El Lagar de Isilla – Aranda de Duero – Spanien

Aranda de Duero liegt im Osten der Provinz Ribera del Duero und ist essens-technisch ohne Zweifel reines Milchlamm Land. Jede Menge Asadores haben sich hier seit Urzeiten angesiedelt, um in ihren Holzkohlegrill Öfen Lämmer und Spanferkel verschwinden zu lassen und damit den unsäglichen Hunger nach fettigem Fleisch zu befriedigen. Genau so ist es auch in dem Asador El Lagar de Isilla. Hier werden allerdings auch noch andere Gerichte von sehr guter Qualität gereicht. So muss niemand den sofortigen Fetttod sterben oder mit einem schlechten Gewissen aus dem Lokal wanken, weil zu viele und zu junge Milchlämmer ihr Leben lassen mussten. Großartig der Steinpilzreis, herausragend der Manchego Käse aus La Mancha und auch die karamellisierten Pimientos mit Sahne gefüllt liessen keine Wünsche offen.

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El_Lagar_de_Isilla_Aranda_de_Duero_Spanien_2Eingelegte Pilze und Gemüse.

El_Lagar_de_Isilla_Aranda_de_Duero_Spanien_3Gemischter Salat.

El_Lagar_de_Isilla_Aranda_de_Duero_Spanien_4Blutwurstbällchen mit Pinienenkernen.

El_Lagar_de_Isilla_Aranda_de_Duero_Spanien_5Cremiger Steinpilz Reis.

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El_Lagar_de_Isilla_Aranda_de_Duero_Spanien_7Steinbutt.

El_Lagar_de_Isilla_Aranda_de_Duero_Spanien_8Manchego.

El_Lagar_de_Isilla_Aranda_de_Duero_Spanien_9Pimientos mit Sahne gefüllt auf Vanillesauce.

Restaurante
El Lagar de Isilla
Calle Isilla, 18
09400 Aranda de Duero (Burgos)
Spanien

Telefon: +34 947 51 06 83

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Fleurie 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Fleurie · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Fleurie Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Fleurie 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Fleurie gilt als der blumigste und eleganteste der Beaujolais-Crus; seine rosa Granit- und Sandböden verleihen dem Gamay einen besonders feinen, floral-fruchtbetonten und seidigen Charakter.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Fleurie, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Fleuries und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, ausgeprägte florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein besonders eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, blumige Würze und feine Mineralität – saftig, seidig und elegant, mit langer, feiner Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Fleurie (Frankreich); rosa Granit- und Sandböden; gilt als blumigster, elegantester der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Spanien

Abel Mendoza Selección Personal 2019

Rotwein · Rioja · Spanien

100 % Tempranillo D.O.Ca. Rioja El Bardallo & Marrate · Labastida uralte Reben (60+ J.) ~12 Monate franz. Eiche trocken · 14,5 % vol.

Der Abel Mendoza Selección Personal 2019 ist einer der großen Tempranillos der Bodega Abel Mendoza aus der Rioja. Je nach Jahrgang entstehen nur rund zehn Barriques. Die Trauben stammen zu 100 % von über sechzig Jahre alten Reben aus den Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche – ein kraftvoller, zugleich eleganter Rotwein der Sonderklasse mit 14,5 % vol.


El Bardallo & Marrate – Labastida, Rioja Alta

Die Bodega Abel Mendoza in San Vicente de la Sonsierra steht für kleine Mengen und große Sorgfalt. Für die Selección Personal stammen die Trauben aus den beiden Einzellagen El Bardallo und Marrate in Labastida, mit über sechzig Jahre alten Reben. Abel Mendoza und Maite Fernández arbeiten von Hand und in winzigen Mengen – nur rund zehn Barriques je Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (100 %) aus uralten Reben. Der Ausbau erfolgt über ein Jahr in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche; Säurestruktur und Barriquearomen sind fein in den Wein eingearbeitet. 

Im Glas

Jung braucht der Wein Luft – erst nach rund einem Tag Belüftung treten balsamische Erdnoten und vielschichtige Fruchtaromen hervor. Am Gaumen sehr voluminös, dabei nie erschlagend, sondern mit der Eleganz eines feinen Chambolle-Musigny. Säure und Holz sind harmonisch eingebunden, der Nachhall vibrierend, spannend und sehr lang. Ein ganz großer Rioja.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren – dieser Wein zeigt sich nach langer Belüftung von seiner besten Seite. Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Rind, Trüffelgerichte und gereifter Hartkäse. Mit großem Reifepotenzial – bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2035 und darüber hinaus. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage El Bardallo & Marrate, Labastida · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau rund 12 Monate in neuen und gebrauchten Fässern aus französischer Eiche

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Frankreich

Le Moine Chapelle Chambertin Grand Cru 2021

Rotwein · Chapelle-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chapelle-Chambertin Grand Cru Gevrey-Chambertin · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Chapelle-Chambertin Grand Cru 2021 stammt aus einem der kleinsten und feinsten Grand-Cru-Terroirs der Côte de Nuits – ein eleganter, finessenreicher Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Chapelle-Chambertin – feiner Grand Cru in Gevrey

Chapelle-Chambertin ist eines der kleinen, feinen Mikro-Grand-Cru-Terroirs der Côte de Nuits, im südlichen Bereich von Gevrey-Chambertin gelegen – östlich von Chambertin-Clos de Bèze und nördlich von Griotte-Chambertin, direkt an der Route des Grands Crus. Die Lage an den unteren Hängen bietet sehr gute Sonneneinstrahlung und Drainage. Mit nur 5,48 Hektar und einer Produktion von knapp über 20.000 Flaschen zählt er zu den exklusiven, seltenen Grands Crus des Burgunds.

Stilistisch zeigen die Weine eine vergleichsweise helle Farbe und setzen auf Finesse und Eleganz statt auf reine Wucht. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und florale Tiefe betont.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer feinen Lage wie Chapelle-Chambertin ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Chapelle-Chambertin Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem feinen, gut dränierten Hang am Fuß der großen Gevrey-Crus lebt dieser Grand Cru von Eleganz: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze – seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chapelle-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); unterer Hang an der Route des Grands Crus, östlich Chambertin-Clos de Bèze; ~5,48 ha
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Kissinger-Bähr 0 Ohm rot 2024 BIO

Rotwein · Rheinhessen (Rheinischer Landwein) · Spätburgunder

Spätburgunder 0 Ohm rot Kissinger-Bähr Uelversheim & Dienheim · Rheinhessen Löss & Lehm spontan · kurze Maische ~1 Jahr Hefe · großes & kleines Holzfass BIO (DE-ÖKO-039) · 2024

Der Kissinger-Bähr „0 Ohm" rot 2024 ist ein Spätburgunder von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim. Kühl, saftig und energiegeladen – ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.


0 Ohm rot – Spätburgunder mit klarer Kante

Das Weingut Kissinger-Bähr zählt zu den jungen, puristischen Adressen Rheinhessens. Biologisch und biodynamisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-039), entstehen hier geradlinige, herkunftsgetreue Weine, die auf Klarheit statt auf Effekt setzen. „0 Ohm" – der elektrische Widerstand null – steht sinnbildlich für diesen kompromisslosen, unverfälschten Stil.

Der Spätburgunder stammt von jungen Weinbergen rund um Uelversheim und Dienheim, deren Böden von Löss und Lehm geprägt sind. In den letzten Jahren wurden diese zunehmend mit französischem Spätburgunder-Klonmaterial bepflanzt – die Grundlage für einen frischen, trinkanimierenden Pinot mit feiner Struktur.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die frühe Lese und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten die kühle, rotbeerige Frische und die feine Struktur – Frische und Trinkfluss im Vordergrund.

Ausbau

Trockener Spätburgunder von jungen Reben um Uelversheim und Dienheim, Jahrgang 2024; von Löss- und Lehmböden.

Die Lese erfolgt früh, der Ausbau mit minimalem Eingriff – der Fokus liegt ganz auf Frische und Trinkfluss. Der Wein wird spontan vergoren, ohne Schönung und unfiltriert gefüllt. Nach kurzer Maischestandzeit reifte er fast ein Jahr auf der Hefe, teils im großen, teils im kleinen Holzfass. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039).

Im Glas

Im Glas zeigt er sich mit rotbeeriger Frische, frischer Säure und feinster Struktur. Kühl, saftig und energiegeladen im Mundgefühl. Ein Rotwein mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit – 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Rotbeerige Frische, frische Säure und feinste Struktur – kühl, saftig und energiegeladen, mit klarer Kante und betörender Leichtigkeit. 0 Ohm, pure Spannung im Glas.

Gekühlt genießen! Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Charcuterie und Geflügel, zu gegrilltem hellem Fleisch und Lachs, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse – leicht gekühlt ein Gewinn.


Herkunft: junge Weinberge um Uelversheim und Dienheim, Rheinhessen; Löss- und Lehmböden
Klassifikation: Rheinischer Landwein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung, kurze Maischestandzeit, fast ein Jahr auf der Hefe in großem und kleinem Holzfass, ungeschönt und unfiltriert; biologisch, DE-ÖKO-039

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2024

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2024

Der Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2024 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit klarer Frucht, straffer Struktur und feiner Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2024 – Graach (Mosel)

2024 war ein herausforderndes Jahr mit erfreulicher Bilanz: Nach warmem Winter und frühem Austrieb führten Frost Ende April und starker Hagel am 2. Mai zu teils erheblichen Schäden, besonders in den höheren Parzellen des Himmelreichs. Die langgezogene Blüte deutete auf niedrige Erträge und selektive Lese; ein trockener, warmer August stabilisierte die Reife. Die Lese begann am 23. September und erforderte mehrere Durchgänge. Das Ergebnis sind klassische, präzise Weine mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach aufwändiger, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert; die Gärung verlief reibungslos, die kühle Vergärung bewahrt die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, fein ziselierter Kabinett: klare Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und einer lebendigen, klaren Mosel-Säure, die in einen frischen, mineralischen Nachhall führt.

Klare Frucht nach Apfel und Zitrus über weißem Pfirsich, floralen Anklängen und feiner Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, straffer Struktur und lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: aufwändige selektive Handlese in mehreren Durchgängen, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Frankreich

Charles Dufour Vin de Comptoir Coteaux Champenois blanc L21

Weißwein · Coteaux Champenois · Naturwein · Champagne

Charles Dufour Coteaux Champenois Blanc L21 ist ein stiller Weißwein aus der Champagne und Teil von Charles Dufours Herzensprojekt „Bulles de Comptoir". Er besteht zu rund drei Vierteln aus Pinot Noir, ergänzt um Chardonnay und Pinot Blanc. Naturnah und ohne Schwefel bei der Abfüllung gemacht, ist er ein eigenständiger, verspielter Wein. Charles Dufour gilt als Kult.


Coteaux Champenois

Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Charles Dufour ist ein für seine naturnahen, eigenständigen Weine bekannter Winzer der Region. Die Trauben spiegeln das kühle Klima und die kalkgeprägten Böden der Champagne wider.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht zu rund drei Vierteln aus Pinot Noir, ergänzt um Chardonnay und Pinot Blanc. Der Wein reift über ein Jahr in gebrauchten Holzfässern und wird ohne Schwefelzugabe abgefüllt – naturnah und ohne klassische Schönung.

Im Glas

In der Nase zunächst wild und würzig, mit frischem Weißbrot, unreifem Kernobst und Limette; der Wein braucht Luft und wird mit jedem Schwenk harmonischer. Am Gaumen geradlinig und salzig-mineralisch, mit exemplarischer Frische und präziser Länge. Hinter der vordergründigen Leichtigkeit steckt viel innere Kraft.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren und dem Wein Luft geben – idealerweise dekantieren. Er entwickelt sich im Glas spürbar.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Champagne (Coteaux Champenois)
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: über 1 Jahr gebrauchtes Holzfass, ohne Schwefel bei der Füllung

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2011 Biodynamie · 13,50 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011 ist der allererste Jahrgang dieses biodynamischen Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – ein klassisch nordrhôneartiger, mineralisch-würziger Wein von den Basaltsteinen des Rocks District.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt nahe Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2011 – Walla Walla Valley

2011 war einer der kühlsten und spätesten Jahrgänge der Region – ein ausgesprochen klassisches Jahr mit niedrigeren Alkoholgraden, lebendiger Säure und einem nordrhôneartig zurückhaltenden, eleganten Stil.

Zugleich ist 2011 der allererste Jahrgang von Horsepower Vineyards – der Beginn einer der gesuchtesten Syrah-Serien Nordamerikas.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2011, 13,50 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.

Im Glas

Ein klassisches Nord-Rhône-Profil: Brombeere und Cassis treffen auf Eisen, flüssiges Mineral, geräuchertes Fleisch und eine fast blutige Note, dazu Speck, Jod und kreidige Salinität. Am Gaumen vollmundig, geschichtet und fabelhaft konzentriert, mit

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Spirituosen

Faude feine Brände Rote Bete Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Rote-Bete-Geist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus feldfrischer junger Roter Bete – „ländlich exotisch", mit kräftigem Auftritt, erdiger Note und leichter Süße im Abgang.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die feldfrische junge Rote Bete stammt von einem Landwirt aus Bötzingen – regional und tagesfrisch verarbeitet.

Mazeration und Destillation

Da die Rote Bete zu wenig Zucker für eine vergärbare Maische liefert, entsteht ein Geist: Das Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase erdig und würzig, mit dem typischen Charakter frischer Roter Bete. Am Gaumen kräftig und intensiv, mit einer fein süßlichen Note im Abgang – ein ausdrucksstarkes, ungewohnt erdiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als außergewöhnliche, erdig-würzige Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Rote-Bete-Geist (Gemüse-Geist), Rote Bete aus Bötzingen
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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