelstahltank · ungeschönt, unfiltriert · Brut, 7 g/l Restzucker · Champagne De Sousa, Avize · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Anne Gros Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022

Rotwein · Clos Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Vougeot · Grand Cru Lieu-dit Le Grand Maupertui · 0,93 ha 2022 Zementei + Barrique, 40% neu

Der Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022 der Domaine Anne Gros stammt aus einer nur 0,93 Hektar großen Parzelle im oberen Teil des Clos de Vougeot, direkt unterhalb von Grands Echézeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir von Kraft und Fülle, in der Jugend zurückhaltend, mit den Jahren samtig und vielschichtig.


Le Grand Maupertui – im oberen Clos de Vougeot

Le Grand Maupertui liegt im oberen, qualitativ besten Teil des Clos de Vougeot, unmittelbar unterhalb der Grand-Cru-Lage Grands Echézeaux. Die 0,93 Hektar wurden bereits 1905 bepflanzt und sind durch regelmäßige Nachpflanzung im Schnitt rund 70 Jahre alt. Der Name geht auf die Mönche von Cîteaux zurück und verweist wohl auf eine sanfte Mulde im Gelände.

Der Boden ist tief und lehmig, durchzogen von großen Steinen; die leichte Hangneigung sorgt für gute natürliche Entwässerung, die umgebende Mauer des Clos schützt vor Erosion. Die Parzelle ist ein Familienerbe – Louis Gros vermachte sie seinem Sohn François.

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer. Das Terroir ist uneinheitlich; die oberen, ostexponierten Hänge mit kiesigem Kalkstein gelten als die besten – hier liegt Le Grand Maupertui.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der der Kraft des Maupertui Struktur und Tiefe verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, in mehreren Durchgängen von Hand selektiv gelesen.

Vergärung im Zementei, anschließend Ausbau über mehr als ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche, davon 40% neu. Die Weinberge werden ohne Herbizide bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und schwarze Johannisbeeren, dazu Gewürze wie Pfeffer, Nelke und Muskatnuss. Am Gaumen samtig, leuchtend und intensiv, mit Kraft, Fülle und langem Nachhall. Jung wirkt der Wein noch verschlossen.

Kraft und Fülle, samtig und leuchtend – ein Pinot Noir aus dem oberen Clos de Vougeot mit langem Nachhall.

In der Jugend zurückhaltend, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Le Grand Maupertui (Lieu-dit), Clos de Vougeot; tiefer Lehmboden mit großen Steinen, 0,93 ha
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Gärung im Zementei, über 1 Jahr Barrique (40% neu); Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg

Rotwein · Eisenberg DAC · Blaufränkisch

100 % Blaufränkisch Eisenberg DAC Deutsch Schützen · Eisenberg Lehm mit Schiefer 13 Monate großes Holzfass trocken

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg ist der gebietstypische Blaufränkisch der Familie Kopfensteiner aus Deutsch Schützen im Südburgenland. Trauben vom Eisenberg und vom Deutsch Schützener Weinberg, gewachsen auf Lehm mit Schiefereinlagen und 13 Monate im großen Holzfass gereift, ergeben einen würzigen, mineralischen Rotwein mit feiner, saftiger Frucht – pur ebenso wie zum Essen.


Eisenberg und Deutsch Schützen – Schiefer am Hang, eisenhaltiger Lehm am Fuß

Das Weingut Kopfensteiner liegt in Deutsch Schützen im Weinbaugebiet Eisenberg, einem der kleinsten Anbaugebiete des Burgenlands. Manfred und Edith Kopfensteiner führen den Betrieb gemeinsam mit Sohn Thomas in dritter Generation. Seit den 1990er Jahren wuchs die Rebfläche auf heute rund 15 Hektar, der Schwerpunkt liegt auf Blaufränkisch.

Der Eisenberg bildet zusammen mit dem Deutsch Schützener Weinberg das weinbauliche Zentrum des Gebiets. An den steilen Hängen dominieren Schieferböden, am Hangfuß werden die Böden tiefgründiger und bestehen aus stark eisenhaltigem Lehm – der Eisengehalt ist es, auf den der Name des Berges verweist. Das Klima ist pannonisch geprägt, mit warmen Sommern; durch die Nähe zu den Ausläufern der Alpen ist es im Südburgenland aber kühler und niederschlagsreicher als am Neusiedler See. Die Trauben reifen langsamer und behalten mehr Säure.

Für diesen Wein verbindet Thomas Kopfensteiner Lesegut aus beiden Lagen. Der Schiefer liefert die typische Würze und den mineralischen Zug, der eisenhaltige Lehm Körper und dunkle Frucht. Die Herkunftsbezeichnung Eisenberg DAC gilt für Blaufränkisch Klassik seit 2009, für die Reserve-Stufe bereits seit 2008.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blaufränkisch, der Leitsorte des Eisenbergs. Die Sorte treibt früh aus, reift spät und bringt von Natur aus kräftige Säure, dunkle Frucht und eine pfeffrige Würze mit – Eigenschaften, die auf Schiefer besonders deutlich hervortreten. Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg sichern reifes, gesundes Lesegut.

Der Wein reift 13 Monate im großen Holzfass. Das große Fassformat gibt dem Blaufränkisch Geschmeidigkeit, ohne Holzaromen aufzuprägen, und lässt die Würze der Schieferböden im Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dunkles Rubinrot. In der Nase dunkle Beeren und Sauerkirsche mit feiner, pfeffriger Würze. Am Gaumen saftig, mit klarer Frucht, mineralischem Zug und weichem, gut strukturiertem Tannin. Der Abgang ist würzig und klar.

Lehm mit Schiefer vom Eisenberg und 13 Monate großes Holz: Blaufränkisch mit dunkler Frucht, Pfeffer und mineralischem Zug.

Bereits gut zugänglich; eine halbe Stunde offen im Glas genügt. Bei 16–18 °C servieren. Über die nächsten Jahre zu trinken.

Am Tisch

Ein ordentlicher Teller Pasta, gebackenes oder gebratenes Geflügel, helles Fleisch, Gegrilltes und mittelreifer Käse – oder einfach pur. Die Würze des Blaufränkisch passt zudem zu Gulasch, Wildwurst und Gerichten mit Paprika.


Produzent Weingut Kopfensteiner, Deutsch Schützen (Südburgenland)
Rebsorte 100 % Blaufränkisch
Lage Eisenberg und Deutsch Schützener Weinberg, Südburgenland, Österreich · Lehm mit Schiefereinlagen
Klassifikation Eisenberg DAC · trocken
Vinifikation Laubarbeit und Ausdünnen im Weinberg · trocken vergoren
Ausbau 13 Monate großes Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Julienas 2015 Doppelmagnum

Fast jeder Weintrinker kennt den schnellen, leichten und fruchtigen Weinrausch sobald der erste Wein des Jahres am dritten Donnerstag im Oktober aus dem Beaujolais in großen Mengen die Welt heimsucht. Aber hinter diesem Anbaugebiet versteckt sich viel mehr als nur belanglose „Fruchtsuppen“. Vor vielen, vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen aus dem Beaujolais bei den Weintrinkern genau so hoch angesehen wie die besten Weine aus dem nördlichen Burgund. Die qualitative Spitze der Gamay Weine wachsen im Norden der Appellation. Hier werden die Weine unter den Beaujolais Cru Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin à Vent, Saint-Amour und Régnié an- und ausgebaut. Der Jahrgang 2015 war im Burgund und insbesondere im Beaujolais ein Ausnahme- Weinjahr und man kann diesmal zurecht von einem Jahrhundertjahrgang sprechen. Und wenn die Natur und so ein genialer Winzer wie Mounir Saouma vereint sind, dann entstehen großartige Rebsäfte. Aus den Cru Lagen Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin à Vent und Régnié hat Mounir Saouma 0,75 Liter Flaschen für den „kurzfristigen Genuß“ sowie Magnum und Doppelmagnum Flaschen für die Lagerung abgefüllt. Mounir Saouma hat diese Serie „Horizon 50 ans“ genannt; also Weine, die unsere Kinder und Enkelkinder in Perfektion in 50 Jahren zum optimalen Genusspunkt erleben können. Merci für diesen Schatz! In der 3,0 Liter Doppelmagnum.

 

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Rebsorten

Kaiserberghof Kast Albus Grauer Burgunder

Saftiger Burgunder, Honigmelone- und Karamellnuancen verwöhnen den Gaumen, mineralisch mit Aromen von Apfel und Birnen im Finish.

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Frankreich

Clavel Cotes-du-Rhone Regulus rouge

Rotwein · Côtes-du-Rhône AOC · Rhône-Cuvée

60 % Grenache · 30 % Syrah · 10 % Marselan Saint-Gervais · Gard rechtes Rhôneufer Ton, Kies und Sand Vinifikation nach Sorte und Parzelle ohne prägenden Holzeinsatz

Domaine Clavel Régulus Côtes-du-Rhône Rouge ist eine saftige Cuvée aus Grenache, Syrah und Marselan von den Lagen rund um das Dorf Saint-Gervais am rechten Rhôneufer. Jede Sorte und jede Parzelle wird getrennt vinifiziert und erst danach assembliert. Claire Clavel führt das Gut. Ein vollmundiger, kräftiger Côtes-du-Rhône – intensiv fruchtig, mit Struktur und Biss.


Saint-Gervais – Eingangstor zum Cèze-Tal

Saint-Gervais liegt im Gard am rechten Ufer der Rhône, dort wo die Cèze aus den Cevennen kommend in die Rhône-Ebene tritt. Der Ort ist einer der wenigen mit eigener Nennung in den Côtes du Rhône Villages – ein Hinweis darauf, dass hier mehr möglich ist als der Durchschnitt der Appellation. Die Rebflächen liegen auf einem windigen Plateau über dem Fluss.

Die Böden sind uneinheitlich: Ton, Kies und Sand wechseln sich kleinräumig ab. Der Ton speichert Wasser für den trockenen Sommer, Kies und Sand entwässern und wärmen. Zusammen mit der Höhe des Plateaus und dem Mistral, der nach jedem Regen abtrocknet und die Nächte kühlt, ergibt das Weine mit mediterraner Würze, aber einer Frische, die der südlichen Rhône sonst leicht abgeht.

Die Familie Clavel ist seit dem 17. Jahrhundert in Saint-Gervais ansässig; das Weingut in heutiger Form wurde 1934 gegründet und umfasst rund 80 Hektar. Claire Clavel führt es in der jüngsten Generation. Die Cuvées des Hauses tragen Himmelsnamen – neben Régulus, dem hellsten Stern im Löwen, stehen Syrius, Clair de Lune und Éclipse im Sortiment.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint rund 60 % Grenache, 30 % Syrah und 10 % Marselan. Grenache liefert Fülle, rote Frucht und Wärme, Syrah die dunkle Frucht, Pfeffrigkeit und das Gerüst. Marselan ist der ungewöhnliche Baustein: eine 1961 gezüchtete Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und Grenache, in der südlichen Rhône erst seit wenigen Jahrzehnten zugelassen. Sie bringt kleine, dickschalige Beeren, viel Farbe und feinkörniges Tannin – genau das, was einer Grenache-lastigen Cuvée sonst fehlt.

Vinifiziert wird nach Sorte und nach Parzelle getrennt; assembliert wird erst, wenn die Einzelweine fertig sind. Damit legt der Kellermeister das Verhältnis nach dem tatsächlichen Ergebnis des Jahres fest statt nach Rezept. Der Ausbau bleibt ohne prägenden Holzeinsatz – Régulus ist im Sortiment der Wein für die Frucht, nicht der für die Fassreife.

Im Glas

Tiefes Rot mit karminfarbenem Rand. In der Nase intensiv fruchtig, mit Kirsche, roten Beeren und Süßholz, dahinter eine kakaoartige Note. Am Gaumen vollmundig und kräftig, mit viel Struktur und Biss, ohne dass das Tannin hervortritt. Der Abgang ist saftig und lang.

Jede Sorte, jede Parzelle einzeln vergoren – die Assemblage entscheidet erst, wenn die Weine fertig sind.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig, eine halbe Stunde offen im Glas genügt. Über die nächsten Jahre zu trinken, solange die Frucht trägt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Lamm, Schmorgerichte und mediterrane Küche. Der Marselan-Anteil trägt auch Kräftigeres – Daube provençale, Merguez, Ratatouille mit Röstaromen, Ziegenkäse vom Grill.


Produzent Domaine Clavel, Claire Clavel, Saint-Gervais (Gard)
Rebsorte rund 60 % Grenache, 30 % Syrah, 10 % Marselan
Lage Saint-Gervais, rechtes Rhôneufer am Eingang des Cèze-Tals · Ton, Kies und Sand auf windigem Plateau
Klassifikation Côtes-du-Rhône AOC · Rouge · trocken
Vinifikation getrennte Vinifikation nach Sorte und Parzelle · Assemblage nach der Gärung
Ausbau ohne prägenden Holzeinsatz
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Rebsorten

Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2021

Rotwein · Bonnes Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes Mares Grand Cru (Frankreich) 2021

Der Robert Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2021 stammt von alten Reben aus einer der großen Grand-Cru-Lagen der Côte de Nuits – im kühlen Jahrgang 2021 ein besonders feiner, mineralischer und präziser Pinot Noir.


Bonnes Mares – die Lage

Bonnes Mares ist ein Grand Cru der Côte de Nuits, der größtenteils in Chambolle-Musigny und mit einem kleineren Teil in Morey-Saint-Denis liegt. Die rund 15 Hektar bringen ausschließlich Pinot Noirs hervor, die schwerer und robuster sind als die aus Musigny und über viele Jahre reifen.

Die Lage ist stark fragmentiert und von sichtbaren Bodenunterschieden geprägt: tiefere, reichere Böden am Morey-Ende für strengere, gehaltvollere Weine, feinere, kalkreichere Böden am Chambolle-Ende für seidigere Stilistik. Groffier bewirtschaftet rund einen Hektar, überwiegend auf den eisenreichen terres rouges.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und parfümierter Aromatik.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in 40 % neuem Holz (Tronçais). Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Eine luftig-breite, sehr einladende Aromatik. Am Gaumen beeindruckt der Wein durch Größe und Maßstab, gerahmt von einer feinen, kreidigen, äußerst feinkörnigen Tanninstruktur. Der Nachhall bewegt sich wellenförmig auf und ab und trägt sich selbst – die Ganztrauben-Würze klar, aber von großer Klarheit.

Feinkörnig, kreidig und von großem Maßstab – ein präziser Bonnes Mares aus kühlem Jahrgang.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente, Rind, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie gereiftem Weichkäse. Ein großer Begleiter für festliche Küche.


Lage: Bonnes Mares Grand Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreiche terres rouges, alte Reben, ca. 1 ha
Klassifikation: Bonnes Mares Grand Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; 40 % Neuholz (Tronçais);

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