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29. Mai 2014

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Italien

Lambrusco Rose Di Bacco Rosso Amabile frizzante

Leicht, perlend und rot: So kommt der Chiarli Rose di Bacco Lambrusco Rosso Amabile aus der Emilia-Romagna ins Glas. Gemacht von Chiarli 1860, der ältesten Kellerei der Region, im Drucktank nach der Charmat-Methode. Lieblich, fruchtig und unkompliziert – ein Wein für gesellige Stunden.

Im Glas

Leuchtendes Rot, frische, feine Perlen. In der Nase Kirsche, rote Beeren und ein wenig Blüten. Im Mund leicht und perlend, saftig-rotfruchtig, die Süße bleibt sanft. Das Ende ist frisch.

Mach was draus

Als lockerer Aperitif, zu Obstdesserts, Gebäck, mildem Käse oder leichten Vorspeisen. Serviere ihn leicht gekühlt bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Rose di Bacco Rosso ist Lambrusco zum Wohlfühlen. Süß, frisch und einfach lecker.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wozu passt er besonders? Zu süßen Sachen wie Obstkuchen oder Tiramisu, aber auch zu einem Brett mit mildem Käse. Ein Wein für unbeschwerte Abende.

Was heißt amabile? Lieblich. Der Wein hat eine spürbare Süße, bleibt durch die Perlage aber frisch.

Wie wird er gemacht? Aus Lambrusco-Trauben, mit zweiter Gärung im Drucktank. So entsteht ein Frizzante mit sanfter Perlage.

Wer steht dahinter? Chiarli 1860 aus Modena, seit über 160 Jahren in Familienhand und Pionier der Charmat-Methode in der Region.

Lambrusco · Emilia-Romagna · rot · Frizzante · Tankgärung (Charmat) · amabile (lieblich) · Chiarli 1860, Modena · Stand: Oktober 2026

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USA

Saxum Broken Stones 2017

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 22 % Ganztraube · 84 % neue Eiche 2017

Der Saxum Broken Stones 2017 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Eleganz und Komplexität, mit einer markanten kreidigen Mineralität.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang. Im Broken Stones 2017 verbindet sich die Fülle dieses Jahrgangs mit einer ungewöhnlichen Eleganz und Reinheit: ein vollmundiger, zugleich fein gezeichneter Wein mit großer Klarheit. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase, in der die primäre Frucht zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen gewinnt, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah und 4 % Mataro (Mourvèdre), Jahrgang 2017, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mataro Struktur und herzhafte Erdigkeit. Vergoren mit rund 22 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in verschiedenen Gebinden – darunter 84 % neue Eiche und 11 % Amphoren. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Reinheit und Mineralität: tiefes Purpur im Glas, dazu schwarze und rote Frucht wie schwarze Himbeere, Brombeere und Sauerkirsche, dazu Blutorange, Weihrauch, florale Anklänge, getrocknete Kräuter (Garrigue), Minze und ein Hauch Bitterschokolade. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig und doch elegant, mit reifem, geschliffenem Tannin ohne harte Kanten, einer betörenden, kreidig-mineralischen Textur und großer Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Himbeere, Brombeere und Blutorange über Weihrauch, Garrigue und Bitterschokolade – vollmundig, doch elegant und rein, mit kreidiger Textur.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah, 4 % Mataro (trocken)
Ausbau: ~22 % Ganztraube, ~19 Monate in verschiedenen Gebinden (84 % neue Eiche, 11 % Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

K. H. Schneider Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Schlossböckelheimer Felsenberg (Nahe) · Riesling

Riesling Felsenberg (Einzellage) Schlossböckelheim · Nahe K.H. Schneider verwitterter Vulkanboden trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling trocken 2023 stammt von einer der besten Einzellagen Schlossböckelheims – der steilen, vulkangeprägten Felsenberg-Lage am Nordufer der Nahe. Ein Riesling von großer Tiefe und Konzentration, der innere Kraft mit intensiver, knackiger Art verbindet. So schmecken die besten Rieslinge der Welt.


Schlossböckelheimer Felsenberg – Vulkan-Steillage

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region; seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine. Schlossböckelheim ist ein Weinort im oberen Nahetal mit fantastischen, von Vulkangestein geprägten Lagen; als beste gelten unter Kennern und Winzern die Kupfergrube und der Felsenberg.

Der Felsenberg erstreckt sich entlang des nördlichen Naheufers, wo der steinige, verwitterte Vulkanboden tagsüber rasch von der Sonne erwärmt wird. Die aufgeheizten Steine halten die Temperaturen auch in kühlen Nächten höher und unterstützen so die Reife; warme, topografisch bedingte Luftströmungen verhindern weitgehend Frost. Die außergewöhnliche Steilheit und günstige Ausrichtung führen zu sehr langen Reifezeiten – die Grundlage für Weine von großer Tiefe und Konzentration.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in der Steillage sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen tiefen, konzentrierten Lagenriesling, in dem vulkanische Mineralität und rassige Frische im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Lagenriesling aus der Einzellage Schlossböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom verwitterten Vulkanboden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein vulkanisches Terroir mit großer Tiefe widerspiegelt.

Im Glas

Der Felsenberg gehört ohne Zweifel zu den besten Rieslingen dieser Weinbergslage. Er punktet nicht nur mit seiner inneren Kraft, sondern auch mit seiner intensiven, knackigen Art. Wie eine Ballerina mit Boxhandschuhen wirbelt er durch den Mund und baut nassen Stein, Kernobst, rassige Würze, eine packende und spritzige Länge sowie viel Spiel und Druck auf. Die Säure ist perfekt integriert und begeistert mit einer intensiven Länge. So schmecken die besten Rieslinge der Welt.

Wie eine Ballerina mit Boxhandschuhen: nasser Stein, Kernobst, rassige Würze, viel Spiel und Druck – perfekt integrierte Säure und intensive, spritzige Länge.

Ein tiefer, sehr lagerfähiger Nahe-Riesling; in der Jugend gern dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Schlossböckelheimer Felsenberg, Nahe (Nordufer); steile, verwitterte Vulkanböden; Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Lagenwein (Einzellage), Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Referts · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 0,70 ha (1964) 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Les Referts 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein kraftvoller Chardonnay-Riese mit Wumms, Kraft und subtiler Mineralität, der in einen schier unendlichen Abgang mündet. Sauzet besitzt hier ein 0,70 Hektar großes Filetstück, 1964 mit besten Klonen bestockt.


Les Referts – Premier Cru an der Grenze zu Meursault

Les Referts erstreckt sich über 5,50 Hektar bis zur Gemeindegrenze von Meursault, westlich von Les Combettes und südwestlich von Les Perrières. Die Chardonnay-Reben wachsen hier auf einem deutlich lehmhaltigeren Mergel-Untergrund mit weniger ausgeprägtem Kalk als in anderen Puligny-1er-Crus. Dadurch reifen die Trauben besser aus, die Säure ist dezenter, und die Weine geraten fruchtiger, maskuliner und mächtiger als ihre Nachbarn.

Die Familie Sauzet bestockte hier 1964 ihre Parzelle. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die Kraft des Les Referts schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), von 1964 gepflanzten Reben.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Kraftvoll und mächtig, dabei fein gezeichnet: reife gelbe Frucht trifft auf subtile Mineralität und einen fülligen, runderen Körper. Am Gaumen Wumms und Kraft, getragen von einer dezenten Säure, mit einem schier unendlichen Abgang.

Kraft und Fülle mit subtiler Mineralität – ein maskuliner Puligny mit schier unendlichem Abgang.

Jung schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Referts (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); lehmhaltiger Mergel, an Meursault grenzend; Sauzet 0,70 ha (1964), 5,5 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Spanien

Radio Boka Probierpaket Rot Weiss Rose 12 Flaschen

Weinpaket · Rot, Weiß und Rosé · 12 Flaschen · Spanien

Radio Boka Probierpaket Rot, Weiß und Rosé vereint die drei Weine der Marke Radio Boka von Hammeken Cellars in einem 12er-Paket – je vier Flaschen Tinto, Blanco und Rosado. Frisch, jung und fruchtbetont: unkomplizierte spanische Weine für gesellige Runden.


Herkunft

Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Die Weine tragen die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla und stehen für saftige, fruchtbetonte Weine zum kleinen Preis.

Die drei Weine

Das Paket enthält je vier Flaschen: Tinto aus reinsortigem Tempranillo (teils im Edelstahl, teils in französischer Eiche ausgebaut), Blanco aus Verdejo und Rosado aus Tempranillo und Bobal. Alle drei werden temperaturkontrolliert vergoren und jung gefüllt.

Im Glas

Der Tinto zeigt Kirsche, Pflaume und süße Gewürze, weich und vollmundig. Der Blanco duftet nach Zitronenblüte, Apfel und Pfirsich, mit mineralischer Frische. Der Rosado ist hellrosa, mit Erdbeere und roter Frucht und saftig saftig.

Am Tisch

Rot bei 16–18 °C, Weiß und Rosé gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Der ideale Begleiter für Partys, Tapas-Abende und gemütliche Runden.

Klassische Begleitung: Tapas, Gegrilltes, Pizza, Pasta und Snacks.


Inhalt: 12 Flaschen (je 4× Tinto, Blanco, Rosado), 0,75 l
Erzeuger: Hammeken Cellars (Radio Boka)
Rebsorten: Tempranillo · Verdejo · Tempranillo/Bobal
Herkunft: Spanien (Vino de la Tierra de Castilla)

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Spanien

Abel Mendoza Jarrarte blanco

Weißwein · Rioja · Spanien

überwiegend Viura (~85 %) D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra Edelstahltank · ohne Holz trocken 

Der Abel Mendoza Jarrarte Blanco ist der frische Weißwein von Abel Mendoza und Maite Fernández aus San Vicente de la Sonsierra in der Rioja. Der Wein entsteht überwiegend aus Viura, ergänzt durch Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco und Torrontés, und wird im Edelstahltank ohne Holz ausgebaut. Blüten, Apfel, Kräuter und reifer Pfirsich prägen Duft und Geschmack. Ein eigenständiger Rioja-Weißwein mit packender Säurestruktur und stilvollem Abgang – aus sehr kleiner Produktion.


San Vicente de la Sonsierra – Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza liegt in San Vicente de la Sonsierra am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Abel Mendoza und Maite Fernández, von Tim Atkin 2015 zu „Winemakers of the Year" gekürt, bewirtschaften ihre über 35 Jahre alten Reben organisch und von Hand. Die Böden bestehen aus Lehm, Mergel und feinem Sandstein. Jarrarte ist die ursprüngliche Marke des Guts, heute den jungen Weinen vorbehalten.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht überwiegend aus Viura (rund 85 %), ergänzt durch Garnacha Blanca, Tempranillo Blanco und Torrontés. Die handgelesenen Trauben werden im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren; der Wein bleibt auf der Feinhefe mit sanfter Bâtonnage, was Textur und Tiefe gibt – ganz ohne Holzeinsatz. 

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase frisch und klar, mit Blüten und Frühlingsblumen, einem Hauch Kamille, viel Apfel, Kräutern und reifem Pfirsich. Am Gaumen finden sich diese Noten wieder, getragen von einer packenden Säurestruktur und viel Nerv. Der Abgang bleibt frisch, klar und stilvoll.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Tapas, Fisch und Meeresfrüchte, Reisgerichte, Geflügel und frische Käse. Auch solo ein frischer Aperitif. Jung und gut gekühlt genießen, bei 8–10 °C. Am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren trinken.


Lage San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Edelstahltank, auf der Feinhefe mit Bâtonnage, ohne Holz

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Rebsorten

Maxim Crotet Bourgogne Blanc Matilda 2025

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC 2025 Pernand-Vergelesses Mergelboden 10 Monate gebrauchtes Eichenfass SO₂ nur bei der Füllung

Der Bourgogne Blanc Matilda 2025 von Maxime Crotet ist ein Chardonnay aus dem Umfeld von Pernand-Vergelesses, der Gemeinde am Fuß des Corton-Hügels in der nördlichen Côte de Beaune. Gegenstück zur Cuvée Olivia, die aus dem Süden der Côte stammt: gleiche Kellerhandschrift, anderer Boden. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain.


Pernand-Vergelesses – Mergel am Corton-Hügel

Pernand-Vergelesses liegt dort, wo zwei Täler aufeinandertreffen, unmittelbar neben Aloxe-Corton und Ladoix-Serrigny am Fuß des Corton-Hügels. Als Appellation besteht die Gemeinde seit dem 8. Dezember 1936. Die Rebflächen liegen zwischen 250 und 300 Metern und schauen überwiegend nach Osten und Süden – eine Ausrichtung, die Morgensonne bringt und die Nachmittagshitze begrenzt.

Entscheidend ist hier die vertikale Staffelung der Böden. Am Hangfuß liegt toniger Kalk mit Feuersteinanteilen, in der Hangmitte kiesiger Kalkstein – das klassische Pinot-Noir-Terrain –, und erst in den oberen Partien setzt Mergel ein, der für Chardonnay die bessere Grundlage bildet. Mergel hält Wasser länger als reiner Kalkschotter und liefert in trockenen Jahren die Reserve, die Weißwein braucht, ohne dass die Frucht fett wird.

Genau in dieser Höhe, oberhalb und am Rand der Villages-Abgrenzung, liegen die Parzellen, die als Bourgogne AOC klassifiziert sind. Von den Villages-Flächen trennen sie oft nur wenige Meter Hangkante – die Klassifikationsgrenze folgt hier historischen Abgrenzungen, nicht einem Bruch im Untergrund. Für Weißwein hat Pernand-Vergelesses mit rund 70 Hektar ohnehin fast so viel Fläche wie für Rotwein.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

Der Vegetationszyklus lief 2025 durchgehend vor dem Kalender: milder Winter, warmer Frühling, ein trockener und sonniger Sommer ohne nennenswerten Krankheitsdruck. Eine Hitzewelle Mitte August zog die Reife noch einmal an, ohne die Säure abzubauen – ein Verhalten, das diesen Jahrgang von vergleichbar heißen Jahren unterscheidet. Die Trauben kamen gesund in den Keller, das Zucker-Säure-Verhältnis blieb intakt.

Die weißen Sorten der Côte de Beaune wurden ab dem 23. bis 25. August gelesen, rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die anhaltende Sommertrockenheit hielt die Beeren klein und drückte die Erträge deutlich; die Mengen fielen von Parzelle zu Parzelle sehr unterschiedlich aus, teils bis zur halben Ernte. Auf mergeligen Böden mit besserer Wasserhaltekraft fiel dieser Effekt schwächer aus als auf flachgründigem Kalkschotter – ein Standortvorteil, der sich im Jahrgang 2025 unmittelbar niedergeschlagen hat.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025. Maxime Crotet besitzt keine eigenen Weinberge: Er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und vinifiziert sie in Beaune selbst. Das Modell hat er 2021 aufgesetzt, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – erst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand.

Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme. Der Ausbau läuft zehn Monate in gebrauchten Eichenfässern; neues Holz kommt nicht zum Einsatz, das Fass steuert allein den Sauerstoffkontakt. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung in minimaler Menge zugegeben – während des gesamten Ausbaus bleibt der Wein ungeschwefelt. Crotets Formel dafür ist knapp: Terroir vor Technik.

Im Glas

Blasses Gelb mit grünem Schimmer. In der Nase weiße Blüten und Wiesenkräuter – die Aromatik, die für Pernand-Chardonnay typisch ist –, dazu Kernobst, Zitrusschale und ein toastiger Hefeton aus dem Fassausbau. Am Gaumen etwas breiter angelegt als die Süd-Cuvée, mit cremigerer Textur vom Mergel, aber klarer Säureführung. Im Abgang Apfel, ein kreidiger Zug und eine feine Holznuance, die nie in den Vordergrund tritt.

In Pernand-Vergelesses liegt der Mergel oben am Hang – deshalb steht dort Chardonnay, wo weiter unten Pinot Noir wächst.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter. Der Wein ist jung zugänglich, gewinnt aber über einige Jahre an Breite; gereifte Pernand-Weißweine entwickeln Honig- und Gewürznoten. Bei minimaler Schwefelung gehört er konstant kühl gelagert; angebrochen hält er verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu Geflügel in heller Sauce, zu Kalbsfrikassee, zu Fisch aus Fluss und See – Zander, Forelle, Saibling. Auch zu Sushi und Sashimi, zu mildem Weichkäse und zu Pilzrisotto. Durch die etwas rundere Textur trägt er wärmere Gerichte besser als ein schlanker, rein zitrischer Bourgogne Blanc.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Pernand-Vergelesses, nördliche Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung mit traubeneigenen Hefen · keine Reinzuchthefe · keine Enzyme
Ausbau 10 Monate in gebrauchten Eichenfässern · kein neues Holz
Schwefelung Ausschließlich bei der Abfüllung, minimal
Trinkempfehlung 2026–2032
Boden Mergel über Kalkstein
Höhenlage 250–300 m, ost- bis südexponiert

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Grand Cru LC23

Jérôme Prévost kennt man für Meunier aus Gueux. Mit dem Grand Cru geht er an die großen Adressen: Chardonnay aus Le Mesnil-sur-Oger an der Côte des Blancs, Pinot Noir aus Puisieulx in der Montagne de Reims. Im Burgunderfass vergoren, gefüllt als Extra Brut. LC23 steht für den Basisjahrgang 2023.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Im Duft Zitruszeste, weiße Blüten und Birne, dahinter Marzipan, Minze und ein Hauch weißer Pfeffer. Im Mund straff und präzise: Le Mesnil bringt Kreide und Säure, Puisieulx Tiefe und Griff, 2023 saftige Frucht. Am Ende salzig, kreidig und lang.

Mach was draus

Jakobsmuscheln, Steinbutt in Beurre blanc, Hummer oder Bresse-Huhn mit Morcheln. Beim Käse gereifter Comté oder Beaufort. Servier ihn bei 10 bis 12 °C im großen Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Prévosts Handschrift funktioniert auch mit Chardonnay. Nicht zu kalt trinken und Zeit lassen – nach einer Viertelstunde wird es richtig spannend.“

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Kurz gefragt

Seit wann gibt es den Grand Cru? Seit dem Basisjahrgang 2019. Das Verhältnis von Chardonnay und Pinot Noir wechselt von Release zu Release.

Wie war 2023? Eine Rekordernte mit schweren Trauben. Der Chardonnay kam gesund und reif herein, beim Pinot Noir war genaue Auslese nötig. Das Ergebnis sind saftige, fruchtbetonte Grundweine.

Chardonnay, Pinot Noir · Le Mesnil-sur-Oger (Côte des Blancs) und Puisieulx (Montagne de Reims), Grand Cru · Basisjahrgang 2023 · Handlese · Spontangärung in Burgunderfässern · Extra Brut · Jérôme Prévost, La Closerie, Gueux · Stand: Oktober 2026

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