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4. September 2015

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Spanien

Jade Gross Piano, piano 2024

Rotwein · Rioja · Tempranillo

Tempranillo DOCa Rioja Laliende · San Vicente de la Sonsierra alte Buschreben (~40 J.) Jade Gross 12 Monate franz. Eiche nur 2.330 Flaschen 2024

Der Jade Gross Piano, piano 2024 ist der erste Wein, den Jade zu Beginn ihres Projekts erzeugte – „piano, piano", italienisch für „langsam, langsam". Der Jahrgang 2024 markiert bereits die sechste Cuvée aus dieser Parzelle: ein kräftiger Roter, der nie speckig wirkt, mit schönem Entwicklungsspiel und großem Lagerpotenzial.


Piano, piano – langsam gewachsene Handarbeit

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ein zentraler Gedanke des Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Traubenlieferanten: Dieser Wein ist das Ergebnis einer langfristigen Kooperation, in der durch gemeinsames Lernen, Experimentieren und verbesserte Weinbergsarbeit Schritt für Schritt ein authentischer Ausdruck des jeweiligen Ortes entsteht.

Die Trauben stammen aus einem einzigen, gemischt bepflanzten Weinberg in Laliende bei San Vicente de la Sonsierra. Die rund 40 Jahre alten Buschreben wachsen auf alluvialen Böden in etwa 450 Metern Höhe. Da der Weinberg nicht durch umliegende Berge geschützt ist, prägen Sommerhitze und steinige Böden das Mikroklima. Dadurch verläuft die Vegetationsperiode relativ kurz, weshalb diese Parzelle in der Regel zu den ersten gehört, die gelesen werden.

Jahrgang 2024 – Rioja

Die Trauben wurden am 19. September 2024 von Hand gelesen – früh, wie für diese sonnenexponierte Parzelle typisch. Der Jahrgang zeigt einen kräftigen, zugleich frischen Roten mit südländischen Gewürznoten und einem schönen Säurebogen, der für Druck und Länge am Gaumen sorgt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Rund 30 % der Trauben wurden als ganze Trauben vergoren, bevor die Gärung in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein 12 Monate in französischen Eichenfässern, überwiegend in 500-Liter-Fässern. Handwerklich, mit autochthonen Hefen. Gesamtproduktion: 2.330 Flaschen.

Im Glas

Saftige rote und dunkle Frucht, dazu südländische Gewürznoten, während ein schöner Säurebogen für Druck und Länge am Gaumen sorgt. Ein kräftiger Roter, der dennoch nie speckig wirkt, mit einem schönen Entwicklungsspiel im Glas und großem Lagerpotenzial.

Ein kräftiger Roter, der dennoch nie speckig wirkt – mit schönem Entwicklungsspiel und großem Lagerpotenzial.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit deutlichem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Manchego.


Lage: DOCa Rioja, Laliende bei San Vicente de la Sonsierra (Spanien); einzelner gemischt bepflanzter Weinberg, ~40 J. alte Buschreben, alluviale Böden, ~450 m
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); nur 2.330 Flaschen
Ausbau: ~30 % Ganztrauben, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate französische Eiche (überwiegend 500 l); handwerklich, autochthone Hefen

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet En Cailleret 1er Cru 2022 BIO

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru En Cailleret Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,65 ha · ~300 m Höhe Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet En Cailleret 1er Cru 2022 stammt aus einem der besten Terroirs von Chassagne – ein dichter, zugleich raffinierter Chardonnay mit außergewöhnlicher, salziger Mineralität und seidiger Textur. Ein Spitzen-Premier-Cru von großer Spannung.


En Cailleret – Spitzenterroir von Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Seine Weißweine treffen die Essenz von Chassagne: duftige Aromatik, getragen von kraftvoller Mineralität.

Die Lage En Cailleret zählt zu den besten Terroirs von Chassagne-Montrachet. Im Süden der Gemeinde gelegen, bietet dieser Höhenhang (rund 300 m) mit ausgeprägter Steigung einen flachgründigen, sehr steinigen Ton-Kalk-Boden. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier 0,65 Hektar aus zwei Parzellen mit unterschiedlichem Profil – eine im oberen Hangteil auf sehr dünnem Boden nahe am Fels, die andere etwas tiefer auf reicherem, gründigerem Substrat. Ihre Assemblage gibt dem Wein seinen Ausgleich aus Stoffdichte und herausragender Mineralität.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 brachte an der Côte de Beaune eine gesunde, großzügige Weißwein-Ernte mit reifer, klar definierter Frucht und animierender Frische. Für Morey-Coffinet markiert der Jahrgang einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im En Cailleret ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen Wein mit großer Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 15 Monate in 228- und 350-Liter-Eichenfässern mit rund 35 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein dichter und zugleich raffinierter Premier Cru: feine, aerische Aromatik von weißen und gelben Früchten, dezenten floralen Noten und einer rauchig-kreidigen Mineralität. Am Gaumen seidig in der Attacke, dann dicht und straff, getragen von einer engmaschigen mineralischen Struktur und außergewöhnlicher, salziger Spannung. Der Abgang ist lang, präzise und ungemein sapide – die Handschrift eines großen Chassagne-Terroirs.

Dicht und raffiniert zugleich – seidige Textur, engmaschige Mineralität und außergewöhnliche, salzige Länge.

Benötigt etwas Reife, um sein volles Potenzial zu entfalten; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln und edlem Fisch, zu Hummer und Langustinen, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Käsen.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru En Cailleret, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); ~0,65 ha aus zwei Parzellen, Höhenhang ~300 m, flachgründiger, sehr steiniger Ton-Kalk-Boden; Reben ~1985–1990
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; 15 Monate in 228- und 350-l-Eichenfässern (ca. 35 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2023

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2023

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2023 ist ein aus Chardonnay vinifizierter Weißwein aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – geradlinig, salzig-mineralisch und frisch, mit fester Struktur und feiner Würze.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen geradlinigen, salzig-mineralischen und frischen Chardonnay mit Länge und gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays lebt dieser Chardonnay: helle, feste Frucht und Zitrus, dazu frische Blütennoten und eine salzig-mineralische Würze. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine feine, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen geradlinig und fest im Kern, mit lebendiger Säure, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Helle, feste Frucht und salzig-mineralische Würze – geradlinig und fest, mit lebendiger Säure und langem, frischem Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Les Cognaux Pinot Noir Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Brut Nature · Bio

Ruppert-Leroy Les Cognaux V22 Brut Nature ist ein tiefgründiger, weiß ausgebauter Champagner aus 100 % Pinot Noir, der zeigt, wie viel Ausdruck und Eleganz diese Rebsorte hervorbringt. Die Trauben stammen aus der Einzellage Les Cognaux. Ohne Schwefelzugabe und mit 0 g/l Dosage abgefüllt – pur, präzise und unverfälscht. Im Glas kühl, steinig und seidig.


Les Cognaux (Côte des Bar)

Die Einzellage Les Cognaux liegt in Essoyes an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Sie ist von Ton-Kalkstein-Böden mit einem hohen Anteil grauen Tons geprägt – ein Terroir, das dem Wein seine kühle, steinige und dichte Aromatik verleiht. Die Arbeit erfolgt konsequent biologisch und biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir und wird weiß ausgebaut. Vergärung und Ausbau erfolgen über neun Monate in Fässern und großen Holzfudern, gefolgt von einer natürlichen malolaktischen Gärung. Nach 18 bis 20 Monaten Flaschenreife wird er ohne Schwefelzugabe und mit 0 g/l Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit eigenständiger, spannender Perlage. In der Nase dunkel und tief: Walderdbeere, Quitte, Nektarine und reife Zitrone, dazu rauchige, steinige und kühle Noten. Trotz der dunklen Aromatik wirkt der Wein weich, cremig und seidig. Am Gaumen geradlinig und straff, zugleich elegant und geschmeidig, mit zurückhaltender Frucht. Der Abgang ist lang, kühl und nachhaltig steinig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Les Cognaux, Essoyes, Côte des Bar (Champagne); Ton-Kalkstein, grauer Ton
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature
Ausbau: 100 % Pinot Noir, weiß ausgebaut, 9 Monate Fass/Holzfuder, malolaktische Gärung, 18–20 Monate Flaschenreife, ohne Schwefel, 0 g/l

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Spirituosen

Faude feine Brände Gurkengeist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Gurkengeist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Die absolute Konzentration der „krummen Gurke" von der Insel Reichenau – knackig, frisch-grün und intensiv, wie der Biss in eine saftige Salatgurke.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die Gurken stammen von der Insel Reichenau im Bodensee, die dank ihres milden Mikroklimas im Untersee als traditionsreiches Gemüseanbaugebiet gilt.

Mazeration und Destillation

Da die Gurke zu wenig Zucker für eine Maische und Vergärung enthält, wird sie als Geist hergestellt: Das frische Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die klaren, sauberen Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv-grün, geradezu wie eine frisch aufgeschnittene Gurke. Am Gaumen knackig, klar und intensiv, mit saftig-grüner Frucht und feinem Nachhall – ein vielschichtiges, zugleich leichtfüßiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke Basis für Longdrinks und Cocktails – ein Geist, der in der gehobenen Bar-Szene zu Hause ist.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Gurkengeist (Gemüse-Geist), Gurken von der Insel Reichenau
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2019 Magnum 1,5 Liter

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren Magnum 1,5 l 2019

Der Saxum Paderewski Vineyard 2019 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Syrah-dominiert und gemeinsam vergoren, zeigt er sich vielschichtig und parfümiert, vollgewichtig und zugleich frisch – mit nahtlos verwobener Textur. Das Großformat ist ideal für Reife und große Anlässe.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang. Anders als die wärmeren Jahre des vorangegangenen Jahrzehnts brachte er hier einen besonders frischen, mineralisch geprägten und fein gezeichneten Stil – mit klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz, ohne die Tiefe und Fülle der Lage einzubüßen.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo und 3 % Viognier, Jahrgang 2019, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und Würze; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Zinfandel saftige rote Frucht und Gewürz; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Im großen Magnumformat reift der Wein langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Kirsche, dazu florale Anklänge von Veilchen und Orangenblüte, Lakritz, süße Gewürze und eine herzhaft-würzige Note. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit einer nahtlosen, geschmeidigen Textur ohne harte Kanten, getragen von feinem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Brombeere, Blaubeere, Veilchen und Orangenblüte über Lakritz und Würze – vollgewichtig, nahtlos und frisch, mit langem, parfümiertem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro, 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo, 3 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2021

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2021 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Pian del Ciampolo ergibt das einen besonders saftigen, samtigen Wein mit viel Trinkfluss und feiner Balance.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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Rebsorten

Angerville Volny Clos Des Ducs Monopole 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Monopole 2,15 ha Côte de Beaune 2020

Der Volnay Clos des Ducs Monopole 1er Cru 2020 ist das große Gewächs der Domaine Marquis d'Angerville – ein ikonischer Monopol von grand-cru-würdiger Intensität, seidig und mineralisch zugleich. Volnay im Glas, in seiner reinsten Form.


Clos des Ducs – der Monopol-Klassiker der Domaine

Der Clos des Ducs ist ein echter, von Mauern umschlossener Clos und seit Generationen Alleinbesitz (Monopole) der Domaine Marquis d'Angerville. Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Parzelle mit ihren 52 „ouvrées" im Besitz der Herzöge von Burgund verzeichnet – daher der Name.

Mit 2,15 Hektar liegt der Clos am höchsten Punkt des Volnay-Hangs, nördlich des Dorfes, und steigt über weißen Mergel steil an. Der stark kalkhaltige, steinige Boden und die ideale südöstliche Exposition ergeben einen Wein von feiner, mineralischer Rasse – nicht so wuchtig wie die Lagen südlich des Dorfes, dafür von seidiger Eleganz.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war einer der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahrgänge überhaupt. Guillaume d'Angerville las als einer der Ersten in Volnay – sehr früh um den 23.–25. August –, um die Frische zu bewahren, und bezeichnet 2020 als seinen besten Jahrgang seit der Übernahme 2003.

Das Ergebnis sind rote Burgunder von präziser Balance: reif und zugleich frisch, mit feinem Tannin und tragender Spannung – wie geschaffen für die langlebige Art dieses Clos des Ducs.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Vollständig entrappt, klassische Maischegärung mit zweimal täglichem Remontage, um das Tannin fein zu extrahieren – bewusst ohne Pigeage, um die Finesse zu wahren. Der Ausbau erfolgte im Fass mit rund 20 % neuem Holz. Das gesamte Gut wird seit 2006 biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Tiefes Purpur. Ein hochparfümiertes Bouquet aus Rosenblättern, roter Kirsche, Himbeere und Weihrauch, dazu Anklänge von Unterholz, Trüffel und süßem Zimt. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, vielschichtig und nahtlos, getragen von feiner Säure, mit langem, anmutig gleitendem und salzigem Finale.

Volnay im Glas – nicht ein Haar daneben: grand-cru-würdige Intensität in seidiger Eleganz.

Profitiert von Flaschenreife; über viele Jahre hervorragend lagerfähig. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Ente, Reh, Geflügel in feiner Sauce, Lamm oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für besondere Anlässe.


Lage: Volnay „Clos des Ducs" (Monopole, 2,15 ha; Côte de Beaune); steiler oberer Hang, weißer Mergel, kalk-steinig
Klassifikation: Volnay 1er Cru · Monopole
Ausbau: Pinot Noir; ~20 % neues Holz, kein Pigeage · Biodynamie (seit 2006)

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