Achim Reis über den Jahrgang 2014 an der Mosel.

Achim Reis über den Jahrgang 2014 an der Mosel:

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der jahrgang 2014 war für die winzer mal wieder in erster linie turbulent. der jahrgang wird deutschlandweit, auf jeden fall aber an der mosel die spreu der ertragsorientierten erzeuger vom weizen der qualitätsorientierten winzer trennen.

einem zeitigen austrieb im warmen frühjahr 2014 in verbindung mit einer frühen, vorbildlichen rebblüte folgte ein feuchtwarmer sommer, der den reben eigentlich hervorragend in den kram passte. anfang september waren alle vorraussetzungen für einen spitzenjahrgang bei gleichzeitig guter menge gegeben. die stimmung unter den winzern war sehr optimistisch. die trübte sich dann mitte september ein, als bei roten rebsorten erstmals die kirschessigfliege gesichtet wurde. diese asiatische fliege ist erst vor 3 jahren in deutschland entdeckt und bestimmt worden. in diesem jahr hat sie zum ersten mal nicht nur in süddeutschland, sondern auch an der mosel die schadschwelle im sturm überschritten und alle rotweinwinzer vor die alternative gestelllt, ihre trauben entweder vor dem zeitpunkt optimaler reife zu ernten oder bei vollreife eine strenge selektive handlese durchzuführen und essigsaure trauben auszusortieren. wir haben uns für die arbeits- und ertragsverlustreiche zweite variante entschieden und konnten so gute rotweine in kleinen mengen ernten.

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was das weinbauliche kleinklima an der mosel auszeichnet, sind die mäßigen tagestemperaturen und die kühlen nachttemperaturen während der traubenausreife im oktober. das erlaubt extrem lange reifezeiten und besonders intensive aromaeinlagerung. 2014 war der herbst jedoch so warm und mit soviel niederschlägen verbunden, dass die traubenlese schon anfang oktober beginnen musste, da die trauben schneller als gewöhnlich in die überreife gingen. und plötzlich stellte sich heraus, dass für den vermeintlichen spitzenjahrgang beim riesling exakt dieselbe alternative auftat, zu der uns vorher die kirschessigfliege beim rotwein zwang: entweder die trauben früh bei mittlerer aromatischer reife in guter menge unproblematisch ernten oder arbeits-und selektionsintensiv auf spitzenqualitäten pokern und entsprechende verluste in kauf nehmen. wir haben uns für die zweite variante entschieden. das leseteam wurde auf sieben bis neun leute aufgestockt, und nach einem ersten negativen selektionsgang, der schlechte trauben entfernt und verwirft, wurden alle rieslinghänge mit dem zweiten und dritten selektionsgang zwischen dem 6. und 18 oktober abgeerntet.

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beim blick in den weinkeller sind wir schließlich doch sehr zufrieden mit dem jahrgang 2014: es wird vielleicht nicht der im september vermutete spitzenjahrgang. aber wir haben vom basis-steillagenriesling über die terroir-rieslingweine bis zu den premiumrieslingen von alten reben alles in seeeehr vielversprechender qualität und einigermassen angemessener menge eingefahren und beobachten mit stiller freude das heranreifen der früchte unsere arbeit. nächstes jahr zum sommeranfang werden die ersten weine in flaschen gefüllt, und die weinwelt kann sich ihr eigenes bild von unserem 2014er machen.

Achim Reis, Winzer vom Weingut Reis – feine Weine !

Weitere Infos zum Weingut: -> www.reisfeineweine.de

Achim Reis hat auch ein Buch über seinen spannenden Werdegang und sein Winzerleben geschrieben. Sein Buch „Das Glück braucht tiefe Wurzeln“ ist hier zu bestellen:  www.ullsteinbuchverlage.de

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Deutschland

Weingut Metzger Riesling Mühlheim Ortswein 2024

Weißwein · Riesling · Ortswein · Pfalz

Weingut Metzger Riesling Mühlheim Ortswein stammt aus den besten Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz. Ein charakterstarker Riesling mit präziser Mineralität und klarer Aromatik. In der Nase kühler, nasser Stein und saftig-grüne Apfelnoten, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste.


Mühlheim (Pfalz)

Die Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz sind von kalkreichen Böden geprägt, die dem Riesling seine präzise, steinige Mineralität verleihen. Das Weingut Metzger keltert hieraus einen Ortswein mit klarem Terroir-Profil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die knackige Säure in den Vordergrund und bewahrt die klare, fokussierte Frucht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein Wechselspiel aus kühlem, nassem Stein und saftig-grünem Apfel, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste. Am Gaumen straff und elegant, mit knackiger, zupackender Säure und mineralischer Textur. Der Nachhall ist kühl, lang und tief.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Sushi, Geflügel und Spargel.


Lage: Mühlheim, Pfalz (Deutschland); Kalkböden
Klassifikation: Pfalz – Ortswein (Riesling)
Ausbau: 100 % Riesling, mineralisch-fokussierter Ausbau

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Rebsorten

Massolino Barbera d' Alba 2023

Wein · Rotwein · Piemont · Italien

Massolino Barbera d'Alba zeigt ein intensives, dichtes Violettrot. Im Duft weinig und floral, mit Aromen von roten Beerenfrüchten und einem Hauch Vanille. Am Gaumen sehr kompakt und wohlstrukturiert; durch die fruchtige Frische mundet der Barbera elegant und harmonisch.


Serralunga d'Alba / Piemont

Das Familienweingut Massolino wurde 1896 in Serralunga d'Alba im Herzen der Langhe gegründet und zählt zu den renommiertesten Barolo-Erzeugern des Piemonts. Die Barbera-Reben wachsen auf den kalkhaltigen Hügeln der Region, die Massolinos Weinen Struktur und Eleganz verleihen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Barbera. Die Gärung erfolgt rund 10–12 Tage im Edelstahltank, gefolgt von der malolaktischen Gärung und einer kurzen Reife im Stahltank – so bleiben die frische Frucht und die typische Lebendigkeit der Barbera erhalten. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives, dichtes Violettrot. Im Duft weinig und floral, mit roten Beerenfrüchten und einer dezenten Vanille-Würznote. Am Gaumen sehr kompakt und wohlstrukturiert, mit fruchtiger Frische und feiner Säure. Elegant und harmonisch, mit gut eingebundenem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter durch die italienische Küche.

Passt zu: Pastagerichten, Risotto, Suppen, gegrilltem und geschmortem Fleisch sowie mittelreifem Käse.


Lage: Serralunga d'Alba, Langhe (Piemont, Italien); Massolino
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC – 100 % Barbera, trocken
Ausbau: Gärung und Reife im Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Portugal

Feuerheerd´s 10 years Old Tawny Port

Portwein · Tawny · 10 Jahre · Douro · Portugal

Feuerheerd's 10 Years Old Tawny Port ist ein zehn Jahre gereifter Tawny-Portwein vom traditionsreichen Haus Feuerheerd's (Barão de Vilar) aus dem Douro. Nach langer Fassreife zeigt er komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der Tawny wird aus Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca, Tinto Cão und weiteren autochthonen Douro-Sorten vinifiziert. Nach zehn Jahren Reife in Eichenholzfässern entwickelt er seine komplexen, oxidativen Aromen von Nüssen, Rosinen und Dörrobst.

Im Glas

Goldbraune bis ziegelrote Farbe. In der Nase und am Gaumen komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren, pur als Digestif oder zum Dessert.

Klassische Begleitung: Kuchen, Schokolade, Crème brûlée, Nüsse und gereifter Käse.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Tawny Port, 10 Jahre (süß)
Reifung: 10 Jahre im Eichenholzfass

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Frankreich

Le Moine Nuits St. Georges Vaucrains 1er Cru 2021

Rotwein · Nuits-Saint-Georges 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Vaucrains Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru 2021 stammt aus einer der renommiertesten Lagen der Appellation – oberhalb des legendären Les Saint-Georges. Ein kraftvoller, strukturreicher Pinot Noir von großer Substanz. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains – Kraft und Struktur

Les Vaucrains zählt zu den renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Nuits-Saint-Georges. Der 6,2 Hektar große Weinberg liegt am steilen Oberhang der Côte d'Or, direkt oberhalb des legendären Les Saint-Georges, das als Spitzenlage der Appellation gilt; nördlich und südlich grenzen Les Chaboeufs und Chaines Carteaux an. Dieser Abschnitt der Côte beheimatet einige der besten Pinot-Noir-Terroirs der ganzen Gemeinde.

Der kalkhaltige, steinige Boden ist wasserdurchlässig und sorgt für konzentrierten Beerensaft, während ein gewisser Tonanteil dem Wein zusätzliche Substanz verleiht. Das Climat liegt am Rand eines sanften Tals; die überwiegend nach Osten ausgerichteten Hangteile haben eine kühlere Note. Das ergibt einen besonders kraftvollen, strukturreichen und langlebigen Stil.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer strukturreichen Lage wie Vaucrains ergibt das einen kraftvollen, zugleich fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und festem, feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom kalkig-steinigen Boden mit etwas Ton lebt dieser Nuits-Saint-Georges: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und substanzreich, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Kraftvoll und substanzreich – dunkle Frucht, würzige Tiefe und festes, feinkörniges Tannin mit langer, mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~6,2 ha am steilen Oberhang oberhalb Les Saint-Georges; kalkhaltiger, steiniger Boden mit etwas Ton, überwiegend Ostausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Marguet Les Bermonts 2020 Grand Cru Brut Nature BIO

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Marguet Les Bermonts Grand Cru Brut Nature ist ein Einzellagen-Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus einer nur 0,47 Hektar großen Parzelle in Ambonnay, bepflanzt 1952. Er zeigt, dass Ambonnay nicht nur mit Pinot Noir, sondern auch mit Chardonnay große Champagner hervorbringt. Im Glas kraftvoll, dicht und präzise.


Ambonnay Grand Cru

Die Lage Les Bermonts liegt im Grand-Cru-Dorf Ambonnay (Montagne de Reims) auf rund 110 Metern Höhe, von Nordost bis West exponiert. Beigefarbener Ton und Kalk über weißer Santonien-Kreide ab rund 75 Zentimetern Tiefe prägen die salzige Mineralität. Benoît Marguet arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus der Einzellage Les Bermonts. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt ohne Dosage als Brut Nature.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase vielschichtig und noch jugendlich zurückhaltend: Limette, Orange, leicht kandierte Zitrusfrüchte, Mandeln und geröstete Nüsse. Am Gaumen kraftvoll und dicht, zugleich strukturiert und präzise, mit feiner Salzigkeit. Das Finale ist bemerkenswert lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, edler Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel.


Lage: Les Bermonts, Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); Ton/Kalk über Santonien-Kreide, 110 m
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Blancs (Einzellage)
Ausbau: 100 % Chardonnay, naturnaher Ausbau, ohne Dosage

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Weine

Eric Rodez Champagne Maceration Grand Cru Rosé BIO

Champagner · Rosé · Ambonnay Grand Cru · Bio

Eric Rodez Macération Grand Cru Rosé ist ein außergewöhnlicher Bio-Rosé-Champagner aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay in der Montagne de Reims. Eric Rodez, bekannt für seinen biodynamischen Ansatz und konsequenten Terroir-Fokus, vereint Pinot Noir und Chardonnay nach der Saignée-Methode. Die kurze Mazeration hält die Farbe zart und elegant. Im Glas ein delikater Lachston mit feinperliger Mousse.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay zählt zu den prestigeträchtigsten Grand-Cru-Orten der Montagne de Reims. Die kalkreichen Böden und über 30 Jahre alten Reben verleihen der Cuvée spürbare Tiefe und Struktur. Eric Rodez arbeitet biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Pinot Noir und Chardonnay, vinifiziert nach der Saignée-Methode mit kurzer Mazeration. Rund 80 % des Grundweins reifen im Barriquefass; die malolaktische Gärung erfolgt nur teilweise (etwa 40 %), um Frische und Spannung zu bewahren. Nach rund vier Jahren Hefelager wird er mit 2 g/l als Extra Brut degorgiert.

Im Glas

Delikate, lachsfarbene Tönung mit feinperliger Mousse. In der Nase rote Beeren, Hagebutte und Granatapfel, dazu Brioche, Vanille und ein Hauch Rauch. Am Gaumen cremig, komplex und strukturiert, getragen von präziser Säure und subtiler Holzwürze. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und gereifter Käse.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Rosé Extra Brut
Ausbau: Saignée, ~80 % Barrique, teilweise malolaktische Gärung, ~4 Jahre Hefelager, 2 g/l Dosage

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2018

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2018

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2018 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die VDP.GROSSEN GEWÄCHSE sind die trockene Spitze der besten Einzellagen – limitierte Selektionen von hoher Komplexität, Vielschichtigkeit und besonderem Lagerpotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2018 – Mosel

2018 war an der Mosel ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige und großzügige Rieslinge hervorbrachte. Auf dem vielschichtigen Schiefer des Goldtröpfchens und durch die lange Vegetationszeit ergibt das einen kraftvollen, tiefgründigen Riesling, dessen reife Statur von der kühlen, salzig-mineralischen Prägung der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2018; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Schaumweine

Weingut Andres 6670 Rosé brut

Winzersekt · Pfalz · Rosé (Spätburgunder & Chardonnay)

Spätburgunder & Chardonnay 6670 · Rosé brut Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Löss · Buntsandsteinverwitterung Flaschengärung · ≥18 Mon. Hefe 1. Gärung spontan im Holz

Der Weingut Andres 6670 Rosé brut ist ein Pfälzer Winzersekt aus Spätburgunder und Chardonnay. Der Name „6670" steht für die Geburtsjahrgänge der Eltern Petra und Matthias. Ein Rosé-Sekt, den Eleganz, Struktur und ein feiner Mousseux auszeichnen.


Weingut Andres – Rosé-Winzersekt aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Name „6670" hört sich kryptisch an, es sind aber die Geburtsjahrgänge ihrer Eltern Petra und Matthias.

Die Trauben stammen von Böden aus Löss und Buntsandsteinverwitterung. Diese Kombination gibt der Cuvée aus Spätburgunder und Chardonnay Frische, Struktur und eine feine Prägung – die Grundlage für einen eleganten Rosé-Sekt.

Herkunft – Pfalz (Mittelhaardt)

Die von Löss und Buntsandsteinverwitterung geprägten Lagen der Mittelhaardt und die präzise, herkunftsbetonte Handschrift des Weinguts bilden die Grundlage dieses Sekts: reife Frucht trifft auf Frische, Eleganz und feinen Mousseux.

Herstellung und Ausbau

Rosé-Sekt (brut) aus einer Cuvée von Spätburgunder und Chardonnay; klassische Flaschengärung.

Die perfekt gelesenen Trauben werden bei der ersten Gärung spontan mit natürlichen Hefen im großen Holzfass vergoren. Nach der zweiten Gärung liegt der Sekt mindestens 18 Monate auf der Hefe – diese lange Hefereife schenkt ihm Eleganz, Struktur und den feinen Mousseux. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Rosé-Sekt von feinem, elegantem Mousseux: zarte Aromen von roten Beeren und Kirsche, ergänzt um helle Zitrus- und Brioche-Anklänge aus der langen Hefereife. Am Gaumen strukturiert und frisch, mit cremiger Perlage, klarer Frucht und einem trockenen, animierenden Finish.

Rote Beeren und Kirsche über hellen Zitrus- und Brioche-Anklängen – elegant und strukturiert, mit feinem, cremigem Mousseux und trockenem Finish.

Als festlicher Aperitif ebenso wie als Speisenbegleiter. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Vorspeisen und Fingerfood, zu Lachs und Sushi, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu fruchtigen Desserts.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Böden aus Löss und Buntsandsteinverwitterung
Klassifikation: Winzersekt b.A., Rosé, brut; Cuvée aus Spätburgunder und Chardonnay
Ausbau: 1. Gärung spontan mit natürlichen Hefen im großen Holzfass, klassische Flaschengärung, ≥18 Monate Hefereife; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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