Sascha Rotisserie & Bar – Düsseldorf – Deutschland

Tja, was soll man dazu sagen … eine umgebaute ehemalige Frittenbude, Tische und Stühle, die entweder aus einer alten Schule stammen oder aus einer Gartenlaube gemopst worden sind. Man sitzt sehr eng beieinander und die Dekoration ist wild und wirkt willkürlich zusammengewürfelt. Hier kann man ausgediente Globusse, die zu Lampen umfunktioniert wurden, bewundern, nackte Pin-Up Girl Sticker anglotzen oder auch irritiert auf alte und neue merkwürdige Werbeplakate stieren. Die offene Küche ist für alle einsehbar und sozusagen eine offene Küche der Antike: einfach die Fritten Station aus alten Tagen. Es liegt hier auch ein stark fettiger Geruch in den Räumen, der zwar markant ist, aber nicht wirklich unangenehm. Die Speisekarte ist ein einfaches blaues Blatt Papier auf dem viele Klassiker der französischen Küche vertreten sind. Und das Essen … einfach großartig. Sehr, sehr gute Grundprodukte, klassische Zubereitung und dies einfach auf den Punkt gebraten und abgeschmeckt. Eine Jus zum abschlecken und eine vollkommen normale und damit auch nette Atmosphäre. So muss es sein. Essen und Speisen als gutes Handwerk verstehen, und dieses leckere Gewerbe dann gekonnt und mit dem Wissen für die richten Top Zutaten in Szene setzen. Ein ungewöhnlicher Rahmen, wo die richtigen Farben in Töpfen und Pfannen zusammen gerührt werden, um alsbald in glücklichen Mägen zu enden. Einfach nur lecker!

 

sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_1

sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_9 sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_2 sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_3 sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_4 sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_5

Foie Gras.

sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_6

Entrecôte.

sascha rotisserie_bar_duesseldorf_deutschland_7Schokotörtchen.

Sascha Rotisserie & Bar
Gerresheimer Straße 12
40211 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: 0049 211 17520949
www.gerresheimer12.de

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Whisky

Ardbeg Islay Single Malt 25 years old Whisky

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 25 Jahre Ex-Bourbon-Fässer (1990er) non chill-filtered 46 % vol. ältester Core-Range-Ardbeg

Der Ardbeg 25 Jahre ist der älteste Whisky im festen Kernsortiment der Islay-Destillerie Ardbeg, erstmals 2022 vorgestellt. Das Destillat stammt aus den 1990er-Jahren – einer schwierigen Zeit der Brennerei – und reifte 25 Jahre in seltenen ehemaligen Bourbon-Fässern. Trotz des langen Alters bleibt der charakteristische Ardbeg-Rauch erhalten, ergänzt um ausgeprägte Eleganz und Komplexität. Non chill-filtered und mit natürlicher Farbe bei 46 % vol.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der 25 Jahre alte Ardbeg reift ausschließlich in seltenen ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche, die in den 1990er-Jahren befüllt wurden. Diese Reifung ohne Sherry- oder Wein-Einfluss stellt den reinen Ardbeg-Charakter in den Vordergrund. Über ein Vierteljahrhundert gewinnt der Whisky an Tiefe, ohne seinen Rauch zu verlieren. Abgefüllt wird er non chill-filtered und ohne künstliche Färbung. Als ältester Core-Range-Ardbeg ist die Verfügbarkeit naturgemäß begrenzt.

Im Glas

Warmes Bernstein im Glas. In der Nase geräucherte Sahne, Pfefferminz und Toffee, dazu Fenchel, Pinienharz, ferne Lagerfeuernoten sowie Banane und tropische Frucht. Am Gaumen kräftig und pfeffrig, zugleich mit Zitronen-Brause-Süße, kandiertem Apfel und Birne, Teer, cremigem Toffee und Anis. Der Nachhall ist lang und mild, mit Sahne, Fudge und einer dezenten medizinischen Note.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die vielschichtigen Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, gereiftem Hartkäse, dunkler Schokolade und feinen Karamell-Desserts. Ein eleganter, reifer Islay-Malt für besondere Anlässe.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 25 Jahre
Ausbau: ehemalige Bourbon-Fässer (in den 1990ern befüllt), 25 Jahre

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch

Rotwein · Blaufränkisch · Carnuntum · gereift

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch ist ein trockener Rotwein vom Weingut Johannes Trapl aus dem Carnuntum in Österreich. Der reinsortige Blaufränkisch von der Ried Spitzerberg zeigt sich mit deutlicher Flaschenreife – ein eleganter, mineralischer Wein auf dem Höhepunkt seiner Trinkreife.


Spitzerberg

Der Spitzerberg in Prellenkirchen zählt zu den großen Blaufränkisch-Lagen Österreichs. Die kargen Kalk- und Schieferböden in den Ausläufern der Karpaten, kühle Winde und das kontinental-pannonische Klima bringen finessenreiche, mineralische Weine hervor. Johannes Trapl prägt diesen Stil im Carnuntum wie kaum ein anderer.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Blaufränkisch. Trapl arbeitet konsequent terroirbetont und mit minimalem Eingriff: spontane Gärung, Ausbau ohne Schönung und Filtration. Blaufränkisch baut langsam aus und gewinnt über Jahre an Komplexität – dieser Wein zeigt nun, wie viel Reifepotenzial in der Lage steckt.

Im Glas

Dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zartem Wasserrand – die Farbe zeigt die einsetzende Reife. In der Nase reife Brombeere und Kirsche, dazu blättrige Würze, getrocknete Kräuter und mineralische Nuancen. Am Gaumen elegant und frisch, mit saftiger Kirsch- und Zwetschkenfrucht und feinem, gut eingebundenem Tannin. Voll harmonisch und auf dem Punkt, mit rotbeerig-zitrischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Als gereifter Wein trinkfertig und jetzt auf dem Höhepunkt – Dekantieren ist nicht nötig, schadet aber nicht.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Geflügel und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Ried Spitzerberg, Carnuntum (Österreich)
Klassifikation: Carnuntum – Blaufränkisch (trocken)
Ausbau: spontane Gärung, ohne Schönung und Filtration

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken BIO

Rotwein · Königsbach (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Königsbacher Ölberg (Große Lage) Königsbach · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Kalkmergel · Südhang trocken · 20 hl/ha spontan · 50 % neu / 50 % gebraucht Barrique BIO · 2021

Der Weingut Andres Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken 2021 stammt von einer Parzelle direkt an der Lagengrenze zum berühmten Königsbacher Idig. Südhang, hoher Kalkmergelanteil und kühle Waldluft ergeben einen Pinot mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz.


Königsbacher Ölberg – Spätburgunder am Idig

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Ihr Spätburgunder-Weinberg im Königsbacher Ölberg liegt direkt an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig – mit Südhangexposition und einem noch höheren Kalkmergelanteil, perfekte Voraussetzungen für Spätburgunder.

Der Ölberg liegt hoch, mit Kalkmergel als prägendem Gestein. Durch seine besondere Position gibt es morgens und abends immer wieder kalte Lufteinträge aus dem Pfälzerwald, die dem Wein Frische schenken. Ziel der Brüder ist es, diese Gegebenheiten Jahr für Jahr perfekt zu interpretieren, sodass Weine mit ordentlichem Druck und feiner Eleganz entstehen.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang – genau die Bedingungen, unter denen Spätburgunder seine Eleganz zeigt: moderate Reife, feine Tannine und lebendige Säure. Die kalkmergelgeprägte, vom Pfälzerwald gekühlte Ölberg-Parzelle und der herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Präzision und salzige Mineralität – Spannung und Feinheit im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Große Lage) aus dem Königsbacher Ölberg, Jahrgang 2021; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel, Ertrag nur 20 hl/ha.

Der Wein wird spontan mit natürlichen Hefen vergoren und je zur Hälfte in neuen und in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese Machart verleiht dem Pinot Tiefe und feine Würze, ohne die kühle, kalkgeprägte Herkunft zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder von kühler, klarer Prägung: rote Kirsche und Waldbeeren, dazu feine Würze, ein Hauch Pfeffer und Tabak sowie eine dezent rauchige Note. Am Gaumen feinstrukturiert und elegant, mit seidigen Tanninen, animierender Säure und der kreidig-salzigen Mineralität des Kalkmergels – druckvoll und zugleich fein, mit langem, herkunftsklarem Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze, Pfeffer und Tabak – feinstrukturiert und elegant, mit seidigem Tannin und kreidig-salziger Mineralität, druckvoll und fein zugleich.

Ein eleganter, kalkgeprägter Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Königsbacher Ölberg (Große Lage), an der Lagengrenze zum Königsbacher Idig, Königsbach, Pfalz (Mittelhaardt); Südhang, Kalkmergel; kühle Lufteinträge vom Pfälzerwald; 20 hl/ha
Klassifikation: Spätburgunder, Große Lage, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen, 50 % neues und 50 % gebrauchtes Barrique; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2024

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen von der Fels Kalkstein / Grosse Lagen trocken 2024

Der Keller Riesling von der Fels 2024 ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und eigentlich auch schmecken sollte. Hier trifft Frische auf Rasse, Kraft auf Mineralität und feinste Spannung.


Von der Fels – Kalkstein aus den Grossen Lagen

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim zählt unter Klaus-Peter Keller zu den weltweit gefeierten Adressen für trockenen Riesling – akribische Weinbergsarbeit, niedrige Erträge, Spontanvergärung und langes Hefelager sind die Grundlagen dieser Spitzenqualität.

Für den „von der Fels" – zu Deutsch „vom Fels" – verwendet Keller die jüngeren Reben (im Schnitt 20–25 Jahre) seiner besten Kalkstein-Parzellen, die allesamt als Grosse Lagen klassifiziert sind, allen voran rund um den Dalsheimer Hubacker. Diese Reben bilden gleichsam die Vorstufe zu den Großen Gewächsen eines jeden Jahrgangs. Die Parzellen bestehen aus Tonböden auf Kalkstein – die Quelle der salzigen Frische und mineralischen Spannung des Weins.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Rieslinge von großer Frische und Präzision hervorbrachte. Auf den Kalkstein-Parzellen ergibt das einen besonders rassigen, mineralischen Wein mit lebendiger Säure und klarer Frucht – Spannung und Eleganz statt Opulenz.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese, Ganztraubenpressung nach kurzer Maischestandzeit von einigen Stunden, anschließend Spontangärung mit eigenen Hefen – überwiegend im Holzfass (Fuder), zu kleinen Teilen im Edelstahl. Reife auf der Vollhefe, gefolgt von einer leichten Filtration vor der Füllung.

Im Glas

Ein nobles Bukett von Weinbergspfirsich, Quitte, Marille und reifem Apfel, dazu Wildkräuter, Zitronengras und ein Hauch Minze. Am Gaumen rassig und mit viel Substanz: Die Länge ist frappierend, die Säure wirbelt wie ein Sturm durch den Mund, und die Frucht bleibt stets präsent – getragen von einer herrlich erfrischenden, verführerischen Kalkstein-Mineralität.

Ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und schmecken sollte.

Schon jung ein Genuss („der liebste Zechwein" des Winzers), zugleich über viele Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel sowie zu mild-würziger asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Flörsheim-Dalsheim; jüngere Reben der besten Kalkstein-Parzellen (Grosse Lagen, u. a. Dalsheimer Hubacker), Tonböden auf Kalkstein
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling trocken (Gutswein-Stufe aus Grosse-Lagen-Parzellen)
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung überwiegend im Fuder, Reife auf der Vollhefe, leichte Filtration

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis Unterirdisch Gutedel 2022

Wein · Roter Gutedel · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Unterirdisch 2022 ist ein Roter Gutedel von Hanspeter Ziereisen aus Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Streng naturnah vinifiziert – keine Filtration, kein Schwefelzusatz, drei Jahre Ausbau – zeigt der Wein, was diese seltene Rebsorte mit Zeit und handwerklicher Konsequenz leisten kann.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland, eingebettet zwischen Schwarzwald, Rhein und Elsass – eine der wenigen deutschen Regionen, in denen Roter Gutedel noch traditionell verankert ist. Die Lagen ruhen auf Kalkverwitterungsböden mit Lössauflagen, die dem Wein Spannung und Mineralität geben. Die Nähe zum Oberrhein sorgt für ein gemäßigtes Klima mit langen Reifephasen. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Rotem Gutedel, zu 100 % handgelesen und abgebeert. Die Vergärung erfolgt ein Jahr in einer im Weinberg vergrabenen Tonamphore – die konstante Erdtemperatur verlangsamt den Prozess und erhält die aromatische Präzision. Anschließend reift der Wein zwei weitere Jahre im Holz. Abgefüllt ohne Filtration und ohne Schwefeldioxidzusatz, mit einem Teil der Hefe im Gebinde – eine leichte Trübung ist naturbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase rote Beeren, Himbeere und eine dezente Holzwürze, unterlegt von salziger Mineralik. Am Gaumen sofort viel Zug – eine straffe, spannungsvolle Struktur, die sich durch den gesamten Trunk zieht. Mit nur leichtem Alkohol bleibt er ultrafrisch und dennoch substanziell. Der Abgang ist lang, mit anhaltendem Spiel zwischen Frucht und Mineralität – kein Reduktionston, kein Holzüberhang.

Am Tisch

Durch den dreijährigen Gesamtausbau jetzt trinkreif; weitere Entwicklung bis 2028–2030. Vor dem Einschenken einige Minuten stehend ruhen lassen, dann dekantieren – das reduziert Schwebstoffe und öffnet die Aromatik. Bei 12–14 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Lachs, Ziegenkäse, Linsen mit Kräutern und Kalbsbries – durch seine Frische und Spannung auch solo am Abend.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Roter Gutedel, trocken
Ausbau: 1 Jahr in vergrabener Tonamphore, 2 Jahre Holz; ohne Filtration und ohne Schwefelzusatz
Jahrgang: 2022

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Südafrika

Bon Courage Pinotage

Rotwein · Robertson · Pinotage · Südafrika

Bon Courage Pinotage ist ein Rotwein aus 100 % Pinotage aus dem Robertson Valley in Südafrika. Pinotage ist die südafrikanische Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault und gilt als heimische Spezialität des Landes. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Im Glas ein dunkler, runder Pinotage mit reifer Frucht, Mokka und Würze.


Robertson

Das Robertson Valley liegt im Breede River Valley rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten geben den Rotweinen Tiefe und Frische. Drei Flüsse durchziehen das Tal und haben unterschiedliche Bodentypen abgelagert.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinotage. Nach der Gärung reift er über zwölf Monate in Barriquefässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz macht den Wein rund am Gaumen, gibt ihm Schmelz und einen eleganten Abgang.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Backpflaume, kräftiger Mokka und schwarze Johannisbeere. Am Gaumen kommen reife, dunkle Früchte hinzu, die sich mit indischen Gewürzen verbinden. Der Wein ist rund und schmelzig, der Abgang elegant und lang.

Am Tisch

Schon zugänglich; eine kurze Belüftung im Dekanter tut ihm gut. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Schmorgerichte, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Robertson Valley (Breede River Valley), Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: über 12 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Etienne Sauzet Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet: en la Richarde 0,27 ha (1969) 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet ist ein mineralisches, kraftvolles und zugleich elegantes Kraftpaket aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny. Sauzet bewirtschaftet hier eine kleine Enklave nahe Chevalier-Montrachet; der kühle Jahrgang 2024 gibt dem Wein zusätzliche Frische.


Les Folatières – Premier Cru am Oberhang

Les Folatières zählt zu den größeren und angesehensten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Die Lage liegt am oberen, teils steilen Hang in Richtung Blagny, auf steinigem Kalk- und Mergelboden; der Name leitet sich von „Folles terres" ab. Sauzets Parzelle ist eine kleine Enklave „en la Richarde" am südlichen Ende, die praktisch an den Grand Cru Chevalier-Montrachet grenzt – 0,27 Hektar, gepflanzt 1969.

Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903, ansässig in Puligny-Montrachet) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz – das verleiht der kraftvollen Folatières zusätzliche Spannung.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Kraftvoll und mineralisch, dabei elegant: Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss treffen auf steinige Mineralität und feinen Schmelz. Am Gaumen dicht, im kühlen 2024er mit besonders frischer, präziser Säure und langem, salzigem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und steinige Mineralität – ein kraftvoll-eleganter Folatières mit frischer Spannung.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); Oberhang, steiniger Kalk/Mergel; Sauzet-Enklave „en la Richarde" 0,27 ha (1969), nahe Chevalier-Montrachet
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

Mehr erfahren ...