Clos de L´Oratoire des Papes gehört einem recht großen Weingut: Ogier. L’Oratorio bedeutet Beetkapelle, ein Gebetsort errichtet im 18. Jhd. Die einfache Steinstruktur, gewöhnlich errichtet in einer Ecke des Weinbergs, ist einem Heiligen gewidmet. Die Weine profitieren von der Vielfalt der Böden in dieser Region: Kalkstein in den Tälern, in den Terassen Sand und Kiesel auf dem roten Ton.
2008 Clos de L´Oratoire des Papes
AOC Chateauneuf-du-Pape
(Alk. 14,5%; ein Cuvée von Grenache, Syrah, Mouvèdre, Cinsault; die Lese erfolgt per Hand; ein großer Anteil von Grenache).
Ein dichtes Rubinrot im Glas, viel Brombeere, etwas Holunder, dann folgen Kirsche und Pflaume; Minze, Nelke, etwas Schokolade, Grafit. Sanft, geschmeidig, ausgewogen, weiche Gerbstoffe, mittlerweile wenig Säure; lang im Abgang; jetzt trinken.
2009 Clos de L´Oratoire des Papes
AOC Chateauneuf-du-Pape
(Alk. 14%; ein Cuvee von Grenache blanc, Clairette und Roussanne)
An der Frische ein wenig verloren, weich am Gaumen. Nussig: grüne Walnüsse, etwas bittere Mandeln, ein Hauch von Dörrobst, Melone, gekochte Aprikose, Liebstöckel und Rosmarin, ein Hauch vom Rauch(-schinken), hinterher Kakao und Karamel; nach gut 2 Stunden: Pflaumen und helle Schokoladen. Lang im Abgang.






