Pimiento del Piquillo – Kartoffel Tortilla

Die Pimiento del Piquillo – Kartoffel Tortilla Tapa lässt sich sehr einfach zubereiten, ist sättigend und schmackhaft dazu. Zutaten: 2 mittelgroße Kartoffeln, 2 Eier, 3 Stück Pimiento del Piquillo, eine große Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Olivenöl, frisches Weißbrot, Salz und Pfeffer. Die Kartoffeln werden fein geraspelt, die beiden Eier in einem kleinem Gefäß verrührt, die Zwiebeln klein geschnitten und sobald alles vorbereitet ist wird eine kleine Pfanne mit Olivenöl erhitzt. Die ungeschälte Knoblauchzehe wird in das siedende Olivenöl gelegt und dann werden die geraspelten Kartoffeln angeröstetet. Danach werden die Zwiebeln hinzu gefügt und sobald diese glasig sind wird das gequierlte Ei hinzu gegeben. Die vorher in Streifen geschnittenen Pimientos werden dann in das noch leicht flüssige Eigelb gelegt. Dann wird die Tortilla noch in der Mitte zusammengefaltet und diese zieht dann bei leicht reduzierter Hitze noch ein paar Minuten nach. Das frische Weißbrot wird mit der Tortilla belegt und fertig ist ein kleiner Gaumenschmaus!

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Schaumweine

Markus Schneider Kaitui Sparkling 2023 Brut

Der berühmte Kaitui, diesmal mit Bläschen: das ist der Markus Schneider Kaitui Sparkling 2023 Brut. Reiner Sauvignon Blanc aus der Pfalz, nach der zweiten Gärung nur wenige Wochen auf der Hefe. So bleiben Frucht, Exotik und Leichtigkeit im Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb, frische Perlage. Im Duft Maracuja, Stachelbeere und frische Kräuter. Im Mund leicht und knackig, mit feinen Bläschen und einem saftigen, trockenen Ende.

Mach was draus

Ein unkomplizierter Aperitif. Dazu passen Fingerfood, Salate, Ziegenkäse, Sushi oder frisches Obst. Eine schöne Alternative zu Prosecco, wenn es mal aromatischer sein darf. Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kaitui Sparkling ist Sommer pur. Wer Sauvignon Blanc liebt, wird ihn lieben.“

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Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Er ist als Brut ausgebaut, also trocken – die Frucht wirkt trotzdem saftig.

Was ist Kaitui? So heißt der Sauvignon Blanc von Markus Schneider. Er gehört zu den bekanntesten Weinen des Weinguts. Hier gibt es ihn als Schaumwein.

Warum so kurz auf der Hefe? Damit die Aromen der Rebsorte frisch bleiben. Lange Hefereife würde Brioche-Noten bringen – hier geht es um Frucht.

Wer steht dahinter? Markus Schneider aus Ellerstadt in der Pfalz, einer der bekanntesten Winzer der Region.

100 % Sauvignon Blanc · Pfalz, Ellerstadt · Jahrgang 2023 · zweite Gärung, nur wenige Wochen Hefekontakt · Brut · Weingut Markus Schneider, Ellerstadt · Stand: Oktober 2026

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Weine

Egon Müller Riesling Scharzhofberger Eiswein 2016

Weißwein edelsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Eiswein Saar · Wiltingen edelsüß nur 420 Liter 2016

Der Egon Müller Scharzhofberger Eiswein 2016 ist eine ultraseltene Rarität aus der berühmtesten Lage der Saar – der erste Scharzhofberger Eiswein seit 2012, aus nur 420 Litern. Edelsüß, von elektrisierender Spannung und für die Ewigkeit geschaffen: eine moderne Legende.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller bewirtschaftet im Kernstück über drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben auf steilem, stark verwittertem blauem Devonschiefer. Die Goldkapsel-, Beeren- und Trockenbeerenauslesen sowie die Eisweine von hier sind wahre Monumente der Weinkunst – mit praktisch keinem Verfallsdatum.

Jahrgang 2016 – ein Eiswein gegen alle Widerstände

2016 war an der Saar alles andere als einfach: Das feuchtwarme Wetter im Juni führte zu starkem Befall mit Falschem Mehltau und Mengeneinbußen von rund 40 %. Ein phantastischer, trockenwarmer Herbst ließ die verbliebenen Beeren jedoch perfekt ausreifen – kerngesund, ohne Botrytis. Egon Müller verzichtete daher komplett auf Auslesen und stellte die Lese am 4. November ein.

Doch er ließ eine Parzelle in der Hoffnung auf Eiswein hängen – ein Risiko, gerade angesichts zuletzt warmer Winter. Es wurde belohnt: Am 30. November wurde bei −9,5 °C die erste Charge gefroren von der Rebe gelesen, am 5. Dezember die letzte. So entstand nach Jahren wieder diese köstliche Rarität – ganze 420 Liter, der erste Scharzhofberger Eiswein seit 2012, ausnahmsweise ohne Versteigerung vermarktet.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2016, Prädikat Eiswein, edelsüß.

Die Trauben wurden ausschließlich in gefrorenem Zustand direkt von der Rebe geerntet, sodass nur hochkonzentrierter, zuckerreicher Most gewonnen wird. Klassische, behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder, mit natürlicher Restsüße. Produktion: nur 420 Liter.

Im Glas

Eine opulente, betörende Eiskonfekt-Nase, generös und einladend, mit klarer, präziser Frucht – exotische Früchte, Limette und Grapefruit, untermalt von der typischen Schiefer-Mineralität. Am Gaumen von enormer Fülle und delikater Fruchtsüße, die nie überladen wirkt, getragen von einer vibrierenden Säure und einer ausgeprägten, salzigen Mineralität. Aus der Verbindung von Süße, Säure und Salzigkeit entsteht eine fast elektrisierende Spannung.

In seiner subtilen Perfektion sprachlos machend – ein Wein für die Ewigkeit, eine moderne Legende.

Das komplexe Finale hält minutenlang an, mit wiederkehrenden pikanten Fruchtnoten. Schon jetzt zugänglich, aber mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Obstdesserts und Cremetorten sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Eiswein (Prädikatswein), edelsüß; nur 420 Liter erzeugt
Ausbau: Riesling; gefrorene Handlese (erste Charge 30.11. bei −9,5 °C), Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Weine

Fernandez de Pierola Crianza Magnum

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Fernández de Piérola Crianza in der 1,5-Liter-Magnum ist ein klassischer Rioja aus Tempranillo. Das Farbspiel ist eher hell und nicht überkonzentriert; Duft und Geschmack wirken zunächst reif und faszinierend zugleich. Ein Wein mit Eleganz, enormer Vielschichtigkeit und feinem Trinkfluss.


Rioja Alavesa / Sierra Cantabria

Die Tempranillo-Trauben wachsen auf sehr kalkhaltigen Böden in der Nähe der Sierra Cantabria, in der Rioja Alavesa. Die Ernte erfolgt stets von Hand und selektiv. Bodega Fernández de Piérola setzt bewusst auf einen klassischen, eleganten Rioja-Stil statt auf überextrahierte Konzentration.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo. Als Crianza reift der Wein 18 Monate im Barrique – heute eher selten und Ausdruck der klassischen Stilistik des Hauses. In der Magnum (1,5 l) reift der Wein dank des größeren Volumens langsamer und besonders harmonisch. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Eher helles, klassisches Kirschrot mit ersten Reifetönen. In der Nase reife rote Frucht, Vanille, Leder und feine Würze. Am Gaumen elegant und vielschichtig, mit seidiger Textur, feinen Tanninen, frischer Säure und langem, fein nachhallendem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – die Magnum ist ideal für Tafelrunden und besondere Anlässe.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Tapas, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Höhenlagen an der Sierra Cantabria (Spanien); Bodega Fernández de Piérola
Klassifikation: Rioja Crianza – 100 % Tempranillo, trocken
Ausbau: 18 Monate im Barrique
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2018 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2018

Der Pingus 2018 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein nahezu reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, präzise, floral und auf lange Reife gebaut.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso – mit einem kleinen Anteil von rund 2 % weiterer alter Sorten. Die Reben werden biodynamisch und biozertifiziert bewirtschaftet (ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2018 – Ribera del Duero

Nach mehreren heißen, trockenen Jahrgängen brachte 2018 wieder Regen und einen kühleren Verlauf – mit einer Rückkehr zu normalen Erträgen.

Der Pingus 2018 gilt als einer der höchstbewerteten Weine in Sissecks Karriere und folgt der präzisen, eleganten Linie des 2016ers.

Ausbau

Nahezu reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2018.

Die Parzellen werden getrennt spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, in gebrauchten Barriques, im Jahrgang 2018 erstmals teils in großen Holzfudern, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr parfümiert und aromatisch: Brombeere, Kirsche und Heidelbeere über frischen Blüten wie Veilchen. Am Gaumen vollmundig, mit straffer, feingliedriger Tanninstruktur und einem langen, fokussierten Finale – verfeinert und linear.

Präzise, floral und langlebig – ein vielschichtiger Pingus von großer Reintönigkeit.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques und Holzfuder (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Spanien

La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Gran Reserva 890 Jahrgang „Excelente" 6 Jahre amerik. Eiche 2010

Der La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010 ist die Spitzen-Cuvée des Hauses aus einem legendären „Excelente"-Jahrgang – der erste 890 seit dem mythischen 2005. Ein klassischer Rioja Gran Reserva von seidiger Reife, großer Komplexität und langem Leben.


La Rioja Alta – Gran Reserva 890

La Rioja Alta, 1890 in Haro gegründet, zählt zu den traditionsreichsten Kellereien der Rioja Alta. Der Gran Reserva 890 ist der Spitzenwein des Hauses, benannt nach dem Gründungsjahr, und wird nur in den allergrößten Jahrgängen erzeugt – 2010 war der erste seit dem legendären 2005.

Die Trauben stammen ausschließlich aus eigenen, über 40 Jahre alten Lagen in der Rioja Alta: Tempranillo und Mazuelo aus Briñas, Labastida und Villalba, der Graciano aus der Finca Montecillo in Fuenmayor. Die Böden sind tonig-kalkig, das Klima kontinental-atlantisch. Vinifiziert und ausgebaut wird in der hauseigenen Böttcherei – nach unverändert klassischer Methode.

Jahrgang 2010 – Rioja

2010 gilt als einer der besten Rioja-Jahrgänge des 21. Jahrhunderts und wurde offiziell als „Excelente" eingestuft. Ein günstiger Witterungsverlauf mit hervorragendem Gesundheitszustand, niedrigen Erträgen und kleinen, lockeren Trauben sorgte für eine langsame, ausgeglichene Reife – getragen von sonnigen Vormittagen und kühlen Nächten. Einer der atlantisch geprägtesten Jahrgänge der letzten Jahre, mit großer Frische und Komplexität, ideal für lange Fassreife.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Tempranillo, 3 % Graciano und 2 % Mazuelo, Jahrgang 2010.

Handlese in 20-kg-Kisten, gekühlter Transport, sanfte Entrappung. Alkoholische Gärung über 18 Tage (Tempranillo und Mazuelo gemeinsam, Graciano separat), natürliche malolaktische Gärung über vier Monate. Nach der Wintersstabilisierung Auswahl der besten Partien und sechs Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche mit zehn traditionellen Handabstichen. Für die finale Cuvée wurden 236 Fässer ausgewählt; unfiltrierte Abfüllung im März 2017.

Im Glas

Granatrot mit beginnenden ziegelroten, jodigen Rändern. In der Nase die typischen Noten des Rioja-Klassizismus: Kirschkonfitüre und eingekochte schwarze Pflaume, Tabakblatt, Zimt, Vanille, Pfeffer und Kakaopulver, dazu Anklänge von Waldboden, Trüffel und Zedernholz aus der langen Reife. Am Gaumen seidig und elegant, mit feinen Tanninen, angenehmer Frische und großer aromatischer Tiefe.

Einzigartig, zeitlos, ewig – ein klassischer Gran Reserva aus einem der größten Jahrgänge des Jahrhunderts.

Schon jetzt ein Genuss, mit langem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich von mehreren Stunden in der Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm aus dem Ofen und Niederwild, zu kräftigen Fischgerichten (Thunfisch, Kabeljau) sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, eigene Lagen über 40 J. in Briñas, Labastida, Villalba und Fuenmayor (Spanien); tonig-kalkige Böden, kontinental-atlantisches Klima
Klassifikation: Rioja DOCa Gran Reserva (trocken); Jahrgang offiziell „Excelente"
Ausbau: 95 % Tempranillo, 3 % Graciano, 2 % Mazuelo; 6 Jahre amerikanische Eiche (eigene Böttcherei), 10 traditionelle Handabstiche, unfiltriert

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaut St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin Kalklehm & wärmespeichernder Kies 2023

Der Gevrey-Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Viel Fruchtfülle, Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade treffen auf präsente Tannine, die dem Wein ein festes Gerüst für lange Reife geben.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaut Saint-Jacques zählt zu den besten Premier Crus von Gevrey-Chambertin. Die Böden sind von starkem Kalklehm durchzogen und weisen viel wärmespeichernden Kies auf – so wird die Tageswärme nachts besser gehalten, und die Pinot-Frucht kann sich klarer herauskristallisieren als in vielen anderen Lagen.

Die 9,5 Hektar liegen westlich des Dorfes am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und fördern einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – ganz auf einen klaren Lagenausdruck und ein tragfähiges Tanningerüst ausgerichtet.

Im Glas

Viel Fruchtfülle mit Lakritz, kleinen reifen Walderdbeeren, Zeder, dunkler Schokolade, unreifer Kirsche und einem Anflug von Kräutern. Die Tannine sind präsent und geben dem Wein ein ideales Gerüst für lange Reife.

Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade über präsentem Tannin – ein Premier Cru mit Gerüst für viele Jahre.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaut Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalklehm mit wärmespeicherndem Kies, Combe de Lavaux, 9,5 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2015

Die VDP.Grosse Lage® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima, das durch die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel begünstigt wird. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil. Die Einzellage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich über etwa 40 Hektar und liegt zwischen 110 und über 320 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptrebsorte ist mit über 99 Prozent der Riesling, der in diesem steilen Gelände großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung kultiviert wird.

 

Die Geschichte der Wehlener Sonnenuhr reicht bis ins Jahr 1842 zurück, als der Wehlener Winzer Jodocus Prüm in den benachbarten Weinbergshängen von Wehlen und Zeltingen je eine Sonnenuhr errichtete. Die hier vinifizierten Weine wurden damals noch als „Wehlener und Zeltinger“ bezeichnet. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich die Einzellagen-Kennzeichnungen durch. Die Wehlener Sonnenuhr umfasst eine klassifizierte Fläche von 46,48 Hektar. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

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Länder/Regionen

Morillon blanc by Jeff Carrel

Wein · Weißwein · Limoux · Frankreich

Jeff Carrel Morillon Blanc ist ein einzigartiger, reinsortiger Chardonnay aus dem Limoux – „Morillon" ist ein Synonym für Chardonnay. Goldgelb in der Farbe, mit einem Duft zwischen getrockneten Früchten wie Quitte, Datteln und Rosinen sowie frischen Aromen von Orange und Tropenfrucht.


Limoux / Südfrankreich

Das Limoux im westlichen Languedoc ist für seine kühleren, höher gelegenen Lagen und sein Talent für Chardonnay bekannt. Die Reben für den Morillon stehen auf kalksteinhaltigem Untergrund. Vinifiziert wird der Wein vom renommierten Winzer Jeff Carrel.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, gewonnen aus bewusst botrytisbefallenen Trauben. Der Wein reift zunächst acht Monate auf der Feinhefe und anschließend weitere sechs Monate in stark getoasteten Barriques. Trotz reif-süßlichem Eindruck ist er komplett durchgegoren und trocken.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase getrocknete Früchte wie Quitte, Datteln und Rosinen, dazu frische Orange und Tropenfrucht. Am Gaumen breit und sehr vollmundig, fast süßlich-reif wirkend, dabei trocken – ein vielschichtiges, ausdrucksstarkes Geschmacksparadoxon mit langem Abgang.

Am Tisch

Bei 11–13 °C servieren – ein kraftvoller Weißwein, der auch kräftigere Gerichte begleitet.

Passt zu: gebratenem Fisch, Geflügel, hellem Fleisch in cremigen Saucen, reifem Käse und Gerichten mit etwas Süße.


Lage: Limoux (Languedoc, Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Limoux – 100 % Chardonnay (Morillon), trocken
Ausbau: 8 Monate auf der Feinhefe, anschließend 6 Monate in stark getoasteten Barriques

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