Gure Txokoa – Zarautz – Spanien

Wenn man mitbekommt, wie gerade frisch gesammelte Steinpilze voller Stolz von einem Sammler und Händler durch den Speisesaal getragen werden, um diese à la minute an den Koch zu verkaufen, dann wird einem bewusst, dass man gerade zur Nahrungsaufnahme am richtigen Ort verweilt. Im Gure Txokoa im baskischen Badeort Zarautz gibt es gerade einmal zwei Dutzend Gerichte. Alles frisch und aus der Region. Reduziert auf die jeweilige Zutat und fokussiert auf die perfekte Zubereitungsmethode. Ohne großes Brimborium auf die Teller drapiert und fertig ist das Mahl. Bis auf die etwas zu grelle Beleuchtung sitzt man hier auch sehr gemütlich, und nur die Nachspeisen wirkten ein bißchen retortenartig. Hier fehlte dann leider das liebevolle letzte Detail zum perfekten Abschluss. Sei es drum, lecker war es allemal und freundlich zudem.

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Seehechtkroketten.

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Pan Cristal mit frischer Tomate und Olivenöl. Gegrillte baskische Pfefferschoten.

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Gemischter Salat.

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Cremiger Reis mit Gambas.

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Gambas blancas a la plancha.

Gure_Txokoa_Zarautz_Spanien_7Seehecht in Eigelb paniert und dann frittiert. Pimientos del Piquillo.

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Käseeis mit Karamell und frischen Früchten.

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Schokoladenkuchen mit warmem Kern und Vanilleeis.

Gure_Txokoa_Zarautz_Spanien_11Krapfen und Schokoladenpraline.

 

Gure Txokoa
Calle de Gipuzkoa, 22
20800 Zarautz
Spanien
Telefon: 0034 943 83 59 59
www.restauranteguretxokoa.es

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Weine

Tentenublo tinto Rioja 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo-Feldblend Tinto DOCa Rioja (Alavesa) Viñaspre · Höhenlage 600–700 m Tentenublo (Roberto Oliván) Kalkmergel & Sandstein gebrauchtes Barrique · BIO 2022

Der Tentenublo Tinto Rioja 2022 ist ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern – die perfekte Mischung aus Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein.


Tentenublo – Höhen-Rioja aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván, einem Winzer der neuen Generation der Rioja. In seinem Heimatdorf Viñaspre und im benachbarten Lanciego – im baskischen Teil der Region, der Rioja Alavesa – bewirtschaftet er in vierter Generation rund zehn Hektar, verteilt auf zahlreiche winzige Parzellen mit 15 bis über 100 Jahre alten Reben. Der Name „Tentenublo" bezeichnet das Läuten der Glocken, mit dem in Rioja-Dörfern Hagelstürme abgewehrt werden sollen.

Die Weinberge liegen auf den „replanos", den Hochebenen in 600 bis 700 Metern Höhe, mit kargen Böden aus Kalkmergel und Sandstein. Die Höhe, die kühle Bergluft und der stete Wind halten die Reben gesund und bewahren Frische und Mineralität. Oliván arbeitet biologisch und minimalistisch und pflegt die Rioja-Tradition, rote und weiße Sorten gemeinsam als Feldblend auszubauen – das gibt seinen Rotweinen ihre unverwechselbare Spannung.

Jahrgang 2022 – Rioja

2022 war in der Rioja ein warmer, trockener Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Die Höhenlagen von Viñaspre mit ihren kühlen Nächten und der minimalistische Stil von Roberto Oliván bewahrten dennoch Frische, Klarheit und eine feine Säure – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend, überwiegend Tempranillo, ergänzt durch Garnacha und einen kleinen Anteil weißer Sorten (Viura, Malvasía), Jahrgang 2022, trocken.

Die Trauben werden teilweise entrappt und spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Anschließend reift der Wein rund neun Monate im Barrique aus gebrauchten französischen Fässern – so tritt das Holz zurück und stellt Frucht und Terroir in den Vordergrund. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau sind dabei perfekt ausbalanciert. Gearbeitet wird biologisch und mit minimalem Schwefeleinsatz. Gesamtproduktion: 7.583 Flaschen.

Im Glas

Ein sehr eleganter und feinstrukturierter Rioja, wie es sie sonst eigentlich kaum gibt. Einem Burgunder nicht ungleich, wenn auch die stark reifen Kirschnoten und die Kraft am Gaumen an einen südländischen Wein erinnern. Frucht, Alkohol und der Barriqueausbau (gebrauchte Fässer) sind perfekt ausbalanciert und treffen die richtige Mischung aus perfektem Speisebegleiter und sinnlichem Meditationswein. Lang und harmonisch. Der Abgang rundet ein insgesamt perfektes Gesamtbild ab.

Sehr elegant und feinstrukturiert, einem Burgunder nicht ungleich – reife Kirschnoten und Kraft am Gaumen, perfekt ausbalanciert. Lang und harmonisch.

Sowohl jung ein Genuss als auch mit einigen Jahren Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Viñaspre und Lanciego, Rioja Alavesa (Spanien); Höhenlagen 600–700 m auf Kalkmergel und Sandstein; alte Reben (15 bis über 100 Jahre)
Klassifikation: DOCa Rioja; Feldblend, überwiegend Tempranillo mit Garnacha und weißen Sorten (trocken)
Ausbau: teilweise entrappt, Spontangärung, ~9 Monate in gebrauchten französischen Fässern, minimaler Schwefel; biologisch (ES-ECO-026-VAS); 7.583 Flaschen

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Weine

Schenk-Siebert Grauer Burgunder BIO

Weißwein · Deutscher Qualitätswein trocken · Bio

Grauer Burgunder Grünstadt-Sausenheim, Pfalz 2025 Sand und Muschelkalk Bio · DE-ÖKO-022 trocken

Grauer Burgunder aus dem Norden der Pfalz: Der 2025er von Schenk-Siebert wächst in Grünstadt-Sausenheim auf Sand über Muschelkalk, im Regenschatten der Haardt. Der Jahrgang brachte kleine, gesunde Beeren und eine Lese, die Ende August begann und schon am 23. September abgeschlossen war. Im Glas reife Birne, saftiger Apfel und eine feine Kalkwürze – Frucht vor Wucht, trocken ausgebaut.


Grünstadt-Sausenheim – Sand über Muschelkalk im Leiningerland

Sausenheim gehört zu Grünstadt und liegt am nördlichen Ende der Deutschen Weinstraße, dort wo die Rheinebene in die Hügel des Leiningerlands übergeht. Die Familien Schenk und Siebert bewirtschaften hier 37 Hektar auf Sand- und Muschelkalkböden – zwei Untergründe, die im selben Wein zwei verschiedene Dinge tun.

Der Sand erwärmt sich früh, treibt Austrieb und Reife voran und liefert die weiche, fruchtige Seite. Der Muschelkalk darunter hält Wasser in den Mergelbändern und gibt dem Wein den salzig-trockenen Zug im Abgang. Dazu kommt das Klima: Der Pfälzerwald hält die Regenfronten aus Westen ab, die nördliche Pfalz zählt zu den trockensten und wärmsten Weinbauregionen Deutschlands. Das Ergebnis sind kleine Beeren mit dicker Schale und klarer Aromatik statt breiter Fülle.

Die Sieberts zählen zu den ältesten Winzerfamilien in Grünstadt, die Schenks bauen seit dem 18. Jahrhundert Wein an. Betriebsleiter ist Gerhard Siebert, im Keller arbeitet Christoph Siebert. Die Flächen für diesen Wein werden ökologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-022).

Jahrgang 2025 – Pfalz

Das Jahr verlief in der Pfalz warm und über weite Strecken trocken. Entscheidend war die Trockenphase während der Zellteilung nach der Blüte: Die Beeren blieben klein, das Verhältnis von Schale zu Saft verschob sich, die Aromen konzentrierten sich. In der Reifephase reichte die Wasserversorgung aus, hohe Temperaturen trieben die Reife dann rasch voran. Erst Mitte September setzte Regen ein – zu einem Zeitpunkt, an dem ein Großteil der Weißweintrauben bereits im Keller war. Der Gesundheitszustand der Trauben war entsprechend gut, der Krankheitsdruck gering.

Frühe Sorten erreichten schon Mitte August Mostgewichte auf Qualitätsweinniveau, viele Betriebe begannen Ende August mit der Lese. Weil praktisch alle Rebsorten gleichzeitig reif wurden, presste sich die gesamte Ernte in einen Sprint von rund drei Wochen; am 23. September war die Lese beendet – so früh wie selten. Die Menge blieb klein: Die Pfalz erntete rund 1,85 Millionen Hektoliter, etwa 17 Prozent unter 2024 und 18 Prozent unter dem Zehnjahresmittel. Wenig Wein, aber mit reifer Frucht bei erhaltener Säurestruktur – ein Jahrgang, der bei Burgundersorten Klarheit statt Opulenz bringt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Grauer Burgunder aus ökologischem Anbau, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Das früh und schnell gelesene Traubenmaterial kam gesund in den Keller, entsprechend sauber und fruchtbetont fällt der Wein aus.

Der Ausbau verzichtet auf Holz – keine Röst- oder Vanillenote überlagert die Frucht. Bei bleibt der Wein schlank genug, um die Birnen- und Apfelaromatik im Vordergrund zu halten, statt sie mit Alkohol zu unterlegen. Die Verarbeitung erfolgt vegan, ohne tierische Klärhilfsmittel.

Im Glas

In der Nase reife Birne, dazu saftiger, frisch aufgeschnittener Apfel und ein Hauch Mandel. Am Gaumen zeigt der Wein Kraft und zugleich feine Textur: fruchtbetont, zart, mit klarer Kontur statt Breite. Der Muschelkalk meldet sich als salzige Würze im Mittelteil, das Finish läuft weich und ohne Kanten aus.

Ein Grauer Burgunder, der seine Kraft aus kleinen Beeren zieht, nicht aus Alkohol – Birne und Apfel vorn, Kalkwürze hinten.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, nicht kälter, sonst verschwindet die Birne. Aus dem großen Glas gewinnt der Wein nach zehn Minuten an Fülle. Der Jahrgang 2025 ist jung schon zugänglich und hält dank seiner Säurestruktur bis etwa 2029.

Am Tisch

Der klassische Allrounder für mittelschwere Küche: Pouletbrust mit Rahmsauce, Kalbsschnitzel, Schweinerücken mit Pilzen, Kürbisrisotto, gebratener Zander, Flammkuchen mit Ziegenkäse. Auch zu leicht gewürzten asiatischen Gerichten trägt die Frucht. Solo funktioniert er ebenso – ein Wein für den Abend, an dem nichts Bestimmtes auf dem Tisch steht.


Produzent Weingut Schenk-Siebert, Grünstadt-Sausenheim, Pfalz
Rebsorte Grauer Burgunder
Lage Rebflächen um Grünstadt-Sausenheim, Leiningerland
Klassifikation Deutscher Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Boden Sand über Muschelkalk
Bewirtschaftung ökologisch · DE-ÖKO-022
Ausbau ohne Holz · vegan
Trinkempfehlung 2026–2029

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Länder/Regionen

Markus Schneider Ursprung Rotwein

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Ursprung ist eine Rotwein-Cuvée mit Geschichte: „ursprünglich modern". Die Reben stammen vom Feuerberg bei Bad Dürkheim, wo vor über hundert Jahren die ersten Rotweinreben der Pfalz gepflanzt wurden. Der Wein zeigt ausladende rote und dunkle Beerenfrüchte sowie Aromen von Schokolade und Kräutern.


Pfalz / Feuerberg bei Bad Dürkheim

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Reben für den Ursprung kommen aus dem Feuerberg bei Bad Dürkheim – hier wurden vor über einhundert Jahren die ersten Rotweinreben der Pfalz gepflanzt.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Cabernet Mitos, Cabernet Sauvignon, Merlot und Portugieser. Die Vinifikation ist bewusst einfach gehalten – nicht temperaturgesteuert und ohne Schnickschnack, ein bisschen wie vor hundert Jahren, aber mit dem Wissen und der Weinidee von heute. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase ausladende rote und dunkle Beerenfrüchte, verbunden mit Schokolade und Kräutern. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit weichem Tannin und einem runden, würzigen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, kräftiger Speisebegleiter.

Passt zu: Braten, Grillfleisch, Lamm, Pasta mit kräftigen Saucen und mittelreifem Käse.


Lage: Pfalz, Feuerberg bei Bad Dürkheim (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée – Cabernet Mitos, Cabernet Sauvignon, Merlot & Portugieser, trocken
Ausbau: unkomplizierte Vinifikation, nicht temperaturgesteuert

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Länder/Regionen

Caliterra Carmenere Reserva

Rotwein · Colchagua Valley · Carménère · Chile

Caliterra Reserva Carménère ist ein fruchtbetonter, süffiger Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Carménère stammt ursprünglich aus dem Bordeaux und wurde in Chile jahrzehntelang mit Merlot verwechselt, bis sie als eigene Sorte erkannt wurde. Heute gibt sie chilenischen Rotweinen ein unverwechselbares Gesicht. Im Glas ein klarer, charaktervoller Carménère mit reifer Frucht.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt rund zwei Autostunden südlich von Santiago im chilenischen Valle Central. Granit- und Tonböden, viel Sonne und kühlende Brisen sorgen für reife, ausgewogene Trauben. Hier reift Carménère spät und gleichmäßig aus, was ihr den typischen, würzig-fruchtigen Charakter gibt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Carménère. Nach der Gärung reift er mehrere Monate in Eichenfässern aus amerikanischer und französischer Eiche, die ihm dezente Würze und Struktur geben, ohne die saftige Frucht zu überdecken.

Im Glas

Klares Purpurrot. In der Nase reife dunkle Frucht wie Pflaume und Brombeere, dazu eine würzige, leicht pfeffrige Note. Am Gaumen saftig und süffig, mit weichem Tannin und runder Frucht. Der Abgang ist weich und unkompliziert.

Am Tisch

Bei 15–18 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Gerichte, Eintöpfe und mittelkräftiger Käse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Reserva
Ausbau: mehrere Monate Eichenfass (amerikanische/französische Eiche)

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Weine

Battenfeld Spanier Frauenberg Riesling GG 2022 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Frauenberg VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen Kalk · Kalkschotter · Kalkfels Südkamm · späte Lese BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Battenfeld-Spanier Frauenberg Riesling GG 2022 stammt von einem Bergkamm aus reinem Kalkfels. Ein kompromisslos gradliniger Riesling – salzig, mineralisch und tief.


Frauenberg – Kalkfels-Kamm im Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Frauenberg ist eine VDP.Große Lage auf 190 bis 200 Metern, mit rund 40 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Kalkschotter; die klassifizierte Fläche misst 17,68 Hektar.

H. O. Spanier hat die berühmte Lage aus der Vergessenheit zurückgeholt. Sie liegt exponiert auf einem Bergkamm aus reinem Kalkfels mit südlicher Ausrichtung; stete Winde lassen die Trauben wie in einem Windkanal stehen und ermöglichen alljährlich eine späte Lese bei optimaler Reife. Die kompromisslos gradlinigen Weine belegen seit 2001 die wieder errungene Größe des Frauenbergs.

Jahrgang 2022 – Zellertal (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der reine Kalkfels und die windexponierte Südlage sicherten reifes Lesegut bei später Lese, während die stete Windkühlung für Frische, salzige Spannung und Gradlinigkeit sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus der Lage Frauenberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Kalk, Kalkschotter und reinem Kalkfels.

Nach später Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Gradlinigkeit, salzige Mineralität und Tiefe ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein gradliniger, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen straff und präzise, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, feiner Kräuterwürze und salzig-mineralischer Kalksteinnote – straff und präzise, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und langem, salzigem Nachhall.

Ein gradliniger, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Frauenberg (VDP.Große Lage), Mölsheim/Zellertal, Rheinhessen; windexponierter Südkamm, 190–200 m, ~40 % Neigung; Kalk, Kalkschotter, reiner Kalkfels; klassifizierte Fläche 17,68 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: späte Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Frankreich

Domaine Denis Mortet Bourgogne Rouge Cuvee De Noble Souche 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Daix · >400 m Reben ~35 Jahre · 1 ha 18 Monate Holz · 20% neu

Der Bourgogne Rouge Cuvée de Noble Souche 2023 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus hochgelegenen Parzellen in Daix. Die langsame Reife in der Höhe gibt dem Wein einen sehr frischen Stil mit viel Frucht und Saftigkeit – ein regionaler Bourgogne aus der Hand einer Spitzenadresse.


Daix – Höhenlage bei Dijon

Alle Parzellen liegen in Daix, dem Heimatdorf der Familie Mortet, nordwestlich von Dijon. Die Reben wachsen hier auf über 400 Metern Höhe; das Grundgestein liegt fast an der Oberfläche, die Böden sind braun und sehr kalkhaltig. Die Höhenlage verlangsamt die Reife und sorgt für Frische.

Die Rebfläche beträgt rund 1 Hektar, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 35 Jahren. Es kommen weder Dünger noch chemische Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz, nur organische Bodendünger. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung und Gärung ausschließlich mit natürlichen Hefen; Überpumpen und Unterstoßen werden sorgfältig kontrolliert.

Anschließend reift der Wein 18 Monate im Eichenfass, davon 20 % neues Holz. Die Weinberge werden ohne Herbizide bewirtschaftet.

Im Glas

Ein sehr frischer Pinot Noir mit viel Frucht und Saftigkeit. Klare dunkle Beerenfrucht trifft auf feine Würze; am Gaumen geradlinig, saftig und mit frischer Säure.

Sehr frisch, voller Frucht und Saftigkeit – ein hochgelegener Bourgogne, der über seine Stufe hinausweist.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Daix bei Dijon; über 400 m, braune, stark kalkhaltige Böden, 1 ha, Reben ~35 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz (20% neu); Handarbeit im Weinberg

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Spirituosen

Cognac Claude Chatelier VS

Cognac · VS · Charente · Frankreich

Cognac Claude Chatelier VS ist ein ausdrucksstarker Cognac aus dem renommierten Hause Ferrand in der Charente. Als VS reifte er mehrere Jahre im Eichenfass. Bernsteinfarben mit gelb-goldenen Reflexen, zeigt er ein florales, fruchtbetontes Profil. Mild, weich und samtig am Gaumen.


Cognac (Charente)

Cognac stammt aus der Region rund um die Stadt Cognac in der Charente im Westen Frankreichs. Das atlantisch geprägte Klima und die kalkhaltigen Böden bilden die Grundlage für die feinen Weinbrände der Region. Das Haus Ferrand zählt zu den angesehenen Cognac-Erzeugern.

Herstellung und Reifung

Der Cognac wird klassisch aus Ugni Blanc destilliert und als VS (Very Special) ausgebaut – die jüngste Komponente reift mindestens zwei Jahre im Eichenfass, was ihm Farbe und feine Holznoten verleiht.

Im Glas

Bernsteinfarben mit gelb-goldenen Reflexen. In der Nase florale Noten mit einem Hauch Eiche, dazu Orange, Honig und etwas Zitrus. Am Gaumen mild, weich und samtig, mit harmonischem Finish.

Zum Genuss

Pur als Digestif oder als Basis für klassische Cognac-Cocktails. Bei Zimmertemperatur im Tulpenglas genießen.

Klassische Begleitung: dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Nüsse und Zigarren.


Herkunft: Charente (Frankreich); Haus Ferrand
Art: Cognac VS (Weinbrand)
Reifung: mind. 2 Jahre im Eichenfass

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Weine

Metzger VINOVOL Gelber Muskateller alkoholfrei

Alkoholfrei · Gelber Muskateller · Pfalz · Deutschland

Metzger VINOVOL Gelber Muskateller alkoholfrei ist ein alkoholfreier Muskateller aus der Pfalz: fruchtig, floral, exotisch. Mit Noten von Zitrusfrüchten, Muskatblüte und einem Hauch Exotik – wie ein Sommertag in der Flasche, leicht und verspielt.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus einem aromatischen Gelben Muskateller entsteht durch Entalkoholisierung dieser alkoholfreie Wein, der die fruchtig-florale Sortentypizität bewahrt.

Rebsorte und Ausbau

Grundlage ist ein Gelber Muskateller, dem der Alkohol schonend entzogen wird. So bleiben die florale Aromatik und die fruchtige Frische erhalten. Alkoholfrei.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen fruchtig, floral und exotisch, mit Noten von Zitrusfrüchten, Muskatblüte und einem Hauch Exotik. Leicht und verspielt, mit frischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als alkoholfreier Apéritif oder zu leichten Gerichten.

Klassische Begleitung: Salate, asiatische Küche, Obst, Desserts oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Entalkoholisierter Wein (Gelber Muskateller) – alkoholfrei
Ausbau: Gelber Muskateller, schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2028

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