Blog

3. Oktober 2014

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Franck Bonville Pur Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2019

Der Franck Bonville Pur Oger 2019 ist Chardonnay aus Oger in seiner feinsten Form: zwei Parzellen, ein Jahrgang, mehr als fünf Jahre Reife auf der Hefe. Elegant, blumig und mit einem salzigen Kick – perfekt für ein Dinner mit Fisch.

Im Glas

Hellgold, zarte Perlen. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und ein Hauch Haselnuss, leicht cremig. Am Gaumen geradlinig und seidig, zugleich straff und frisch. Die feine Salzigkeit trägt ihn bis in den langen, sauberen Schluss. Mit jedem Schluck wird er etwas offener.

Mach was draus

Sushi und Sashimi, Saibling mit Kräutern oder Krustentiere mit Limettenmayo. Wer ihn neben den Pur Oger 2018 stellt, schmeckt, was ein Jahrgang ausmacht. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Große Gläser, bitte. Als Aperitif ist er schön, aber zu feinem Fisch zeigt er, wie elegant Oger sein kann.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist anders als beim Pur Oger 2018? Gleiche Parzellen, anderer Jahrgang. Der 2019er hat laut Steckbrief 3,3 g/l Restzucker, der 2018er 2,5 g/l.

Passt er zu Sushi? Sehr gut. Die Salzigkeit und die feine Säure harmonieren mit Reis, Fisch und einem Hauch Sojasoße.

100 % Chardonnay · Oger Grand Cru: Les Noyerots, Les Rumigny · Jahrgang 2019 · Méthode Traditionnelle · über 5 Jahre Hefelager · Extra Brut, 3,3 g/l Restzucker · Champagne Franck Bonville, Avize · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Clandestin Les Semblables Austral 2022

Der ClanDestin Les Semblables Austral 2022 Brut Nature ist das Gegenstück zum Boréal: Pinot Noir von nach Süden ausgerichteten Lagen rund um Buxières-sur-Arce. Ausgewählt werden nur Parzellen mit ähnlicher Ausrichtung und ähnlichem Boden – daher der Name „Les Semblables“, die Ähnlichen.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Der Duft ist wild und fein zugleich: helle rote Früchte, kühler Kalk, etwas Kräuter und Zitrus. Im Mund straff, voller Energie und gerade, mit langem, trockenem Finale. Trotz der Südlage bleibt er kühl und präzise.

Mach was draus

Brathähnchen, Perlhuhn, Lachs vom Grill, Garnelen oder ein milder Ziegenkäse. Er hat etwas mehr Frucht als Boréal und begleitet gut ein ganzes Menü. Ideal für ein Essen mit Freunden, die Champagner ohne Zucker kennenlernen wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Austral ist der zugänglichere der beiden Pinot Noirs. Ich trinke ihn gern zu Geflügel mit Kräutern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Austral? Austral bedeutet „südlich“. Die Trauben stammen von Lagen mit Südausrichtung.

Wie wird er ausgebaut? Jede Parzelle gärt für sich spontan in großen, neutralen Eichenfässern. Ungeschönt und ungefiltert, nach zwei Jahren in der Flasche ohne Dosage abgefüllt.

100 % Pinot Noir · Südlagen um Buxières-sur-Arce, Côte des Bar · Kalk · parzellenweise Spontangärung · großes, neutrales Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · 2 Jahre Flaschenreife · Jahrgang 2022 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne ClanDestin, Landreville · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Deutschland

Von Winning Mäushöhle 2023

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Mäushöhle VDP.Erste Lage von Winning · Deidesheim Sandstein & Kalk trocken komplett im Holz · ~1 Jahr Feinhefe 2023

Der von Winning Deidesheimer Mäushöhle Riesling trocken 2023 stammt aus einer geschützten, kühlen Tallage in Deidesheim. Straff und fokussiert, mit kühlen Apfelaromen und feiner Kräuterwürze – einer der strafferen, mineralischen Rieslinge aus dem Hause von Winning.


Deidesheimer Mäushöhle – geschützte Tallage

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge – ganz im Sinne der Zeit vor 1960 – vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen, was ihnen Textur, Schmelz und Tiefe verleiht.

Die Deidesheimer Mäushöhle ist eine VDP.Erste Lage: ein etwa 28 Hektar großer, geschützt in einem langgezogenen Tal gelegener Weinberg mit Ost- bis Südost-Ausrichtung. Der Boden ist von Sandstein und Buntsandsteingeröll im Untergrund sowie Kalk im Oberboden geprägt. Durch ihre geschützte, kühle Lage zählt die Mäushöhle seit jeher zu den strafferen, energiegeladenen Weinen des Guts.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle, geschützte Tallage der Mäushöhle und der reduktionsarme, herkunftsbetonte Holzfassausbau bewahrten Frische, Straffheit und mineralische Präzision – Kraft und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling aus der VDP.Erste Lage Deidesheimer Mäushöhle, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Sandstein und Kalk.

Wie alle Lagen-Rieslinge bei Stephan Attmann wird auch die Mäushöhle komplett im Holz vergoren und reift für rund ein Jahr auf der Feinhefe. Diese Machart verleiht dem straffen, kühlen Wein Schmelz, seidige Textur und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein straffer, fokussierter Riesling: kühle Aromen von grünem Apfel und Steinobst, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine steinig-salzige Mineralität aus Sandstein und Kalk. Am Gaumen elektrisierend frisch und präzise, mit lebendiger Säure und – aus dem langen Feinhefeausbau im Holz – seidigem Schmelz und einem langen, mineralischen Nachhall.

Straff und fokussiert: kühler grüner Apfel, Zitrus und feine Kräuterwürze über steinig-salziger Mineralität – elektrisierend frisch und präzise, mit seidigem Schmelz und langem Nachhall.

Ein kühler, langlebiger Erste-Lage-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Mäushöhle (VDP.Erste Lage), Deidesheim, Pfalz; geschützte, langgezogene Tallage; Sandstein und Buntsandsteingeröll mit Kalk
Klassifikation: Riesling, VDP.Erste Lage, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: komplett im Holz vergoren, rund ein Jahr auf der Feinhefe; Handarbeit im Weinberg

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Francois Raveneau Chablis Montée de Tonnerre Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2023

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die energiegeladene, mineralische Art des Montée de Tonnerre trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dr. Bürklin Wolf Kirchenstück Forst GC 2025 BIO Magnum

Weißwein · Forst, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Forster Kirchenstück 0,5 ha Anteil 1828 höchstbewertet Spontangärung Magnum 1,5 l, DE-ÖKO-003

Kirchenstück G.C. 2025 in der Magnum kommt aus dem Weinberg, den die königlich-bayerischen Gutachter 1828 als einzigen in der gesamten Pfalz mit der höchsten Punktzahl bewerteten. Knapp vier Hektar misst die Lage, 0,5 Hektar davon gehören Dr. Bürklin-Wolf – die kleinste Position im Grand-Cru-Portfolio des Guts. Im Großformat ist diese Abfüllung entsprechend rar.


Kirchenstück – der Bodenmosaik-Weinberg hinter der Forster Kirche

Der Name ist wörtlich zu nehmen: Die Lage liegt direkt hinter der Kirche von Forst, zwischen 120 und 150 Metern, mit nur geringer Hangneigung, eingefasst von einer niedrigen Sandsteinmauer. Überliefert ist, dass diese Mauer wie der Sandstein des Kirchengebäudes tagsüber Wärme aufnimmt und sie nachts wieder abgibt – ein geschlossener, windgeschützter Raum von wenigen Hektaren, umgeben von den übrigen Forster Berühmtheiten Jesuitengarten, Ungeheuer und Pechstein.

Geologisch fällt das Kirchenstück aus dem Muster der Nachbarlagen, weil es kein einzelnes prägendes Gestein hat. Statt der Basaltdominanz des Pechsteins oder des Kalkriffs in Deidesheim liegt hier ein Mosaik: Buntsandsteinverwitterungsböden, sandige Tonböden, sandige Lehmböden, stellenweise Kalksteingeröll und Basalt – alles auf sehr kleiner Fläche. Genau aus dieser Heterogenität kommt die Vielschichtigkeit der Weine. Wo eine Monolage einen klaren, gerichteten Charakter erzeugt, liefert das Kirchenstück eine Überlagerung mehrerer Charaktere gleichzeitig, und das ist der Grund, warum diese Weine jung so wenig preisgeben und über Jahrzehnte immer wieder anders schmecken.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im langjährigen Mittel, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken bei außergewöhnlich niedrigem Pilzdruck – für einen biodynamisch geführten Betrieb ein Jahr ohne Grenzerfahrungen im Pflanzenschutz. Die Beeren blieben klein und konzentrierten sich aromatisch; ab Mitte Juli setzten flächendeckende Niederschläge ein und versorgten die Reben noch einmal. Die Ton- und Lehmanteile im Kirchenstück halten Wasser vergleichsweise gut, was in einem Trockenjahr über die Feinheit der Trauben mitentscheidet.

Anfang September trieb die Hitze die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran, ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen zügiges Lesen der hochreifen Trauben – bei einer Lage, die ohnehin selektiv von Hand gelesen wird, weniger ein Problem als eine Frage des Timings. Um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig fällt 2025 klein aus: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten und ausgewogenen Säurewerten.

Spontangärung, Doppelstück und das Magnumformat

Seit Januar 2005 bewirtschaftet Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge biologisch-dynamisch – zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf. Die gutseigene Pyramide aus Gutsriesling, Ortsriesling, P.C. und G.C. geht auf die Lagenklassifikation von 1828 zurück – jenes Dokument, in dem das Kirchenstück allein an der Spitze steht.

Im Keller bleibt das Verfahren bei allen Grands Crus identisch: selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Neues Holz kommt nicht zum Einsatz; bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge zu klein, um Aroma abzugeben. Die Magnum führt dieses Prinzip auf der Flasche weiter: Bei 1,5 Litern ist das Verhältnis von Sauerstoffeintrag zu Weinmenge kleiner als in der 0,75er, die Entwicklung verläuft langsamer und gleichmäßiger. Bei einem Wein, der ohnehin Jahrzehnte vor sich hat und jung kaum etwas preisgibt, ist das Großformat deshalb die konsequentere Flasche.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. Die Nase gibt jung wenig preis und verlangt Geduld: helle Steinfrucht, Zitrusschale, Quitte, darunter florale und kräutrige Töne, ein feiner Rauch und eine steinige Grundierung, die sich nicht auf ein einzelnes Bild festlegen lässt. Am Gaumen ist der Wein dicht und vielschichtig, ohne je massiv zu wirken – die Substanz des Jahrgangs 2025 trägt, wird aber von einer außerordentlich feinen Textur gebändigt. Die Säure ist reif, präsent und geradlinig, das mineralische Fundament salzig und fest. Der Abgang zieht sich ungewöhnlich lang und wirkt dabei ruhig statt spektakulär. Aus der Magnum ist der Wein in der Jugend noch verschlossener; er baut sich im Glas über eine Stunde und länger auf.

Keine Lage mit einer Stimme, sondern eine mit einem Chor.

Am Tisch

Diese Flasche verträgt keine laute Küche. Gut passen Steinbutt und Seezunge am Stück, Hummer, Bries, Bresse-Poularde mit Trüffel, Kalbsrücken mit heller Sauce, dazu Morcheln und Spargel. Puristisch serviert ist mehr gewonnen als mit komplexen Saucen – der Wein liefert die Vielschichtigkeit selbst. Zum Käse nur gereifter Hartkäse, kein Blauschimmel. Bei 11 bis 12 °C im großen Burgunderglas servieren und die Magnum mindestens eine Stunde vorher karaffieren; jung braucht dieser Riesling Zeit, mehr als jeder andere im Sortiment des Guts.


Lage: Forst a. d. Weinstraße, Kirchenstück (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage knapp 4 ha, davon 0,5 ha im Besitz des Weinguts; 120–150 m ü. NHN, geringe Hangneigung, unmittelbar hinter der Forster Kirche und von einer niedrigen Sandsteinmauer eingefasst; heterogener Bodenmix aus Buntsandsteinverwitterung, sandigen Ton- und Lehmböden, stellenweise Kalksteingeröll und Basalt; 1828 als einzige Lage der Pfalz mit der höchsten Punktzahl bewertet
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung, temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Abfüllung in der Magnum (1,5 l); biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

El Principe Pasa tinto

Rotwein · Extremadura · Spanien

Der El Principe Pasa Tinto ist ein Basis-Rotwein der Bodega Coop. La Soledad aus der Extremadura, gewonnen aus einer Selektion der besten Trauben des Guts. Die Cuvée vereint Tempranillo, Macabeo und die autochthonen Sorten Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird nach der Lese angetrocknet – ähnlich dem italienischen Ripasso- oder Amarone-Prinzip –, was Zucker konzentriert und dem Wein Volumen gibt. Der Ausbau erfolgt allein im Stahltank, um die intensive Frucht zu bewahren.


Extremadura – Tierra de Barros

Die Bodega Coop. La Soledad liegt in der Tierra de Barros in der Extremadura im Westen Spaniens. Die Weinberge liegen auf 300 bis 600 Metern Höhe; das atlantisch geprägte Klima sorgt für heiße Tage und kühle Nächte sowie ausreichende Niederschläge. Für ihre Selektionslinie kombiniert die Genossenschaft bewährte Sorten mit den autochthonen Reben Pardina und Cayetana.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Macabeo, Pardina und Cayetana. Nach selektiver Lese wird ein Teil der Trauben angetrocknet, wodurch die Zuckerkonzentration steigt und der Wein mehr Alkohol und Volumen bildet. Der Ausbau erfolgt ausschließlich im Stahltank – ohne Holz, um die intensive Frucht zu erhalten. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase dunkle rote Früchte, Karamell, Kräuter und Schokolade. Am Gaumen weich und süffig, mit expressiv-fruchtiger Art. Mild und rund, mit dezenter Restsüße und einem feinen Rosinen-Touch im Abgang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: winterliche Schmorgerichte aller Art, dunkles Fleisch und reifer Käse. Durch seine fruchtige, weiche Art auch solo zu genießen. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.


Lage Tierra de Barros, Extremadura (Spanien), 300–600 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Extremadura
Ausbau Cuvée Tempranillo/Macabeo/Pardina/Cayetana, ein Teil der Trauben angetrocknet, Ausbau im Stahltank (ohne Holz)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Forstmeister Geltz Zilliken Saarburg Rausch Riesling Großes Gewächs 2019

Weißwein · Saar · Riesling

Riesling Saar Saarburger Rausch VDP.Grosses Gewächs Devonschiefer · Diabas 2019

Das Forstmeister Geltz-Zilliken Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 ist Riesling in seiner reinsten, puristischen Form: voluminös und zugleich federleicht, mit reifem Säurespiel und gewaltiger Länge. Ungekünstelt, frisch, Zilliken.


Saarburger Rausch – die Paradelage der Zillikens

Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg zählt zu den renommiertesten Riesling-Gütern der Saar. Der VDP-Familienbetrieb (Weinbau seit 1742) wird heute in 11. Generation von Dorothee Zilliken gemeinsam mit ihrem Vater und Kellermeister Hanno geführt – kompromisslos dem Riesling verschrieben, mit strikter Ertragsbegrenzung, Spontangärung und klassischem Ausbau im 1.000-Liter-Fuder.

Die Saarburger Rausch ist die Paradelage des Guts, in der die Zillikens mit rund 11 Hektar der größte Eigentümer sind. Hier dominiert feinblättriger, stark verwitterter Devonschiefer, durchsetzt von Quarzit und Diabas, einem grünlich schimmernden Vulkangestein. Das Traubenmaterial für das Große Gewächs stammt aus den ältesten und besten Parzellen, in denen teils bis zu 130 Jahre alte, teilweise wurzelechte Reben tief im Schiefer- und Diabasboden verwurzelt sind.

Jahrgang 2019 – Saar

2019 gilt an der Saar als herausragender Riesling-Jahrgang: ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Präzision, mit reifer Frucht, animierender Säure und klarer Mineralität. Im Rausch GG ergibt das einen besonders spannungsreichen, langlebigen Wein.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2019, trocken, VDP.Grosses Gewächs.

Spontangärung mit weingutseigenen Hefen und klassischer Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder, wie für den Zilliken-Stil typisch – für maximale Transparenz, Mineralität und Langlebigkeit.

Im Glas

Ein Sinnes- und Geschmacksrausch: Duft nach reifen Quitten und Aprikosen, im Geschmack Apfel. Voluminös und zugleich federleicht tanzt dieser 2019er Saarburg Rausch mundfüllend über den Gaumen. Reifes Säurespiel mit einer gewaltigen Länge im Finish. Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse.


Lage: Saar, Saarburger Rausch (Deutschland); verwitterter Devonschiefer mit Quarzit und Diabas, älteste Parzellen (teils bis 130 J. alte, wurzelechte Reben); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Saar, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken)
Ausbau: Riesling; Spontangärung, klassischer Ausbau im 1.000-l-Fuder

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Richard Östreicher Spätburgunder Rosen 2022 BIO

Rotwein · Franken · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Franken Sommerach · Rosen burgundische Klone Muschelkalk Pièce (228 l) Bio (Naturland) 2022

Der Richard Östreicher Spätburgunder Rosen 2022 ist ein heller, sinnlich-eleganter Bio-Pinot aus der Muschelkalk-Gewanne Rosen – von burgundischen Klonen, mit dezenten Veilchen, Walderdbeeren, viel Erde und straffem Gerbstoff. Elegant, vibrierend, lang und tief.


Rosen – die „rote Diva" auf Muschelkalk

Das kleine, feine Bio-Gut von Richard Östreicher und Kerstin Richter-Östreicher in Sommerach (Franken) zählt zu den spannendsten Adressen für deutschen Pinot Noir. Jeder Wein reflektiert das spezielle Terroir der Weingärten, insbesondere die Muschelkalkböden, die ihm seinen unverkennbaren Charakter verleihen. Im Jahrgang 2022 haben die beiden noch einmal eine qualitative Schippe draufgelegt.

Am Ufer des Altmains liegt die alte Gewanne „Rosen" mit ihrem Muschelkalkgesteinsboden und wasserdurchlässiger Sandauflage. Kleine, lockerbeerige Pinot-Noir-Trauben sind das Geheimnis dieser kleinen Parzelle in der Lage Sommeracher Katzenkopf. Die Ursprungsklone der Reben stammen aus dem Burgund – und das, was Richard Östreicher daraus im Keller zaubert, grenzt an Magie.

Jahrgang 2022 – Franken

2022 gilt als außergewöhnliches Jahr für den Pinot Noir, die „rote Diva", die für ihre Eleganz, Tiefgründigkeit und hohe Qualität weltweit geschätzt wird. Der Jahrgang bot optimale Bedingungen für die Pinots der Östreichers: Jeder Wein zeigt seinen einzigartigen Ausdruck – ob aus dem traditionsreichen Weinberg Hallburg oder den Parzellen Rosen und Katzenkopf. Elegant, vibrierend, lang, tief und sinnlich gehören diese Pinot Noirs zu den besten ihrer Art.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Der sorgfältige Ausbau in Pièces, den 228-Liter-Eichenfässern aus dem Burgund, trägt zur außergewöhnlichen Balance bei und verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe und Struktur. Die Handschrift des weinverrückten Ehepaars ist in jedem Schluck spürbar – von der sorgfältigen Pflege der Reben bis zur präzisen Verarbeitung der Trauben. Biologischer Anbau (Naturland), DE-ÖKO-006.

Im Glas

Sinnlichkeit und pure Eleganz bei gleichzeitig sehr heller Farbgebung sind die Markenzeichen des Rosen. Dezente Veilchen, Walderdbeeren, jede Menge Erde und noch straffe Gerbstoffe prägen ihn; Länge und Tiefe sind seine Hauptattribute. Keine Süße, total ungeschminkt – ein Pinot Noir von unverwechselbar fränkischem Charakter.

Sinnlichkeit, pure Eleganz, helle Farbe – Länge und Tiefe, total ungeschminkt.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel (Reh, Ente, Taube), zu Kalb und Lamm, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Franken, Sommerach, Gewanne Rosen (Lage Sommeracher Katzenkopf, Deutschland); Muschelkalk mit wasserdurchlässiger Sandauflage; burgundische Klone
Klassifikation: Franken, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Ausbau in Pièces (228-l-Eichenfässer aus dem Burgund); biologisch (Naturland), DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...