Weinkauf im Wandel

Weinkauf im Wandel:
(12.03.2015)

Das Weineinkaufsverhalten der Deutschen hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Wie die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), Monika Reule, im Vorfeld der internationalen Wein­messe ProWein in Düsseldorf betonte, sind die Weinkonsumenten hierzulande sehr viel probierfreudiger geworden.

Sie schätzen das vielfältige Weinangebot, bleiben andererseits aber auch sehr preissensibel. Bei Preiserhöhungen greift man dann auch schon einmal zu einer Alternative.

Dennoch ist auf lange Sicht gesehen seit einigen Jahren eine leichte Wertsteigerung beim Weineinkauf festzustellen. „Die Verbraucher kaufen etwas mehr in den höheren Preissegmenten ein. Dadurch ist der Durchschnittspreis für einen Liter Wein im Lebensmittelhandel seit 2010 von 2,52 € auf 2,89 € im vergangenen Jahr angestiegen“, erläuterte Reule. Erfreulicherweise erfährt der deutsche Wein bei den Konsumenten eine noch höhere Wertschätzung. Er wurde 2014 im Durchschnitt für 3,11 €/l im Lebensmittelhandel und für 6,24 €/l im Weinfachhandel sowie beim Erzeuger eingekauft.

Der klassische Lebensmitteleinzelhandel (unter 5.000 m²) hat dem allgemeinen Einkaufstrend folgend in den vergangenen Jahren sein Sortiment an regionalen und höherwertigeren Weinen insbesondere aus den deutschen Anbaugebieten ausgebaut. Diese Vertriebsschiene legte im vergangenen Jahr im Absatz und Umsatz mit deutschen Weinen erneut um jeweils fünf Prozent zu. Im Jahr 2013 war hier bereits eine Mengen- und Wertsteigerung von 15 Prozent zu verzeichnen. Dadurch ist der Marktanteil der Supermärkte am Verkauf heimischer Weine seit 2012 von zehn auf 14 Prozentpunkte gestiegen. Teilweise hat sich auch der Bezug heimischer Weine vom Erzeuger zu den Supermärkten verlagert.

Betrachtet man sich die Altersklassen der Weinkäufer, so ist auffällig, dass die jüngeren Konsumenten unter 29 Jahren häufiger zu Weinen aus dem eigenen Land greifen. Sie legen beim Einkauf oftmals mehr Wert auf Regionalität sowie Nachhaltigkeit und haben im vergangenen Jahr auch mehr ökologisch erzeugte Weine erworben. Quelle: Deutsches Weininstitut

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Spanien

Tentenublo Los Corrillos blanco Rioja 2020

Orange-/Weißwein · Rioja Alavesa · Jaén Blanca (Calagraño)

Jaén Blanca · Viura · Malvasía Los Corrillos · Orange-Wein Maischevergärung DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltige Höhenböden · 70–100 J. Reben 9 Monate Vollhefe · unfiltriert nur 930 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Los Corrillos blanco 2020 ist quasi ein Orange-Wein – ein Weißwein, der auf den Schalen vergoren wird. Die Hauptrolle spielt die Rebsorte Jaén Blanca (Calagraño), ergänzt durch ein wenig Viura und Malvasía. Ein „Querdenker" unter den Rioja-Weißweinen: karg, mineralisch und kompromisslos eigenständig.


Los Corrillos – der Querdenker aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Der Los Corrillos ist sein Orange-Wein: eine schalenvergorene weiße Cuvée, geführt von der seltenen Jaén Blanca (Calagraño), ergänzt durch Viura und Malvasía.

Gewonnen werden die Trauben auf den Höhenlagen der Weinfelder Pieza Naya, El Pino, La Quemada und La Balsa aus 70 bis 100 Jahre alten Reben. So karg wie die kalkhaltigen Böden, auf denen diese Reben wachsen, schmeckt am Ende auch der Wein.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war in der Rioja ein Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, ausgewogene Weine hervorbrachte. Die Höhenlagen mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit und die mineralische Prägung des Kalkbodens – ideale Voraussetzungen für einen strukturierten, langlebigen Maischewein.

Herstellung und Ausbau

Schalenvergorene weiße Cuvée, geführt von Jaén Blanca (Calagraño) mit Viura und Malvasía, Jahrgang 2020, trocken; von 70 bis 100 Jahre alten Reben.

Nach der manuellen Ernte werden die Trauben komplett auf der Schale mit den weinbergseigenen Hefen offen vergoren. Nach der Fermentation ruht der Wein über weitere neun Monate auf der Vollhefe, bevor er unfiltriert abgefüllt wird. Diese kompromisslos natürliche Machart verleiht dem Wein seine kompakten Gerbstoffe, seine Tiefe und seine Langlebigkeit. Gesamtproduktion: nur 930 Flaschen.

Im Glas

So wie die kalkhaltigen Böden, auf denen die Reben wachsen, schmeckt auch der Wein: karg, leicht abweisend, weißer Tee, Kräuter der Provence, Felsenbirne, unreifer Apfel, nasser Stein, kompakte Gerbstoffe und eine stattliche, changierende Säure sind seine verbindenden Elemente. Lang, voll und dicht der Abgang. Viel Luftkontakt oder ein paar Jahre Kellerruhe tun diesem „Querdenker" unter den Rioja-Weißweinen noch sehr gut.

Karg und leicht abweisend: weißer Tee, Kräuter der Provence, Felsenbirne, unreifer Apfel und nasser Stein, kompakte Gerbstoffe, changierende Säure. Lang, voll und dicht.

Unbedingt viel Luft geben (dekantieren) – oder ein paar Jahre Kellerruhe gönnen. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu würzigen Gemüse- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hart- und Ziegenkäse; dank seiner Gerbstoffe auch zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Höhenlagen der Weinfelder Pieza Naya, El Pino, La Quemada und La Balsa, Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltige Böden; 70 bis 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; schalenvergorene weiße Cuvée aus Jaén Blanca (Calagraño), Viura und Malvasía (trocken)
Ausbau: manuelle Ernte, offene Maischevergärung mit weinbergseigenen Hefen, ~9 Monate auf der Vollhefe, unfiltriert; 930 Flaschen

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Schaumweine

Champagne Frederic Savart Ecueil Trépail Blanc de Blancs 1er Cru

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Frédéric Savart Blanc de Blancs 1er Cru zeigt eindrucksvoll, wie präzise und energiegeladen Chardonnay an der Montagne de Reims sein kann. Aus zwei Premier-Cru-Lagen vereint, besticht er durch große Klarheit, seidige Textur und eine straff gespannte, kühle Mineralität.


Champagne / Montagne de Reims

Frédéric Savart ist ein renommierter Winzer-Champagner-Erzeuger aus Écueil an der Montagne de Reims. Die Trauben für diesen Blanc de Blancs stammen aus zwei Premier-Cru-Lagen: aus Écueil, wo kalkhaltige Lehmböden für Fülle und feine Textur sorgen, und aus dem kreidereichen Trépail, das dem Wein seine straffe, kühle Mineralität verleiht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus zwei Premier-Cru-Lagen. Savart verbindet beide Herkunftsorte zu einem Champagner von großer Klarheit und Eleganz; die niedrige Dosage unterstreicht seine pure Ausstrahlung. In der Geschmacksrichtung extra brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase Zitrusfrische, gelber Apfel, weiße Blüten und ein Hauch Mandelschale. Am Gaumen seidig und zugleich straff gespannt, getragen von reifer Säure; zarte Brioche-Noten und eine feine Salzspur verknüpfen Tiefe mit Finesse, bevor er in einem langen, kreidigen Finale ausklingt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: feinen Fisch- und Meeresfruchtgerichten, Austern und Geflügel.


Lage: Champagne, Montagne de Reims, 1er-Cru-Lagen Écueil & Trépail (Frankreich); Frédéric Savart
Klassifikation: Champagne 1er Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay, extra brut
Ausbau: niedrige Dosage; Böden aus kalkhaltigem Lehm (Écueil) und Kreide (Trépail)
Produktion: 13.532 Flaschen

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2021

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale – im klassischen, frischen Stil des Jahrgangs 2021.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Christian Ottenbreit Müller-Thurgau O mein Liebster 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Müller-Thurgau Deutscher Qualitätswein Franken trocken · 11,5 % vol. Edelstahltank

Der Müller-Thurgau „O mein Liebster" 2024 ist der frische, im Edelstahltank ausgebaute Weißwein von Christian Ottenbreit aus Franken. Der Jahrgang 2024 zeigt in der Nase Apfel und Zitrus, mit etwas Luft auch leichte exotische Noten. Am Gaumen würzige und muskatige Anklänge, markant und mineralisch strukturiert. Trocken und unkompliziert – ein Wein für jeden Moment.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Müller-Thurgau. Gärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Frucht und die klare Aromatik betont. 

Im Glas

In der Nase Aromen von Apfel und Zitrus, nach etwas Zeit im Glas auch leichte Exotik. Am Gaumen würzige und muskatige Anklänge, markant und mit mineralischer Struktur. Ein klarer, frischer Müller-Thurgau mit gutem Trinkfluss.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, helle Vorspeisen, gebratener Fisch, Geflügel und frischer Ziegenkäse. Auch solo ein Wein für jeden Moment – ob romantisch oder nicht. Jung und frisch genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank
Inhalt 0,75 l · Schraubverschluss

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Spanien

Lopez de Haro Reserva

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Hacienda López de Haro Reserva ist ein klassischer Rioja-Rotwein der Bodega Classica aus San Vicente de la Sonsierra. Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo mit etwas Graciano und reift zwanzig Monate in kleinen Eichenfässern aus amerikanischem und französischem Holz. Das Bukett ist erdig, mit zarten Noten von Kokosnuss und frischer Vanille. Am Gaumen frische Brotkruste und reife Beeren, in reifer, runder Art.


Rioja Alta – San Vicente de la Sonsierra

Die Bodega Classica liegt in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, oberhalb des Ebro. Das 2003 gegründete Gut arbeitet mit alten Reben aus verschiedenen Lagen der Rioja, viele auf kargen Böden der Ebro-Terrassen. Das Klima der Rioja Alta verbindet kontinentale, mediterrane und atlantische Einflüsse und sorgt für eine ausgewogene Reife der Trauben.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tempranillo mit etwas Graciano. Der Ausbau erfolgt über zwanzig Monate in kleinen Eichenfässern aus amerikanischem und französischem Holz, gefolgt von weiterer Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit Reifetönen. In der Nase erdig, mit zarter Kokosnuss, frischer Vanille und frischer Brotkruste. Am Gaumen reife Beeren, rund und harmonisch, mit feinen Tanninen aus der langen Fassreife. Der Abgang bleibt lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: kräftige Speisen wie Lamm, Rind, Wild und Schmorgerichte, ebenso gereifter Käse. Durch seine runde Reife auch solo zu genießen. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra, Rioja Alta (Spanien), alte Reben auf Ebro-Terrassen
Klassifikation DOCa Rioja (Reserva)
Ausbau Cuvée Tempranillo/Graciano, 20 Monate in kleinen Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche, anschließend Flaschenreife

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Gevrey Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Corbeaux · 1er Cru Vieilles Vignes · 0,42 ha Reben ~80 Jahre 2022

Der Gevrey-Chambertin Les Corbeaux 1er Cru VV 2022 von Denis Bachelet ist ein Wein von feiner Eleganz und Finesse. Die rund 80 Jahre alten Reben auf 0,42 Hektar geben ihm Struktur und Tiefe. Statt mit Opulenz überzeugt dieser Pinot Noir mit Raffinesse, seidiger Textur und präziser Definition.


Les Corbeaux – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Les Corbeaux ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin, direkt benachbart zum Grand Cru Mazis-Chambertin. Die Lage liegt am Hang auf Kalk- und Mergelböden und bringt feingliedrige, präzise Weine hervor.

Denis Bachelet bewirtschaftet hier eine nur 0,42 Hektar große Parzelle mit rund 80 Jahre alten Reben. Seine kleine, traditionell arbeitende Domaine in Gevrey-Chambertin steht für Finesse, Tiefe und lange Lagerfähigkeit.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die präzise Linie des Les Corbeaux schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 80 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der auf Finesse und Präzision ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Feine Eleganz und Finesse prägen den Wein. Die aromatische Intensität des benachbarten Mazis-Chambertin erreicht er nicht ganz, brilliert aber mit feingliedriger Balance, seidiger Textur und präziser Definition. Er entfaltet sich mit jedem Schluck weiter.

Statt mit Opulenz verführt dieser Gevrey-Chambertin mit Raffinesse: seidige Textur und präzise Definition.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein eleganter Begleiter für gehaltvollere Gerichte.


Lage: Les Corbeaux (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); neben Grand Cru Mazis-Chambertin, 0,42 ha, Reben ~80 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce

Weißwein · lieblich · Valencia · Spanien

Cheste Agraria Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce ist ein sehr aromatischer, lieblicher Weißwein aus der Region Valencia in Spanien. Aus Muskateller und Marseguera gewonnen, zeigt er ein fruchtbetontes Bukett. Mild, fruchtig und zugänglich mit feiner Restsüße. Ein unkomplizierter Weißwein für viele Gelegenheiten.


Valencia

Cheste Agraria ist eine Genossenschaft in Cheste in der Region Valencia im Osten Spaniens. Das warme, mediterrane Klima bringt reife, aromatische Trauben hervor – ideal für einen fruchtbetonten, lieblichen Weißwein.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Muskateller (Moscatel) und Marseguera (Merseguera), lieblich ausgebaut. Der frische Ausbau bewahrt das aromatische Bukett und die feine Restsüße.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase intensiv aromatisch, mit Muskatnoten, Blüten und gelber Frucht. Am Gaumen mild und fruchtig, mit feiner Süße und saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Klassische Begleitung: würzige asiatische Küche, Desserts, Obst oder solo als Aperitif.


Lage: Valencia (Spanien)
Klassifikation: Weißwein, lieblich (Vino blanco semidulce)
Ausbau: Muskateller & Marseguera, lieblich

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Rebsorten

Cielo e Terra Gran Maestro Primitivo di Manduria DOC

Rotwein · Primitivo di Manduria · Puglia · Italien

Cielo e Terra Gran Maestro Primitivo di Manduria ist ein reinsortiger Primitivo aus der DOC Primitivo di Manduria in der Region Puglia. Die reifen Trauben wurden handverlesen, sanft gepresst und der Wein im Holzfass gereift. Granatrot in der Farbe, zeigt er komplexe Aromen von süßen Waldfrüchten und Vanille.


Primitivo di Manduria (Puglia)

Die DOC Primitivo di Manduria liegt im Süden der Region Puglia, rund um die Stadt Manduria. Das warme, mediterrane Klima und die sonnenverwöhnten Böden bringen besonders reife, konzentrierte Primitivo-Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Primitivo. Die handverlesenen, reifen Trauben werden sanft gepresst; anschließend reift der Wein im Holzfass, das ihm Würze, Tiefe und weiche Tannine verleiht.

Im Glas

Granatrot. In der Nase komplexe Aromen von süßen Waldfrüchten und Vanille. Am Gaumen ein vollmundiges Potpourri aus Kakao, reifem Pflaumenkompott und Kaffee, abgerundet von einer samtigen Fruchtsüße und weichen Tanninen. Das Finish ist rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Schmorgerichte, kräftige Pasta und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOC
Ausbau: 100 % Primitivo, Handlese, Holzfassreife

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