Letzte Werbekampagne von Ex-Weinminister Klaus Gonzalez eingeläutet.

Mit einer aufsehenerregenden Werbekampagne hat Ex-Weinminister Klaus Gonzalez den Endspurt für die Europawahl eingeleitet. Fachleute und Medienvertreter räumen ihm zwar keine großen Chancen mehr ein, doch Kenner der Branche sind davon überzeugt, dass der Politiker die Wahl einfach ausschlafen wird. Dieses Erfolgsgeheimnis hat ihm schon sehr häufig in den brenzligsten Lebenssituationen geholfen.

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Rebsorten

Paul Mas Artisan Le Chardonnay

Wein · Weißwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas L'Artisan Le Chardonnay ist ein weißer Pays d'Oc IGP aus Südfrankreich, vinifiziert aus 100 % Chardonnay. Die geteilte Vinifikation in Edelstahl und amerikanischer Eiche ergibt einen Chardonnay mit Fruchttiefe und dezenter Holzstruktur.


Pays d'Oc / Languedoc-Roussillon

Das Pays d'Oc liegt in der Region Languedoc-Roussillon im Süden Frankreichs und trägt den Status IGP (Indication Géographique Protégée). Das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden Herbsten begünstigt reife, aromatisch konzentrierte Chardonnay-Trauben. Die Trauben stammen aus ausgewählten Lagen der Domaines Paul Mas, die dem Gütestandard der L'Artisan-Linie entsprechen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Die Vinifikation erfolgt zweigeteilt: 80 % vergären 14 Tage in Edelstahl, 20 % in amerikanischer Eiche. Anschließend reift der gesamte Wein vier Monate im Holz. So verbindet er klare Frucht mit dezenter Holzwürze. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase tropische Aromen von Ananas und reifer Mango, ergänzt durch Haselnuss und einen Hauch Vanille. Am Gaumen vollmundig, mit frischer Säurestruktur; Noten von geröstetem Brot und leichter Holzwürze tragen zum Abgang bei.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren, kein Dekantieren notwendig. Trinkreif, eine Lagerung über weitere 3–4 Jahre ist problemlos möglich.

Passt zu: Meeresfrüchten, gegrilltem Fisch, Garnelen und Langusten sowie cremiger Meeresfrüchte-Pasta.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc-Roussillon (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: 80 % Edelstahl, 20 % amerikanische Eiche; anschließend 4 Monate Holzreife

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Weine

Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 BIO

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Riesling

Riesling Ruppertsberger Reiterpfad (Einzellage) Ruppertsberg · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein mit Kalkadern trocken · 30 hl/ha ~1 Jahr Vollhefe · großes Holzfass BIO · 2023

Der Weingut Andres Ruppertsberger Reiterpfad Riesling 2023 ist ein eleganter Lagen-Riesling von einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind. Ein charakterstarker Pfälzer mit klarer Handschrift – Würze, präzise Salzigkeit und Tiefe.


Ruppertsberger Reiterpfad – Riesling am Waldrand

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Ruppertsberger Reiterpfad liegt am Rand des Pfälzerwalds und zählt mit seiner südöstlichen Ausrichtung und seinem warm-trockenen Mikroklima zu den besten Weinbergen der Mittelhaardt.

Die Böden bestehen aus lehmigem Sand und Buntsandsteinverwitterung mit stellenweise steinigem Untergrund – ideale Bedingungen für tief wurzelnde Reben. Der Riesling von Andres wächst auf einem leicht erhöhten Plateau mit Buntsandsteinböden, die von feinen Kalkadern durchzogen sind; dieses Terroir verleiht dem Wein eine charaktervolle Würze und präzise Salzigkeit. Der Name „Reiterpfad" geht auf einen historischen Weg zurück, der in römischer Zeit als militärische Route genutzt wurde – heute steht er sinnbildlich für ausdrucksstarke, langlebige Weine mit Herkunft und Tiefe.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Das warm-trockene Mikroklima des Reiterpfads am Waldrand und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein mit feinen Kalkadern, Ertrag nur 30 hl/ha.

Der Wein wird mit natürlichen Hefen vergoren und rund ein Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass ausgebaut. Diese schonende Machart schenkt ihm Tiefe, Struktur und Finesse, ohne die kühle Herkunftsprägung zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von charaktervoller Eleganz: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu eine kühle Kräuterwürze und feine Mineralität aus Buntsandstein und Kalkadern. Am Gaumen präzise und gut balanciert, mit spürbarer Struktur, lebendiger, gut eingebundener Säure und einer salzigen Frische, die in einen langen, würzig-mineralischen Nachhall mündet.

Reife gelbe Frucht und Steinobst über kühler Kräuterwürze und feiner Mineralität – präzise, balanciert und würzig, mit salziger Frische und langem Nachhall.

Ein ausdrucksstarker, langlebiger Lagen-Riesling; gewinnt mit den Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Ruppertsberger Reiterpfad, Ruppertsberg, Pfalz (Mittelhaardt); Waldrandlage, südöstliche Ausrichtung, ~120–175 m; leicht erhöhtes Plateau, Buntsandstein mit feinen Kalkadern
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; 30 hl/ha
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, ~1 Jahr auf der Vollhefe im großen Holzfass; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

La Baume Chardonnay les Vignes de Madame

Weißwein · Chardonnay · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Les Vignes de Madame Chardonnay ist ein Weißwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Mit feinem, leuchtend goldgelbem Farbspiel zeigt er sich frisch und harmonisch, mit viel Volumen und eleganten Vanillenoten. Im Glas exotische Frucht und feine Tiefe.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima und die vielfältigen Böden bringen reife, aromatische Weißweine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Chardonnay. Der Ausbau im Holzfass verleiht ihm elegante Vanillenoten, Volumen und eine cremige Struktur.

Im Glas

Feines, leuchtendes Goldgelb. In der Nase rosa Grapefruit, Litschi und Passionsfrucht, mit einer Spur von Nüssen und Artischocken. Am Gaumen frisch und harmonisch, mit viel Volumen und eleganten Vanillenoten. Weich und kräftig im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und cremige Gerichte.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Chardonnay
Ausbau: Chardonnay, Holzfassreife

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Weine

Anne Gros Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022

Rotwein · Clos Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Vougeot · Grand Cru Lieu-dit Le Grand Maupertui · 0,93 ha 2022 Zementei + Barrique, 40% neu

Der Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022 der Domaine Anne Gros stammt aus einer nur 0,93 Hektar großen Parzelle im oberen Teil des Clos de Vougeot, direkt unterhalb von Grands Echézeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir von Kraft und Fülle, in der Jugend zurückhaltend, mit den Jahren samtig und vielschichtig.


Le Grand Maupertui – im oberen Clos de Vougeot

Le Grand Maupertui liegt im oberen, qualitativ besten Teil des Clos de Vougeot, unmittelbar unterhalb der Grand-Cru-Lage Grands Echézeaux. Die 0,93 Hektar wurden bereits 1905 bepflanzt und sind durch regelmäßige Nachpflanzung im Schnitt rund 70 Jahre alt. Der Name geht auf die Mönche von Cîteaux zurück und verweist wohl auf eine sanfte Mulde im Gelände.

Der Boden ist tief und lehmig, durchzogen von großen Steinen; die leichte Hangneigung sorgt für gute natürliche Entwässerung, die umgebende Mauer des Clos schützt vor Erosion. Die Parzelle ist ein Familienerbe – Louis Gros vermachte sie seinem Sohn François.

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer. Das Terroir ist uneinheitlich; die oberen, ostexponierten Hänge mit kiesigem Kalkstein gelten als die besten – hier liegt Le Grand Maupertui.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der der Kraft des Maupertui Struktur und Tiefe verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, in mehreren Durchgängen von Hand selektiv gelesen.

Vergärung im Zementei, anschließend Ausbau über mehr als ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche, davon 40% neu. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und schwarze Johannisbeeren, dazu Gewürze wie Pfeffer, Nelke und Muskatnuss. Am Gaumen samtig, leuchtend und intensiv, mit Kraft, Fülle und langem Nachhall. Jung wirkt der Wein noch verschlossen.

Kraft und Fülle, samtig und leuchtend – ein Pinot Noir aus dem oberen Clos de Vougeot mit langem Nachhall.

In der Jugend zurückhaltend, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Le Grand Maupertui (Lieu-dit), Clos de Vougeot; tiefer Lehmboden mit großen Steinen, 0,93 ha
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Gärung im Zementei, über 1 Jahr Barrique (40% neu); naturnahe Bewirtschaftung

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USA

Sine Qua Non Distenta II Syrah 2020

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2020 15,50 % vol

Der Sine Qua Non Distenta II Syrah 2020 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – dicht und kraftvoll, zugleich vollmundig, floral und seidig, aus estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der Central Coast.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta II 2020 stammt zu 43 % vom The Third Twin Vineyard, zu 33 % vom Eleven Confessions Vineyard, zu 21 % vom Cumulus Vineyard und zu 3 % vom Molly Aïda Vineyard – alle eigenständig angebaut.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2020 – Central Coast

2020 gilt an der kalifornischen Central Coast als warmer, trockener Jahrgang.

Ein Rahmen für tief konzentrierte, zugleich strukturierte und elegante Syrahs.

Cuvée und Ausbau

Eine Syrah-dominierte Cuvée: 82,9 % Syrah, 7,5 % Grenache, 3,9 % Mourvèdre, 3,4 % Petite Sirah sowie 2,3 % weiße Sorten (1,5 % Muskat, 0,8 % Petit Manseng).

16 % der Trauben wurden als Ganztrauben mit den Stielen vergoren – bei Syrah setzt Krankl bewusst etwas weniger Rappen ein, da die Sorte stärker auf Stiele reagiert. Ausgebaut über rund 23 Monate, davon 66 % in brandneuen französischen Eichenfässern – Barriques und größere Hogsheads (300 Liter); die übrigen Fässer waren ein bis drei Jahre alt.

Im Glas

Opak purpurschwarz. In der Nase Cassis und Blaubeeren, Charcuterie, Lavendel und Kaffeebohnen, sich im Glas fortlaufend wandelnd. Am Gaumen vollmundig, mit ausgeprägtem floralem Parfüm, einem Gerüst runder Tannine und nahtloser Frische, das Finale lang und duftend. (Verkostungsnotiz: Erin Brooks, The Wine Advocate, zitiert von Manfred und Elaine Krankl.)

Vollmundig, mit floralem Parfüm, runden Tanninen und nahtloser Frische.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin (43 %), Eleven Confessions (33 %), Cumulus (21 %) und Molly Aïda (3 %), Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 16 % Ganztrauben; 23 Monate französische Eiche (66 % neu, Barriques und Hogsheads); 15,50 % vol

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Weine

Marguet Les Saints Remys 2020 Grand Cru Brut Nature 2020 BIO

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Brut Nature · Bio

Marguet Les Saints-Rémys Grand Cru Brut Nature ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus einer 0,37 Hektar kleinen Parzelle in Ambonnay, bepflanzt 1975 und 1992. Vinifiziert ohne Dosage, zeigt er die kraftvolle, eigenständige Handschrift des Hauses Marguet. Im Glas zart lachsfarbene bis orangefarbene Reflexe.


Ambonnay Grand Cru

Die Lage Les Saints-Rémys liegt im Grand-Cru-Dorf Ambonnay (Montagne de Reims) auf rund 165 Metern Höhe, von Süd nach Nord exponiert. Limon- und rottonhaltige Böden über Kreide ab rund 80 Zentimetern Tiefe prägen die salzige Mineralität und Spannung. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs) aus der Einzellage Les Saints-Rémys. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Zart lachsfarbene bis orangefarbene Reflexe, feine Perlage. Die Nase ist offen und ausdrucksstark: gelbes Obst, reife Birne, Apfel, ein Hauch Tee und Minze, dazu feine Würze, dezente Holznoten und etwas Vanille. Am Gaumen kraftvoll und dicht, mit Präsenz und markant trockenem Zug; reife Frucht, salzige Mineralität und klare Säure geben Spannung und Energie. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, edler Fisch, Krustentiere und gereifter Käse.


Lage: Les Saints-Rémys, Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); Limon/Rotton über Kreide, 165 m
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Noirs (Einzellage)
Ausbau: 100 % Pinot Noir, naturnaher Ausbau, ohne Dosage

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Rebsorten

Joseph Colin Chassagne-Montrachet Hereditas blanc 2022

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet AOC Cuvée Les Hereditas · 3 Parzellen Reben 70+ Jahre · um Criots-Bâtard 2022

Der Chassagne-Montrachet Les Hereditas Blanc 2022 von Joseph Colin ist ein spannender, energiegeladener Chardonnay aus drei Parzellen rund um den Grand Cru Criots-Bâtard-Montrachet. Kühl, frisch und mit viel Nerv – er überzeugt nicht mit Muskeln, sondern mit zarter, druckvoller Eleganz.


Les Hereditas – drei Parzellen um Criots-Bâtard

Der Les Hereditas stammt aus drei Parzellen – Les Meix Goudard, Blanchot Dessous und En Journoblot –, die alle rund um die Grand-Cru-Lage Criots-Bâtard-Montrachet liegen. Die Chardonnay-Reben sind allesamt über siebzig Jahre alt und wurzeln auf Ton-Kalkstein-Böden.

Chassagne-Montrachet an der Côte de Beaune ist berühmt für seine Chardonnays; besonders die feineren Kalksteinstrukturen im Norden bringen weltweit angesehene Weißweine hervor. Joseph Colin stammt aus der renommierten Winzerfamilie Colin.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den kühlen, nervigen Stil dieses Les Hereditas.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von über 70 Jahre alten Reben, vergoren mit autochthonen Hefen.

Der Ausbau erfolgt zu zwei Dritteln in gebrauchten 500-Liter-Fässern und zu einem Drittel in gebrauchten 228-Liter-Fässern; anschließend wird der Wein ungeschönt und ungefiltert gefüllt.

Im Glas

Kühl und frisch, mit viel Nerv, innerem Extrakt und vibrierender Frische. Zitrus, weiße Blüten und eine steinige Mineralität münden in ein langes Finish – zarte, druckvolle Eleganz statt Muskeln.

Kühl, nervig und vibrierend, mit innerem Extrakt und langem Finish – zarte, druckvolle Eleganz.

Jung schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die feine weiße Küche.


Lage: Chassagne-Montrachet (Côte de Beaune); 3 Parzellen (Les Meix Goudard, Blanchot Dessous, En Journoblot) um Criots-Bâtard-Montrachet, Ton-Kalk, Reben 70+ Jahre
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, 2/3 gebrauchtes 500-l-Fass + 1/3 gebrauchtes 228-l-Fass, unfiltriert

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Rebsorten

Schäfer-Fröhlich Riesling vom Vulkangestein

Weißwein · Nahe · Riesling

Riesling vom Vulkangestein Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr Reben ~30 Jahre Spontangärung 2021

Der Schäfer-Fröhlich Riesling vom Vulkangestein 2021 ist die Boden-Cuvée des Guts von den vulkanischen Porphyrlagen der Nahe – rauchig und fruchtig zugleich, mit salzig-steiniger Mineralität. Ein klar gezeichneter, terroirgenauer Riesling im unverkennbaren Stil des Hauses.


Riesling vom Vulkangestein – Porphyr pur

Diese Cuvée bringt den vulkanischen Boden der Nahe ins Glas: Die Trauben stammen von verwittertem vulkanischem Porphyr und Quarz aus den Porphyrlagen des Guts – darunter Frucht aus den Großen Lagen Felsenberg und Stromberg – von rund dreißig Jahre alten Reben. Der vulkanische Untergrund verleiht dem Wein seine charakteristische Würze, rauchige Mineralität und salzig-steinige Tiefe.

Als Boden-Cuvée bildet der „Vulkangestein" das Gegenstück zum „Schiefergestein" des Guts und zeigt den Stil der großen Porphyrlagen in zugänglicher, früher trinkbarer Form – ein idealer Einstieg in die Riesling-Welt von Schäfer-Fröhlich.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf vulkanischem Porphyr ergibt das einen straffen, salzig-mineralischen und zugleich fruchtigen Riesling von feiner Spannung – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, vom Vulkangestein, trocken.

Der Wein vergärt spontan mit den weinbergseigenen Hefen in einer Kombination aus 600-Liter-Halbstückfässern und Edelstahltanks und reift anschließend auf der Feinhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr lebt dieser Riesling von Würze und Rauch: Zitrus wie Limette und Grapefruit, dazu reife, leicht exotische Frucht, Kräuterwürze und eine markant rauchig-feuersteinige Mineralität. Am Gaumen ist er fein strukturiert und präzise, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer salzig-steinigen Tiefe. Frucht und Mineralität halten sich die Waage – der Wein bleibt klar gezeichnet und mündet in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Limette, exotische Frucht und rauchiger Feuerstein – fein strukturiert und präzise, mit salzig-steiniger Tiefe und langem Nachhall.

Schon jung zugänglich, gewinnt mit etwas Luft und kurzer Reife. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch in heller Sauce, zu asiatisch-würziger Küche sowie zu jungem Hart- und Weichkäse.


Lage: Nahe (Deutschland); Boden-Cuvée von verwittertem vulkanischem Porphyr und Quarz (u. a. Frucht aus Felsenberg und Stromberg); Reben rund 30 Jahre
Klassifikation: Qualitätswein trocken (Boden-Cuvée „vom Vulkangestein"), Riesling
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in 600-l-Halbstückfässern und Edelstahl, Feinhefelager; reduktiver Stil

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