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6. Mai 2014

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo Cerretta 2020 DOCG

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Cru Cerretta (Serralunga d'Alba) Revello Fratelli ton-kalkige Mergelböden 12 Mon. Barrique + 12 Mon. Großfass slawonische Eiche 2020

Der Revello Fratelli Barolo Cerretta 2020 DOCG stammt aus der Einzellage Cerretta in Serralunga d'Alba – Revellos einzigem Weinberg außerhalb von La Morra. Kraftvoll, konzentriert und präzise, mit einer straffen Tanninarchitektur, die ihn deutlich von den weicheren La-Morra-Stilen abhebt.


Cru Cerretta – Kraft und Struktur aus Serralunga

Der Barolo Cerretta stammt aus der gleichnamigen Einzellage in der Gemeinde Serralunga d'Alba und ist der einzige Weinberg von Revello außerhalb von La Morra. Die Lage erstreckt sich rund um den kleinen Weiler Cerretta im nördlichen Bereich der Gemeinde. Auf etwa 0,5 Hektar wachsen hier Nebbiolo-Reben mit südlicher bis südöstlicher Ausrichtung, gepflanzt zwischen 2000 und 2010.

Die ton- und kalkhaltigen Mergelböden verleihen dem Wein Kraft, Tiefe und eine markant strukturierte Stilistik. Serralunga d'Alba gilt für die kraftvollsten, langlebigsten und straffsten Baroli – ein deutlicher Kontrast zum parfümierteren, weicheren Stil von La Morra. Die Lese erfolgt in der Regel Anfang bis Mitte Oktober bei voller physiologischer Reife der Trauben.

Jahrgang 2020 – Barolo

2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer strukturbetonten Serralunga-Lage wie Cerretta ergibt das einen festen, kraftvollen und zugleich präzisen Nebbiolo, der in der Jugend straff auftritt und über viele Jahre an Eleganz und Komplexität gewinnt.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.

Der Ausbau erfolgt mit großer Sorgfalt und Geduld. Nach einer Maischestandzeit von sechs bis acht Tagen in horizontalen Rotomazeratoren wird die alkoholische Gärung in Edelstahltanks abgeschlossen, bevor der Wein die malolaktische Gärung im Barrique durchläuft. Es folgt eine zwölfmonatige Reife in französischen Barriques, davon 40 % neu und 60 % gebraucht, anschließend weitere zwölf Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Die Abfüllung erfolgt im Juli des Jahres vor der Markteinführung, der Verkaufsstart im März des vierten Jahres nach der Lese.

Im Glas

Im Glas präsentiert sich der Barolo Cerretta kraftvoll, konzentriert und präzise. In der Jugend zeigt er sich fest und strukturiert, mit einer ausgeprägten, straffen Tanninarchitektur, die ihn deutlich von den weicheren Barolo-Stilen aus La Morra abhebt. Dunkle Frucht, würzige und erdige Noten verbinden sich mit Frische, Tiefe und Länge und formen einen charakterstarken, langlebigen Barolo, der mit zunehmender Reife an Eleganz und Komplexität gewinnt.

Kraftvoll, konzentriert und präzise – dunkle Frucht, würzig-erdige Tiefe und straffe Tanninarchitektur, langlebig und charakterstark.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Cru Cerretta, Serralunga d'Alba (Piemont, Italien); ca. 0,5 ha, südliche bis südöstliche Ausrichtung; ton- und kalkhaltige Mergelböden; Reben gepflanzt 2000–2010
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischestandzeit 6–8 Tage in Rotomazeratoren, Gärung in Edelstahl, Malo in Barrique; 12 Monate französische Barriques (40 % neu, 60 % gebraucht), dann 12 Monate slawonische Großfässer

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Spirituosen

Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Dry Gin · Schwarzwald · 47 Botanicals

47 Botanicals Wacholderbetont Schwarzwald Steingut-gereift 47 % vol

Der Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin ist ein komplexer, aber milder Gin aus dem Schwarzwald – wacholdergeprägt, mit Aromen von Zitrone und fruchtigen Noten wie Holunder und Preiselbeere. 47 handverlesene Botanicals und die Reifung in Steingutfässern geben ihm seine typische Würze, Pfeffernote und herbe Frucht.


Schwarzwald – Black Forest Distillers

Monkey 47 entsteht bei den Black Forest Distillers im Schwarzwald, gegründet von Alexander Stein und Christoph Keller; die erste Abfüllung erfolgte 2010. Die Gründungslegende rankt sich um Wing Commander „Monty" Collins und den Affen „Max", dessen wiederentdecktes Rezept den Anstoß gab.

Der Gin vereint britische Gin-Tradition, die Gewürze Indiens und die Flora des Schwarzwaldes – getragen von besonders weichem regionalem Quellwasser.

47 Botanicals

Namensgebend sind die 47 sorgfältig ausgewählten, handverlesenen Botanicals. Neben dem Wacholder gelten rund 15 weitere als Hauptzutaten – darunter Zitrone, Preiselbeere, Holunder, Schlehe, Fichte und Brombeerblätter, viele davon aus den Wäldern der Region.

Zitrusschalen kommen frisch hinzu; die Vielfalt der Zutaten verleiht dem Gin seine außergewöhnliche Komplexität und Balance.

Destillation und Reifung

Auf Basis eines Melasse-Spirituose werden die Botanicals in Quellwasser und Alkohol mazeriert und anschließend doppelt destilliert; der Dry Gin kommt ohne Zuckerzusatz aus und wird ungefiltert abgefüllt.

Vor der Abfüllung reift das Destillat rund drei Monate (etwa 100 Tage) in traditionellen Steingutfässern, deren Wände leicht atmen können. Mit weichem Quellwasser wird der Gin auf 47 % vol eingestellt.

Im Glas

Komplex und zugleich mild: ein wacholdergeprägter Auftakt, ergänzt um Zitrone und fruchtige Noten von Holunder und Preiselbeere, dazu harzige Fichten- und Kräuternuancen. Am Gaumen Würze, eine feine Pfeffernote und herbe Frucht, getragen von der Tiefe der vielen Botanicals und einem langen, aromatischen Nachhall.

Komplex, aber mild – Wacholder, Zitrus und herbe Schwarzwald-Frucht mit feiner Pfeffernote.

An der Bar

Klassisch als Gin & Tonic, das die fruchtig-würzige Komplexität betont, ebenso überzeugend im Martini, Gimlet oder Sling. Pur und gut gekühlt zeigt sich die ganze Vielschichtigkeit der Botanicals.


Herkunft: Schwarzwald, Deutschland · Black Forest Distillers
Stil: Schwarzwald Dry Gin; 47 Botanicals, Melasse-Basis, doppelt destilliert, ungefiltert, ~3 Monate Steingut-Reifung
Alkoholgehalt: 47 % vol

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Weine

Cazé-Thibaut Naturellement Brut Nature BIO

Champagner · Vallée de la Marne · Meunier · Bio

Cazé-Thibaut Naturellement ist ein Bio-Champagner aus 100 % Pinot Meunier (Schwarzriesling) aus dem Vallée de la Marne. Er stammt von der Rive droite in Châtillon-sur-Marne und zeigt die Eleganz und Finesse dieser Sorte. Konsequent naturnah vinifiziert und als Brut Nature ohne Dosage abgefüllt. Im Glas eine feine Perlage und ein mineralisch-geschmeidiger Charakter.


Vallée de la Marne

Das Vallée de la Marne ist die Champagne-Zone, in der die Rebsorte Meunier zu Hause ist. Die Trauben stammen von der Rive droite in Châtillon-sur-Marne. Der Champagner wird konsequent naturnah erzeugt und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Meunier. Die Vinifikation erfolgt naturnah: spontane Gärung im Eichenfass, ohne Schönung und Filtration, mit natürlicher Kälte statt technischer Eingriffe. Nach dem Dégorgement wird er mit 0 g Dosage als Brut Nature abgefüllt.

Im Glas

Feine Perlage. In der Nase frisch und klar. Am Gaumen mineralisch geprägt und zugleich wunderbar geschmeidig, mit einem eigenständigen, puristischen Charakter. Der Abgang ist frisch und ausdrucksstark.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als stilvoller Speisenbegleiter zur raffinierten Küche oder pur genossen.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Châtillon-sur-Marne, Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs (Meunier)
Ausbau: Spontangärung im Eichenfass, unfiltriert, 0 g Dosage

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Weine

Abel Mendoza Blanco Fermentado Con Pieles 2022

Orange-Wein · Rioja · Spanien

100 % Malvasía D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra Maischegärung (rund 25 Tage) ohne Schwefelzusatz unfiltriert 

Der Blanco Fermentado con Pieles 2022 ist der Orange-Wein von Abel Mendoza und Maite Fernández aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Erzeugt aus 100 % Malvasía, gärt der Wein über drei Wochen auf der Maische und erhält so seine bernsteinfarbene Tönung und ein feines Tannin. Gefüllt wird ohne Schwefelzusatz, in seiner natürlichsten Form. Florale Noten, Waldhonig und wilde Kräuter prägen diesen klaren, eleganten Orange-Wein.


San Vicente de la Sonsierra – Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Abel Mendoza und Maite Fernández bewirtschaften ihre Reben seit den späten 1980er-Jahren mit großer Sorgfalt, auch unter der Marke Jarrarte. Die Malvasía für diesen Wein wächst auf kalkhaltigen Lehmböden. Sauberkeit bei der Verarbeitung und voll ausgereiftes Lesegut stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Malvasía. Die handgelesenen Trauben gären rund 25 Tage auf der Maische im Edelstahltank, was dem Wein Farbe, Struktur und ein präsentes, aber nie adstringierendes Tannin gibt. Die malolaktische Gärung verläuft spontan, abgefüllt wird ohne Zusatz von Schwefel. Nur eine kleine Auflage gelangt in die Flasche.

Im Glas

Leuchtendes Orange mit kupfrigen Reflexen. In der Nase reife weiße und Steinfrüchte – Aprikose, Nektarine, Pfirsich –, dazu getrocknete Blüten, Waldhonig und wilde Kräuter. Am Gaumen strukturiert und glyzerinreich, mit einer feinen Herbheit, einer Honignote und einem Tannin, das den Wein in die Länge zieht. Klar und elegant, das Tannin wirkt warm und schützend, nie adstringierend.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Tapas, Vorspeisen, gereifter Käse, Meeresfrüchte, Sushi und würzige Gerichte wie Lamm-Tajine oder asiatische Küche. Auch solo ein Aperitif mit Charakter. Gut gekühlt servieren bei 8–10 °C, vor dem Servieren etwas Luft geben. Trinkreif, mit Potenzial für die nächsten Jahre.


Lage San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 25 Tage Maischegärung im Edelstahltank, ohne Schwefelzusatz

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Rebsorten

Metzger Scheurebe trocken -B-

Weißwein · Scheurebe · trocken · Pfalz

Metzger Scheurebe trocken -B- ist ein aromatischer, trockener Scheurebe aus der Pfalz. Reben besten Alters, eine warme Lage mit kalkhaltigem Boden, geringer Ertrag und viel Handarbeit ergeben einen reichhaltigen Duft von Cassis, rosa Grapefruit, Orangenschalen und Pfirsichen. Zum Niederknien.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Eine warme Lage mit kalkhaltigem Boden und Reben besten Alters bilden die Grundlage für diesen ausdrucksstarken Scheurebe.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Scheurebe. Geringer Ertrag und viel Handarbeit sorgen für Konzentration; der Wein wird trocken ausgebaut und stellt die reichhaltige, aromatische Frucht in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein reichhaltiger Duft von Cassis, rosa Grapefruit, Orangenschalen und Pfirsichen. Am Gaumen trocken, aromatisch und saftig, mit frischer Säure. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: asiatische Küche, Fisch, Geflügel, Salate und würzige Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland); kalkhaltiger Boden, warme Lage
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Scheurebe), trocken
Ausbau: Scheurebe, Altreben, geringer Ertrag, trocken

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Länder/Regionen

Le Moine Bâtard Montrachet Grand Cru 2022

Weißwein · Bâtard-Montrachet Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Bâtard-Montrachet Grand Cru Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Bâtard-Montrachet Grand Cru 2022 ist eines der weißen Aushängeschilder des Beauner Micro-Négoce – ein dichter, texturreicher Chardonnay aus einem der größten Weißwein-Terroirs der Welt. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität.


Bâtard-Montrachet – Grand Cru am Fuß des Montrachet

Bâtard-Montrachet ist eine als Grand Cru eingestufte Weißwein-Lage an der Côte de Beaune, auf den Gemeinden Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet gelegen. Auf rund 11,9 Hektar, in 230 bis 265 Metern Höhe und südöstlicher Ausrichtung, grenzt sie westlich an den legendären Montrachet, nördlich an Bienvenues-Bâtard-Montrachet und südlich an Criots-Bâtard-Montrachet. Am Fuß des Montrachet-Hangs sind die Böden tiefgründiger und reich an braunem Kalkmergel mit etwas kalkhaltigem Ton – das gibt den Weinen Fülle und Dichte, die in den besten Beispielen von Finesse und Mineralität gebändigt wird.

Bei Lucien Le Moine zählt der Bâtard zu den großen weißen Cuvées: Mounir Saoumas Ausbau betont Textur und Gewicht, ohne Klarheit und Präzision zu verlieren – auf einer Lage wie Bâtard ein Geniestreich.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich erstaunlich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. In einem Grand Cru wie Bâtard-Montrachet ergibt das einen dichten, vielschichtigen Chardonnay mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im generösen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Bâtard-Montrachet Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der Most kommt unmittelbar nach der Pressung von einem ausgesuchten Erzeuger ins Fass und wird lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom tiefgründigen Kalkmergel am Fuß des Montrachet-Hangs lebt dieser Grand Cru: ein vollmundiger, dichter Chardonnay mit reifer gelber Frucht und feinen Zitrusnoten, dazu eine kalkig-mineralische Würze. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz schenken eine cremige, vielschichtige Textur und einen Hauch nussiger Röstwürze. Am Gaumen kraftvoll und zugleich präzise, getragen von salziger Mineralität und feiner Säure, die der Fülle Spannung und Länge verleiht.

Vollmundig und cremig, doch präzise – reife gelbe Frucht, kalkige Mineralität und salzige Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Bâtard-Montrachet Grand Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); Puligny-/Chassagne-Montrachet, ~11,9 ha, 230–265 m, südöstliche Ausrichtung; tiefgründiger brauner Kalkmergel
Klassifikation: Grand Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · Rheinterrasse (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Quinterra (VDP.Gutswein) Kühling-Gillot Rheinterrasse · Rheinhessen fünf Dörfer & Bodenarten trocken Doppelstückfass & Edelstahl · sur lie BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2024 ist die Riesling-Visitenkarte des Guts – ein VDP.Gutswein von der Rheinterrasse. „Quinterra" (lat. für fünf Erden) verweist auf die fünf Weindörfer und Bodenarten, die in den Wein einfließen.


Quinterra – fünf Erden von der Rheinterrasse

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen an der rheinhessischen Rheinterrasse (DE-ÖKO-006). Der Quinterra ist der VDP.Gutswein des Hauses und der Einstieg in seine Premium-Weinwelt.

Der Name „Quinterra" ist vom lateinischen Begriff für fünf Erden inspiriert und verweist auf die fünf verschiedenen Weindörfer und Bodenarten, die in den Wein einfließen. Die Trauben wachsen in den Weinbergen entlang des Rheins; ein Anteil aus den Oppenheimer Lagen verleiht dem Wein zusätzlichen Schmelz.

Jahrgang 2024 – Rheinterrasse (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die strenge Handselektion über die fünf Herkünfte sicherte reifes, gesundes Lesegut, während das kühle Jahr für Frische und eine feine, balancierte Säure sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Gutswein von der Rheinterrasse, Jahrgang 2024; 100 % Riesling aus fünf Dörfern und Bodenarten.

Die Trauben werden von Hand geerntet und streng selektiert, spontan vergoren und sowohl in großen, alten Doppelstückfässern als auch in Edelstahltanks ausgebaut. Bis weit ins Frühjahr bleibt der Wein „sur lie" im Kontakt mit der Hefe, was ihm Tiefe und Komplexität verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Eine ausdrucksstarke Nase: reifer Pfirsich und Ananas, unterlegt von feiner Schieferwürze und Kräuteraromatik. Am Gaumen eine sehr feine, balancierte Säure, die für Frische und Struktur sorgt, ohne den Trinkfluss zu beeinträchtigen; der Anteil aus den Oppenheimer Lagen gibt einen feinen Schmelz. Ein saftiger, würziger Riesling mit klarer Herkunft.

Reifer Pfirsich und Ananas über feiner Schieferwürze und Kräuteraromatik – mit sehr feiner, balancierter Säure, viel Trinkfluss und einem feinen Schmelz aus den Oppenheimer Lagen.

Ein saftiger, vielseitiger Rheinterrassen-Riesling mit Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitiger Begleiter: zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: Rheinterrasse, Rheinhessen; fünf Weindörfer und Bodenarten, Anteil aus den Oppenheimer Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Gutswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, strenge Selektion, Spontangärung, Ausbau in großen alten Doppelstückfässern und Edelstahltanks, sur lie bis ins Frühjahr; biologisch, DE-ÖKO-006

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Deutschland

Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ausgegoren

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Mosel · Traben-Trarbach Wolfer Goldgrube (Grand Cru) Aurum · ausgegoren wurzelechte Reben bis 100 J. grauer Schiefer ~2 Jahre Vollhefe 2017

Der Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ist die trockene Grand-Cru-Selektion aus den besten Parzellen und ältesten Reben (bis 100 Jahre) der Wolfer Goldgrube – die Quintessenz dieses Hanges. Intensive, verspielt-würzige Frucht und substanzielle Mineralität, die Zeit braucht, um sich voll zu öffnen.


Goldgrube Aurum – Quintessenz eines großen Hanges

Das Weingut Vollenweider in Traben-Trarbach zählt zu den Kultadressen der Mosel. 1999 legte der Schweizer Daniel Vollenweider den Grundstein mit nur einem Hektar in der Wolfer Goldgrube – seiner Paradelage, gewissermaßen seinem Scharzhofberg. Bio-zertifiziert, mit alten, wurzelechten Reben am Einzelpfahl, Spontangärung und langem Hefelager entstehen mineralisch geprägte Rieslinge, die sich weniger über die Frucht als über Salzigkeit und Struktur definieren. Seit 2022 führt Moritz Hoffmann das Gut weiter.

Die ›Goldgrube‹ stammt aus den besten Parzellen und von den ältesten (bis zu 100 Jahren) Rebstöcken der Wolfer Goldgrube. Sie ist sozusagen die Quintessenz dieses Hanges; die Goldgrube liefert Weine mit intensiver, verspielt-würziger Frucht, die gelegentlich fast tropische Anklänge zeigt, und einer substanziellen Mineralität. Sie brauchen oft einige Zeit, um sich voll zu öffnen. Die Böden bestehen weitestgehend aus grauem Schiefer, mit einigen Adern einer eher rötlichen Varietät. Die Ausrichtung des Hanges von Süd nach West ermöglicht eine lange Reifeperiode, was der Aromenbildung immensen Vorschub leistet. Felsnasen, Steilwände und Trockenmauern bilden dabei zusätzliche Wärmespeicher.

Jahrgang 2017 – Mosel

2017 gilt an der Mosel als sehr guter, klassisch-frischer Riesling-Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Säure. In der Goldgrube und in der langen Aurum-Reife ergibt das einen besonders dichten, tiefgründigen und langlebigen Wein, der Zeit braucht, um seine ganze Vielschichtigkeit zu entfalten.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, ausgegoren (trocken). „Ausgegoren" bedeutet bei Vollenweider, dass die Gärung natürlich endet – je nach Jahrgang kann eine feine Restsüße verbleiben, die der steinig-salzigen Art jedoch nie anzumerken ist.

Nach spontaner Gärung mit weingutseigenen Hefen reift der Aurum rund zwei Jahre auf der Vollhefe – schonend im großen Holzfass bzw. Stahl, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses. Biologischer Anbau; sehr kleine Menge.

Im Glas

Ein kraftvoller, tiefgründiger Grand-Cru-Riesling: intensive, verspielt-würzige Frucht mit fast tropischen Anklängen, dazu rauchiger Schiefer, Kräuter und eine feine Hefewürze aus dem langen Vollhefelager. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit kraftvollem Rückgrat, steinig-herber, geradezu extremer Mineralität und feiner Frucht – mächtig im Körper und doch präzise proportioniert, mit langem, salzigem Abgang.

Die Quintessenz der Goldgrube – dicht und vielschichtig, mit steinig-herber Mineralität und feiner, würziger Frucht.

Braucht Luft und Zeit, um sich voll zu öffnen; mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Mosel, Wolfer Goldgrube (Traben-Trarbach, Deutschland); grauer Schiefer mit rötlichen Adern, Süd-West-Ausrichtung; beste Parzellen, wurzelechte Reben bis 100 Jahre
Klassifikation: Mosel, Riesling, ausgegoren (trocken); Grand-Cru-Selektion „Aurum"; sehr kleine Menge
Ausbau: Riesling; Spontangärung, ~2 Jahre auf der Vollhefe, schonend in Holz/Stahl; biologischer Anbau

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